NAT-Games Jahresrückblick 2020 inkl. Game of the Year

Das Jahr 2020 wurde vor allem durch eine Sache geprägt, die den Anfangsbuchstaben C trägt. Es hat die Menschheit in zwei gespaltene Lager getrennt und viele enttäuschte Gesichter hervorgerufen, weil es die Urlaubspläne von uns allen versaut hat. So viel Blut, Schweiß und Tränen wurden in diese Sache investiert. Die Rede ist natürlich von… Cyberpunk.

Nein, mal im Ernst, das COVID-19-Virus ist momentan aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, aber deshalb das ganze Jahr als beschissen zu bezeichnen, wäre ein bisschen weit hergeholt, oder? Und so widmen wir uns auch in diesem Jahr einem Jahresrückblick, der das Wichtigste aus 2020 zusammenfasst. Viel Spaß beim Lesen!

 

Der große Jahresrückblick 2020

Januar 2020

Schon der Januar zeigte, dass das Jahr 2020 nicht ganz so viele Highlights wie in anderen Jahren parat haben wird. In unserem Special haben wir aufgezählt, welche Publisher alles verkündet haben, ihre Titel zu verschieben. Und wie wir wissen, blieb es im Januar nicht bei dieser Liste. Viele weitere Entwicklerstudios mussten ihre Spiele aufgrund der Beschränkungen von Corona pausieren, das im Januar allerdings noch gar keine Wellen schlug. Trotzdem haben wir das Beste draus gemacht und uns Titeln wie Dragon Ball Z: Kakarot gewidmet. Für viel Entrüstung bei Tobias Panten sorgte das Remake WarCraft 3: Reforged. Laut ihm bekamen Fans ein halbfertiges und nur schnell zusammengebasteltes Remake.

Old but Gold oder was sagt ihr?

 

Februar 2020

Während die Coronababys alle zur jetzigen Zeit geboren werden, hat NAT-Games im Februar 2020 seinen ersten Nachwuchs erwartet. Mit Alexander Schürlein hat das Team nicht nur einen tollen Redakteur und Lektor, sondern einen noch viel tolleren Menschen spendiert bekommen. Schön, dass du zu uns gefunden hast! Ein neues Projekt, das ebenfalls gestartet ist, war unser Kanal Controllerhelden. Leider hat es sich dabei um ein eher ungeliebtes Kind gehandelt, das wir nach wenigen Monaten wieder einstampfen mussten. Abseits dessen konnte sich unser Team auf Titel wie Sparklite, Lost Ember und Dreams konzentrieren.

Lost Ember

Lost Ember war in diesem Jahr eine der vielen Indie-Überraschungen!

 

März 2020

Für viele Messen war die Zukunft im März noch ungewiss. Konnten Formate wie die gamescom oder E3 überhaupt noch wie in der geplanten Form stattfinden? Wohl kaum, wie sich später zeigt. Doch die Spielwelt ließ sich von den Aussichten nicht unterkriegen und veröffentlichte eine Vielzahl an Futter für unsere Heimkonsolen und PCs, damit wir den ersten Lockdown genüsslich überstehen konnten. Hier erlangte vor allem der Titel Animal Crossing: New Horizons an Berühmtheit, da er zu einem perfekten Zeitpunkt erschien. Um vom Corona-Alltag abzuschalten und mal den ganzen negativen News zu entkommen, konnte man sich auf seine eigene Insel zurückziehen und diese gestalten, wie man will. Die Gamerschaft konnte sich hier an den Sonnenbrand gewöhnen, der ihnen im Sommer ausblieb.

Chillen in der realen Welt ist angesagt.

 

April 2020

Auch der April bot noch zahlreiche Titel, denen wir uns widmen konnten. Aber auch alte Titel wurden dank der Quarantäne wieder ausgepackt und so stieg die Anzahl an potentiellen Opfern in Hardcore-Shootern für alteingesessene Profis. Spiele wie World of Warcraft, League of Legends und Sea of Thieves wurden endlich wieder bevölkert und lebhafter. Auch auch als Einzelspieler hatte man im April genug mit Titeln wie One Piece: Pirate Warriors 4, Persona 5 Royal und dem heißersehnten Remake zu Final Fantasy VII zu tun. Das Remake ist so ein Gigant, dass bislang nur ein Bruchteil des Spiels erschienen ist. Wann wir den Rest erwarten dürfen, ist bis heute nicht bekannt. Neben all den Spielen, die im April erschienen sind, tauchte ganz urplötzlich auch Christian Koitka bei uns auf. Er brachte mit seinem versierten Gaming-Wissen eine neue Prise in das NAT-Games-Süppchen. Vielen Dank, dass du Teil unseres Teams geworden bist!

Final Fantasy VII Remake

Spoiler: Nicht alle überleben bis zum Ende von Teil 1.

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Mai 2020

Im Mai bahnte sich so langsam das drohende Sommerloch an. Auf NAT-Games sind nur zwei Reviews erschienen, da der Spielemarkt zu der Zeit leider nicht viel mehr hergeben wollte. Leider wurde der Wonnemonat von einem schlimmen Ereignis rund um das GOTY 2020 überschattet: Das Reviewbombing zu The Last of Us II. Neben der diskutablen Geschichte haben sich Fans vor allem an der Darstellung von Abby und der sexuellen Gesinnung von Ellie aufgehangen. Umso schöner ist es zu sehen, dass der Titel durchweg positive Kritiken absahnen konnte und von vielen Redaktionen als Game of the Year gevotet wurde. Ob das auch bei uns der Fall ist, erfahrt ihr nur, wenn ihr weiter am Ball bleibt.

The Last of Us Part II

Lasst den ganzen Hass doch bitte ruhen.

 

Juni 2020

Der Ausfall der E3 sorgte bei vielen Fans für lange Gesichter. Man kann es aber auch keinem Recht machen: Die letzten Jahre wurde diskutiert, ob die E3 überhaupt noch zeitgemäß und sinnvoll ist, aber sobald sie nicht mehr da ist, geht das große Geschrei los. Habt ihr schon einmal einem Kind seinen Lolli geklaut? Ich auch nicht, aber so stelle ich mir die Reaktion vor. Trotzdem konnte uns Sony den Juni mit dem PS5 Online Event versüßen, bei dem die ersten PS5-Titel vorgestellt wurden. Der Hammer, wie geil sehen die denn aus! Das große Aber: Kaum ein Titel erscheint zum Launch der PS5. Nunje.

Playstation Shawn Layden

Die großen Bühnenshows fielen in diesem Jahr aus.

 

Juli 2020

Die Sonne knallt auf das lichte Haupt der alteingesessenen Gamer. Eigentlich wollten viele ihren Urlaub am Strand verbringen, nun winkte das Glück denen, die sich nicht in einer Dachgeschosswohnung befanden und einen Balkon oder sogar Garten besaßen. Ratet mal, zu welcher (un)glücklichen Fraktion ich gehöre. Doch ähnlich wie mir hat es wohl viele Spieler zur Ablenkung auf die Insel Tsushima, oder wie unser Chef Tobias sagt „Tsuchima“, gezogen. In Ghost of Tsushima konnten alle Japanreisebegeisterten nachholen, was ihnen in diesem Jahr verwehrt blieb. Naja, nur mit etwas mehr Blut und Gemetzel.

