Die Geschichte von Metro Exodus – Wie alles begann

2007 veröffentlichte der russische Autor Dmitri Alexejewitsch Gluchowski mit Metro 2033 einen dystopischen Roman, der schnell zur Grundlage diverser Buch- sowie Videospiel-Umsetzungen avancierte. Im März 2010 sprang zuerst Entwickler 4A Games in die Bresche, um das Abenteuer des Protagonisten Artjom interaktiv zu gestalten. Zuerst noch mit Publisher THQ an ihrer Seite, setzte das ukrainische Entwicklerstudio die Arbeiten mit Metro: Last Light 2013 schlussendlich in Zusammenarbeit mit Deep Silver fort. 5 Jahre später möchte das erfolgreiche Entwickler-Publisher-Duo mit Metro Exodus der Endzeit-Shooter-Reihe einen dritten Ableger verpassen. Am 15. Februar ist es soweit, da erscheint der actionlastige Shooter für den PC, die PlayStation 4 sowie die Xbox One. Grund genug noch einmal einen Blick zurück zu werfen und die Geschehnisse um Held Artjom in Metro 2033 sowie Metro: Last Light erneut aufzurollen.

 

Die Geschichte von Metro 2033

Im Jahr 2033 erlag Moskau einem nuklearen Krieg und birgt seither sicheren Lebensraum lediglich unterhalb der russischen Straßen. Die Menschen suchten Zuflucht im ausgebauten Moskauer Metro-System. Wer die Flucht ins unterirdische Tunnelsystem nicht antreten konnte, fristet mittlerweile ein Dasein als unbarmherziger Mutant, der den restlichen Flüchtlingen das Leben zur wahrgewordenen Hölle macht. Nicht nur die niederträchtigen Dämonen bilden in der Metro-Reihe eine ständige Bedrohung, auch die Bewohner des Kanalsystems unterliegen diverser Streitigkeiten untereinander. Die Flüchtlinge spalten sich in die drei Ideologien Kommunisten, Demokraten und Nazis, die das erzwungene Zusammenleben nicht unbedingt erheblich erleichtern. Protagonist Artjom findet sich mit seinem Stiefvater Alex ebenfalls in den Tunneln der russischen Großstadt wieder. Zuletzt sind hier Angriffe von Mutanten verzeichnet worden, die für Unruhe in der neuen Heimat gesorgt haben. Hunter, ein Freund seines Vaters, besucht die beiden kurzerhand, um von der aktuellen Lage zu berichten. Lange bleibt die Lage aber nicht ruhig und so tauchen die nächsten Mutanten auf, um die Station anzugreifen. Bevor sich Hunter in die Schlacht stürzt, überreicht er Artjom ein Abzeichen, dass er im Falle seines Todes an einen Polis-Bewohner namens Miller weiterreichen soll. Hunter selbst kehrt schlussendlich nicht zurück und Artjom widmet sich nun der Aufgabe nach Polis zu reisen, um Miller zu finden. Um seine Heimatstation schnellstmöglich zu verlassen und nicht vollkommen auf sich selbst gestellt zu sein, schließt sich Artjom daraufhin einer Karawane an, die nach Riga reist. Dort angekommen trifft der 20-jährige auf einen Mann namens Bourbon. Dieser bittet Artjom ihm Begleitschutz zu gewährleisten. Als Gegenleistung würde Bourbon Artjom dann einen geheimen Weg zeigen, der aus Riga hinaus führt. Seit einigen Angriffen von Mutanten verschloss man die Tore der Stadt bis auf weiteres, was Artjom daran hindert seine Reise zunächst fortzusetzen.

In Metro 2033 verschlägt es Artjom auf eine Reise in die Moskauer Metro-Tunnel. In Metro Exodus werdet ihr ebenfalls zahlreiche offene Areale an der russischen Oberfläche besuchen dürfen.

 

