Road to Pokémon Strahlender Diamant & Leuchtende Perle – Teil 3: Wettbewerbe und Pokéball Effekte

Mit Edition Grün und Rot 1999 gestartet, veröffentlichte Nintendo in Zusammenarbeit mit Entwickler GameFreak in den darauffolgenden Jahren regelmäßig neue Ableger der populären rundenbasierten Strategie-Reihe Pokémon. Dabei griff man zwischenzeitlich gerne auch altbekannte Ableger noch einmal auf, um sie in einem gänzlich ausgearbeiteten Gewand nicht nur für den alteingesessenen Fan noch einmal aufzuwärmen, sondern auch der neuen Generationen einen bequemeren Zugang zu den abgenutzten Rollenspielen zu gewähren.

Mit Pokémon Strahlender Diamant & Leuchtende Perle stehen nun die nächsten Remakes in den Startlöchern, deren Originale ursprünglich 2007 für den Nintendo DS veröffentlicht wurden. Bevor die beiden Neuauflagen im November letztendlich auf eurer Nintendo Switch aufschlagen, werfen wir im Rahmen unserer Special-Reihe ‘Road to Pokémon Strahlender Diamant & Leuchtende Perle’ noch einmal einen genaueren Blick auf die Features der Neuauflagen. Nachdem wir bereits die optischen Anpassungen sowie das überarbeitete Untergrundhöhlen-System näher beleuchtet haben, legen wir nun mit den Super-Wettbewerbs-Shows und den Pokéball Effects abermals einen Fokus auf die inhaltliche Verbesserungen.

 

The Show must go on

Erstmals in Pokémon Rubin und Saphir eingeführt, waren die Super-Wettbewerbs-Shows auch 2007 ein essentieller Bestandteil der Nachfolger-Editionen Diamant und Perl. Kein Wunder also, dass das Feature auch in den Remakes sein Comeback feiern darf. In den Wettkämpfen kommt es ähnlich der herkömmlichen offensiven Arena-Auseinandersetzungen unter anderem auf die taktisch-kluge Auswahl der Attacken an. So stellen eure Taschenmonster auf der pompösen Show-Bühne den Juroren sowie Zuschauern ihre spektakulärsten Angriffe vor und lassen ihre Manöver nach differenten Schwerpunkten bewerten. Jede Show besteht aber insgesamt aus drei Disziplinen, die die Kandidaten nacheinander mit ihrem ausgewählten Pokémon durchführen müssen. Die ersten Punkte können die Spieler in der Kategorie Style ergattern, wo die Ausstrahlung und Anmut des Taschenmonsters beurteilt wird. Ersteres wird unter anderem auch durch die Kapsel-Deko bestimmt, ein Feature, das wir weiter unten in diesem Artikel näher beleuchten. Während ihr mit den Pokéball-Effects euren Begleitern einen unvergesslichen Auftritt bescheren könnt, darf sich natürlich auch euer digitales Alter-Ego in Schale werfen. So könnt ihr zu Beginn der Wettbewerbe euer Lieblingsoutfit überstülpen und ein weiteres Feature der kommenden Remakes ausnutzen (Alle weiteren Informationen zur optischen Anpassung findet ihr im ersten Teil unserer Special-Reihe).

Weiter geht es mit einem charmanten Tanzwettbewerb. In diesem kleinen Rhythmusspiel müssen vom Spieler kontinuierlich die richtigen Noten getroffen werden, um die höchste Punktzahl zu erzielen. In der dritten und letzten Disziplin – dem offensichtlichen Herzstück der Shows – werden dann die Attacken euer Begleiter auf die Probe gestellt. Je nachdem, welchen Angriff ihr ausführt und in welcher Kombination und Harmonie mit den anderen Darstellern dieser erfolgt, werden nun die Show-Punkte vergeben. Schafft es die gesamte Punktzahl aller Teilnehmer über einen gewissen Schwellenwert hinaus, wird die Super-Wettbewerbs-Show als Erfolg gewertet. Die Bewertung wird hier anhand von den fünf Attributen Coolness, Putzigkeit, Schönheit, Stärke sowie Klugheit getroffen. Weiterhin lassen sich die Wettkämpfe wiederum in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden austragen. Hier könnt ihr euch auf dem Level eines Anfängers, Könners, Profis oder Elite mit euren KI-gesteuerten Kontrahenten messen.

In den Super-Wettbewerbs-Shows messt ihr euch in verschiedenen Disziplinen mit anderen Trainern.

 

Der erste Eindruck ist entscheidend

Abseits der Super-Wettbewerbs-Shows kehren selbstredend auch die Pokéball Effects mit den Remakes zurück in die Rollenspiel-Reihe. So könnt ihr erneut auf zahlreiche Deko-Elemente für die ikonischen Kugeln zurückgreifen, die ein atemberaubendes Effekt-Feuerwerk auslösen, sobald ihr euer Partner-Pokémon im Kampf auf das Feld ruft. Zudem kommen die individuellen Verzierungen in den Super-Wettbewerbs-Shows zum Tragen, wo sie ebenfalls zur Bewertung hinzugezogen werden und somit auch für die Punktevergabe relevant sind. Jeder Pokéball kann dabei mit einer eigenen Kapsel ausgestattet werden, die ihr dann mit diversen optischen Effekten, sogenannten Stickern, personalisieren könnt. Insgesamt stehen euch weit über 90 dieser Klebeetiketten innerhalb der Neuauflage zur Verfügung, von denen bis zu 20 auf einer Kapsel angebracht werden können – je nach eigenem Ermessen könnt ihr es beim Auftritt eurer Taschenmonster also ordentlich “knallen” lassen. Dabei bietet euch die Neuauflagen die Möglichkeit, vollkommen unkompliziert die Sticker im 2D-Bearbeitungsmodus anzubringen sowie auf eine detailliertere 3D-Option zurückzugreifen.

Eure Pokéball-Kapseln könnt ihr neuerdings auch spielend leicht im 3D-Modus anpassen.

Zu diesen Effekten gehören beispielsweise flatternde Blütenblätter, lodernden Flammen, kitschige Herzen oder pulsierende Stromstöße. Wer seinem Pokémon einen unvergesslichen Auftritt bescheren möchte, muss aber auch in den Remakes die Augen stets offen halten: Die Dekorationen stehen euch nämlich nicht direkt von Beginn an zur Verfügung. Die einzelnen Stricker lassen sich aber auf eurer Reise durch die Sinnoh-Region auf vielfältige Weise zusammentragen: unter anderem erhaltet ihr das Dekor durch Siege über Arenaleiter, gewonnene Wettbewerbe oder auch über separate Läden innerhalb einiger ausgewählter Städte.

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Geschrieben von Jennifer Engelhardt
Mein Pokédex ist cooler als dein iPhone.
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