Call of Duty: Modern Warfare – Test zum Reboot der Modern Warfare-Reihe

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Call of Duty: Modern Warfare - [PlayStation 4]
  • Leider haben wir keine Beta-Codes mehr. Bitte warten Sie auf die Open Beta, die am 21. September auf Xbox One und am 19. September für PS4 startet.

Releasedatum: 25. Oktober 2019

Genre: Ego-Shooter

USK: ab 18 Jahren freigegeben

Publisher: Activision

Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC

Und täglich grüßt das Murmeltier: Ein neues Call of Duty hat das Licht der Welt erblickt! Beim aktuellen Teil handelt es sich um ein Reboot der Modern Warfare-Reihe, der mit einer realistischeren Atmosphäre überzeugen möchte. Wie wir uns in dem Kriegsshooter eingefunden haben, erfahrt ihr im folgenden Test.

 

Brutaler Kriegsschauplatz

Im Gegensatz zu Call of Duty: Black Ops 4 ist in Call of Duty: Modern Warfare eine Solokampagne enthalten. In dieser werden chemische Waffen durch eine Terroreinheit namens Al-Qatala gestohlen und direkt am Piccadilly Circus in London angewendet, um Chaos und Unruhe zu stiften. Für die westlichen Mächte beginnt nun ein Wettlauf gegen die Zeit. Dabei müssen wir nicht nur gegen den Boss der Terroreinheit kämpfen, sondern auch die Machtkämpfe im fiktiven Staat Urzikstan aufdecken. Dabei spielen wir allerdings nicht nur eine Person, sondern wechseln zwischen den einzelnen Verbündeten hin und her. Die Kampagne nimmt an manchen Stellen Bezug zu aktuellen Ereignissen. An sich ist die Kampagne solide aufgebaut, allerdings ohne irgendwelche Überraschungen zu präsentieren. Für mehr Überraschungen sorgen dagegen die Folterszenen, die auf beiden Fraktionsseiten vorkommen. Besonders brutal sind die Szenen, in denen Kinder in Mitleidenschaft gezogen werden. Sensibelchen sind bei der Storykampagne somit fehl am Platz, denn Call of Duty will die Schrecken des Krieges so realistisch wie möglich darstellen. Besonders die Einsätze bei Nacht, in denen das Nachtvisier zum Einsatz kommt, bauen so eine unglaubliche Spannung auf, dass einem der Atem stockt. Trotzdem bringt Call of Duty auch ruhige Momente in seine Storykampagne, indem wir uns mal nicht in einer Schießbude befinden. So müssen wir uns in einer Szene beispielsweise als Steine schleppender Arbeiter ausgeben. Insgesamt erwarten euch hier 14 Missionen, die in rund 5-6 Stunden bewältigt werden können.

Ein übersichtliches Menü läd zum Spielen ein.

 

Mein bester Freund auf dem Schlachtfeld

An der Schussmechanik hat sich im Gegensatz zu den Vorgängern viel geändert. Das Trefferfeedback und die Schussabgabe fühlen sich noch realer als in den Vorgängern zuvor an. Dies liegt zum einen an dem erhöhten Rückstoß, den wir durch unsere Schussabgabe erfahren, zum anderen an dem brachialen Soundorchester, das uns um die Ohren gepfeffert wird, wenn wir uns in einem Gefecht befinden. Wen der Rückstoß stört, der kann immer noch seine Waffe auf Mauern oder Ähnlichem ablegen. Ein weiterer Punkt sind die Animationen der Waffe, die zu einem realistischen Gefühl beitragen. Im Gegensatz zu den Vorgängern hat sich auch die Bewegung der Spieler verändert: Natürlich war bereits im Vorfeld klar, dass es keine Sci-Fi-Hüpfereien wie in Black Ops 4 gibt. Doch im Gegensatz zu den bodenständigeren Titeln gleiten wir nicht mehr so leichtgängig über die Maps, sondern bewegen uns etwas behäbiger, was ebenfalls zum realen Spielgefühl beiträgt. Durch den Wegfall von Spezialfähigkeiten ist man immens auf den Aufbau seiner Waffe angewiesen, denn die großen Killserien werden nun nur noch von Profis geerntet. Individualisten können ihre Waffe zudem so gestalten, wie sie es möchten. Es gibt unterschiedliche Aufsätze mit diversen Vor- und Nachteilen, sodass gut überlegt sein will, welche Waffe wir mit in den Kampf nehmen.

