Angespielt: Warlander (Media Event 2022)

Mit Warlander hat Publisher Plaion auf der gamescom 2022 ein neues Mehrspielerspiel enthüllt, das Third-Person-Action mit den Systemen eines MOBA und Battle Royal mixt und ein Free2Play Titel wird. Ich durfte das Spiel vom japanischen Entwickler Toylogic Inc. im Rahmen eines Media Events anspielen. Wie sehr und vor allem warum es mich überzeugt hat, erfahrt ihr hier.

 

Warlander bietet fetzige Schlachten im Mittelalter Optik

Wie es sich für einen schnellen Action Multiplayer gehört, schert sich Warlander nicht um eine Story, sondern es dreht sich alles um spannende Kämpfe gegen andere Spieler. Dabei stehen euch drei Grundklassen zur Auswahl. Der Krieger ist ein klassischer Kämpfer, der am meisten Schaden einstecken kann. Der Kleriker hat unterstützende Fähigkeiten und kann heilen sowie wiederbeleben. Schließlich bleibt noch der Magier, der eine ganze Reihe von verschiedenen Zaubern für Schaden und Crowd Control hat.

Wer jetzt meint, dass die Klassen ganz langweilig und typisch eingeteilt sind, der irrt. Jeder Charakter hat neben seiner Primärwaffe noch eine Sekundärwaffe und kann auch durch verschiedene andere Fähigkeiten individualisiert werden. So könnt ihr einen Krieger auch komplett auf das Austeilen von Schaden einstellen. Mit den richtigen passiven Eigenschaften kann euer Magier auch viel mehr aushalten und so weiter. Fähigkeiten und Waffen gibt es nämlich in verschiedenen Abstufungen, die jedoch eine Reihe von Punkte kosten. Diese Obergrenze an Punkten darf nicht überschritten werden, kann jedoch mit Titeln erhöht werden.

Titel wiederum erlangt man durch verschiedene Taten, wie das Töten von einer bestimmten Anzahl an Gegnern. Das meiste macht man automatisch in den Partien. Wem man dann einen höheren Titel hat, kann man aber nicht lustig alle Figuren mit hohen Titeln und krassen Fähigkeiten ausstatten. Je höher der Titel ist, desto mehr Mutpunkte kosten sie, um sie in einer Partie zu spielen. Mutpunkte werden durch alle möglichen Aktionen, wie zum Beispiel das Kämpfen in der Partie gesammelt. Ihr nehmt also ein Deck von verschiedenen Charakteren mit in die Schlacht. Zu Beginn könnt ihr dann nur einen Charakter ohne Rang spielen, um dann im Laufe des Spiels immer mächtigere zu spielen.

 

Verschiedene Spielmodi mit vielen Mitspielern

Mit dem Ruf und den Mutpunkten stellen die Entwickler sicher, dass erfahrene Spieler nicht einfach die besten Fähigkeiten mit in die Schlacht nehmen und neue Spieler dann in die Röhre gucken. Außerdem dauert es länger, einen hohen Charakter erneut spawnen zu lassen. Hier wird also bereits darauf geachtet, dass es relativ fair bleibt.

In Warlander wird es verschiedene Spielmodi geben. So soll es einen Modus geben, bei dem fünf Fraktionen gegeneinander kämpfen. Wenn man verliert, soll man außerdem die Möglichkeit erhalten, sich einem anderen Team anzuschließen, sodass man nicht so schnell aus dem Spiel ist. Anspielen konnte ich erstmal jedoch nur einen Modus, bei dem sich zwei Armeen gegenüberstehen. Von denen war jede 20 Mann stark und verteidigte eine Burg. Hier galt es, den Kern der anderen Fraktion zu zerstören. Es läuft aber auch eine Zeit ab, damit die Spiele nicht ewig dauern. Dann gewinnt die Armee, dessen Kern am wenigsten Schaden genommen hat. Es kann aber auch ein Unentschieden geben, wenn beide unbeschädigt sind oder genau gleich angegriffen wurden.

Der Modi mit den zwei Armeen hat mir richtig viel Spaß gemacht. Für die Schlacht kann man mit seinen Kumpanen absprechen, wer welche Rollen einnehmen soll. Ihr seid nämlich in Trupps aus vier Leuten eingeteilt und sollt entweder eure Burg verteidigen, oder die des Gegners angreifen. Hier kann gute Absprache und Organisation entscheidend sein. Darum soll es auch im Spiel die Möglichkeit geben, sich mit seinem Team zu unterhalten und an wichtigen Stellen einen Ping zu setzen.

