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Angespielt: Nanotale (gamescom 2019)

Wer Nanotale nicht kennt, dem könnte Epistory vielleicht eher etwas sagen, denn bei Nanotale handelt es sich um den geistigen Nachfolger. Der Name Nanotale steht laut den Entwicklern für eine kleine Geschichte, die bei diesem Titel erzählt wird. Welche Mechaniken das Spiel nutzt und worum es sich bei Nanotale überhaupt handelt, erfahrt ihr im folgenden Angespielt.

 

Ergründe das Geheimnis

In Nanotale schlüpft ihr in die Rolle eines jungen Archivisten, der durch die sterbende Welt zieht, um die Geheimnisse und Mysterien zu katalogisieren. Und mit katalogisieren ist auch wirklich eben jenes gemeint, denn der Protagonist zieht mit einem Buch in der Hand durch die Welt, um alles aufzuschreiben, was er sieht. Um neue Pflanzen im Buch aufzunehmen, müsst ihr in einem aufpoppenden Text Wörter ergänzen. Diese tippt ihr auf eurer Tastatur ein, um das jeweilige Objekt ins Buch aufzunehmen. Für jede Pflanzenart müsst ihr eine unterschiedliche Anzahl von der jeweiligen Art entdecken. In der Vogelperspektive erkundet ihr dabei eine zauberhaft anmutende Welt, die voller Gefahren und Rätsel steckt.

Die Länge der Wörter hat keinen Einfluss auf die Schwierigkeit der Gegner.

 

Das magische Buch

Doch euer Buch kann nicht nur katalogisieren, sondern auch zaubern. Indem ihr zunächst die Leertaste drückt, erscheinen unten einige Wörter, die für verschiedene Zauberarten stehen. Mit HOT könnt ihr einen Feuerzauber aktivieren, mit ICE einen Eiszauber. Wenn ihr mehr als ein Wort eintippt, könnt ihr sogar verschiedene Zaubereigenschaften kombinieren. HOT und LARGE ergeben beispielsweise eine starke Feuerexplosion, während ICE und RAY einen Eisstrahl erzeugen. Mithilfe der unterschiedlichen Zauber müsst ihr beispielsweise Schalter in der Umgebung aktivieren oder Gegner besiegen. Der Kreativität der Spieler ist dabei keine Grenze gesetzt, denn urplötzlich können Dinge geschehen, mit denen man nicht rechnet. In einer Situation habe ich einen Gegner mit einem Feuerzauber angegriffen, worauf sich die Umgebung in Flammen auflöste. Das sonst schützende Gras bot mir also nun keinen Schutz mehr vor Gegnern. Um einen Gegner anzugreifen, müsst ihr, nachdem ihr euren Zauber gewählt habt, das Wort über dem jeweiligen Gegner eintippen. So ist Schnelligkeit gefordert, damit euch die Gegner nicht überrennen. Solltet ihr neben flinken Fingern auch besonders dicke Wurstfinger besitzen, ist dies allerdings ein Problem, denn vertippt ihr euch zweimal innerhalb eines Wortes, müsst ihr dieses von neuem schreiben. Die Länge der Wörter hat im Übrigen nichts mit der Schwierigkeit des Rätsels oder des Gegners zu tun, sie werden bislang völlig zufällig generiert. Hier überlegten die Entwickler aber, ob sie diesen Mechanismus noch bis zum finalen Release abändern wollen.

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[testimonial_slider arrows=“false“][testimonial image_url=“58908″ image_width=“180″ image_height=“180″ name=“Jasmin Paskuda, Redakteurin“]
„Besonders als Redakteurin hat es mir großen Spaß gemacht, Nanotale zu spielen. Die Kernmechanik ist Bestandteil meines beruflichen Alltags, weshalb es mir nicht schwerfiel, mit großen Gegnerhorden fertig zu werden. Allerdings bietet Nanotale außerhalb dessen keine wirklich innovativen Features, weshalb lediglich die Story Spieler dazu motivieren könnte, es zu spielen. Für ein endgültiges Fazit bleibt es, den Release des Titels abzuwarten, um genauer abschätzen zu können, ob sich die Mechanik bereits nach wenigen Spielstunden komplett abstumpft.“
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