Während wir gespannt auf den Release der Next-Gen-Konsolen warten, konnte erste Tester die Xbox Series X bereits ausprobieren. Der Tech-Channel Digital Foundry auf Youtube nahm die Konsole etwas genauer unter die Lupe und teste ausgiebig, wie alte Xbox Spiele auf dem Gerät performen. Der erste Test der Abwärtskompatibilität fällt dabei äußerst positiv aus und überrascht die Tech-Experten.
Alte Xbox-Spiele mit HDR und 60fps auf der Xbox Series X
Abwärtskompatibilität existiert bereits auf der Xbox One und brachte einige technische Vorteile gegenüber den Versionen für die Xbox 360. Die Xbox SX geht noch einen Schritt weiter. Die Tester ermittelten anhand von Spielen wie Sekiro, Hitman, Rise of the Tomb Raider oder Final Fantasy 15 die Framerate auf der kommenden Konsole. Diese Spiele wurden gewählt, da deren Framerate im 4K-Modus nicht auf 30 festgesetzt, sondern variabel ist. Ohne dass irgendwelche Optimierungen an den Spielen vorgenommen werden mussten, konnte die Konsole alle Spiele in 4K und fast immer mit 60fps darstellten, während die One X oft nur auf knapp über 30fps kam. Nur selten fielen kleinere Drops auf.
Digital Foundry stellte sogar fest, dass die SX gar nicht mal ihre ganze Leistung dafür benötigt. Die Abwärtskompatibilität greift nämlich dafür nicht einmal auf die neue RDNA2-Archtitektur zurück, von der insbesondere kommende Titel profitieren. Konsoleros haben auf der neuen Konsole sogar erstmals die Möglichkeit GTA 4 auf einer Konsole mit stabilen 60fps zu spielen. Selbst die One X scheiterte daran. Die Abwärtskompatibilität fügt sogar jedem Spiel automatisch HDR bei, sodass die Spiele nicht nur besser laufen, sondern auch besser aussehen. Spannend bleibt, ob die Entwickler nachträglich noch die Spiele optimieren und die Framerate nicht mehr drosseln. In dem Video seht ihr die Analyse von Digital Foundry in voller Länge.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Quelle: Digital Foundry via Youtube

