Pathfinder: Wrath of the Righteous – Alles zum Lich Legendenweg und wie ihr ihn freischaltet

In Pathfinder: Wrath of the Righteous könnt ihr aus insgesamt 10 verschiedenen Legendenpfaden wählen und eure eigene Geschichte mit dieser Wahl erheblich beeinflussen. Nachdem wir euch bereits den Legendenweg des freiheitsliebenden Azata nähergebracht haben erklären wir nun wie ihr den Weg des Lich freischaltet und welche Feature dieser mit sich bringt.

Im Pathfinder Universum ist der Lich die Verkörperung nekromantischen Könnens und bei allen beliebt die Pharasmas Gesetz von Leben und Tod entfliehen und Unsterblichkeit im Unleben erlangen wollen. Sie opfern ihre Menschlichkeit um immense magische Kräfte zu erhalten und bedienen sich dabei der Kunst der Nekromantie mit der sie sich zahlreiche untote Diener unter ihrem Kommando schaffen. Die eigene Seele wird dabei aus dem Körper entfernt und in ein Phylakterion übertragen. Für die meisten Leute ist der Lich daher kein angenehmer Zeitgenosse auch wenn man seine Macht wohl oder übel anerkennen muss. Falls euch die Vorstellung untote Sklaven zu erschaffen und hilflose Seelen zu binden nicht sonderlich stört und ihr gerne in scheinbar grenzenloser Macht schwelgt, trefft ihr mit dem Lich eine hervorragende Wahl.

 

Das bringt der Legendenweg des Lich

Entscheidet ihr euch in Pathfinder: Wrath of the Righteous für den Weg des Lichs stehen euch einige drastische Änderung in eurem Spielgefühl bevor. Untote sind gerade bei den heiligen Kreuzfahrern der Iomedae nicht besonders beliebt. So verwundert es nicht, dass ihr euch beim Bau eures Zigurats und dem Aufstellen von untoten Truppen nicht nur Freunde macht, was zum Teil deutlichen Einfluss auf das Spielgeschehen nimmt. Doch ist es das vielleicht wert um wahre Macht zu erlangen?

Vernichtende Magie oder verfluchte Klinge

Wenig überraschend hat der Lich eine große Auswahl von nekromantischen Zaubern in seinem Repertoire und eignet sich daher besonders für zaubernde Klassen. Den größtem Wumms entfaltet der Lich mit arkanen Zauberwirkern die ihre Zauberbücher verbinden, dann stehen bereits auf kleineren Stufen mächtige Zauber bereit. Idealerweise eignet sich so zb ein Hexenmeister mit der Blutlinie des Todes um wirklich alle Boni abzugreifen, denn kombiniert mit mythischen Zaubertalenten erreicht man so ungeahnte Schadenshöhen. Als Lich werft ihr den Dämonen allerlei Bereichsschaden um die Ohren, schwächt sie, saugt ihnen das Leben aus um euch zu heilen und lasst sie nachdem ihr sie besiegt habt als eure Diener für euch weiter kämpfen.

Auch wer sonst eigentlich keine Magie nutzt macht mit dem Lich in Sachen Schaden und Vielseitigkeit jedoch alles richtig. So könnt ihr mit jedem Standartangriff eure Gegner mit erheblichen Mali und Schwächungen versehen und auch eure Lebenspunkte in ungeahnte Höhe schießen lassen. Außerdem stehen euch permanent Skelettkrieger zur Seite dessen Kampfweise ihr auswählen könnt. Einzig an die Umstellung, dass man nun durch Heilungstränke und Zauber Schaden nimmt gilt es sich zu gewöhnen. Der Lich nutzt hier wie auch die Rasse der Dhampire einfach negative Energie um sich zu heilen. Damit man seine lebendigen Gruppenmitglieder nicht bei der vermeintlichen Gruppenheilung durch Todesmagie umhaut, kann man ab einem bestimmten Rang diese und sogar sein Reittier per Zauber mit Untotenmerkmalen versehen.

Mit Zahlreichen Fertigkeiten verstärkt ihr euren Avatar.

Große Macht hat ihren Preis

In der Spielgeschichte wirkt es sich auf vielfältige Art aus ein Meister des Untodes zu sein. Die Hauptstadt bevölkert sich immer mehr mit Nekromanten und Untoten und ist gegen Ende des Spiels sogar gespenstisch leise. Eure Truppen verstärkt ihr mit Skelettstreitern und ihr baut eurer eigenes Zigurat in dem ihr mit eurem Mentor das finale Ritual zur Lichwerdung vorbereitet. Einige NPC’s sowie frommere Gefährten sind außerdem so gar nicht mit dem untoten Treiben einverstanden. Solltet ihr den letzten Legendenrang erreichen wird euch zumindest ein Begleiter verlassen und ein paar Npc’s ihr Missfallen deutlich und mitunter mit Gewalt zum Ausdruck bringen. An dieser Stelle setzt dann auch die kosmetische, wenig schmeichelhafte Änderung eures Charakters ein und ihr seht selber wie ein wandelndes Skelett aus. Außerdem wird an diesem Punkt jede aktive Romanze beendet, der Weg des Untodes verspricht Macht, ist jedoch ein einsamer.

 

So schaltet ihr den Lich frei

Der Lich gehört zu den Legendenpfaden, die ihr bereits relativ früh im Spiel freischalten könnt. Sobald ihr mit eurem Kreuzfahrer Heer von Kenabres die Straße noch Norden beschreitet, werdet ihr von einem Schwarm Vescavoren aufgehalten. Unabhängig von euren Entscheidungen werdet ihr den Ort „Lepratiefen“ betreten. Nachdem ihr dort die Königin der Kreaturen erledigt habt müsst ihr hinter ihr hinab in die Grube steigen und gelangt in ein neues Areal. Dort angekommen haltet ihr euch links, wo ihr von Untoten angegriffen werden. Dieser Kampf kann gerade am Anfang recht anspruchsvoll sein. Am besten interagiert ihr direkt mit der dem Stab des Zacharius woraufhin sich ein Dialogfeld öffnet. Wichtig ist hier, dass ihr unbedingt den Stab in eure Tasche steckt und mitnehmt.

In den Lepratiefen findet ihr die Höhle mit dem Stab.

Habt ihr den Stab, fahrt ganz normal mit der Geschichte fort, bis ihr bei der verlorenen Kapelle angekommen seid. Sobald ihr den Kampf im Hauptraum der Kapelle geschafft habt, bewegt euch zur Wand rechts neben der Statur von Iomedae. Habt ihr den Stab dabei, wird die Wand einen Gang nach unten freigeben. Dort unter der Kapelle schlagt ihr euch mit ein paar fiesen Gegnern herum und findet schließlich an einem Bücherregal den berühmten Zacharius wie er leibt und…naja. Zacharius bietet an euch den Pfad des Lich zu weisen und euer Mentor zu werden. Nehmt dies zur Freude Nenios an. Wenn ihr nun in Drezen euren Legendenpfad wählt steht euch der Pfad des Lich zur Verfügung.

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Geschrieben von Tobias Mehrwald
entkommt in unter fünf Minuten aus der Unterwelt.
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