Fredrik Thylander, der Lead-Gameplay-Designer von The Division teilt über Twitter mit, dass er kein Fan von Achievement- und Trophäen in Videospielen ist. Seiner Meinung nach lenken die Sammelsysteme vom Eigentlichen ab und würden die allgemeine Spielerfahrung versauen. Damit löst er einiges an Diskussion aus. Wir haben euch hier zusammengestellt, was er genau an Achievements kritisiert.
Der Werdegang der Achievments
2005 führte Microsoft erstmals Achievements in seinen Spielen ein. Sehr schnell erfreuten sie sich großer Beliebtheit und wurden von ähnlichen Systemen bei Sony imitiert. Mittlerweile sind Achievements und Trophäen kaum mehr wegzudenken aus dem Gaming. Auch in der PC-Welt bei Steam und Co. haben sie längst Anschluss gefunden und es gibt eine regelrechte Subkultur, die es auf die Vervollständigung von Achievements abgesehen hat.
Ein legitimes Metagame im Spiel? Nicht nach Fredrik Thylander. Seiner Meinung nach sind Achievments schlecht fürs Gaming. Sie sollen Aufmerksamkeit vom Spieler ablenken und Ressourcen bei der Entwicklung verbrauchen, die in anderen Inhalten sinnvoller aufgehoben wären. Zuspruch bekommt er dabei von Fans, die es Leid sind, wenn Spiele künstlich durch langweilige Sammelachievments verlängert werden, nur um mehr Spielzeit zu generieren.
Es gibt aber auch andere Meinungen, die das Achievements sehr schätzen und sie sogar als sehr bereichernd empfinden. So werden zum Beispiel bei Spielen wie Vampire Survivors oder Into the Breach Spielinhalte über Achievements freigeschaltet. Was ist eure Meinung zum Sammelwahn? Bullshit oder Bereicherung?
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Quelle: Twitter
Titelbild: © Ubisoft

