NAT-Games Jahresrückblick 2019 inkl. Game of the Year

Kinder, wie die Zeit vergeht. Das Jahr ist zu Ende und hat uns wieder einiges an Überraschungen beschert. Da ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Doch keine Sorge, dafür hast du ja uns. Wie in den letzten Jahren (2018, 2017, 2016, 2015, 2014 und 2013) fassen wir für dich wieder das Wichtigste aus 2019 zusammen. Ob große Erfolge, herbe Enttäuschungen, die lautesten Aufreger oder spannende Überraschungen. Wir haben alles für dich in diesem Beitrag. Viel Spaß beim Schmökern.

 

Der große Jahresrückblick 2019

Januar 2019

Das neue Jahr startete eher ruhig, stand jedoch hoch im Kurs für Retro-Fans. Denn hier durfte sich die Spielerschaft über die Remakes zu Onimusha: Warlords und Resident Evil 2 freuen. Irgendwie sind Luftkampfsimulationen nicht so richtig tot zu kriegen. Gleich zwei Stück machten sich im Januar auf den heimischen Konsolen breit. Ace Combat 7: Skies Unknown (zuerst auf PS4 und Xbox, im Februar auf dem PC) und Air Conflicts: Double Pack für die Switch. Und die Adventure-Fans wurden auch nicht vergessen. Die durften sich mit The Walking Dead: The Final Season – Episode 3 (was ein Name!) und Life is Strange – Episode 2: Rules (hmm… auch nicht viel besser) die Zeit vertreiben. Das Highlight war für die meisten wohl Kingdom Hearts 3. Doch wir haben auch einiges an Vorarbeit geleistet. Unsere Hard Angel Twins (die Geschwister Engelhardt) haben im Vorfeld schon mal alle Infos zu Anthem bzw. ein äußerst lesenswertes Special zu Metro Exodus geliefert. Schau da ruhig nochmal rein.

Resident Evil 2

Resident Evil 2 ist wirklich gut gelungen.

 

Februar 2019

Der Februar hatte da schon etwas mehr an Releases zu bieten. Neben jeder Menge Indie-Titeln und kleinere Releases wie Trials Rising, Crackdown 3 (ja, der Titel war so lange in Entwicklung, dass er vom Radar der meisten Gamer verschwand. Macht aber dennoch Laune!) und Aces of Luftwaffe: Squadron (schon wieder so ein Flieger-Spiel), freuten sich die meisten Gamer wohl auf Far Cry New Dawn, Jump Force, Metro Exodus und das lang ersehnte Anthem. Leider machte der letzte Titel einiges an Negativ-Schlagzeilen und trat eine Welle der Empörung gegenüber EA los. Diese hatten im Vorjahr schon mit dem Star Wars Battlefront 2-Fauxpas zu kämpfen. Aber das ist eine andere Geschichte. Doch das Verhalten vieler Spieleentwickler gegenüber der Community sollte noch im Laufe des Jahres für den ein oder anderen Skandal sorgen. Aber dazu später mehr. Rallye-Fans durften sich mit Dirt Rally 2.0 auf die Schotterpiste wagen. Klötzchenfans wurden mit The Lego Movie 2 Videogame beglückt.

Optik ist nunmal nicht alles. Anthem hat leider nicht das halten können, was es versprochen hat. Trotz vieler Verbesserungen seitens der Entwickler kam der Titel nicht sehr gut an.

 

März 2019

Der Epic Game Store steckt zwar noch in den Kinderschuhen, kann aber (dank unter anderem Fortnite) einen wirklich guten Start hinlegen. Viele Entwickler sind darauf aufmerksam geworden und so kam es, wie es kommen musste. Sie alle wollen ihre Spiele über die neue Plattform vertreiben. Gut für Epic, schlecht für Steam und Co., wobei Steam das alles locker wegstecken kann. Das Portfolio wächst stetig weiter. Nebst Fortnite sind auch Metro Exodus und The Division 2 über den Store zu bekommen, wobei The Division 2 auch von Ubisofts hauseigenen Uplay-Store bezogen werden konnte. Wo wir gerade beim Thema sind. Mit dem zweiten Teil der prominenten Tom Clancy-Reihe hatte sich das Studio einige Gedanken gemacht, was man besser machen konnte. Das ist den Jungs und Mädels aus Montreal auch gelungen. Japano-Fans wurden unterdessen mit Sekiro: Shadows Die Twice gesegnet und durften sich zudem erneut in den Rollenspielklassiker Final Fantasy VII verlieben.

Sekiro bietet neben einer atemberaubenden Optik auch ein sehr forderndes Gameplay.

 

April 2019

Der April sah hingegen ehrlich gesagt eher mau aus, wobei es da für Liebhaber schon die ein oder andere Perle gab. Mit Anno 1800 kamen Wirtschaftsstrategen voll auf ihre Kosten. Die unter euch, die Final Fantasy VII aus dem Vormonat bereits durchgezockt haben, konnten sich danach direkt an die HD-Remaster von Final Fantasy X/X-2 setzen. Wer es weniger bunt und mehr blutig mochte, der hat sich in Mortal Kombat 11 metzgermäßig vergnügt. Wem das noch nicht genug Blut war, der hat sich in Super Meat Boy Forever durch die bockschweren Levels gequält. Doch auch wenn der Monat eher schwach war, so hatte auch der April ein ersehntes Highlight zu bieten. Days Gone hat sich trotz einiger Schwächen in die Herzen der Zombieapokalypse-Fans gebrannt. Und da wir uns bei NAT-Games auch stetig weiter entwickeln, durften wir in diesem Monat unseren neuen Kollegen Lukas Hesselmann begrüßen. Neben einigen News und Tests unterstützt er auch unsere Tochterseite NAT-Movies.

Days Gone war ein netter Spaß für zwischendurch. Allerdings sind Zombies mittlerweile so ausgelutscht wie glitzernde Emo-Vampire und Einhörner.

 

Mai 2019

Alles neu macht der Mai! Zugegeben, das Sprichwort ist schon ziemlich abgedroschen. Aber der Wonnemonat hat doch schon einiges mit sich gebracht, was uns Gamer erfreut hatte. Allen voran Rage 2. Das Spiel wurde heiß erwartet. Leider konnte es seinen Anforderungen anfangs nicht so sehr gerecht werden. War halt „nur“ ein netter Shooter für zwischendurch. Dazu muss man aber sagen, das Bethesda mittlerweile ordentlich nachgepatcht hat. Vielleicht solltest du nochmal einen Blick riskieren. Für Entdecker und Storyfans gab es mit A Plague Tale: Innocence einen wirklich packenden Titel. Auch interessant und erwähnenswert ist ebenfalls der Switch-Release von Brothers: A Tale of Two Sons. Auch Hobbydiktatoren und Kriegsherren bekamen neuen Stoff. Total War: Three Kingdoms brachte neue Fraktionen für die beliebten Massenschlachten mit.

Irgendwie gibt es dieses Jahr eine Menge heißersehnte Spiele, welche jedoch auch enttäuscht haben. Rage 2 gehört leider mit dazu.

