Toplitz Productions ist für viele Spiele bekannt: Sengoku Dynasty, Serum, Unawake und auch TarraScape. Auf der gamescom 2023 habe ich mir aber etwas Anderes angeschaut: Harvest Days: My Dream Farm. Ein Farmingspiel der besonderen Sorte. Hier zeigt der Publisher, dass er ein Herz für kleine Projekte hat und hat dieses mit sehr viel Begeisterung vorgestellt. Und hier komme ich und erzähle euch davon.
Nicht neu aber mit viel Liebe
Bei Harvest Days: My Dream Farm ist im Grunde drin, was der Titel auch sagt. Es ist Zeit zum Farmen! Die Aufgabe des Spielers ist es, sich ein schönes Stück Land für seine eigenen Bedürfnisse zurecht zu bauen und das Leben zu genießen. Als Stadtmensch ist es doch genau das, was man will. Vor allem, wenn die Großeltern in der eigenen Kindheit bereits eine Farm hatten. Das Landleben ruft! So beginnt die Geschichte des Spielenden, der im Kopf also schon einiges an Vorkenntnissen hat und damit den Mut fasst, das Stadtleben hinter sich zu lassen. Gleich beim Start kann man auch festlegen, welches Geschlecht man haben möchte und welches Tier man an seiner Seite wünscht. Auch Dating oder zumindest Freundschaften schließen ist in diesem Spiel möglich.
Erinnert auch an Harvest Moon? An Coral Island? An… irgendwas Anderes? Nicht ganz.
Das Besondere steckt im Detail
Harvest Days: My Dream Farm ist von den Entwicklern Family Devs und diese Gruppe besteht eigentlich nur aus seinem Vater mit seinen beiden Söhnen: Luis De La Cruz, Pau De La Cruz und Eloi De La Cruz. Inwiefern diese drei Personen bewandert sind, ein Spiel zu konzipieren, ist mir nicht bekannt – tatsächlich gibt es unter diesem Entwickler einige Spiele, wie Viking Survivors, Cards & Guns und Cards Survivors. Davon sind die meisten Spiele noch in Bearbeitung und ebenso ist Harvest Days: My Dream Farm noch im Early Access.
Dafür kann man schon einiges machen. Bei meinem Besuch wurde ich ein bisschen über die Farm eines Mitarbeiters geführt. Über 500 Tage im Spiel, ein Acker wie im Bilderbuch, viele Tiere, alle in riesigen Stallanlagen, jedes Tier schenkt Liebe, wenn man vorbei huscht und die Dorfbewohner sind freundlich. Ein Himmel auf Erden. Bedienung intuitiv und schnell erklärt. Große Klasse.
Und so soll das Spiel auch sein. Natürlich hat man einen insgeheimen Ticker, wie lange die Tage gehen, doch man kann selbst bestimmen, ob man für einen Tag 30 Minuten oder sogar 60 investiert. Es ist auch nicht zwingend notwendig jeden Tag zu ackern und den Tag voll zu packen. Letztendlich entscheidet auch eine Ausdauerleiste, wie viel man schafft und wenn man mal keine Lust hat, macht man andere Sachen. Die freie, unberührte Landschaft genießen, am See Fischen, Höhlen erkunden, weiter mit den Dorfbewohnern schnacken.
Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt mehr berichten.
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Fazit zu Harvest Days: My Dream Farm
Es ist so süß! Ja, gut, das reicht nicht als Fazit, dennoch ist das schon mal eine gute Gesamteinschätzung. Die Entwickler haben sich viel Mühe gegeben, mit „wenig“ Pixeln viel zu schaffen. Bislang ist das Spiel auch nicht besonders Groß an Gigabyte, bietet aber wirklich viel. Ich freue mich schon sehr, das Spiel mal ganz in Ruhe richtig testen zu können. Wer auf Entspannung und Einfachheit Wert legt, sollte Harvest Days: My Dream Farm im Auge behalten. Dieses Spiel entschleunigt sehr angenehm!
Janine Günther (Redakteurin)





