Spielemessen wie die E3 stecken seit einiger Zeit in einer Krise, besonders bedingt natürlich durch die Corona-Pandemie. Nun ist nach einiger Zeit der Ungewissheit das geschehen, was viele bereits vorausgesagt haben: Die Electronic Entertainment Expo wird es nicht mehr geben.
Ist die gamescom nach dem Ende der E3 die letzte Bastion für Spielemessen?
Die Electronic Entertainment Expo besteht seit 1995 und wurde immer im Sommer eines Jahres meist in Los Angeles veranstaltet. Ein sinkendes Interesse, vor allem seitens der Publisher, war bereits 2019 zu vermerken, als erstmals Sony nicht zur Messe kam. Und dann brach die Corona-Pandemie aus und besiegelte fast schon das Ende der Messe.
2020 fand sie noch als Online-Veranstaltung statt, ebenso wie 2021. 2022 wurde auch die Online-Veranstaltung abgesagt und auch in diesem Jahr fand die Messe nicht statt. Stattdessen wurden eine Vielzahl von Präsentationen unter dem Namen „Summer Game Fest“ gestreamt. Nun postete man auf dem offiziellen X-Account, dass es nach zwei Dekaden nun an der Zeit sei, auf Wiedersehen zu sagen.
Somit fällt eine der bedeutendsten Messen der Videospielindustrie weg. Die gamescom, welche bereits seit Bestehen 2009 höhere Besucherzahlen vorweisen konnte, ist nun anscheinend unangefochten an der Spitze der Gaming-Messen.
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Titelbild: 2023 © E3
Quelle: E3 via Twitter