Bock auf Japan? Dann ab nach Tsushima!

 

August 2020

Mit dem etwas verspäteten Frühjahrsputz begannen wir den „Sonntagsputz“, bei dem wir uns über Themen auslassen konnten, die uns richtig auf die Nerven gingen. Aber naja, hier haben wir schon Format Nummer 2, von dem wir uns in 2020 frühzeitig verabschieden mussten. Der wohl größte Verlust war für Europäer wohl der Ausfall der gamescom 2020. Statt sich in stinkenden und schwitzenden Menschenmassen zu suhlen und stundenlang für überteuerte Nudeln anzustehen, konnten wir… oh warte. Naja, einige Neuankündigungen gab es in Form einer digitalen gamescom trotzdem, doch für viele ist dies kein Ersatz zu den eben erwähnten Dingen. Doch trotzdem muss man den Organisatoren ein großes Lob dafür aussprechen, dass sie versucht haben, ein wenig Normalität in den Alltag von uns Gamern zu bringen. Ebenso traurig war der Abschied von Tobias Panten, der die Fahnenstange für den Monatsrückblick an mich weitergab. Ob ich dem Ganzen wohl gewachsen bin? Naja, es ist ja nur für kurze Dauer, denn irgendwann wird unser herzlicher Bär wieder zurückkehren.

Diesen Anblick mussten wir dieses Jahr leider schmerzlich missen.

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September 2020

Das größte Highlight im Jahr 2020 waren wohl die neuen Next-Gen-Konsolen Xbox Series X/S und PlayStation 5. Neben den eher uneinfallsreichen Namen enthüllten Microsoft und Sony andere Details wie den Preis und das Design der Konsolen. Ab hier wurde klar: Die Konsolen sind größer als gedacht und es wird wohl langsam Zeit, die heimische Wohnwand anhand der Maße der Konsole auszusuchen, nicht umgekehrt! Doch die Enthüllung der Konsolen wurde von den wohl am schlechtesten organisierten Vorbestellungsmöglichkeiten überschattet. Kaum ein Fan hatte durch Scalper und fingergeschickte Verrückte wie unsere Engelhardt-Zwillinge eine Chance, die neuen Konsolen abzugreifen. Nintendo machte hingegen neben Animal Crossing so ziemlich die einzige Schlagzeile in diesem Jahr mit der Zeitexklusivität einer uralten Mario-Trilogie. Läuft für Nintendo, zwar bergab und rückwärts, aber läuft.

Was Nintendo sich dabei wohl gedacht hat?

 

Oktober 2020

Nach dem ganzen Vorbestellungsdrama rund um die Next-Gen-Konsolen trudelten die ersten Konsolen bei ihren glücklichen Besitzern ein. In unsere Redaktion ist zu diesem Monat Vivien Ziermann eingetrudelt. Mit viel Power unterstützt sie seit Oktober das NAT-Games Team und erweitert das Redaktionsteam um einen weiteren freigeschalteten Charakter. Schön, dass du bei uns bist! Wir hoffen, dass du uns noch eine ganze Weile erhalten bleiben kannst und wir dich in Natura kennenlernen dürfen. Weniger erfreulich hingegen war, dass Cyberpunk 2077 nun zum dritten Mal verschoben wurde. Für viele sollte es das Spiel des Jahres werden und umso enttäuschter waren Fans von dieser Meldung. Wie wir heute wissen, hätte CD Project Red das Spiel besser um ein Jahr und nicht einen Monat verschieben sollen. Übrigens, habt ihr kurz vor dem Launch brav in die Aktie von CD Project Red investiert?

Auch Crash fragt sich, was mit diesem verflixten Jahr eigentlich los ist.

 

November 2020

Das Jahr neigte sich so langsam dem Ende zu. Die Menschheit geht erschöpft in den zweiten Lockdown und musste mit den Spielen vorliebnehmen, die ihnen blieben. Oder den neuen Konsolen, für die es aber kein Spielefutter gab. Zwar zeigten die beiden Heimkonsolen erstaunlich wenige Kinderkrankheiten nach der ersten Eingewöhnungsphase, trotzdem fühlte sich der Wechsel zur neuen Generation nicht nach „Next Gen“ an, weshalb es uns wohl immer noch schwer fällt, die Konsolen als „Current Gen“ zu bezeichnen. Doch was ist dann mit der PS4 und Xbox One? Zählen die schon zur „Old Gen“? Kann mich hier mal einer aufklären?

PS5 vs. Xbox

Aus dem Vorverkauf geht keiner der beiden Konsolen als strahlender Sieger hervor.

 

Dezember 2020

Aus die Maus, das Jahr ist vorbei. Für viele endete das Jahr in einer kleinen Runde vor’m Tannenbaum oder am heimischen Raclettebuffet. Cyberpunk 2077 schlug jetzt erst so richtig große Wellen, allerdings im negativen Sinne: Die PS4- und Xbox One-Versionen waren in einem katastrophalen Zustand, sodass Sony sich sogar dazu entschied, den Titel aus dem PS Store zu entfernen. Investoren und Fans sind sauer, da das Entwicklerstudio bereits im Vorfeld mit dem Crunch der Mitarbeiter und den daraus resultierenden schlimmen psychischen und physischen Zuständen Schlagzeilen machte. Um den Jahresrückblick dennoch mit etwas Positivem zu beenden: Da ihr fähig seid, diesen Text zu lesen, erfreut ihr euch neben einer abwesenden Legasthenie wohl bester Gesundheit! Seid dankbar dafür und lernt das zu schätzen, was ihr habt. In diesem Sinne: Blickt auf ein strahlendes 2021!

Cyberpunk 2077

Ob CDPR und das neue Jahr noch die Kurve kriegen?

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Die Nächte werden wieder länger, das Wetter kälter und man weiß, dass sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt. Aus diesem Grund hat sich die NAT-Games Redaktion mal wieder zusammengesetzt und über das Spielejahr 2020 diskutiert. Es wurde wild debattiert und jeder hat seine persönlichen Lieblinge. Dabei kam die Frage auf, welches wohl das Spiel des Jahres werden soll. Nach welchen Kriterien sollte man diesen Award vergeben? Sollte man nach Plattform wählen oder doch lieber nach Genre? Oder sollten wir nach unseren Reviews gehen, die wir veröffentlicht haben? Fragen über Fragen, die nicht leicht zu beantworten waren. Doch nach einigen langen Nächten und kleinen Streitereien haben wir es dann endlich geschafft, uns auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen. Das Ganze haben wir mithilfe eines Punktesystems ausgearbeitet. Die Idee kam daher, da ein Spiel jeden überzeugen sollte, egal welche Plattform derjenige bevorzugt. Daher kann jedes Spiel, welches von einem Redakteur nominiert wurde, auf die persönliche Top 5 der Spiele des Jahres verewigt werden. Nach diesen Top 5 bekommt jedes Spiel Punkte. Die Punkteregelung sieht wie folgt aus:

 

• Platz 5 bekommt 1 Punkt

• Platz 4 bekommt 2 Punkte

• Platz 3 bekommt 3 Punkte

• Platz 2 bekommt 4 Punkte

• Platz 1 bekommt 5 Punkte

 

Am Ende werden alle Punkte zusammengezählt und das Spiel mit den meisten Punkten wird unser Game of the Year 2019 und mit einem speziellen Award ausgezeichnet.

