Luna Abyss bietet euch ein rund 15 Stunden langes Abenteuer in einem künstlichen Mond. Dabei steigt ihr einsam immer tiefer herab und müsst euch durch Gegner schießen und kleine Rätsel lösen. Auf der gamescom 2023 konnten wir eine Demo anspielen und verraten euch, für wen sich das neue Spiel der Entwickler von Bonsai Collective lohnt.
Verurteilt zur Erkundung
In Luna Abyss spielt ihr Fawkes, die sich aufgrund euch unbekannter Straftaten im Gefägnis befindet. Fawkes wurde dazu verdonnert herauszufinden, was mit der Kolonie auf dem künstlichen Mond Luna geschehen ist, zu dem vor einiger Zeit jeglicher Kontakt abbrach. Damit soll Fawkes ihre Haftzeit verringern können, es wirkt aber so als hätte sie keine Wahl. Dabei steuert ihr Fawkes nicht selber, sondern eine Art Androide, den in der Geschichte wiederum sie steuert. Fawkes selber sieht man erstmal nicht. Begleitet werdet ihr von der Stimme eurer Wärterin, der KI Aylin, die mit ihren frechen Sprüchen an GLaDOS aus Portal erinnert.
Im Mond selber stoßt ihr ziemlich schnell auf Ruinen. Es scheint also, als sei die Kolonie schon vor längerer Zeit untergangen. Außerdem findet ihr zu hauf zerstörte Androiden, die so aussehen wie den, den ihr selbst steuert. Immerhin gibt es so einen logischen Grund, warum ihr als Android auch einfach sterben könnt, Fawkes wird einfach mit dem nächsten wieder losgeschickt. In den Ruinen lauern auch einige Gefahren, denen ihr euch stellen müsst um weiterzukommen. Während euch auch ein paar Sprung- und Räteslaufgaben aufhalten, sind die komischen humanoiden Gegner mit ihren roten Laserkugeln mindestens genau so hinderlich.
Luna Abyss will euch genügend Shooter Elemente für ein spannendes Gameplay bieten, legt jedoch auch großen Wert auf eine gute Story. Das was wir bereits hören konnten ist gut synchronisiert und macht Lust auf mehr. Überall liegen Datenschnipsel rum und geben ein wenig mehr Informationen über die Welt preis. Doch auch nach der Demo wissen wir eigentlich so gut wie nichts über die Welt, in der sich Fawkes befindet. Hier bleibt abzuwarten, ob unsere Neugier im fertigen Spiel gestillt wird. Zumindest wurde sie aber geweckt.
Durch einen Sturm von Laserkugeln
Um der zuvor erwähnten Feinde Herr zu werden, kann Fawkes verschiedene Waffen einsetzen. Zunächst schießt sie mit einer Art Sturmgewehr um sich. Sobald Gegner und Türen mit Schutzschilden auf den Plan treten, muss aber das Impulsgewehr erstmal den Schild ausschalten. In den Kämpfen wechselt ihr also je nach Bedarf die Waffe, was sich dank Waffenrad auch einfach gestaltet. Im fertigen Spiel sollt ihr auch noch mehr Waffen und Werkzeuge einsetzen können, als die zwei Schusswaffen. So sieht man auf der Steamseite etwa, wie Fawkes selbst blaue Plattformen erschafft, um einen Abgrund zu überqueren.
Die Gegner greifen euch ihrerseits mit ganzen Kaskaden von rot leuchtenden Kugeln an. Diese tun ziemlich weh und können euren Androiden nach ein paar Treffern ausschalten. Dann müsst ihr erneut vom letzten Checkpoint starten. Je nach Gegner wird unterschiedlich viel und auch in jeweils anderen Mustern geschossen. Ihr müsst also die Schüsse teilweise vorausahnen um gut ausweichen zu können. Die Entwickler erzählten uns außerdem, dass im fertigen Spiel noch anders farbige Kugeln geschossen werden, die nicht nur bei Kontakt Schaden verursachen, sondern noch andere Effekte haben. Hier müssen wir das fertige Spiel abwarten.
Falls ihr nun auf den Geschmack gekommen seid, könnt ihr auch selbst einmal in Luna Abyss reinspielen. Einen kleinen Ausschnitt findet ihr als Demo bei Steam.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
[aawp box =“B0B5XTCST7″]
Fazit zu Luna Abyss
Luna Abyss punktet mit seiner Atmosphäre und interessanten World Building, von dem wir bislang ledier nur wenig wissen. Aber bereits das was enthüllt wurde macht Lust auf mehr. Der Shooter Aspekt spielt sich flüssig und kombiniert mit kleinen Rätseln macht es Spaß Fawkes auf ihrer Erkundung des Mondes zu begleiten.Tobias Mehrwald (Redakteur und Lektor)