 

Juni 2019

Der Juni stand ganz im Zeichen der Electronic Entertainment Expo (kurz E3). Das ist die eine große Messe, welche immer jenseits des großen Teichs stattfindet und die maßgeblich für die kommenden Monate in Sachen Videogames ist. Und natürlich ist dieses Event immer vollgepackt mit Ankündigungen aller Art. Eines dieser Highlights war wohl der Auftritt von Keanu Reeves. Dieser übernimmt nämlich eine Rolle in dem kommenden Sci-Fi-Spektakel Cyberpunk 2077. Und die Menge grölt! Doch das war nicht das einzige Event, welches uns von der Konsole weggelockt hat. Nintendo veranstaltete wieder ihr berühmtes Post-E3-Event. Da durfte NAT-Games natürlich nicht fehlen. So haben sich ein paar unserer Schreiberlinge mal in Frankfurt die kommenden Games angesehen. Unter anderem auch Pokémon Schwert/Schild, Luigi’s Mansion 3 und Zelda: Link’s Awakening. Mein persönliches Highlight im Juni war allerdings etwas ganz anderes. Nämlich der Release von Warhammer: Chaosbane. Ihr könnt jetzt denken, was ihr wollt, aber ich finds geil!

Diese Bild ging um die Welt. Es war ein schon ein epischer Moment, als Keanu Reeves im Trailer zu Cyberpunk 2077 auftauchte. Doch als er dann auch noch auf die Bühne trat, jubelte womöglich die ganze Welt.

 

Juli 2019

Unser Redaktions-Tenno Marco hat sich mal wieder mächtig für dich ins Zeug gelegt und alle wichtigen Infos zur TennoCon 2019 zusammen gefasst. Für alle die damit nichts anfangen können: Tennos sind die heroischen Krieger in Warframe. Und die TennoCon 2019 ist die hauseigene Messe, die von Digital Extremes ausgetragen wird. Im Juli haben wir uns auch ein wenig mit eSports auseinander gesetzt das ein oder andere Event für dich verfolgt. Gezockt hatten wir in dem Monat natürlich auch das herausragende Sea of Solitude. Dieses Spiel nimmt euch, ähnlich wie Hellblade: Senua’s Sacrifice, mit auf eine Reise in die tiefsten Urängste der Menschen. Die Redaktion hat sich mal zusammengesetzt und darüber sinniert, ob wir wirklich eine Nintendo Switch Lite brauchen. Ansonsten stand aber am meisten die Vorbereitung auf die Gamescom 2019 im Fokus. Um das alles zu stemmen, haben wir uns weitere Verstärkung mit ins Boot geholt. Mit Tim Makowski und Maximilian Apel wurde unser Team erfolgreich erweitert. Sie konnten sich recht schnell einleben und sind mittlerweile sogar schon stubenrein.

Fluch oder Segen? Diese Frage haben wir in der Redaktion diskutiert.

 

August 2019

Hurra, Hurra die gamescom ist da! Es war wieder einmal so weit. Unsere Redaktion besteht aus allerlei Gesocks… ähem ich meine einem Haufen interessanter Individuen. Hinzu kommt, dass wir in alle Himmelsrichtungen verstreut leben. Von Kiel über Weimar nach Stuttgart, bis hin in den Ruhrpott und sogar Hunsrück ist alles flächendeckend abgedeckt. Da kommt so eine Gelegenheit, sich einmal im Jahr im realen Leben zu treffen einfach gut. Denn die Chemie stimmt zwischen uns allen. Auch wenn es immer ziemlich chaotisch wird, so haben wir immer eine Menge Spaß. Ich gehe jetzt mal nicht auf die einzelnen Beiträge im August ein, denn das würde den Rahmen sprengen. Klick dich einfach selber durch. Viel Spaß beim Stöbern. Die gamescom 2019 hatte natürlich alle Neuheiten, welche auf der E3 bereits vorgestellt wurden mit im Gepäck. Ach es war einfach super. Um nochmal auf das Team zurück zu kommen: Es war ein wirklich schöner Tag und echt spannend einige vom Team mal live und in Farbe zu treffen oder wieder zu sehen. Ich freu mich schon auf das nächste Mal.

Die gamescom ist jedes Jahr ein wahrer Publikumsmagnet. An dem Wochenende herrscht der Ausnahmezustand in Köln.

 

September 2019

Nach dem ganzen Messe-Stress kam der September echt wie gerufen. Der September ist im Allgemeinen dafür bekannt, uns nicht gerade mit massenweise Neuveröffentlichungen zu bombardieren. Das ist auch gut so. Denn dadurch hatten wir in der Redaktion genug Zeit, um uns The Legend of Zelda: Link’s Awakening anzuschauen. Dieses knuffige Remake kam vor allem bei der älteren Generation (30+) gut an. Ich weiß nicht, wie oft ich den Game Boy Klassiker damals durchgespielt habe. Ähnlich ging es Maarten. Er hat sich riesig über das Remake für die Switch gefreut. Das zweite Highlight im September war wohl für die meisten Borderlands 3. Das Spiel ist aber auch ein Brett! Freunde des gepflegten Rennsports kamen bei GRID auf ihre Kosten. Ansonsten gab es nur den ein oder anderen kleineren Titel (verbessere mich bitte in den Kommentaren, wenn ich was Wichtiges vergessen hab. Ich war zu sehr mit Borderlands 3 beschäftigt). So hatten wir wenigstens die Möglichkeit, unseren Haufen der Schande abzuarbeiten. So viele Spiele und doch so wenig Zeit…

Gut, die Optik ist und bleibt Geschmackssache. Dennoch ist das Remake wahrhaft gut gelungen und begeistert einfach jeden.

 

Oktober 2019

Der Oktober brachte leider einen Skandal mit sich. Während der Asia Pacific Hearthstone Grandmasters hat sich der Spieler Blitzchung live an den Protesten in Hongkong beteiligt und mit den Befreiung Hongkongs gefordert. Aufgrund dieser politischen Aussage wurde er von dem Turnier gesperrt. Nach heftigen Protesten seitens der Community lenkte Blizzard allerdings ein und milderte die auferlegten Strafen. Jedoch hat das ganze einen faden Beigeschmack hinterlassen. Wer weniger mit Politik, dafür umso mehr mit Videospielen zu tun hat, der hat sich wahrscheinlich von Tom Clancy’s Ghost Recon: Breakpoint enttäuschen lassen. Leider hat der vielversprechende Titel wohl einiges an Potential einbüßen müssen. Aber mal abwarten. Es gibt nichts, was nicht weg gepatcht werden kann. Des Weiteren schlugen wieder die Herzen der Retro-Fans höher. Genauer gesagt diejenigen, die damals auf der PSOne Medievil gezockt haben. Der kultige Klassiker ist nämlich wieder da. Jetzt darfst du auf der PlayStation 4 in die Rolle von Sir Daniel Fortesque schlüpfen und dem bösen Zauberer Zarok wieder den Garaus machen. Ein absoluter Klassiker. Last but not least möchte ich noch unseren Neuzugang im Oktober vorstellen. Fabian Konschu hat ebenfalls unser Team verstärkt und haut kräftig in die Tasten.