 

Feuer, Schwert und Armbrust

Die Kämpfe selbst sind ziemlich actionreich. Und machen damit auch ziemlich viel Spaß. Als Magier habe ich, zum Beispiel aus erhöhter Position mit meinen magischen Fingerguns Projektile geschossen und anstürmenden Kriegern das Leben schwer gemacht. Allerdings haut einen als schmächtiger Magier auch ein gut gezielter Ansturm sofort aus dem Leben. Der Kleriker verlangt mit seinen Fähigkeiten etwas mehr Fingerspitzengefühl, kann aber auch im Nahkampf austeilen. Ob ihr dann also mit Magie oder Schwert drauf los zimmert, ist eure Entscheidung. Ihr solltet nur darauf achten, dass eure Gruppe ausgewogen besetzt ist.

Aber es ist natürlich nicht nur wichtig Gegner zu besiegen, sondern auch die Befestigungen zu überwinden. Hierfür können Belagerungsgeräte gebaut werden. Das dauert eine gewisse Zeit, lohnt sich aber. Die Verteidiger sollten diese wiederum schnell ausschalten. Das geht am besten mit starken Zaubern eines Magiers oder mit Katapulten und Ballisten. In eurer eigenen Burg könnt ihr die nämlich auf den Mauern bauen.

Besonders sind auch die großen Kataklysmuszauber, die etwa einen gewaltigen Meteoritensturm rufen. Es gibt also eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, wie ihr die Schlacht bestreiten wollt. Hier haben mir wirklich die vielen Auswahlmöglichkeiten gefallen. Bin ich nämlich grad mit meinem Charakter unzufrieden, kann ich mich einfach zu meiner Burg teleportieren und einen neuen aus meinem Deck wählen. So wechselt man ganz einfach zwischen den Klassen und schaut was das eigene Team am dringendsten braucht und was einem Spaß macht.

 

Kein Pay to Win aber Ingame Shop und Season Pass

Bei einem Free2Play Spiel stellt sich natürlich die Frage, ob nicht die Gefahr von Pay to Win besteht. Hier versicherten mir die Entwickler jedoch, dass sie das absolut nicht wollen. Stattdessen wird es einen Ingame Shop für kosmetische Ausrüstung geben. Außerdem sind verschiedene Season Passes geplant, deren Inhalt aber noch nicht fest stehen. Sofern man sich also im fertigen Spiel keine Vorteile für die Schlacht kaufen kann, wird es meiner ersten Einschätzung nach ein faires System, bei dem Sieg und Niederlage von den Fähigkeiten der einzelnen Spieler abhängig sein werden.

Das gesamte Spiel soll auch in mehreren Sprachen unterstützt werden. Wirklich vertont ist bislang nichts, außer ein paar Kampfgeräusche der Charaktere. Aber ihr könnt euch auf eine deutsche Benutzeroberfläche einstellen. Wer mag, kann übrigens noch seine einzelnen Charaktere individualisieren und ihnen verschiedene Gesichter, Frisuren und Haarfarben geben.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich unbedingt die Open Beta von Warlander anschauen. Diese startet heute am Montag, den 12. September 2022. Wie es dann in der Open Beta läuft und wie es dann mit Warlander weitergeht, erfahrt ihr in Zukunft hier bei uns.

 

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  • Angespielt: Warlander (Media Event 2022)
    Fazit zu Warlander

    Eigentlich bin ich kein Fan von kompetitiven Spielen, da ich relativ schnell frustriert werden kann. Warlander bietet seinen Spielern aber gar keine großen Möglichkeiten seine Mitspieler zu nerven oder ihnen die Schuld an etwas zu geben, sodass dieser negative Aspekt zum Glück rausfällt. Was dann übrig bleibt, sind rasante Kämpfe die mit verschiedenen Effekten wirklich beeindruckend aussehen. Und sie machen vor allem ziemlich viel Spaß. Ich bin sehr gespannt wie es sich in der Beta entwickelt, welche Strategien die Spieler finden und was noch angepasst werden muss. Erwähnenswert ist außerdem die stabile Verbindung, die ich in einer Gruppe mit Leuten in ganz Europa und den Entwicklern in Japan hatte. So darf es gerne weitergehen. Hier könnte es sich um ein zukünftiges sehr beliebtes Online-Spiel handeln und ich sehe auch großes Potenzial für ESport Tuniere.

    Tobias Mehrwald, Redakteur und Lektor
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Geschrieben von Tobias Mehrwald
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