Sony, Tom Holland und Mark Wahlberg konnten mit „Uncharted“ einen für Pandemie Verhältnisse starken Start hinlegen. Nach dem Startwochenende steht die Videospielverfilmung weltweit auf Platz 1. Große Konkurrenz gab es zwar nicht, jedoch schneidet Nathan Drake auf der Leinwand besser ab als letztjährige Kontrahenten.
„Uncharted“ knackt international die 100 Millionen Marke
Je nachdem auf wessen Seite man steht und welche Bezüge man zur „Uncharted“ Reihe hegt, konnte das Wochenende unterschiedlich ausfallen. Dennoch und vielleicht genau deshalb marschierten viele Fans in die Kinos ihrer Wahl, um sich selbst zu überzeugen. Dadurch schaffte die Verfilmung, eines möglichen ersten Abenteuers des bekannten Schatzsuchers Nathan Drake, 100 Millionen US-Dollar mit den Tickets zu generieren. Zwar ist das nicht Tom Holland’s erfolgreichster Film, „Spider-Man: No Way Home“ geht steil auf die 1,7 Milliarden zu, für die Anfänge eines Franchise ist das bemerkenswert. Und von Fortsetzungen gehen wir natürlich aus. Nicht nur Tom Holland ist vom Marvel Franchise übergeschwappt. Auch die mittlerweile anerkannte Marketingstrategie der Werbung durch Post-Credit-Scenes wurde eiskalt ausgenutzt. Hoffentlich beißen sich Sony’s Verantwortliche da nicht selbst in den Schwanz.
Gut gewähltes Timing oder schwache Konkurrenz?
Dass „Uncharted“ ein so gutes erstes Wochenende hinlegen konnte, liegt vielleicht auch daran, dass nicht viel anderes in den Kinos lief. Während in der Woche davor „Moonfall“, „Tod auf dem Nil“, „Marry Me“ und diese Woche „Belfast“, „King Richard“ und „Studio 666“ erscheinen, war die Woche um den 17. Februar recht leer. Selbst in den USA erschien nur „Dog“ der Hunde Feelgood Movie mit Channing Tatum, der aber keinen wirklichen Gegner darstellen konnte. In Deutschland nahm „Uncharted“ 3,4 Millionen US-Dollar ein. Wer die weiteren Zahlen in Blick behält, merkt schnell, dass bald das filmische Reboot von Tomb Raider ebenfalls überrollt wird. Damit überschattet Nathan Drake Lara Croft im Film- und im Spieleuniversum. Bisher wurde der Blockbuster in 63 Ländern veröffentlicht und weitere werden folgen, darunter der heiß umkämpfte asiatische Markt.
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Quelle: screendaily
Titelbild: Sony Pictures Entertainment

