Angespielt: Solasta: Crown of Magister (gamescom 2019)

Auf der gamescom 2019 konnten wir uns das neue Rollenspiel Solasta: Crown of Magister vom Entwickler Tactical Adventures anschauen. Das Spiel, welches in wenigen Tagen als Kickstarter Projekt startet, will ganz in die Kerbe eines Pillars of Eternity und Divinity schlagen. Was das Rollenspiel kann und wie es uns gefallen hat, erfahrt ihr in unserem Angespielt.

 

Eine Gruppe sollt ihr sein

Wie in anderen taktischen Rollenspielen übernimmt man auch in Solasta: Crown of Magister die Kontrolle über ein Vierergespann an Helden. Dieses Gespann kann man sich aus einer Vielzahl an Charakteren zusammenstellen. Wie man diese Gruppe zusammenstellt ist auch wichtig, denn jede Person hat seine eigene Klasse mit eigenen Stärken und Schwächen. So gibt es beispielsweise Nahkämpfer, die enorm viel Schaden im Nahkampf austeilen, viel Schaden einstecken können, aber im Fernkampf aufgeschmissen sind. Oder Fernkämpfer, die aus dem Schatten ungesehen angreifen können, aber im Nahkampf schnell das Weite suchen sollten. Obendrauf gibt es diverse weitere Klassen wie Assassinen und Magier. Angesiedelt ist das Spiel im Fantasy-Genre, wodurch man auf eine Vielzahl an Kreaturen wie Zwerge, Orks oder Magier trifft. Abheben von anderen vergleichbaren Spielen tut sich Solasta in einigen Dingen. Zum einen im Dialogsystem. Während man in anderen Spielen meist die Kontrolle von nur einem Charakter übernimmt, steuert man hier die ganze Truppe. Kommt es zu einem Gespräch, hat man diverse Antwortmöglichkeiten. Somit kann man die Antworten geben, die jeder Charakter geben würde. So hatten wir die Möglichkeit bei einem Dialog, die Antwort des Ritters zu geben, die eher aggressiv war, des Assassinen, die eher sarkastisch gemeint war oder die des Magiers, die eher nett war. Je nachdem, für welche Antwort man sich entschieden hat, verläuft der Dialog anders.

 

Immer einen Schritt weiter denken

Doch nicht nur das Dialogsystem ist anders, auch das Levelsystem ist etwas anders gestaltet. Während die meisten Areale in Rollenspielen eher linear, weit und offen gestaltet sind, sind die Dungeons in Solasta eher vertikal gestaltet. So gab es mehrere Ebenen, die man erkunden und erklimmen konnte. Auch hier spielen die verschiedenen Fähigkeiten der Gruppe eine entscheidende Rolle. Eine starker Charakter kann zum Beispiel Wände einreißen oder Felsblöcke verschieben und so neue Wege ebnen. Ein Magier kann mit seinem Zauberstab dunkle Gegenden erhellen, wodurch man die Areale besser erkunden kann. Zudem können einige Charaktere wie der Assassine sich durch die Gegend schleichen. Dies ist zum Beispiel besonders hilfreich, wenn man Gegner sieht und diese auskundschaften möchte. Denn mit dem Schleichen kann man, ohne das der Gegner einen sieht, sich nah heranschleichen. Dies sollte man tun, denn die Kämpfe sahen recht fordernd und taktisch aus. Wer hier nicht die Stärken und die Begebenheiten des Areals zu seinen Gunsten zieht, der sieht den Tod schnell. In der gezeigten Demo trafen wir zum Beispiel auf eine Gruppe von Orks. Mit dem Assassinen schlich sich der Entwickler an die Orks heran und kundschaftete diese aus. In dem rundenbasierten Kampfsystem positionierte er die Charaktere so, dass die Orks keine Chance hatten. Die Orks standen in der Mitte eines Raumes, bei dem eine höhere Ebene ringsrum gebaut war. Um auf diese Ebene zu gelangen oder herunter zu steigen, standen an einigen Stellen Leitern. Zuerst schmiss der Nahkämpfer einen riesigen Felsbrocken auf den Ork, der direkt darunter stand. Der Magier und der Fernkämpfer griffen die Orks aus sicherer Entfernung von oben herab aus an. Da die Orks jedoch nur aus Nahkämpfern bestanden und unsere Truppe auf der höheren Ebene stand, mussten diese mit Hilfe der Leitern aufsteigen. Schlecht aus Sicht der Orks war jedoch, dass an den zwei Leitern unsere Nahkämpfer positioniert waren, die mit den Orks schnellen Prozess gemacht haben. So muss man stets überlegen, wo man seine Charaktere positioniert. In einem weiteren Kampf sah es nicht so gut aus, da waren die Leute nicht ganz so gut positioniert und ein Gegner griff unseren Magier an. Mit wenigen Hieben segnete unser Magier das Zeitliche und wir mussten den Kampf mit einem Charakter weniger bestreiten, was das Ganze nicht unbedingt leichter machte.

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  • Angespielt: Solasta: Crown of Magister (gamescom 2019)
    “Solasta: Crown of the Magister könnte ein kleiner Rollenspiel-Hit werden. Die Entwickler von Tactical Adventures wissen, wie sie etablierte Features mit Neuen kombinieren und so ein vertrautes Spiel mit kleinen Neuerungen entwickeln. Insgesamt sah das Spiel sehr interessant aus. Mit seinem vertikalen Leveldesign und seinem spannenden Kampfsystem könnte es ein hervorragendes Spiel für Rollenspielfans werden. Die Kickstarterkampagne des Spiels startet zwar in wenigen Tagen, doch der Release des Spiel wird erst in ein oder zwei Jahren erfolgen. “
    Kevin Kreisel, Redakteur

Kevin Kreisel
Geschrieben von
Freier Redakteur von NAT-Games.de

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