Waffen können nach den eigenen Vorlieben angepasst werden.

 

Die weite Welt

Die auszuwählenden Areale reichen dabei über Fabrikgelände bis hin zu berühmten Schauplätzen wie den eingangs erwähnten Piccadilly Circus. Auffällig ist hierbei, dass die Maps verwinkelter sind als zuvor. Es gibt also keine direkten Laufwege, Sieger in den Matches ist der, der sich am besten mit den Schleichwegen und den Schussmöglichkeiten innerhalb der Maps auskennt. Die Umgebung ist dabei detailreicher als je zuvor gestaltet, hätte man Zeit, sich innerhalb der Karten umzusehen, würden einem die sagenhaft tollen Kleinigkeiten auffallen, die die Designer in den Maps integriert haben. Doch dazu ist bekannterweise leider keine Zeit. Die Verschachtelung der Maps wird ebenfalls dadurch gefördert, dass der Kampf nicht nur am Boden, sondern auch auf mehreren Ebenen stattfindet. So können Treppenhäuser oder Baugerüste erklommen werden, um sich eine bessere Position zu verschaffen.

Missionen motivieren auch langfristig.

 

Diverse Spielmodi

Neben den klassischen Spielmodi wollen diese auch Spieler mit ihren abwechslungsreichen Möglichkeiten ansprechen. Seid ihr eher der Typ, der sich gerne auf Massenschlachten einlässt, so könnt ihr im 64-Spieler-Modus gegen eine ganze Schar an Gegnern antreten. Dabei ist ein planloses Vorgehen bereits vorprogrammiert. Wer es lieber taktischer mag und an seinen Fähigkeiten arbeiten will, der kann sich hoch konzentriert an 2vs2-Matches wagen. Allerdings wirken in diesem Modus manche Maps einfach viel zu groß, um wirkliche Taktik zu bieten, hier gleicht das Match eher einem Such- und Versteckspiel. Habt ihr Mal keine Lust auf menschliche Gegner, könnt ihr euch mit drei Freunde an abwechslungsreiche PvE-Gefechte wagen.

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Positiv:

Detailreiche und verwinkelte Karten
Solider Story-Modus
Abwechslungsreiche Spielmodi
Überzeugendes und realistisches Gunplay
Rückkehr zu den Wurzeln, was zu mehr Realität verhilft
Crossplay ohne Vorteile für eine bestimmte Fraktion

Negativ:

Story in der Kampagne vorhersehbar
Maps teilweise nicht an Spielmodi angepasst
  • Call of Duty Modern Warfare
    “Natürlich gibt es einige Kritikpunkte bei Call of Duty: Modern Warfare, doch insgesamt hat der Titel mich besonders mit seinem Multiplayer-Modus überzeugt. Vor allem die Crossplayfunktion macht es möglich, mit Freunden zu spielen, die sich eine andere Plattform ausgesucht haben. Während PC-Spieler mit der Schnelligkeit ihrer Maus punkten können, gleicht die leichte Auto-Aim-Funktion der Konsolenspieler dies aus. Keine Fraktion ist hier wirklich im Vorteil. Richtig gespannt bin ich auf den versprochenen kostenlosen herunterladbaren Content, der nachgereicht werden soll. Doch auch jetzt kann ich den Titel allen Shooter-Fans nur ans Herz legen.”
    Jasmin Paskuda, Redakteurin

Ab in die Sammlung?

Auch jetzt kann ich den Titel allen Shooter-Fans nur ans Herz legen.

Jasmin Paskuda
Geschrieben von
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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