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Tobias

1. Mafia: Definitive Edition
2. The Last of Us: Part II
3. Resident Evil 3
4. SpongeBob SquarePants: Battle for Bikini Bottom – Rehydrated
5. Need for Speed: Hot Pursuit Remastered

Mensch, was war das für ein Jahr 2020! Anfangs voller Euphorie darüber, was man im neuen Jahrzehnt doch alles schaffen und / oder besser machen möchte, kam eine Pandemie, die all die Pläne durchkreuzte, die einst geschmiedet wurden. Nahezu alle Freizeitmöglichkeiten wurden auf Eis gelegt, das Weihnachtsfest im engsten Kreis gefeiert und die grossen Entertainment-Blockbuster, sowohl im Kino als auch auf den Konsolen, wurden in schlechten Zuständen verwurstet oder gar auf 2021 verschoben. Unsere Gesellschaft, unsere Art mit Dingen umzugehen haben sich stark gewandelt. Daraus resultiert das Ergebnis von Unsicherheit. Wie sagte Silbermond einst so schön „Gib mir ‘n kleines bisschen Sicherheit in einer Welt, in der nichts sicher scheint“ (Song: Irgendwas bleibt, 2009). Dabei gilt meine Top 5 der Spiele, die ich zumindest durch die Lockdownphasen genauer spielen konnte, gar als sicher. Mit Mafia hat 2K gezeigt, wie Remakes funktionieren. Capcom bestätigte die Regel wenige Monate zuvor schon mit Resident Evil 3. Komisch, dass auch Spongebob diesen Trend in meiner Liste fortführt und sogar die Remastered-Edition von Need for Speed: Hot Pursuit den fünften Platz belegt. Einzig mit The Last of Us: Part II reiht sich ein Spiel ein, welches seit Jahren heiß erwartet wurde. Gänzlich überzeugen konnte mich das Gameplay zwar nicht, die Inszenierung und Darstellung verschiedener Gefühle, Situationen und dessen inbegriffene Charaktere bewiesen aber, dass Videospiele weitaus mehr sind, als nur ein nerdiger Aufhänger vor dem Fernseher. Auch wenn für mich das letzte Jahr erfolgreich und schön endete, wünsche ich mir dennoch wieder ein bisschen mehr Normalität in dieser Welt.

 

Fabian

1. The Last of Us Part II
2. Persona 5 Royal
3. Genshin Impact
4. My Hero One’s Justice 2
5. Granblue Fantasy Versus

OK, das war ein wirklich merkwürdiges Jahr. Die neue Konsolengeneration hat begonnen und die Mehrheit konnte keine der beiden Kisten ergattern (inklusive mir). Cyberpunk 2077 ist nach einer gefühlten Ewigkeit erschienen und ist auf den Konsolen bisher ein einziges Glitch- und Bugfest. Ach ja, äh, dann war da noch irgendwas mit einer Pandemie. Jedenfalls verlief das Jahr 2020 für die meisten von uns wohl anders als erwartet. Dennoch drehte sich die Welt weiter und mit ihr auch die Videospiel-Branche. Es sind zahlreiche Games erschienen und einige davon haben es in meine persönliche Top-Liste des Jahres geschafft. Als Kampfspiel-Enthusiast sollte es nicht allzu verwunderlich sein, dass zwei Fighting Games den Anfang meiner Liste machen: Platz 5 Granblue Fantasy Versus und Platz 4 My Hero One’s Justice 2. Mit der Marke Granblue Fantasy hatte ich vorher nichts zu tun, doch das im März erschienene Kampfspiel sieht einfach fantastisch aus. Zu My Hero One’s Justice 2 durfte ich sogar den Test machen. An und für sich ist das Spiel keine Offenbarung, doch wer ein Fan von Spielen wie Naruto Ultimate Ninja ist, der hat auch seinen Spaß mit My Hero One’s Justice 2, so war es zumindest bei mir. Platz 3 belegt in meinem Ranking Genshin Impact. Eigentlich halte ich mich von Free-to-play Games in der Regel fern, doch ein Freund konnte mich überreden und was soll ich sagen? Es ist wirklich gut. Die Open-World ist wunderbar gestaltet und das Gameplay macht Laune. Hier sollte jeder mal reinschauen, ist ja schließlich kostenlos. Kommen wir zu Platz 2: Persona 5 Royal. Das Spiel ist für mich definitiv das beste JRPG des Jahres. Der visuelle Stil und die abgefahrene Geschichte machen es einzigartig. Auch diejenigen von euch, die bereits Persona 5 gezockt haben, sollten sich die Royal-Variante zu Gemüte führen – es ist die perfekte Version eines perfekten JRPG’s. Die Entscheidung zwischen Platz 2 und 1 fiel mir nicht leicht, doch letztendlich habe ich mich für The Last of Us Part II entschieden. Es ist grafisch einfach das Beste, das ich auf der PlayStation 4 bisher gesehen habe. Sowohl die Begegnungen mit den Infizierten als auch mit den Menschen sind spannend  die Kämpfe fühlen sich unheimlich wuchtig an. Und ja, ich finde die Story klasse! Sie mag zwar einigen sauer aufstoßen, doch meiner Meinung nach gibt sie dem Ganzen die richtige Würze. Mittlerweile versuche ich mich auf der schwersten Stufe – mal schauen wie lange mein altgedienter PS4 Controller das durchhält.

 

Marco

1. Hades
2. Final Fantasy VII Remake
3. The Last of Us Part II
4. Yakuza Like a Dragon
5. Persona 5 Royal

Zu Beginn muss ich erst mal sagen, dass ich einige der großen Titel in diesem Jahr erst jetzt über die Feiertage anfangen konnte. Daher werden Ghost of Tsushima und Cyberpunk 2077 in meiner Liste nicht auftauchen, auch wenn beide unter Umständen auf meiner Liste einen Platz hätten belegen können. Mein Platz 1 geht an Hades und das ohne jeden Zweifel. Supergiant haben mit dem Titel bewiesen, dass es nicht immer ein riesiges Spiel sein muss, um überzeugen zu können. Gameplay, Charaktere und einfach jedes Element sind nahezu perfekt und auch jetzt fällt es mir schwer, die Finger von dem Spiel zu lassen. Platz 2 und 3 könnten beliebig getauscht werden, doch Final Fantasy VII Remake bekommt aus Nostalgiegründen den Vorzug. Ich war zunächst skeptisch wegen des neuen Kampfsystems, doch abschließend konnte mich das Remake begeistern und ich bin gespannt auf den nächsten Teil. Kaum ein Spiel ist kontroverser in den Medien präsent gewesen als The Last of Part II. Mich persönlich interessierte all das nicht, und auch wenn ich ein paar Kritikpunkte hatte, ist das Sequel ein beeindruckendes Spiel. Platz 4 mit Yakuza Like A Dragon war eine echte Überraschung für mich. Ich liebe die Yakuza Spiele seit der Playstation 2 Ära, daher hatte ich keine Zweifel, dass der neue Titel gut werden würde. Jedoch war es fraglich, wie sich der Wechsel zu einem rundenbasierten Kampfsystem und einem neuen Hauptcharakter auswirken würde. Zum Glück funktionierte der Wechsel extrem gut und Ichi hat sich als würdiger Nachfolger für Kiryu erwiesen. Zu guter Letzt haben wir dann die erweiterte Version des besten JRPG des Jahres 2017. Persona 5 Royal hat das Original mit mehr Inhalten erweitert, neue Story hinzugefügt und ein ohnehin schon großartiges JRPG noch weiter perfektioniert.