Homo Novus

Durch Mangel an Alternativen begleitet er Bourbon auf seiner Reise zur Dry Station. Dabei gelangen die beiden ebenfalls an die verstrahlte Oberfläche Russlands, wo sie auf den Homo Novus treffen, dunkle Gestalten, die auch als die Schwarzen betitelt werden. Diese besitzen psychische Kräfte und gewähren Artjom seither Visionen, die es zu deuten gilt. So zeigen die Schwarzen ihm unter anderem einen Spielplatz vor der atomaren Katastrophe, der belebt und bunt einen Ort der Unterhaltung bietet. Angekommen in der Dry Station müssen die beiden Reisenden entdecken, dass die Station von Banditen eingenommen wurde. Ein Kampf zwischen den Parteien entbrennt, wobei Bourbon sein Leben lassen muss. Plötzlich taucht ein weiterer Unbekannter namens Khan auf, der Artjom bittet ihn zu begleiten bevor sich weitere Banditen zeigen. Khan versucht Artjom auf ihrer Reise klar zu machen, dass Mutierte und Anomalien nicht als das rein Schlechte betrachtet werden sollten. Sie positionieren sich schlichtweg zwischen Gut und Böse. Nur weil sich die Welt verändert hat sowie die Lebewesen in ihr, muss diese, laut Khan, nicht stringent vernichtet werden. Auf ihrem Weg betreten sie die verfluchte Station, in welcher Khan Artjom einen geheimen Tunnel zeigt, der direkt nach Polis führen soll. Leider gerät Artjom auf halbem Wege in eine Auseinandersetzung zwischen Kommunisten und Nazis, die ihn beide zum Feind zählen. Mit der Hilfe des unbekannten Retters Pavel schafft es Artjom sich durch die Deckung der Nazis zu schlagen. Leider schafft Pavel es nicht lebend aus der Situation heraus und so muss Artjom sich zunächst erneut alleine durchschlagen. Kurz darauf tritt Artjom in der nächsten Station auf Ulman, einem Freund Pavels. Erneut reden die Schwarzen zu Artjom. Diese fragen ihn, warum die Menschen sie so sehr hassen und eindeutig als Böse identifizieren. In Polis angekommen, trifft Artjom auf Miller, dem er die Nachricht von Hunter überbringt. Um der, zu Anfang des Spiel angegriffenen, Heimatstation von Artjom Hilfe zu gewähren, ruft Miller den Rat von Polis zusammen. Dieser verwehrt Artjom allerdings sein Hilfegesuch. Mit einem geheimen Plan will Miller aber zumindest Artjoms Heimat retten. Er sieht vor alte Militärraketen auf die bedrohlichen Schwarzen und ihr Nest loszusenden. Aus dem Untergrund geht es von da an wieder an die Oberfläche um Militärakten über den Verbleib der Raketen und deren Kontrollzentrum zu finden. Samt Karte im Gepäck machen Artjom und Miller sich auf den Weg zum Steuerpult der Raketen. Dorthin erleidet Artjom erneut eine Vision, die als Kontaktaufnahme der Schwarzen dient. Sie zeigen ihm abermals friedliche Bilder und schöne Einblicke in die alte, vergangene Welt. Bevor es jedoch zu Konversation der beiden kommt, wird Artjom aus der Illusion herausgerissen. Am Steuerpult angekommen schaffen Sie es das Terminal zu reparieren. Nun müssen die beiden den Turm erklimmen, um die Raketen abzufeuern. Auf dem Weg nach oben wird Miller angegriffen und lässt Artjom alleine weiterziehen, um ihre Mission zu beenden. Oben angekommen hat Artjom erneut eine Vision der Schwarzen. Diese fragen ihn warum er sie töten wolle und erklären, dass sie doch lediglich den Frieden anstreben. Sie dachten zunächst Artjom hätte sie verstanden. Als dann plötzlich Hunter auftaucht und Artjom sagt, die Schwarzen seien Böse und er solle sie endlich töten, setzt dieser genau dies in die Tat um. Das Nest der Schwarzen wird unmittelbar ausgelöscht.

Am Ende von Metro Exodus wird Artjom vor die Wahl gestellt. Soll der die Schwarzen auslöschen oder will er sie verschonen?

 

Die Geschichte von Metro: Last Light

Rund ein Jahr nach dem Angriff auf die Schwarzen ist vergangen. Protagonist Artjom gehört mittlerweile den Rangern an, einer rein-neutralen Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat den Frieden zwischen den diversen Fraktionen in der Metro zu wahren. Die Existenz über die Militäreinrichtung D6, in der Artjom in Metro 2033 schlussendlich die Waffe gegen die Schwarzen eingesetzt hat, hat sich mittlerweile in Form von Gerüchten unter einigen Anwohner der Metro herumgesprochen. Sowohl die Kommunisten, Demokraten als auch Nazis erhoffen sich durch den Militär-Bunker mächtige Waffen und Werkzeuge, mit denen sie sich gegen die anderen Fraktion erwehren können. Artjom selbst ist sich mittlerweile unsicher über seine zuletzt getroffene Entscheidung in Metro 2033. Er weißt nicht mehr sicher, ob die Schwarzen als gefährlich angesehen werden müssen oder sie nie wirklich eine Bedrohung für die Überlebenden dargestellt haben. Euer alter Freund Miller ist mittlerweile Oberst der Ranger und ordert Artjom sowie Freund Khan zur Einsatzbesprechung. Hier stellt sich heraus, dass Khan herausgefunden hat, dass ein Schwarzer überlebt hat. Khan ist nach wie vor der festen Überzeugung, dass die Schwarzen eine gutartige Spezies sind und den Tod nicht verdient haben. Er glaubt, dass die Schwarzen die Zukunft der Menschheit sind. Khan würde deshalb gerne mit dem letzten Überlebenden kommunizieren. Miller hingegen sieht die Schwarzen als potentielle Gefahr und möchte den letzten seiner Art so schnell wie möglich unschädlich machen. Daraufhin schickt er Artjom gemeinsam mit seiner Tochter Anna los, um sich dem letzten Homo Novus zu stellen.