Wenn ich vorstellen darf: Eure Durchlauchtheit Sir Daniel Fortesque.

 

November 2019

Auch im November macht Blizzard wieder auf sich aufmerksam. Aber diesmal nicht so sehr skandalös. Anfang des Monats veranstaltet die Spieleschmiede ihre hauseigene Messe: die BlizzCon 2019. Diesmal gab es schon einige interessante Neuheiten. Neben Overwatch 2, World of WarCraft: Shadowlands und einigen kleineren News lag das Hauptaugenmerk wohl auf dem Ankündigungstrailer von Diablo 4. Und ich kann dir versichern, es macht einen super Eindruck. Ich denke, Blizzard ist wieder auf dem rechten Pfad. Während der Messe wurde übrigens kaum ein Wort über Diablo Immortal (das ist der Mobile-Ableger von Diablo, welcher parallel in Entwicklung ist und letztes Jahr für eine Menge Empörung gesorgt hat) verloren. Lediglich auf der Infoseite zu Diablo Immortal gab es eine Hand voll Informationen. Doch das Videospiel-Highlight für den November war wohl mit Abstand Star Wars: Jedi Fallen Order. Abgesehen von der etwas unpräzisen Steuerung schlug das Spiel ein wie eine Bombe und begeistert nicht nur Star Wars-Fans. Doch das war nicht alles. Denn neben Star Wars: Jedi Fallen Order kam auch Death Stranding auf den Markt. Dieser Titel konnte auch schnell begeistern und ist trotz seines ungewöhnlichen Gameplays jetzt schon ein Meilenstein. Zu guter Letzt haben wir natürlich auch noch Call of Duty: Modern Warfare testen dürfen.

In Star Wars: Jedi Fallen Order begegnest du so manchem imperialen Gesocks.

 

Dezember 2019

Der Dezember ist für mich immer die schönste Zeit des Jahres. Nicht zuletzt wegen der Weihnachtszeit. Zum Abschluss finden auch immer die Game Awards statt. Dieses Jahr geht der Titel des Spiel des Jahres an Sekiro: Shadows Die Twice. Der Soulsborne-Titel konnte in vielerlei Hinsicht punkten. Auch Death Stranding hat in so mancher Kategorie abgeräumt. Doch auch der Name Disco Elysium ist öfters zu sehen. Mit dem Ende des Jahres 2019 nähern wir uns aber auch dem Ende der aktuellen Konsolengeneration. Nachdem Sony bereits die PS5 angekündigt hat, zog Microsoft nach und präsentierte die Xbox Serie X, welche ursprünglich den Arbeitstitel Xbox Scarlett trug. Was die nächste Konsolengeneration alles vollbringen mag, wissen wir nicht. Aber eines ist sicher: weder Sony noch Microsoft lassen sich lumpen. Da kommen wohl gewaltige Kraftpakete mit coolen, neuen Funktionen auf uns zu. Mehr gibt es eigentlich auch nicht mehr zu sagen. Ich hoffe, du hattest deinen Spaß beim Lesen dieser Zeilen. Im Namen der gesamten NAT-Games-Redaktion wünsche ich dir und deinen lieben schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020. Bis dann und viel Spaß beim Zocken.

 

 

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Die Nächte werden wieder länger, das Wetter kälter und man weiß, dass sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt. Aus diesem Grund hat sich die NAT-Games Redaktion mal wieder zusammengesetzt und über das Spielejahr 2019 diskutiert. Es wurde wild debattiert und jeder hat seine persönlichen Lieblinge. Dabei kam die Frage auf, welches wohl das Spiel des Jahres werden soll. Nach welchen Kriterien sollte man diesen Award vergeben? Sollte man nach Plattform wählen oder doch lieber nach Genre? Oder sollten wir nach unseren Reviews gehen, die wir veröffentlicht haben? Fragen über Fragen, die nicht leicht zu beantworten waren. Doch nach einigen langen Nächten und kleinen Streitereien haben wir es dann endlich geschafft, uns auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen. Das Ganze haben wir mithilfe eines Punktesystems ausgearbeitet. Die Idee kam daher, da ein Spiel jeden überzeugen sollte, egal welche Plattform derjenige bevorzugt. Daher kann jedes Spiel, welches von einem Redakteur nominiert wurde, auf die persönliche Top 5 der Spiele des Jahres verewigt werden. Nach diesen Top 5 bekommt jedes Spiel Punkte. Die Punkteregelung sieht wie folgt aus:

 

• Platz 5 bekommt 1 Punkt

• Platz 4 bekommt 2 Punkte

• Platz 3 bekommt 3 Punkte

• Platz 2 bekommt 4 Punkte

• Platz 1 bekommt 5 Punkte

 

Am Ende werden alle Punkte zusammengezählt und das Spiel mit den meisten Punkten wird unser Game of the Year 2019 und mit einem speziellen Award ausgezeichnet.

 

 

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Tobias L.:

  1. Resident Evil 2 Remake
  2. Control
  3. Tom Clancy’s The Division 2
  4. Call of Duty: Mobile
  5. The Dark Pictures: Men of Medan

Schon wieder ist ein Jahr vorübergezogen. Auf der einen Seite bin ich glücklich, dass 2019 endlich der Vergangenheit angehört, die andere Seite der Medaille zeigte mir aber auch, dass man immer nach vorne schauen muss. Privat war bei mir einiges los und deshalb hatte ich gar nicht die Zeit zum Zocken, wie ich sie noch die Jahre zuvor hatte. Auch muss ich mich langsam fragen, werde ich etwa zu alt für diese Art von Unterhaltung? Viele Spiele sind an mir vorbeigegangen bzw. habe sie nur kurz angespielt, konnte also gar kein richtiges Urteil über sie fällen. Dafür wurde mein Smartphone zu einer immer wichtigeren Plattform und auch die Nintendo Switch diente für Spieleabende mit Freunden. Ist es mit 25 Jahren etwa schon vorbei mit dem vielen Zocken? Dabei gab es mit Resident Evil 2, Control, The Division 2 und Men of Medan alleine schon vier Titel, die ich ein wenig gespielt habe und sie deshalb auch nominiere. Denn es wäre schlichtweg gelogen, würde ich Star Wars oder Death Stranding in die Liste packen, schließlich habe ich sie bis heute nicht aus ihrer Folie befreit. Für mich war es ein sehr anstrengendes, aber gleichzeitig auch aufregendes Jahr, was sich 2020 vorerst leider auch noch ein wenig fortsetzen wird. Doch ich bin zuversichtlich, dass mit Titeln wie Cyberpunk 2077 und der neuen Konsolengeneration die Lust und Zeit fürs Spielen wieder einen Tick zurückkehrt.

