Wild Indigo Ranch ist ein gemütliches Rollenspiel von Funday Games, in dem ihr eure eigene Ranch im Wilden Westen aufbauen könnt. Alleine oder mit bis zu vier Freunden könnt ihr hier den rauen Alltag eines Cowboys erleben. Auf der gamescom 2024 konnten wir das Spiel zusammen mit dem Entwickler anspielen.
Das ist Wild Indigo Ranch
Wild Indigo Ranch startet in guter alter Cozy-Manier: Euer Onkel ist leider verstorben und ihr seid der Erbe seiner Ranch im Wilden Westen. Wie er gestorben ist? Nun, das ist noch nicht so recht klar. Auch die Vollstreckerin des Testaments kann euch darauf nicht so recht eine Antwort geben. Also nehmt ihr eure Besitzurkunde und begebt euch per Anhalter in Form eines Karrens auf den Weg in euer neues Zuhause. Bis vor die Haustür werdet ihr aber nicht begleitet, denn dem Fahrer ist das Innere des Landes aufgrund der vielen Banditen nicht so ganz geheuer. Die letzten Meter zu eurem Grundstück müsst ihr also alleine zurücklegen, wobei ihr die Steuerung ausprobieren und erste Ressourcen wie Stöcke und Steine sammeln könnt. Zur Steuerung gibt es nicht viel zu sagen. Sie ist so intuitiv wie in den meisten Cozy-Games, man kommt also schnell damit klar.
Auf eurer “Ranch” angekommen, trifft euch erstmal der Schlag: So habt ihr euch das nicht ganz vorgestellt. Der Großteil ist zerstört, nur ein halb verrottetes Haus steht noch auf dem Gelände. Hier müsst ihr somit vieles wieder aufbauen und dafür braucht ihr die Hilfe der verschiedenen NPCs. Doch nicht nur die NPCs unterstützen euch. Ihr könnt euch auch die Hilfe von bis zu drei weiteren Freunden holen, mit denen ihr dann im Koop durch den Wilden Westen reitet.
Sammeln, Craften, Bauen – das Leben eines Cowboys
In Wild Indigo Ranch trefft ihr auf verschiedene Charaktere, mit denen ihr euch anfreunden müsst, um von ihnen verschiedene Gegenstände, wie z.B. die Blaupausen fürs Craften, zu erhalten. Um das Freundschaftslevel zu steigern, tut ihr ihnen verschiedene Gefallen und übernehmt einige Sidequests. Nach und nach baut ihr so die alte Ranch eures Onkels wieder auf, bestellt Felder und haltet Tiere wie Hühner und Pferde. Auch eine Hauptstory wird natürlich verfolgt, über die allerdings noch nicht allzu viel verraten wurde. In ihr wird man auch den Grund für den neuen Namen des Spiels (früherer Titel war „Don’t Die in the West”) erfahren.
Doch nicht alles wird immer so gemütlich und friedlich sein. Auf eurem Weg durch den Wilden Westen begegnet ihr natürlich auch wilden Tieren und Banditen, gegen die ihr euch anfangs noch mit einer Steinschleuder, später dann mit richtigen Waffen wehren müsst.
Wild Indigo Ranch ist auf Steam bereits als Early Access verfügbar. Wer sich aber zunächst einen ersten Eindruck machen möchte, kann auch erstmal die Demo anspielen und dann entscheiden.
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Fazit zu Wild Indigo Ranch
Insgesamt macht Wild Indigo Ranch einen interessanten Eindruck. Besonders das Setting im Wilden Westen ist etwas einigermaßen Neues im Genre und die süße Optik sticht hervor. Zudem nimmt sich das Spiel nicht allzu ernst und in den Gesprächen mit den Charakteren sind immer mal kleine Scherze eingebaut.





