Internationalen Filmfestspiele von Cannes – Die Siegerfreude

Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes sind vorüber und brachten viele wundervolle Geschichten auf die verschiedenen Leinwände. Natürlich gibt es wie jedes Jahr auch außerordentliche Gewinner*innen und Filme, von denen man zwar noch nichts gehört hat, aber definitiv auf dem Schirm haben sollte. Wir haben eine kleine Auflistung der verschiedenen Gewinner*innen für euch vorbereitet.

 

“Trianlge of Sadness” gewinnt die goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes

Wenn wir über Filmpreise sprechen, dann sind meistens die Oscars das erste Gesprächsthema. Manchmal noch die Golden Globes, aber die geraten so langsam in Vergessenheit. Auch die Oscar-Verleihungen haben nach all den Jahren definitiv an Prestige verloren. Ganz im Gegensatz zu den Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Vielen Kino-Fans ist dieses, man könnte sagen, Festival noch kein Begriff. Und dass, obwohl es sie seit 1946 schon gibt! Aber das liegt wohl da dran, dass nicht unbedingt die größten Hollywood Filme dort präsentiert werden. Das “international” wird großgeschrieben und die Veranstalter*innen versuchen Filmschaffenden aus der ganzen Welt eine Bühne zu liefern. Auch anders als bei den Oscars: Als Filmfestspiele werden einige Filme in Cannes das erste Mal veröffentlicht. Deshalb sind diese Tage wie eine Schatztruhe für jeden Filmenthusiasten. Den prestigeträchtigsten Preis, die goldene Palme, gewann dieses Jahr “Triangle of Sadness”!

 

Ruben Östlund und Woody Harrelson kreieren ein spektakuläres Kunstwerk

“Triangle of Sadness”, produziert von Ruben Östlung mit Star-Schauspieler Woody Harrelson in einer der Hauptrollen, erzählt eine wirklich ausgeklügelte Geschichte. Eigentlich alle Geschichten, die in den Filmen auf den Filmfestspielen präsentiert wurden, haben ein gewisses Fünkchen an Kreativität, dass es Filmen aus Hollywood oft mangelt. Aber die Vergabe der Auszeichnungen verläuft nicht immer ohne Kontroversen oder Kritik wie es scheint. Die Kolleg*innen von IndieWire berichten in ihrem Artikel über die Verleihung von 1999, wo es anscheinend Drama bezüglich einer Auswahl gab. Aber besser solche Geschichten, als wenn irgendwer einen Moderator auf der Bühne ohrfeigt. Kommen wir doch noch zur Auflistung weiterer Gewinner*innen der Filmfestspiele von Cannes. Da hätten wir:

 

Die Goldene Palme: “Triangle of Sadness” von Ruben Östlund

Der Große Preis der Jury: “Close” von Lukas Dhont und “Stars at Noon” von Claire Denis

Spezialpreis für das 75. Jubiläum: Jean-Pierre and Luc Dardennes, “Tori and Lokita”

Der Jury Preis: “Eo” and “Le Otto Montagne”

Beste Schauspielerin: Zar Amir Ebrahimi, “Holy Spider”

Bester Schauspieler: Song Kang Ho, “Broker”

Bester Regie: Park Chan-wook, “Decision to Leave”

Bestes Drehbuch : “Boy from Heaven”

Goldene Kamera: “War Pony,” von Gina Gammell unnd Riley Keough

Goldene Palme für den besten Kurzfilm: “The Water Murmurs”

Könnt ihr euch anfreunden mit den Gewinner*innen der diesjährigen internationalen Filmfestspiele von Cannes?

The Square
  • Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West (Schauspieler)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

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Quelle: IndieWire

Titelbild: © Alamode Filmverleih

 

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Alexander Weinstein
Geschrieben von Alexander Weinstein
Hat den Kesselflug in weniger als 10 Parsec geschafft
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