 

 

Marco:

  1. Death Stranding
  2. Control
  3. Astral Chain
  4. A Plague Tale Innocence
  5. Resident Evil 2 Remake

In diesem Jahr war die Auswahl meiner GotY Liste wieder recht schwer. Es gab einige richtig gute Titel dieses Jahr angefangen mit großen Hits und echten Überraschungen von kleineren Studios. Als Resident Evil Fan war klar, dass ich das Resident Evil 2 Remake auf meiner Liste haben musste. Das Remake war durchweg erstklassig und hat die Messlatte für Remakes sehr hochgelegt. Überrascht hat mich der Titel A Plague Tale Innocence von Asobo Studio. Die Story war packend, die Musik hervorragend und die Gesamterfahrung macht das Spiel zu einem echten Hit für Storyfans. Wer auf Action steht, durfte sich in diesem Jahr Platinum Games Astral Chain nicht entgehen lassen. Die Präsentation und die stylishe Action konnten mich voll überzeugen und neben Nier Automata, ist Astral Chain mein Favorit unter den Platinum Titeln und auch mein Platz 3. Platz 1 und 2 waren da schon härter für mich. Nicht so sehr, in Bezug auf welche Titel diese Plätze belegen, sondern welches von beiden die Spitze erobert. Sowohl Death Stranding als auch Control haben mich begeistern und fesseln können. Egal ob Story, Musik oder die eigentlichen Performances der Sprecher/Darsteller, alles war auf höchstem Niveau. Letzten Endes habe ich aber Death Stranding auf meinen ersten Platz gewählt, da ich das Social Gameplay wirklich kreativ fand und die Atmosphäre einfach unschlagbar war. Daher ist Death Stranding mein Game of the Year 2019.

 

 

Maarten:

1. The Legend of Zelda: Link’s Awakening
2. Luigi’s Mansion 3
3. Yooka-Laylee and the Impossible Lair
4. Life is Strange 2
5. Super Mario Maker 2

Jedes Jahr aufs Neue nehme ich mir vor: „Diesmal spiele ich mehr Games durch als je zuvor“. Leider spielt das Leben da nicht immer mit und so war auch 2019 ein Jahr, in dem ich es zeitlich einfach kaum geschafft habe, ein Spiel durchzuzocken. Dies ist die exakt gleiche Einleitung, mit der ich meinen Jahresrückblick 2018 angefangen habe und er trifft auch wieder auf dieses Jahr zu. Privat war es viel zu turbulent für mich in diesem Jahr und so gerieten Videospiele trotz meiner Tätigkeit hier bei NAT-Games viel zu oft in den Hintergrund. Aber ich habe mit dem Newsformat „Newstime“ auf unserem Youtube-Kanal begonnen, mit dem wir im nächsten Jahr wieder ganz neu durchstarten möchten. Gespielt habe ich natürlich trotzdem etwas, wie zum Beispiel die neuen Pokémon-Editionen Schwert und Schild, die es allerdings nicht in meine Top 5 geschafft haben, obwohl ich ein riesiger Pokémon-Fan bin. Die Spiele waren jedoch leider für mich eine Enttäuschung und kein guter Start für die Hauptreihe der Spiele auf einer Heimkonsole. Stattdessen eröffnet meine Top 5 in diesem Jahr der Super Mario Maker 2. Den habe ich zwar auch nicht so besonders lange gespielt, aber ich habe sehr viel Spaß gehabt, Streamern beim Bauen und Durchspielen von kreativen Levels zuzuschauen. Life is Strange 2 hat zwar im vergangenen Jahr begonnen, der Rest der Episoden kam jedoch dieses Jahr raus und deshalb zählt es. Hier wurde eine emotionale Geschichte erzählt, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Mit Yooka-Laylee and the Impossible Lair erschien der Überraschungshit des Jahres. Ein Jump’n’Run ganz im Stil von Donkey Kong Country: Tropical Freeze, welches Fans des Genres unbedingt abchecken sollten. Im Oktober gruselten wir uns mit Luigi in Luigi’s Mansion 3. Das Hotel zu erkunden war mir eine riesige Freude und kam pünktlich zu Halloween. Platz 1 für mich war dieses Jahr mit Abstand das Switch-Remake von The Legend of Zelda: Link’s Awakening. Sicher, ich habe meine Nostalgie-Brille auf, denn das Spiel war das erste Zelda, was ich jemals gespielt habe. Doch auch ohne diese Brille ist Link’s Awakening für mich das beste Spielerlebnis in diesem Jahr gewesen, welches mir beim Abspann eine Träne ins Gesicht kullern ließ.

 

 

Jasmin:

1. Luigi’s Mansion 3
2. A Plague Tale: Innocence
3. Catherine Fullbody
4. Fire Emblem Three Houses
5. Devil May Cry V

Mit freudiger Erwartung ging ich in das Jahr 2019. Doch ich musste schnell feststellen, dass Titel wie Death Stranding oder Pokémon Schwert und Pokémon Schild, auf die ich mich besonders gefreut habe, doch nicht in meiner jetzigen Top 5 vertreten sind. Devil May Cry V musste mit seinen actiongeladenen und stylischen Kämpfen einfach in meine Top 5 aufgenommen werden. Bei Fire Emblem Three Houses hat mich vor allem überzeugt, dass die Entwickler endlich mal einen neuen Schritt (Campusleben) gewagt haben und mit der alten Tradition gebrochen haben. Catherine Fullbody hat es in meine Top 3 geschafft, da ich das Original nicht kannte und einfach begeistert von dieser mitreißenden Story war. Doch eine noch bessere Story lieferte A Plague Tale: Innocence ab. Eigentlich hätte ich das Spiel auch auf Platz 1 gewählt, denn hier stimmte einfach alles: Eine packende Geschichte, düstere Szenarien, Emotionen und liebgewonnene Charaktere. Doch Marios Bruder hat für mich Platz 1 erobert, da die Staubsaugen-Mechanik einfach nicht langweilig wird. Klopapier, Blumen, Geister, Spinnenweben, Gardinen… Alles kann verschluckt werden. Und so kann ich auch gut und gerne 15 Stunden im Spiel verbringen, ohne eine wirklich gute Story zu benötigen. Würde sich diese Mechanik nur mal ins echte Leben übertragen…

 

 

Yvonne:

  1. Resident Evil 2 Remake
  2. Borderlands 3
  3. Metro Exodus
  4. Death Stranding
  5. Gears 5

Mit 2019 neigt sich nicht nur ein weiteres vollgepacktes Spielejahr seinem Ende zu, sondern auch die aktuelle Konsolengeneration erreicht langsam aber sicher ihren Zenit. Kein Wunder also, dass gerade die großen Publisher die Chance nutzten und all ihr verbleibendes Feuer an AAA-Titel auf die Spieler losließen. Dabei hatte gerade das japanische Spieleunternehmen Capcom ein riesiges Lineup aufgebahrt und startete bereits im Februar mit meinem Game of the Year. Resident Evil 2 Remake überzeugte schon im noch sehr jungen Jahr mit einer beeindruckenden Neuauflage des ohnehin schon hochgelobten Klassikers. Obgleich das Remake mit einer immens hohen Erwartungshaltung zu kämpfen hatte, machte es seinen Job außerordentlich gut und überzeugte Fans sowie Kritiker gleichermaßen. Die moderne Interpretation des Resident-Evil-Urgesteins wartete nicht nur mit einer modernen Grafik auf, sondern auch mit neuen Gameplay-Mechaniken und eine gehörigen Portion Nostalgie – eine gelungene Liebeserklärung an das Original. Auf einem ähnlich hohen Niveau schlug auch Gearbox aberwitziges Rollenspiel Borderlands 3 ein und bewies selbst nach 7 Jahren Abstinenz noch, wer das Sagen im mittlerweile hart umkämpften Loot-Shooter-Ring hat. Mit Metro Exodus wagte sich 4A Games zudem an den dritten Teil der russischen Shooter-Reihe. Mit neuen offenen Arealen, wunderschönen Umgebungen und einer emotionalen Story konnte Metro Exodus trotz einiger technischer Schwächen zu seinen wirklich gelungen Vorgängern aufschließen. Platz 4 meiner Top-Spiele 2019 konnte sich überraschend Death Stranding sichern. Für die einen das wohl langweiligste Spiel des Jahrzehnts, für die anderen das Magnum Opus, das nur ein Kojima zu erschaffen vermag. Soweit würde ich zwar nicht unbedingt gehen wollen, eine unbeschreibliche Faszination hat Kojimas vermeintlicher Walking Simulator dann aber doch auf mich ausgeübt. Der außergewöhnliche und zugleich sehr entschleunigende Charakter von Death Stranding hat doch insbesondere in der stressigen Vorweihnachtszeit etwas an und für sich. Zu guter Letzt soll auch Gears 5 nicht unerwähnt blieben. Microsoft hat einen weiteren Actionblockbuster auf den Markt geworfen, der einmal mehr seinesgleichen sucht. Neben einer mehr oder weniger gelungenen Singleplayer-Kampagne weiß vor allem der umfangreiche Multiplayer dutzende an Stunden zu fesseln. Wenn das mal nicht eine effektvolle Rückkehr des Gears-Franchise ist – und für einen schmalen Taler als Teil des Game Pass dürfte wohl sogar den schärfsten Kritikern alsbald die Munition ausgehen. Zu guter Letzt möchte ich noch ein Special Mention an The Outer Worlds aussprechen. Auch wenn es aufgrund der riesigen Konkurrenz keinen Platz in meiner Top5 gefunden hat, ist Obsidians neuester Rollenspiel-Streich in jedem Fall eine Erwähnung wert. Ein komplexes Rollenspielsystem gepaart mit nettem Sci-Fi-Flair und einer lebendigen Story machen den Double-A-Titel trotz seines eingeschränkten Budgets zu einem nennenswerten Spiel für allerlei Rollenspielfans.

 

 

Jenny:

  1. Resident Evil 2 Remake
  2. Borderlands 3
  3. Fire Emblem Three Houses
  4. Gears 5
  5. Star Wars Jedi Fallen Order

Das Jahr neigt sich abermals dem Ende. Zeit Revue passieren zu lassen und noch einmal über die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu debattieren: Videospiele. 2019 beherbergte neben ersten Infohappen zur nächsten Konsolengeneration, dem ersten Blick auf Diablo IV und  der (langerwarteten) Ankündigung eines vollends neuen Half Life-Spiels auch zahlreiche neue Spieletitel, die nicht zuletzt den Fortsetzungs-Wahn und den Remaster-Trubel forcierten. Gänzlich neue IP’s mussten Videospiel-Enthusiasten mit Blick auf Obsidians The Outer Worlds und Kojiam’s polarisierendem Death Stranding zuletzt ebenfalls nicht missen. Grund genug einmal das diesjährige Release-Wirrwarr zu entzerren und einen strukturierten, aber persönlichen  Blick auf die digitale Unterhaltungssoftware aus dem Jahre 2019 zu werfen. Das Capcom-Remake zum einstigen Horror-Trip Resident Evil 2 hausiert wahrscheinlich nicht nur an der Spitze meiner persönlichen Rangliste 2019. Die Neuauflage des 1998 erschienenen Horror-Titels wartet mit einer modernen Grafikdarstellung samt zeitgemäßer Perspektive auf und schafft es so das unbändige Potenzial hinter dem grundlegenden Spielprinzip auch knapp 20 Jahre nach Release zu entfachen. Mit einer gehörigen Portion kooperativen Multiplayer-Geballer rutschen innerhalb der letzten Monate mit Gears 5 und Borderlands 3 zwei gigantische Blockbuster in die Wohnzimmer zahlreicher Vielspieler und bewiesen gleichsam ihre Daseinsberechtigung. Während Fire Emblem Three Houses in meinen Augen dieses Jahr zu den Must-Haves für alle Besitzer von Nintendo Hybridkonsole zählen darf, scheint Star Wars nicht nur im Kino sein Comeback zu feiern. Auch EA hat mit Titanfall-Entwickler Respawn Entertainment 2019 das populäre Sci-Fi-Franchise einen neuen Anstrich im Videospiel-Segment verpasst. Star Wars: Jedi Fallen Order schaffte es zumindest temporär die Desillusion durch die Battlefront-Ableger zu verdrängen und sogar Publisher Electronic Arts nach dem Anthem-Fiasko zum Jahresbeginn etwas Würde zurückzuvergüten. So kann es gerne auch 2020 weitergehen!

 

 

Tim:

  1. Star Wars Jedi Fallen Order
  2. Devil May Cry 5
  3. Gears 5
  4. Resident Evil 2 Remake
  5. Control

Dieses Jahr war besonders für mich, da ich im Juli zu NAT-Games gewechselt bin. Im August durfte ich auch direkt zur Gamescom und die Lausbuben kennenlernen. Dort habe ich auch direkt gemerkt, dass die Chemie stimmt und ich mich hier wohl fühlen werde. Spielerisch war das Jahr 2019 nicht so brisant wie die Jahre davor, jedoch hatte es auch seine Highlights. Star Wars Jedi Fallen Order ist bei mir auf Platz 1 gelandet, da es mir besonders das Star Wars-Feeling gibt, welches ich für so ein Game brauche. Jedes Spiel dadrunter hätte den zweiten Platz verdient, aber Devil May Cry 5 hat mir besonders gut gefallen. Ich habe das Game jetzt vier Mal auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen durchgespielt. Auch Gears 5 hat mich sehr positiv überrascht und hat echt Bock gemacht. Resident Evil 2 hätte auch höher angesiedelt sein können, aber es war wirklich schwer eine passende Reihenfolge zu finden. Alle Titel in dieser Liste sind einfach super. Control hat mich dabei szenisch und spielerisch überzeugt und durfte sich dadurch auch auf einen Platz in den Top 5 freuen. Dan hoffen wir mal, dass die Jahre nächsten Jahre noch besser werden!