 

Kevin

1. The Last of Us Part 2
2. Animal Crossing New Horizons
3. Yakuza 7 Like a Dragon
4. Hades
5. Assassins Creed Valhalla

So schnell vergeht ein Jahr, ein Jahr zum vergessen. Zumindest aus privater Sicht, aber die ganzen Lockdowns hatten auch was gutes: Mehr Zeit zum zocken. Mein Platz 5 geht in diesem Jahr an Assassins Creed Valhalla, seit Origins bin ich ein Fan der Reihe und habe seitdem kein Teil ausgelassen. Und auch dieser Teil konnte mich mit seiner Open World und dem Setting wieder begeistern. Platz 4 geht an den wohl größten Überraschungshit in diesem Jahr – Hades. Bislang konnte ich mit Rouge Like Titeln nicht viel anfangen. Doch Hades macht vieles anders und bringt obendrein eine gut geschriebene Story mit sich. Jeder Run fühlt sich neu und anders an, weswegen das Spiel auch nach zig Stunden noch bestens unterhält. Platz 3 geht an Yakuza 7. Neuer Chatakter, neues Genre neue Gegend? Kann das gut gehen?Anfangs war ich noch skeptisch, doch nach zig Stunden kann man sagen das Wagnis war es wert und das Spiel braucht sich vor anderen Größen des Genre nicht zu verstecken. Platz 2 geht an Animal Crossing New Horizons. Für viele wohl das Spiel des ersten Lockdowns, während man die düsteren und tristen Tage allein daheim verbringen musste, war es das Spiel, welches mich davon ablenken konnte wie wohl kein zweites Spiel im Jahr. Und auch im Freundeskreis war das Spiel beliebt, sodass man immer wieder rungefragt hat was für Rübenpreise es gibt oder man hat sich virtuell auf seiner Insel getroffen. Doch mein Game of the Year 2020 ist The Last of Us Part 2. Denn kein Spiel schaffte es mich so tief emotional zu bewegen wie dieses Action Drama. Mehrmals brauchte ich Verschnaufspausen um das gerade erlebte zu hinterfragen und zu verarbeiten. Wer ist gut, wer ist böse? Gibt es dies überhaupt? Ein wahrhaftig gelungenes Spiel. Mein Game of the Year 2020: The Last of Us Part 2

 

Maarten

1. Ori and the Will of the Wisps
2. Animal Crossing New Horizons
3. Immortals Fenyx Rising
4. Genshin Impact
5. Fall Guys

Das Jahr 2020 war für mich nicht nur aufgrund der Pandemie, sondern auch aus privaten Gründen nicht wirklich der Knaller und so wurde aus meinem Plan, mehr Spiele zu spielen, mal wieder nichts. Dennoch habe ich ein paar Titel gespielt und kann definitiv hervorheben, mit welchen ich am meisten Spaß hatte, sei es auch noch so kurz gewesen. Denn nichts beschreibt kurzweiligen Spaß so gut wie mein Platz 5: Fall Guys. Das Spiel mag zwar nicht den meisten Inhalt haben und ist mittlerweile wieder in der Versenkung verschwunden, die Spielstunden die ich mit diesem Spiel verbracht habe waren aber mit die spaßigsten in diesem Jahr. Eine überraschend lustige Zeit hatte ich auch mit einem Free-to-Play-Titel. Völlig unerwartet schlug Genshin Impact ein und überzeugte mit seinem Breath of the Wild-ähnlichen Gameplay und landet somit bei mir auf Platz 4. Und wo wir schon bei Breath of the Wild sind, auch Immortals Fenyx Rising schlägt in diese Kerbe und konnte mich mit seiner Spielwelt überzeugen. Ihr merkt schon, ich kann es kaum abwarten, endlich Breath of the Wild 2 zu spielen (oder wenigstens endlich etwas über das Spiel zu erfahren). Die Silbermedaille geht an ein Spiel, welches vielen Leuten das Jahr gerettet hat, nämlich Animal Crossing New Horizons. Auch wenn ich es mittlerweile nicht mehr spiele, habe ich es in den ersten Monaten so richtig gesuchtet und jeden Tag mindestens für eine Weile angehabt. Mein erster Gedanke des Tages war immer, mal kurz auf meine Insel zu schauen. Insofern ein verdienter Platz 2. Mein Spiel des Jahres ist jedoch unantastbar Ori and the Will of the Wisps. Das wohl schönste Spiel des Jahres für mich mit einer magischen Athmosphäre, einem wahnsinnig tollen Soundtrack und einem extrem herausfordernden und flüssigem Gameplay. Der kleine Waldgeist hat mein Herz in diesem schwierigen Jahr definitiv zum Leuchten gebracht.

 

Jennifer

1.The Last of Us Part 2
2. Final Fantasy 7 Remake
3. Ghost of Tsushima
4. Cyberpunk 2077
5. DOOM Eternal

Dass Sony 2020 zumindest softwareseitig im Wettrüsten innerhalb des einfältigen Generationenkonfliktes die Nase deutlich vorn gehabt hat, dürfte nicht nur mein persönliches Qualitätsempfinden widerspiegeln. Mit AAA-Giganten wie Ghost of Tsushima, Naughty Dogs Sequel zum Endzeit-Epos The Last of Us, dem langersehnten Demon Souls-Remake, Insomniac Games deutlich bekömmlicherem Spin-off Spider-Man Miles Morales oder auch die zeitexklusive Neuauflage zu Final Fantasy VII bewies der japanische Konzern, dass man verstanden hat wie Spiele allererster Güteklasse funktionieren müssen, um funktionieren zu dürfen – kleinere Fanaufreger inklusive. So stieß Naughty Dog im vergangenen Sommer mit einigen weniger gesellschaftskonformen Charakterauslegungen sowie “rücksichtsloseren” Storywendungen in das Wespennest der unkooperativen Fangemeinde – und das weitaus unverschuldeter als es die Fanreaktionen vermuten ließen. Was uns fernab von den haltlosen Anschuldigungen und Kritikpunkten schlussendlich erwartete, war nichts anderes als ein narratives Meisterwerk, das es der “hasserfüllten” Gesellschaft ironischerweise gleichtat und dieser somit vollkommen uneigennützig den eigenen Spiegel vorzuhalten vermochte. Naughty Dog konnte sich schlussendlich nur durch einige Längen innerhalb des Spielgeschehens selbst ausbremsen. Mit einer gerechtfertigteren Kritiksituation von Fans und Presse gleichermaßen durfte sich der vermeintliche Blockbuster Cyberpunkr 2077 Mitte Dezember konfrontiert sehen. Bugs, Glitches, eine desaströse technische Umsetzung der Konsolenportierungen samt einer unerfüllbaren Erwartungshaltung führte schnurstracks zum katastrophalsten Launch des vergangenen Jahrzehnts. Eine zeitlose Tragödie gekrönt von dem beherzten Eingreifen eines überaus qualitätsbewussten, japanischen Konzerns, (wie könnte es auch anders sein) der sich schlussendlich dazu veranlasst sah die kontroverse Software aus dem hauseigenen digitalen Store zu entfernen. Nachvollziehbar, gerechtfertigt und mitunter notwendig, dennoch gleichsam beklagenswert. Ist man fähig über hohe technische Unzulänglichkeiten hinweg zu sehen sowie grafische Eingeständnisse einzugehen – vorausgesetzt man wählt die ‘richtige’ Plattform – verfügt Cyperpunk 2077 durchaus über das Potenzial Spieler auf äußerst hohem Niveau zu unterhalten. Lässt man die Kontroversen um CD Projekt Reds langersehntem Blockbuster einmal weg bleibt unterm Strich ein Spiel zurück, dass sich grundlegend nur wenige Fehler einzugestehen hat, schlichtweg aber einfach nicht fertig geworden ist. Und seien wir ehrlich: wie ermüdend wäre diese persönliche Auflistung schon wenn man sich lediglich auf die Qualitätsgranaten aus dem Hause Sony fokussieren würde?!