In Metro: Last Light trifft Artjom erneut auf die Schwarzen und spekuliert über ihre Absichten.

 

Kampf mit den Fraktionen

Auf der Suche nach dem Schwarzen wird Artjom gemeinsam mit Anna schnell fündig. Dieser befindet sich allerdings in der Gefangenschaft der Anhänger des 4. Reiches. Hinzu kommt, dass dem Helden schnell klar wird, dass das schwarze Wesen noch ein Kind ist und sich selbst kaum verteidigen kann. Anna wird kurzerhand von Lesnitsky, einem Agenten der Roten Linie, gefangen genommen. Um aus der Gefahrensituation der Nazis zu entkommen, schließt Artjom sich mit dem Angehörigen der Roten Linie Pawel zusammen. Nach der erfolgreichen Flucht, lässt Pawel auf seine wahre Identität blicken. Er ist ein hochrangiger Offizier der Roten Linie und entscheidet sich kurzerhand Artjom festzunehmen, um mehr über die Ranger-Organisation sowie die Schwarzen zu erfahren. Artjom bleibt jedoch nicht allzu lange in Gefangenschaft und entschließt sich schnellstmöglich Anna zu befreien. Dabei findet Artjom eine Station samt zahlreicher Bewohner, die von Red Line-Soldaten massakriert werden. Hier setzen die Soldaten diverse Viren ein mit denen sie auch Anna versuchen zu infizieren. Artjom schafft es folglich Anna zu retten, wobei sich herausstellt, dass sie letztendlich nicht mit dem tödlichen Virus infiziert wurde. Zurück in Sicherheit begegnet Artjom erneut Khan mit dessen Hilfe sie den letzten Schwarzen aufspüren. Dabei hat Artjom erneut diverse Flashbacks, die ihn mit dem Homo Novus verbinden. Hier erfährt er, dass er als Kind von einem dieser Wesen gerettet wurde, weswegen sich die Verbindung zwischen den Schwarzen und ihm aufgebaut hat. Dabei schwört Artjom dem noch jungen Homo Novus, dass er ihn beschützen wird. Infolgedessen reisen die beiden gemeinsam nach Polis, wo eine Friedensversammlung samt aller Fraktionen der Metro stattfindet um sich über den Militärbunker D6 genauer auszutauschen. Auf dem Weg dorthin spürt der noch junge Schwarze, dass weitere seiner Artgenossen im Bunker zu finden sind. Diese sind allerdings noch in einer Art Winterschlaf gefangen. In Polis angekommen, scheint der Schwarze das nächste Problem zu spüren. Scheinbar ist die Friedenskonferenz lediglich als Ablenkungsmanöver gedacht, um die anderen Fraktionen vom Bunker fernzuhalten und General Korbut, Angehöriger der Roten Linie, den Zutritt zu gewähren. Darauf hingewiesen reisen die Ranger los um Korbut aufzuhalten. Artjom versucht daraufhin den Bunker zu zerstören, um den Krieg ein für allemal zu beenden, wird jedoch vom Schwarzen aufgehalten. Während Artjom zögert und auf seinen neuen mysteriösen Freund hört, wachen die restlichen Schwarzen aus ihrem Winterschlaf auf und besiegen Korbut samt seiner Armee. Laut Artjom sind die Schwarzen die letzte Hoffnung der Menschheit. Diese begeben sich anschließend in Sicherheit, lassen Artjom aber mit dem Versprechen zurück, dass sie zurückkehren werden, um die Welt neu aufzubauen.

Metro Exodus [Day One Edition] - [Xbox One]
  • Das größte Metro-Abenteuer aller Zeiten voll immersiver First-Person-Action
  • Entkommen Sie den Ruinen des gefallenen Moskaus
  • Treten Sie eine epische Reise durch das postapokalyptische Russland an
  • Inspiriert durch die internationalen Bestseller von Dmitry Glukhovsky

 

Freut ihr euch schon auf Metro Exodus? Schreibt es unten in die Kommentare.

 

Jennifer Engelhardt
Geschrieben von
Mein Pokédex ist cooler als dein iPhone.

1 Kommentar

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