 

 

Max:

  1. Sekiro: Shadows Die Twice
  2. Borderlands 3
  3. Heartstone Battlegrounds
  4. Resident Evil 2 Remake
  5. Death Stranding

Mein unangefochtenes Game of the Year ist Sekiro. Als leidenschaftlicher Liebhaber der Form Software Spiele, war es das Spiel auf das ich mich dieses Jahr am meisten gefreut habe und meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Mit Sekiro haben es die Entwickler geschafft, eine Schwertkampfsimulation zu kreierten, die nicht nur beinhart, sondern auch unglaublich immersiv, stylisch und fesselnd ist. Stundenlang habe ich mich im rhythmischen Klirren der Katanas verloren, geflucht, geweint, geschrien und letztlich triumphiert. Und eben dieses brachiale Gefühl des Triumphes konnte mir dieses Jahr kein Spiel auch nur ansatzweise so fulminant liefern, wie es Sekiro getan hat. Ganz zu schweigen von der phantastisch fernöstlichen Welt, die man erforschen kann, dem coolen Prothesen Feature und der Vertikalität der Level. Sekiro ist ein Erlebnis, wie ihr es dieses Jahr nirgendwo sonst finden könnt und damit auf meinem persönlichen Platz 1. Dieses Jahr war es im September nach langer Wartezeit endlich soweit: Borderlands 3 ward endlich erschienen. Und trotz verdienter Kritik in Sachen Hauptstory, war es für mich ein heimelich nostalgisches Erlebnis, den dritten Teil der Loot Shooter Reihe zu spielen. Das Wochenende frei genommen und mit dem besten Freund, quasi non stop durchgedaddelt. Aberwitzige Waffen entdecken und vergleichen, noch aberwitzigere Charaktere aus den zahllosen Nebenquests finden, die einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Borderlands 3 stand für mich dieses Jahr wie kein anderes Spiel für Kopf aus und Spaß haben. Besonders mit den Waffen haben sich die Entwickler dieses Mal selbst übertroffen. Während sich diese in den vorigen Teilen nur durch Farbe oder Schadensparameter unterschieden haben, wirkt es in Borderlands 3 so als hätte jede einzelne Waffe seine eigene Persönlichkeit. Unterschiedliche Schussmodi, Waffen die nach Leeren des Magazins selbstständig werden, Raketenwerfer die riesige Säure- und Flammenbälle verschießen. Der Vorstellung sind kaum Grenzen geboten, was Borderlands 3 in diesem Jahr zu einem meiner liebsten Spiele macht.

Blizzards digitales Sammelkartenspiel war dieses Jahr in aller Munde. Leider hatte dies einen wenig erfreulichen Grund, die Thematik rund um den chinesischen Grandmaster Blitzchung überschattete für mehrere Wochen die Medienlandschaft. So verbleibt dieses Jahr ein fader Beigeschmack bei allen Titeln aus dem Hause Blizzards. Allerdings muss man objektiv gesehen, Publisher von Entwickler trennen und deren Leistungen anerkennen. Mit dem neuen Battlegrounds Modus, hat Team 5 für verblüffte Gesichter auf der Blizzcon 2019 gesorgt. Ein vollwertiger Autochess Modus, quasi aus dem Nichts und schon wenige Tage nach Ankündigung spielbar? Hearthstone bist du es? Tja, knapp einen Monat später muss ich gestehen schon über 50 Stunden Spielzeit im Battlegrounds Modus verbracht zu haben und bereue keine Minute. Der Modus hat einen enormen Suchtfaktor, ist wie üblich auf Hochglanz poliert, wird regelmäßig mit Updates, neuen Helden und Geschöpfen versorgt und hat meine Liebe zu Hearthstone einmal mehr entfacht. Schande auf mein Haupt, der erste Resident Evil Titel den ich durchgezockt habe, war Resident Evil 7, sodass ich mich als absoluter Rookie der Reihe bezeichnen würde. Umso gespannter war ich, als dieses Jahr mit Resident Evil 2 ein umfassendes Remake zu einem der großen Spieleklassiker der PlayStation-Ära erschienen ist. Die Verkaufszahlen und zahllosen begeisterten Kritiken sprechen eigentlich schon für sich und ich kann mich diesen an dieser Stelle nur anschließen. Resident Evil 2 hat es geschafft sich rundum neu zu erfinden ohne die Wurzeln zu vergessen und schafft so ein unglaublich dichtes, spannungsgeladenes Survival Horror Erlebnis, das mich so manches mal hat hochschrecken lassen. Rambo mäßig Zombies die Birne explodieren lassen? Ist nicht, jeder Zombie stellt für sich eine Bedrohung dar, jeder Schuss muss wohl überlegt sein, schließlich ist die Munition immer knapp. Egal wie bekannt ein Flur oder Raum schon zu sein scheint, egal wie oft ihr schon an einer Leiche vorbei gegangen seid, ohne dass diese aufsprang, man ist ständig angespannt und kommt nicht zur Ruhe. Videospielgewordene Katharsis!

Wie oft kommt es in unserer heutigen Medienlandschaft noch vor, dass wir ein vollkommen neues Spielkonzept präsentiert bekommen? Death Stranding hat das dieses Jahr geschafft und einen abstrusen postapokalyptischen Paketbotensimulator geliefert, den so wohl noch niemand von euch gespielt haben dürfte. Eine Beschreibung die dem Werk von Hideo Kojima nicht gerecht wird, denn Death Stranding kann so viel mehr sein. Allerdings besteht eure Hauptaufgabe tatsächlich darin Waren und Güter von A nach B zu bringen. Eine Gameplay-Loop die euch einfach zusagen muss, sonst werdet ihr wahrscheinlich nicht mit dem Titel warm. Das spiegelt sich auch in der recht polarisierten Kritiken der Medien und Gamerschaft wieder. Von hochgelobten Meisterwerk, bis langweiliger prätentiöser Laufsimulation, alles ist dabei. Ich persönlich muss mich dabei im oberen dritter der Meinungen einsortieren. Death Stranding ist für mein kein Meisterwerk, aber es unterhält mich, es ist interessant, es ist interessant, dass es erreicht hat, das ich es interessant finde. Und dafür hat es meiner Meinung nach in diesem Jahr Anerkennung verdient!