 

Christian

1. Ori & the Will of the Wisps
2. F1 2020
3. Final Fantasy 7 Remake
4. Cyberpunk 2077
5. Mafia: Definitive Edition

Ja, dieses Jahr ist alles anders. Was sich für mich jedoch nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass wieder viele tolle Spiele erschienen sind, mit denen ich große Freude hatte. Allen voran mein vielfach in Podcasts gepriesenes Ori. Bildschöner Artstyle, emotionaler und epischer Soundtrack und dazu ein wahnsinnig forderndes und spaßiges Gameplay. Auch Formel 1 2020 muss mit in meine Liste, als umfangreichster Ableger der gesamten Reihe. Mit dem Erstellen eines eigenen Rennstalls erfüllt sich ein kleiner Motorsport-Traum. Neben dem tollen Remake von FF 7 hat mich auch Cyberpunk 2077 sehr gut unterhalten. Natürlich gebührt CD Project Red jede Form der Kritik für die mangelhafte Umsetzung der Last-Gen-Versionen. Aber auf meiner Series X lief es überwiegend rund und unterhielt mich mit seinen fulminanten Hauptmissionen hervorragend. Für mein Spiel des Jahres reicht es aufgrund von Schwächen im Gameplay und der Interaktion mit der Welt nicht. Zu guter Letzt gesellt sich auch noch die Definitive Edition von Mafia dazu. Zwei Remakes in einer Bestenliste? Ja, weil diese voller Herzblut stecken und die Originale grundlegend verbessert haben. Erwähnen möchte ich zwei kleine Spiele, Call of the Sea und Spiritfarer, die meine Top 5 nur knapp verpasst haben und zwei echte Geheimtipps sind, für jeden der sich auch mal mit kleinen Spielen auseinandersetzt, die mit einer fantasievollen Spielwelt zu überzeugen wissen. Und auch Among Us reiht sich bei mir persönlich noch vor Black Ops Cold War in meine Riege der Multiplayer-Dauerbrenner. Ach Top-Listen zu erstellen ist immer so furchtbar schwierig. Und nächstes Jahr kommen mit Hitman 3, Far Cry 6, Back 4 Blood, Kena, Halo, Hogwarts & The Medium so viele neue Sachen, wenn nicht wieder die Keule der Verschiebungen zuschlägt. Ich sehe schon, die nächste Top 5 zu erstellen wird nicht einfacher…

 

Vivien

1. The Last of Us: Part II
2. Final Fantasy VII Remake
3. Assassins Creed Valhalla
4. The Survivalists
5. Twin Mirror

Das mit Abstand beste Spiel, das ich dieses Jahr gespielt habe ist eindeutig The Last of Us Part II gewesen. Noch nie hat es ein Spiel geschafft mich so sehr zu fesseln und so schön, aber auch so schrecklich zugleich zu sein. Kein anderes Spiel hat mich je so emotional berührt und mitgenommen wie es Ellis Geschichte tat, wodurch mir die Wahl des Platz 1 der Spiele dieses Jahres sehr leicht fiel. Die Entscheidung welches Spiel Platz 2 und welches Platz 3 bekommt war wesentlich schwerer. Beide Titel haben mir besonders gut gefallen, obwohl ich normalerweise kein Fan von JRPGs bin. Ausschlaggebend für Platz 2 war schlussendlich zum einen, dass die Story von Final Fantasy 7 Remake durchweg Spannung und Tempo hatte und auch ruhigere Passagen stets Ãœberraschungen bereit hielten, wohin gegen die Hauptstory von Valhalla streckenweise etwas fad war. Außerdem hatte ich in Valhalla mit einigen Bugs zu kämpfen, die das Spiel teilweise schlicht unspielbar machten, wie z.B. fehlende Trigger um eine Quest zu starten, zu beenden oder weiterzuführen. Nach diesen sehr großen Titeln schafft es ein eher unscheinbares Spiel auf meinen Platz 4. The Survivalists mag mit seinem 2D-Pixellook vielleicht nicht so hübsch aussehen wie die Wälder Englalands in Assassins Creed Valhalla, doch steckt in diesem Survival-Sandbox-Abendteuer sehr viel mehr als es zunächst den Anschein hat. Produktionsketten werden immer komplexer, Gegner immer stärker und die eigene Basis immer größer. Ganz zu schweigen von einer riesigen Map mit unzähligen Gewölben und geheimnisvollen Labyrinthen, die immer mehr Gefahren für jeden bereit halten, der es wagt sie zu betreten. Last but not least hat es Twin Mirror auf Platz 5 geschafft. Dieser psychologische Thriller hält eine wunderschöne und atmosphärische Spielwelt bereit und punktet zusätzlich mit einem herzzerreißenden Soundtrack und sympathischen Charakteren.

 

Jasmin

5. Story of Seasons: Friends of Mineral Town
Auf dieses Remake haben Fans sehnsüchtig gewartet! Von den ursprünglichen Entwicklern der Harvest Moon-Reihe konnte man nichts Geringeres erwarten als eine aufpolierte und verbesserte Version des ursprünglichen Friends of Mineral Town. Doch hier liegt auch der Knackpunkt, wieso ich SoS: FOMT nicht höher einordnen konnte: Viele Komfortfunktionen, die wir heutzutage gewohnt sind, fehlen einfach. Außerdem sind die Festivitäten und der Tagesablauf so monoton, dass bereits nach einem Ingame-Jahr für mich die Puste raus war.

4. Paper Mario The Origami King
Paper Mario hat zwar nicht vollends zu seinen Wurzeln zurückgefunden, aber die Richtung stimmt mich schon einmal freudig. Es gibt wieder lustige Sidekicks, die etwas zu erzählen haben und endlich sind diese nervigen Sticker weg! Die Geschichte und vor allem Luigi haben mich wieder – im Gegensatz zu vorherigen Teilen – abgeholt und auf eine Reise mitgenommen. Nintendo hat leider bereits angekündigt, dass die Paper Mario-Reihe niemals zu ihren ursprünglichen RPG-Wurzeln zurückfinden wird, deshalb wird in Zukunft wohl kein Paper Mario-Titel in die TOP 3 meiner GOTY gelangen.

