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Vorschau: City 20 – Die atmosphärische Survival-Sandbox verspricht Abwechslung (gamescom 2024)

City 20 ist ein postapokalyptisches Survival-Sanbox-Spiel von Untold Games, in dem ihr die Geschichte selbst gestalten könnt. Auf der gamescom 2024 durften wir uns zusammen mit den Entwicklern das Spiel einmal genauer ansehen.

 

Die Geschichte von City 20

City 20 spielt in einem alternativen Europa, nachdem im Kalten Krieg die Zivilisation und die Umwelt durch Radioaktivität stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ihr stoßt als Neuling in eine neue Stadt und baut dort Beziehungen sowohl zu den einzelnen Bewohnern als auch zu den beiden Fraktionen der Stadt auf. Durch das Anfreunden könnt ihr zum Beispiel verschiedene nützliche Ressourcen erhalten, die ihr zum Leben braucht. Dabei hat jede Entscheidung einen Einfluss darauf, wie sich die Bewohner euch gegenüber verhalten. Und mehr noch: Die NPCs sind nicht ganz so „dumm“ wie in anderen Spielen. Nicht nur euer direktes Verhalten ihnen gegenüber hat Auswirkungen, denn sie denken, wie Menschen im richtigen Leben, mit.

Als Beispiel einmal folgendes Szenario: Ihr geht mit einem Bewohner etwas trinken und gemeinsam macht ihr euch im Zuhause des NPCs einen schönen Abend. Nachdem der Bewohner so betrunken ist, dass er einschläft, entscheidet ihr euch, einen Gegenstand zu klauen. Zwar hat niemand gesehen, wie ihr etwas gestohlen habt, aber da ihr beide alleine gewesen seid, wird der NPC am nächsten Morgen wissen, dass ihr den fehlenden Gegenstand mitgenommen habt. Sein Verhalten euch gegenüber wird sich dementsprechen negativ verändern. Ähnlich verhält es sich auch, wenn ihr jemanden verletzt oder tötet. Sollten die Bewohner mitbekommen, das ihr etwas damit zu tun habt, senkt das euren Status in der Gemeinde und ihr verliert möglicherweise Vorteile.

Doch ihr müsst nicht nur auf euer Verhalten im Zusammenhang mit den Bewohnern achten. Auch die Umgebung kann von euch beeinflusst werden. Beispielsweise gibt es verschiedene wilde Tiere, wie Hasen, Rehe und Wölfe, die in einer Balance zueinander stehen. Stört ihr diese balance, dann hat auch das direkte Auswirkungen. Jagd ihr beispielsweise zu viele Rehe oder Hasen, dann finden die Wölfe nicht mehr genug Nahrung und greifen die Bewohner der Stadt an. Mit jeder Entscheidung verändert ihr also die Geschichte und das Spielerlebnis. Dabei seid ihr völlig frei indem, was ihr tun möchtet.

 

Die Atmosphäre einer Postapokalypse

So wie es sich für das Setting einer Postapokalypse gehört, sind die Gebäude und Strukturen in City 20 heruntergekommen und wirken schmutzig und rau. Der düstere Artstyle und das erst nach und nache Aufdecken der Räume in dunklen Gebäuden, verstärkt diese Atmosphäre. Das alles lässt das Spiel vermutlich bedrohlicher wirken als es eigentlich ist. Denn anders als man vielleicht erwarten würde, springt einem beim Erkunden im nächsten Raum nicht plötzlich ein Zombie entgegen. Solche Feinde gibt es nämlich in diesem Survival-Spiel nicht. Ihr werdet auch nur von den Bewohnern angegriffen, wenn ihr sie zuerst angreift.

Wenn ihr euch friedlich verhaltet, beschränken sich die Gefahren beschränken also auf die altbekannten Survival-Elemente wie Hunger, Durst oder wilde Tiere. Doch besonders wegen dem Nicht-Auftreten dieser „fehlenden“ Gegner, kommt die trostlose und bedrückende Atmosphäre des Spiels meiner Meinung nach richtig gut rüber. Irgendwelche Jump-Scares oder Adrenalinschübe reißen einen nicht plötzlich aus dem Alltag. Vielmehr muss man sich auf die Bewohner und die Konsequenzen seiner Aktionen achten, deren Komplexität und Weitsicht das Spiel zu etwas besonderem machen.

Auf Steam könnt ihr euch aktuell mit der kostenlosen Demo einen ersten Eindruck von City 20 machen. Erscheinen wird das Spiel dann schon am 23. September im Early Access für den PC.

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Fazit zu City 20

City 20 holt mich durch seine Atmosphäre und der gut durchdachten Auswirkungen und Mitgestaltung durch das Verhalten der Spieler komplett ab. Je nach Spielweise passt sich das Spiel an, was eine Menge Spielzeit und verschiedene Spielerlebnisse verspricht. Ich bin sehr gespannt auf den Early Access und auf die weitere Entwicklung des Sanbox-Survival Games.

Vanessa Jochum (Redakteurin)

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bewegt sich schneller als 5cm/s durch Raum und Zeit.

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