 

 

Fabian:

    1. Mortal Kombat 11
    2. Fire Emblem Three Houses
    3. Dragon Ball Heroes – World Mission
    4. Planet Zoo
    5. Monster Hunter World – Iceborne

Was? Das Jahr 2019 ist schon rum? Dabei habe ich die ganzen Blockbuster-Games doch noch gar nicht gespielt. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich zu sehr damit beschäftigt war, die AAA-Titel aus dem vorherigen Jahr nachzuholen. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Jahr 2019 für mich keine Perlen parat hielt. Gefühlt das ganze Jahr über habe ich mit Freunden weiterhin Monster Hunter World gespielt. Als dann im September die monströse Erweiterung Iceborne kam, gab es kein Halten mehr. Ich war mir unsicher, auf welchen Platz ich Iceborne auf meiner Liste setzen sollte, schließlich ist es doch nur ein DLC, oder? Aber es ist so umfangreich, das musste ich einfach rein quetschen. Platz 4 war für mich eher eine Überraschung – Planet Zoo. Ich durfte das Aufbauspiel testen und ja, was soll ich sagen? Es blieb nicht nur beim Test. Das Spiel hat für mich etwas Meditatives. Platz 3 belegt bei mir ein Game, das wohl nicht viele auf dem Schirm hatten. OK, wenn man es sich mal anschaut, sieht es auch wirklich nicht so hübsch aus, aber es zählen doch vor allem die inneren Werte. Als riesiger Dragon Ball Fanboy habe ich über die veraltete Grafik hinweg geschaut und bin in einen Sammelwahn geraten. Das Spiel ist voll mit klassischen Charakteren und Charakteren, von denen man bisher nur träumen konnte – Future Gohanks!? Knapp an meinem ersten Platz vorbeigeschlittert ist Fire Emblem: Three Houses. Die ausgeklügelte Rundentaktik gepaart mit Persona-artigen Elementen ist großartig. Besonders die vielseitigen Persönlichkeiten habe ich ins Herz geschlossen. Mein Game of the Year ist allerdings Mortal Kombat 11. Das Spiel kam im März raus und ich spiele es immer noch. Das muss ein Fighting Game erst mal schaffen. Für mich ist das Kampfsystem perfekt und die Motivation, mich immer weiter zu verbessern, lässt mich nicht los. Ich will gar nicht wissen, wie viel Blut schon über meinem Bildschirm geflossen ist. Ich könnte jeden Tag eine Online-Runde bestreiten und es wird nicht langweilig. Tja, nächstes Jahr erwarten uns wieder viele großartige Spiele. Ich hoffe, dass ich diesmal auch Zeit für die richtig großen Fische im Gaming-Teich finde.

 

 

Lukas:

  1. Tom Clancy’s The Division 2
  2. Resident Evil 2 Remake
  3. Call of Duty: Modern Warfare
  4. Call of Duty: Mobile
  5. Apex Legends

Normalerweise locken mit Battle-Royale-Spiele nicht vor die Konsole, doch Apex Legends war da ein bisschen anders. Der Shooter aus dem Hause EA schaffte es im Febraur tatsächlich, dass ich täglich ein paar Runden spielte. Vielleicht lag es am schnellen und vertikalen Gameplay, vielleicht aber auch an der Tatsache, dass man immer im Dreier-Team unterwegs war und so auch Noobs wie ich eine Chance auf den Sieg hatten. Das tolle Waffengefühl aus Titanfall 2 leistete dann den übrigen Beitrag, um mich zu begeistern. Mittlerweile habe ich Apex den Rücken zugekehrt, doch Anfang des Jahres hatte ich viele schöne Stunden mit dem Shooter. Was?! Ein Mobile-Spiel in den Top 5!? Ja! Call of Duty Mobile ist für mich im Jahr 2019 DAS perfekte Spiel auf dem Handy. Die Steuerung funktioniert auf den Punkt und mit zahlreichen Modi habe ich immer genug zu tun. Mikrotransaktionen gibt es tatsächlich, sind aber rein optional. Ich bin mir sicher, dass CoD auch 2020 einen Platz auf meinem Handy behalten wird und für die eine oder andere Partie in der Mittagspause herhalten muss. Und CoD, die zweite. In den vergangenen Jahren hat mich die Reihe tatsächlich als Fan verloren. Zwar stehen WW2 und sogar Black Ops 4 bei mir im Regal, doch Spaß hatte ich damit nicht mehr wirklich. Gerade BO4 war als Solospieler natürlich ein Schlag ins Gesicht. Und dann kam MW 2019 mit einer Singleplayer-Kampagne, einer Optik und einem Sound, die mein Fanherz höher schlagen ließen. SO möchte ich Call of Duty haben und nicht anders. Wer meine Arbeit auf Nat-Movies verfolgt, weiß, dass ich ein Faible für Horror habe. Da ich Resident Evil 2 damals verpasst habe, war das Remake also ein absoluter Pflichtkauf – und mein Gott, war das gut investiertes Geld. Eine Grafik zum niederknien, Schock- und Goremomente und die genau richtige Spiellänge. Nach dem genialen siebten Resident Evil scheint die Reihe endlich wieder auf einem Weg zu sein, der mir voll und ganz zusagt. Ich weiß, in einem Jahr mit Death Stranding, Metro Exodus und Days Gone ist The Division 2 dein Spiel des Jahres? Was soll ich sagen: Die erstgenannten Spiele habe ich aufgrund des enormen (Story)Umfangs nicht geschafft zu spielen (2020 dann vielleicht). Aber Abends eine Runde Division 2 ging auch als Solospieler wunderbar. Eine wunderschöne Spielwelt, ein motivierendes Lootsystem und spannende Feuergefechte haben den Vorgänger, den ich auch schon sehr mochte, in allen Belangen getoppt.

 

 

Tobias Panten:

  1. Remnant: From the Ashes
  2. Borderlands 3
  3. Call of Duty: Modern Warfare
  4. Tom Clancy’s The Division 2
  5. Gears 5

Auch 2019 war wieder ein spannendes Jahr für uns Gamer. Es gab eine Menge neues Futter für uns. Doch dieses Jahr ist es mir etwas leichter gefallen, meine Top 5 auszuwählen. Ursprünglich waren die Plätze 1 und 2 vertauscht. Doch da hab ich mich nochmal hingesetzt und noch mal genaustens verglichen. Und ich muss tatsächlich sagen, dass Remnant: From the Ashes dieses Jahr meine Nummer 1 war. Es ist ein rundum gelungenes Spiel in einer phantastischen Welt und macht jede Menge Spaß. Schade, dass das Spiel so kurz vor Borderlands 3 und Co. erschienen ist. Deswegen ist es ein bisschen unter gegangen und steht im Schatten der großen Titel. Aber dennoch hat es eine immer größer werdende Fanbase. Weiter so. Ich denke zu den weiteren Titeln brauch ich nicht mehr viel zu sagen. Wir hatten dieses Jahr wieder einiges an spannenden Neuerscheinungen. Was sind denn eure Top 5 Titel?