3. Rune Factory 4 Special
Etwas besser als SoS: FOMT macht es eindeutig die Rune Factory-Reihe. Hier gibt es sehr abwechslungsreiche Festivals, die sich erst nach einem Jahr wiederholen und Ansporn geben, es erneut zu bestreiten. Auch die Story ist natürlich um Längen besser als bei Story of Seasons. Hinzu kommen RPG-Elemente, die das Spiel einfach perfekt abrunden. Ich bin jetzt schon gespannt auf Rune Factory 5, das hoffentlich im nächsten Jahr bei uns in Europa erscheinen wird!

2. Ghost of Tsushima
Was soll ich sagen: Jin hat mich an die Hand genommen und seine Welt gezeigt. Naja, vielmehr seine Insel. Denn Ghost of Tsushima bietet herrliche Landschaften, die einen Fotomodus im Spiel mehr als rechtfertigen. Es gibt zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten, die einen jeden kleinen Winkel erkunden lassen. Jedes Blatt und jeder Stein sehen so aus, als sei er liebevoll von den Entwicklern genau an dieser Stelle platziert worden. Auch das Kampfsystem und der Multiplayer wissen von sich zu überzeugen. Einige Schwächen gibt es lediglich in der Story, doch die sind zu verschmerzen.

1. Animal Crossing New Horizons
Spieler, bei denen Animal Crossing nicht in den TOP 5 auftaucht, sind mir suspekt, euch auch?

 

Maximilian

1. Demon’s Souls
Mein persönlicher Grund für den glücklichen Erwerb einer PlayStation 5 und mein unangefochtenes Spiel des Jahres 2020. Was Bluepoint Studios mit dem Remake des ersten Souls geleistet haben ist in jeglicher Hinsicht beeindruckend, insbesondere im Bezug auf die perfekte Ausnutzung der neuen Hardware. Der Dualsense, die Grafikpracht und der wuchtige Sound machen Demon’s Souls zu einem immersiven Gesamtpaket, von dem ich seit Release nicht genug bekommen habe. Umbasa!

2. Doom Eternal
Extrem geiler Soundtrack, brachiale/ brutale Aktion und nahezu perfektes Gameplay – Doom Eternal. Kaum ein Spiel hat mich dieses Jahr so gepackt wie die Fortsetzung des Doom Reboots aus dem Jahr 2016. Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Abend mit Doom Eternal, der mich nicht nur die Zeit sondern auch die Lautstärke meiner voll aufgerissenen Anlage vergessen lassen hat. Erst meine generften Nachbarn konnten mich mitten in der Nacht aus diesem Rausch klingeln.

3. Hades
Abseits von Dead Cells konnte mich das Genre der Rougelikes bislang nur wenig begeistern. Dementsprechend gehörte ich nicht unbedingt zu der stetig wachsenden Fanbase von Hades, welches sich bereits seit 2018 im Early Access befunden hatte. Doch ein guter Freund und mein liebster YouTube-Reviewer konnten mich nach dem offiziellen Erscheinen der Vollversion davon überzeugen, dem liebevoll gestalteten Rougelike von Super Giant Games eine Chance zu geben. Eine Entscheidung die ich keine Sekunde bereut habe. Das knackige und fordernde Gameplay, gepaart mit der wunderschön gezeichneten Grafik und einer überraschend packenden Geschichte haben mich endlich wieder an meine Switch gefesselt, die bereits Staub angesetzt hatte. Statt gefrustet vom unausweichlichen Ableben meiner Spielfigur zu sein, freute ich mich häufig darüber, schließlich konnte ich so neue Details der Geschichte entdecken und vielleicht noch einen neuen Build ausprobieren.

4. Fall Guys
Als Kind der neunziger Wuchs ich wie viele von uns mit den Nachmittags Programm von RTL II auf. Bis 16:00 vermöbelten sich meine liebsten Helden aus Naruto und co. bis letztlich das Anime-Programm mit einer Episode Takeshi’s Castle beendet wurde, welches man aus irgendwelchen Gründen oft noch mit ansah. Fall Guys griff in diesem Jahr diese Nostalgie sehenswert auf und feierte mit ihrer zuckersüßen Videospielinterpretation dieses Ur-Battle-Royale einen wahnsinnigen Erfolg. Und auch wenn Fall Guys im Kern verdammt wenig Videospiel ist, habe ich unzählige Stunden in der Haut einer bunten Bohne verbracht. Vor allem mit Freunden ist so der ein oder andere Abend wie im Fluge vergangen.

5. League of Legends (mit Freunden)
Während die Corona-Pandemie in diesem Jahr zahllose Bereiche unseres Alltags eingeschränkt hat, so hat sie unser gemeinsames Hobby in vielerlei Hinsicht ins Rampenlicht gerückt. So kam es, dass ich in diesem Jahr wie viele von euch deutlich mehr Zeit im Sprachchat mit Freunden verbracht habe. Neben den viel gehypten Games des Jahres, wandten wir uns dabei League of Legends zu und schafften es erstmals genügend Spieler für ein komplettes Team zusammen zu trommeln. So durfte ich kennenlernen wie viel Spaß League of Legends machen kann, ein Spiel welches mir bis dato hauptsächlich Frust eingebracht hatte. Trotz meiner katastrophalen Kenntnis des Spiels, konnte ich mich zum ersten Mal ehrlich auf die nächste Runde LoL freuen – und so viel zu viele Stunden in dieses Mammut von einem Videospiel investieren.

 

Yvonne

1. The Last of Us Part II
The Last of Us Part II ist im Grunde genommen ein großer Liebesbrief an Sonys PlayStation 4. Das Drama ist nicht nur technisch ein Referenz-Titel, sondern setzt für mich auch neue Maßstäbe in Sachen Authentizität. So viel Liebe zum Detail sieht man selten – ob im Umgebungsdesign, der Charakterdarstellung oder auch der Ausarbeitung von kleinsten Nebencharakteren – alles wirkt koherent, durchdacht und furchtbar realistisch.
Doch was das Sequel wirklich zu einem Meilenstein seiner Zeit macht, ist seine Narrative sowie Naughty Dogs unnachahmliches Fingerspitzengefühl in Sachen Erzählstil: Die Geschichte ist schwermütig, schockierend brutal und liegt auch nach dem Spielen noch unangenehm im Magen. Man zeigt ganz bewusst unfassbar unbequeme Wahrheiten und menschliche Abgründe, die aber niemals nur einem Selbstzweck dienen oder gar überzogen wirken. Vielmehr sind die Handlungen und Geschehnisse im Kontext der Spielwelt und Charakterentwicklung durchweg gut nachvollziehbar. Ich sag’s mal so: Die Story ist mitreißend, aber tut auch einfach weh – voraussetzt man lässt sich darauf ein. Lange habe ich nicht mehr so eine intensive Geschichte erlebt, die mich nachhaltig noch so beschäftigt hat, wie bei The Last of Us Part II. Kleinere Patzer wie einige aufploppende Texturen, für meinen Geschmack ein etwas zu plakativer Gewaltgrad und einige unnötige spielerische Längen in der zweiten Hälfte hin oder her: Alles in allem ist The Last of Us Part II ein Meisterwerk seiner Zeit, das man gespielt haben muss!