 

 

Kevin Kreisel:

  1. Control
  2. Death Stranding
  3. Resident Evil 2
  4. Judgment
  5. Call of Duty: Modern Warfare

2019 ist vorbei und hat viele außergewöhnliche Spiele gebracht. Doch im Vergleich zu den letzten Jahren haben die absoluten Topkracher wie ein Red Dead Redemption 2 oder The Witcher 3 meiner Meinung nach gefehlt. Aber dennoch bot das vergangene Spieljahr viele Spiele, die auf einem sehr guten Niveau sind, wodurch eine Top 5 in diesem Jahr besonders schwer war und diese bei jedem Redakteur komplett anders aussehen könnte. Kommen wir nun zu meinen Top 5 des Jahres 2019. Platz 5 geht dieses Jahr am Call of Duty: Modern Warfare. In den vergangenen Jahren habe ich, was Online Shooter angeht, eher zu den Battlefield Teilen gegriffen. Zwar habe ich auch die jeweiligen Call of Dutys gespielt, aber immer hauptsächlich dem Singleplayer-Modus. Doch das Modern Warfare Remake reizte mich schon ab dem ersten Trailer. Die Stimmung, das Setting, irgendwie wirkte alles frischer und atmosphärischer und so war das Spiel auch richtig gut. Platz 4 geht an Judgment. In den letzten Jahren habe ich immer mal wieder einen Yakuza Teil eingelegt und die Story in mich aufgesogen. Daher war ich, was das neue Spiel Judgment angeht, erstmal skeptisch. Doch der neue Protagonist und die spannende sowie wendungsreiche Story zogen mich sofort in den Bann. Doch noch etwas mehr Distanz zur Yakuza Reihe hätte mir ein wenig besser gefallen und Judgment einen höheren Platz beschert. Platz 3 geht an das Remake von Resident Evil 2. In der langjährigen Historie der Reihe gibt es viele Auf und Abs. Doch Resident Evil 2 ist wohl eines der besten Spiele der Reihe und zeigt eindrucksvoll, wie ein Remake auszusehen hat. Man nutzt die aktuelle Technik und bringt ein altes Spiel mit der gleichen Atmosphäre etc. in die heutige Zeit. Platz 2 geht an Death Stranding. Wenn Hideo Kojima ein Spiel rausbringt, horcht die Gamingszene auf und blickt gespannt auf das Projekt. Und Kojima hat nicht enttäuscht, denn Kojima hatte scheinbar vollkommene freie Hand und konnte seinen Wahnsinn in einem mit zahlreichen Stars vollgespickten Spiel freien Lauf lassen. Doch am Ende schafft das Spiel es nicht auf Platz 1. Denn mein Spiel des Jahres war Control. Ich mag Third Person Shooter und in dem Genre sind die Max Payne Macher absolute Spitze. Diese Stärken zeichnen auch Control aus. Zudem hat man viele Fähigkeiten, mit denen man on the fly agieren kann. Doch was Control für mich zum Spiel des Jahres macht, ist die Spielwelt und die Twin Peaks ähnliche Story gepaart mit der genialen Atmosphäre. Jedes neue Gebiet ließ meine Kinnlade weiter nach unten rücken. Daher ist Control, was ich bis zum Release überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, mein Spiel des Jahres.

 

 

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Nach der Punktevergabe steht der Gewinner fest!
Unser Game of the Year 2019 wurde….

Game of the Year 20191996 setzte Spieleentwickler Shinji Mikami den Grundstein der mehr als beliebten Horrorserie Resident Evil. Nur zwei Jahre später, 1998, veröffentlichte Capcom einen Nachfolger, der es faustdick hinter den Ohren hatte! Mehr Zombies, mehr Horror und nicht mehr nur das gruselige Herrenhaus aus dem erfolgreichen Erstling! Sprung, 21 Jahre in die Zukunft: Mit der neuen Version von Resident Evil 2 bringt Capcom nicht nur eine Blaupause für gelungene Remakes auf den Markt, sondern auch das – unserer Meinung – beste Spiel des Jahres 2019! Eine extrem dichte Atmosphäre, famose Grafik, Änderungen an den genau richtigen Enden und die optimale Portierung auf die aktuelle Konsolengeneration machen den Klassiker nicht nur für Kenner des Originals zu einem Erlebnis.  Wie anno 1998 erkundet man die Polizeistation von Racoon City, die Kanalisation und die Umbrellaforschungseinrichtung. Zu Beginn entscheidet sich der Spieler für Claire Redfield, die ihren Bruder Chris sucht, oder für Polizeineuling Leon S. Kennedy. Nach Abschluss der Story wartet zudem eine B-Story für beide Charaktere, sowie zahlreiche weitere Modi, die die Spielzeit des eh schon umfassenden Storymodus noch einmal ordentlich strecken. Alles in allem zeigt Resident Evil 2 im Jahr 2019, dass Singleplayerspiele ohne Service-Blabla immer noch ein großer Erfolg sein können. Die Entscheidung der Redaktion war recht eindeutig, sodass wir freudig verkünden können, dass Resident Evil 2 das NAT-Games.de Spiel des Jahres ist!

Resident Evil 2 - 100% UNCUT [PlayStation 4 ]
  • Resident Evil 2
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 18 Jahren

 

 

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Nach einer langen Diskussion in der Redaktion steht der Gewinner fest!
Die Gurke des Jahres 2019 geht an….

 

Auch im Jahr 2019 wird die Gurke des Jahres gekürt, dieses Mal ist die Spitze aber mehrfach belegt. Dieses Jahr möchten wir den Preis an die etlichen Entwickler entsenden, die sich von den Spielern entfernt haben. Ob Bethesda mit Fallout 76, Riot Games mit den Sexismus-Affären oder auch Blizzard, die sich mit den Hong Kong Protesten nicht in das richtige Licht gerückt haben. Bethesda gewinnt damit nun den Titel schon zwei Jahre in Folge, denn Sie schaffen es weiterhin nicht sich mit der Community zu einigen und versuchen mit Fallout 76 weiterhin die Spieler zu melken. Zu diesem Thema wurde letztes Jahr schon genug erzählt. Auch die anderen großen Entwickler scheinen nicht mehr nah genug am Spieler zu sein und entfernen sich von ihren Fans. Besonders in diesem Jahr war es stark zu merken und die beteiligten Personen haben bereits ihr fett wegbekommen. Es soll heute Mal weniger eine Standpauke, als ein Appell an die Entwickler sein. Wir lieben es zu zocken und wolle dies auch weiterhin ohne schlechtes Gewissen oder tun. Wir wollen nicht ständig überlegen müssen, ob wir uns ein Spiel zum Release holen, da es ein Flop sein könnte. Wir wollen nicht das Programmierer Überstunden bis zum Abwinken machen müssen, nur damit ein Spiel halbfertig zum Weihnachtsgeschäft erscheint. Wir wollen nicht über den Tisch gezogen werden und Geld für überteuerte Gadgets zahlen müssen, obwohl wir das Spiel schon erworben haben. Und wir wollen auch nicht, dass Entwickler ihre Werte für etwas politischen Einfluss verkaufen. Also liebe Entwickler setzt euch doch mal mit den Leuten auseinander, die euch finanzieren und für die ihr das alles macht. Wir hoffen einfach, dass ihr etwas vom Kurs abgekommen seid, aber das Segel in den nächsten Jahren wieder rumreißt. 

 

An diesem Jahresrückblick waren alle Redakteurinnen und Redakteure beteiligt. Zusatzinfo: Tobias Panten schrieb die Texte der einzelnen Monate, Lukas Hesselmann den Text zum GotY und Tim zur Gurke des Jahres 2019.

 

Geschrieben von
Ist jetzt leider erstmal Offline...

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