2. Yakuza: Like a Dragon
Mit Yakuza: Like a Dragon erfindet sich das populäre japanische Franchise gleich auf mehrere Arten neu: Ein gänzlich neuer Protagonist samt Entourage, ein unverbrauchter Schauplatz und ein vollständiger Genrewechsel sorgen für frischen Wind in der mittlerweile betagteren Spieleserie. Like a Dragon sieht auf den Next-Gen-Konsolen nicht nur atemberaubend gut aus, sondern motiviert dank der neuerlichen Rollenspielmechanik und dem rundenbasierten Kampfsystem ungemein. Mit massig Umfang, den unfassbar sympathischen Charakteren und dem aberwitzigen Serienhumor ist Like a Dragon für mich ein No-Brainer, den sich Serienveteranen sowie Neulinge gleichermaßen anschauen sollten!

3. Final Fantasy VII Remake
Kleinere Patzer wie matschige Texturen und schlecht ausmodellierte Charaktermodelle (allem voran Nebenfiguren) einmal außen vor gelassen, bedient das Remake so ziemlich jede Art von Fanservice, die man sich wünschen kann. Die Liebe zum Detail ist omnipräsent: Mal bleibt Cloud mit seinem riesigen Panzerschwert in einem Fenster hängen, dann summt Barrett nebenbei die ikonische Fanfaren-Musik, während unser Protagonist an anderer Stelle plötzlich seine 90er Jahre Siegespose ausführt. Die Kampagne selbst ist zudem pompös inszeniert, bietet tolle Zwischensequenzen und eine grandiose musikalische Untermalung. Dabei nimmt man sich allerdings auch genügend Freiheiten um das 1997er Original noch im Jahre 2020 sinnvoll weiterzuentwickeln. So erhalten viele Charaktere neue Dimensionen und werden mit neuen emotionalen Hintergrundgeschichten bedacht. Einzig das Kampfsystem zeigt sich nach wie vor etwas undurchsichtig und vor allem in Kombination mit der trägen Kamersteuerung nur allzu oft hektisch. Die liebenswerte grafische Aufbereitung, das taktische Materia-System und die sympathischen Charaktere lassen mich allerdings getrost darüber hinweg sehen. Nicht nur Fans des Originals dürften trotz oder vielleicht auch gerade wegen des recht unkonventionellen Finales ihren Spaß mit dem Remake haben.

4. DOOM Eternal
DOOM Eternal war für Shooterfreunde in diesem Jahr ohne Frage eine kleine Offenbarung. id Softwares Sequel übertrifft das 2016 erschienene Reboot der Serie sogar in vielerlei Hinsicht: Ein noch schnelleres Pacing, aggressivere Gegner und eine Vielzahl an schießwütigen Wummen machen den Shooter zu einem brachialen Actionfeuerwerk. Der arcadige Ansatz gepaart mit einem wuchtigen Gunplay und dem flüssigen Spielgefühl stellten gerade in Cornona-Zeiten ein perfektes Ventil für den Stressabbau dar. Blendet man die belanglose und uninspirierte Hintergrundgeschichte einmal aus, ist Eternal ein durchweg gelungener Nachfolger und allem voran einer der Vorzeige-Shooter der letzten Jahre.

5. Cyberpunk 2077
Trotz aller Kritik an der Releasepolitik, den unfertigen Konsolenversionen und der Fälle an Bugs sichert sich Cyberpunk 2077 in meinem Ranking noch einen guten fünften Platz. Cyberpunk 2077 ist nämlich mehr als nur die Summe seiner Fehler, Versäumnisse und leeren Versprechungen, viel mehr bietet CD Projekt REDs neuster Titel eine wunderschöne und authentische Spielewelt, dessen Zukunftsvision gleichsam beeindruckend aber auch furchterregend daherkommt. Die Kampagne samt ihrer zahllosen Nebenquests kann mit smarten Charakteren, einigen interessanten Story-Twists und vor allem wunderbaren Momenten aufwarten. Das Quest- und Leveldesign sucht einmal mehr Seinesgleichen, das Kampfsystem zeigt sich zwar simpel aber motivierend. Und wer weiß, vielleicht gelingt es dem Rollenspiel 2021 ja dank zahlreicher Patches und Updates zu dem Meisterwerk zu werden, über das wir noch Jahre später sprechen werden.

 

Alexander

5. Tell me why
Tell me why konnte mich vor allem durch sein enorm gutes Storytelling überzeugen und war für mich seit langer Zeit mal wieder ein Spiel, bei dem ich einfach wissen musste, wie es weitergeht. Zwar war alles ab einem gewissen Punkt etwas vorhersehbar, doch bis zu diesem Punkt hatte man die beiden Protagonisten einfach zu sehr ins Herz geschlossen, als dass man dem Spiel irgendwie böse sein konnte. Gepaart mit der typischen DONTNOD-Atmosphäre einfach ein rundes Erlebnis, mit dem man dieses Jahr definitiv nichts falsch machen konnte. Da verzeiht man auch gerne das eher simple Gameplay. Aber sind wir mal ehrlich: Wer DONTNOD-Spiele spielt, weiß auch, was einen erwartet.

4. Haven
Ähnlich wie mit Tell me why verhält es sich meiner Meinung nach mit Haven. Mit simplem Gameplay und minimalistischem Interface wird die Indie-Perle zwar schnell etwas monoton, doch das machen die beiden unglaublich gut ausgearbeiteten Protagonisten wieder wett. Die Geschichte ist außergewöhnlich erzählt und auch wenn sie wenig Überraschungen bereithält, unterhält und packt sie irgendwie. Beworben damit, dass sich das Spiel anfühlen soll wie “Händchenhalten bei einem Spaziergang im Freien” hält Haven, was es verspricht. Eine Auszeit zum Wohlfühlen und Seele baumeln lassen – in diesen seltsamen und wirren Zeiten ein absoluter Segen. Die besondere Stärke und für mich auch einer der größten Pluspunkte von Haven ist die Möglichkeit das Ganze im Koop erleben zu können.

3. Ghost of Tsushima
Als jemand, der sonst nicht so auf Asien steht kann ich nur sagen: Leute gönnt euch dieses Erlebnis, auch wenn ihr sonst nicht so asienaffin seid! Zwar ist die Geschichte um Jin keine Innovation mit vielen Überraschungen, dennoch schafft er es, einen in seinen Bann zu ziehen. Mit viel Emotion und zauberhaften Landschaften, in denen so viel Liebe und Detailfreude steckt, dass man sich einfach mitreißen lassen muss. So häufig ritt ich völlig verzaubert durch die offene Welt der Insel Tsushima, die so viel zu bieten hatte und war immer wieder überrascht, wieviel Leidenschaft in jedem Stock und jedem Stein zu stecken schien. Ein weiterer Pluspunkt ist das Kampfsystem, das einfach Bock macht und einen richtig mitfiebern lässt, selbst wenn man einmal nur zuschaut.

2. Hades
Zu den größten Überraschungen dieses Jahr gehörte für mich definitiv Hades! Zwar kannte man Spieleschmiede Supergiant Games bereits durch auffallende Titel wie Bastion, Transistor und Pyre, doch Hades war irgendwie…nochmal eine Schippe anders. So oft musste ich mich dabei erwischen, wie ich eigentlich ausmachen wollte und dann dachte: “Och komm, noch `ne Runde. Geht ja schnell.” Und zack! Wieder war ich für mehr Zeit als ich wollte in der Unterwelt gefangen und schlug mir meinen Weg an die Oberfläche frei. Dabei sind die Charaktere allesamt interessant und auf eine besondere Art humorvoll – mit einem ganz eigenen Charme. Auch nach Ende der Story gibt es immer noch so viel zu entdecken und freizuschalten, dass man hier viel mehr geboten bekommt, als man von außen betrachtet erwarten würde. Aufgrund der extravaganten Optik und der Langzeitmotivation mit Suchtpotenzial und einem großartigen Storytelling ist Hades definitiv verdient auf Platz 2 meiner GOTY-Liste.

1. Assassin’s Creed: Valhalla
Auch wenn hier viele nicht meiner Meinung sein werden, ist Valhalla für mich defintiv das GOTY. Ja, das Spiel hat Bugs und ja, manchmal nerven die auch ziemlich. Aber gemessen an der Größe des Spiels und dem Inhalt, dass es bietet, sind die wirklich zu verschmerzen. Als großer Fan der Assassin’s Creed Reihe und als leidenschaftlicher Skandinavienfreund habe ich ewig auf ein Wikinger-AC gewartet und ich muss sagen: Das Warten hat sich mehr als gelohnt! Die Stimmung und der Zeitgeist sind unglaublich gut eingefangen und inszeniert, Eivor ist ein unglaublich sympathischer Charakter und die Erzählweise der Geschichte so gut an den Sagastil angepasst, dass ich das Spiel allein deshalb schon lieben musste. Ja, ich bin da nicht ganz voreingenommen, das mag sein, aber auch abseits dessen ist Valhalla einfach ein wirklich gutes Spiel mit sehr viel Inhalt, vielen Möglichkeiten und einer Welt, die zu überzeugen weiß.

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Nach der Punktevergabe steht der Gewinner fest!
Unser Game of the Year 2020 wurde….

Wer von den zahlreichen Battle-Royale-Spielen der letzten Zeit die Nase voll hatte, für den war 2020 ein dankbares Jahr. Mit The Last of Us Part II erschien im Juni das mit Spannung erwartete Sequel zu eines der erfolgreichsten Story-getriebenen Spiele auf der PlayStation. Fünf Jahre nachdem Ellie und Joel ihre aufregende Odyssee durchlebt hatten, haben sie nun endlich ein Zuhause in der Siedlung Jackson gefunden. Doch die Vergangenheit holt die Beiden ein und es beginnt ein Rachefeldzug sondergleichen. Das Spiel brilliert durch eine intensive Story und Charaktere, mit denen wir mitfiebern und eine emotionale Achterbahnfahrt durchleben. Gepaart mit einer Grafik, die alles aus der PlayStation 4 rausholt, und einem Gameplay, das jedem Schuss und jedem Schlag mit dem Eisenrohr enorme Wucht verleiht, ist es für die Redaktion von NAT-Games das Spiel des Jahres 2020.

Doch der Aufschrei in der Gaming-Community war groß. Einige konnten mit den Story-Entscheidungen der Entwickler nichts anfangen und boykottierten es deshalb sogar. Aber genau hier liegt die Stärke des Sequels. Die Geschichte ist von vorne bis hinten durchdacht. Die Charaktere werden nicht einfach in gut und böse eingeteilt. Wir Menschen werden vor allem von Emotionen getrieben und sind meist blind für die Beweggründe der anderen. Naughty Dog spielt das grandios aus, indem das Studio die Handlung in zwei Teile aufspaltet und uns die Geschehnisse durch die Augen zweier unterschiedlicher Protagonisten sehen lässt. Es fühlte sich beängstigend an während der Corona-Krise, ein Game zu spielen, dessen Welt durch eine Pandemie in eine Post-Apokalypse verwandelt wurde. Gleichzeitig wirkte es ironischerweise passend. Für uns definitiv das Game of the Year.

Angebot
The Last of Us Part II - Standard Edition [PlayStation 4] (Uncut)
  • Eine intensive, von starken Charakteren getragene Geschichte, durch das Erfolgsstudio Naughty Dog perfekt inszeniert
  • Langerwartete Fortsetzung von "The Last of Us" kommt endlich auf PS4
  • Dank modernster Motion-Capturing werden die Emotionen noch realistischer transportiert
  • Unberechenbare Begegnungen mit Feinden durch das erstklassige KI-System
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 18 Jahren

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Nach einer langen Diskussion in der Redaktion steht der Gewinner fest!
Die Gurke des Jahres 2020 geht an….

 

Wie in den Jahren zuvor haben wir als Redaktion wieder darüber gesprochen, welche Ereignisse in und um die Spielbranche uns im negativen Sinne beschäftigt haben. Viele Themen kamen auf den Tisch, doch letztlich war es ein frisches Ereignis, das nicht nur uns, sondern auch die Gaming Community bewegt hat. Unsere Gurke für 2020 geht an CD Projekt Red, nicht direkt an Cyberpunk 2077 an sich oder das gesamte Studio. Die Gurke geht speziell an die Führung des Studios, die ohne zu zögern Fans und Investoren bezüglich des Zustands der Konsolenversionen angelogen haben. Investoren fragten, ob der Dezember Release realistisch sei und CDPR CEO bestätigte, dass er kein Problem sehe. Weitere Äußerungen seinerseits beschwichtigten immer wieder die Bedenken von Gamern und Investoren, nur um dann am Release mit dem tatsächlichen Zustand der Konsolenversion konfrontiert zu werden.

In den letzten Tagen und Wochen seit Release des Spiels kamen immer mehr Details zur Entwicklung ans Licht. So zum Beispiel, dass der gezeigte Gameplay Trailer, den auch wir auf der gamescom 2019 hinter verschlossenen Türen zu sehen bekamen, fast vollständig ein Fake war. Kaum ein Studio konnte von sich behaupten, den guten Willen der Spielergemeinde auf ihrer Seite zu haben und nur mit dieser einen extrem dummen Verhaltensweise hat sich das Studio in die Negativschlagzeilen gebracht. Am Ende sind es leider immer die Angestellten, die angefeindet oder als unfähig bezeichnet werden, doch keiner von ihnen hatte die Macht, Entscheidungen über den Release zu beeinflussen. Das Studio wird in den kommenden Monaten viel zu beweisen haben, um den angerichteten Schaden zu reparieren und wer weiß, welche rechtlichen Konsequenzen abgesehen vom Imageschaden noch auf CDPR zukommen werden. Die gesamte Leitung von CDPR haben das Studio gründlich ins Aus geschossen. Auch wenn sie am Ende mit Cyberpunk 2077 eine ähnliche Geschichte wie Hello Games mit No Man’s Sky hinlegen, wird niemand bei einem neuen Projekt das Debakel um besagtes RPG vergessen.

Angebot
CYBERPUNK 2077 - Day 1 Edition
  • NIGHT CITY VERÄNDERT ALLES!
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  • Dieses Produkt ist auch auf PS5 spielbar

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An diesem Jahresrückblick waren alle Redakteurinnen und Redakteure beteiligt. Zusatzinfo: Jasmin schrieb die Texte der einzelnen Monate, Fabian den Text zum GotY und Marco zur Gurke des Jahres 2021.

 

 

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Geschrieben von Tobias Liesenhoff
Chefredakteur für Games, Movies, Hardware seit Juni 2013.

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