Angespielt: Harvestella (Demoversion)

Harvestella ist das neue Fantasy- und Lebenssimulations-RPG aus dem Hause Square Enix, das das Beste aus RPG und Simulation zu vereinen gedenkt. Neben einer spannenden Geschichte rund um die Jahreszeit des Todes können Spieler ihre eigenen Felder bewirtschaften und Hoftiere großziehen, um sich mit diversen Mitteln und Speisen auf den Kampf vorzubereiten. Einen ersten Eindruck konnte man bereits bei der momentan spielbaren Demo gewinnen. Wie der erste Eindruck war, lest ihr hier.

 

Geheimnisvolle Charaktere und eine mysteriöse Jahreszeit

Ihr beginnt das Spiel, indem ihr plötzlich mitten in der Nacht, während des Silentiums, der tödlichen Jahreszeit, unter freiem Himmel erwacht. Dieser schutzlos ausgeliefert, findet euch zum Glück ein mysteriöses Mädchen, das euch vor dem sicheren Tod bewahrt.

Nach eurer Ankunft in der fremden Stadt Lethe nimmt sich die örtliche Ärztin euer an und ihr bekommt ein Haus mit Hof gestellt. In diesem könnt ihr die Zeit bis zu eurer Genesung überbrücken. Denn dem Silentium ausgesetzt gewesen zu sein, scheint euer Gedächtnis beeinträchtigt zu haben. Zumindest erinnert ihr euch an nichts mehr aus eurer Vergangenheit. Nachdem ihr die Gelegenheit bekommt, euch kurz in der Stadt umzusehen und den ein oder anderen Charakter kennenzulernen, geschieht plötzlich etwas Merkwürdiges mit der Chronomalie nahe dem idyllischen Ort. Nachdem ihr die Vorfälle am Kristall genauer untersucht, rettet ihr ein unbekanntes Mädchen, welches zunächst für einen sogenannten “Omen” gehalten wird. Doch schon bald stellt sich heraus, dass dieses Mädchen kein normales Mädchen ist – Kommt sie womöglich aus der Zukunft?

Es beginnt eine Geschichte voller Rätsel rund um die tödliche Jahreszeit, die Chronomalien und die Herkunft Arias und euch selbst!

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Lebenssimulation vs. Fantasy-RPG

Wie bereits gesagt, kommt ihr in einem alten Haus mit angrenzendem Hof unter. Hier könnt ihr auf den Feldern bereits Nutzpflanzen anbauen, die ihr verkaufen oder später zu Mahlzeiten verarbeiten könnt. Diese können euch dann zum Beispiel ganz klassisch LP und Ausdauer wiedergeben. Außerdem könnt ihr verschiedene Materialien auf eurem Hof und in der Umgebung sammeln, die ihr an der Werkbank zu nützlichen Gegenständen weiterverarbeiten könnt. Später im Spiel kommt dann noch das Aufziehen von Hoftieren mit dazu.

Doch neben dem entspannten Hofleben könnt ihr auch eure Umgebung erkunden, die von Monstern überlaufen ist. Hier müsst ihr euch ganz im RPG-Stil durchkämpfen. Dabei habt ihr die Auswahl zwischen verschiedenen Jobs. Dazu zählen z.B. der Krieger, bei dem ihr mit einem Schwert kämpft, oder der Magier, bei dem ihr – natürlich – Magie wirken könnt. Auch könnt ihr im Level aufsteigen und eure Fähigkeiten verbessern, indem ihr z.B. neue Zauber und Techniken erlernt.

Beide Genre scheinen in Harvestella schön ausgearbeitet und präsent zu sein. Allerdings gibt es, zumindest in der Demoversion, etwas, das die Vereinbarung zwischen den beiden Inhalten etwas behindert: Die Zeit.

 

Ein Spiel gegen die Zeit?

In Harvestella unterliegen die Tage einem Tag- und Nacht-Zyklus. Man startet also früh morgens in den Tag, erledigt seine täglichen Aufgaben und geht abends ins Bett. Wer zu lange wach bleibt, also um 12 Uhr nachts noch nicht im Bett liegt, wird ohnmächtig und wacht erst spät am nächsten Tag wieder auf. Man muss die Zeit also immer im Blick haben. Besonders dann, wenn man nicht gerade auf seinem Hof arbeitet, sondern die Umgebung und Gebiete voller Monster erkundet. Innerhalb eines Tages durch ein ganzes Gebiet zu kommen, scheint zunächst unmöglich. Denn man muss immer wieder seine Erkundungstour abbrechen und am nächsten Tag noch einmal wiederkommen. Zum Glück hat das Spiel für dieses Zeitproblem gleich mehrere Lösungen. Zum einen lassen sich auf den Karten verschiedene Abkürzungen aufbauen, die euch eine schnellere Durchreise ermöglichen. Doch Achtung: Der Bau dieser Abkürzungen kostet einen zu Beginn natürlich erst einmal Zeit. Zudem gibt es ein Teleportationsnetzwerk in Form von einzelnen Kristallen, die es euch erlauben, euch über eine Karte hinweg zu verschiedenen Orten oder aber nach Hause zu teleportieren. Dazu müssen die jeweiligen Kristalle aber zunächst gefunden und aktiviert werden. Zu guter Letzt gibt es noch die Rückholglocke. Mit dieser könnt ihr immer sofort nach Hause zurückkehren. Praktisch, wenn man sich gerade in einem Gebiet befindet, in dem man keine Teleportation via Kristall verwenden kann.

Trotz all dieser Lösungen gerät man dennoch manchmal etwas in Zeitnot. Besonders, wenn man morgens seine Felder beackert und danach noch auf Erkundungstour gehen möchte. Der Tag ist einfach zu schnell vorbei. Das liegt zum Teil auch daran, dass die Zeit auf der Weltkarte anders vergeht als auf einer Gebietskarte. Reist ihr von Ort zu Ort, dann können ein paar Stunden in null Komma nichts vergehen, nur weil ihr von eurem Hof aus zur Chronomalie reist.

Nun ist es in der Demo so, dass man maximal 15 Tage oder bis zum Ende des 2. Kapitels spielen kann. Da das komplette Farmleben und die umfangreiche RPG-Geschichte unter einen Hut zu bekommen, ist vielleicht etwas zu viel verlangt. In der Vollversion kann man sich die Zeit wahrscheinlich einfach besser einteilen und so beides, die Farm-Elemente und die RPG-Elemente, zeitlich besser miteinander vereinbaren. Ich für meinen Teil bin wirklich sehr gespannt auf die Vollversion von Harvestella und darauf, wie es mit der Geschichte rund um Aria, dem Silentium und den Chronomalien weitergeht.

Die Demo könnt ihr im Moment spielen. Nach dem Erwerb der Vollversion könnt ihr euren Demo-Spielstand sogar einfach übertragen und mit diesem dann weiterspielen. Die Vollversion von Harvestella ist ab dem 4. November 2022 auf Steam und für die Nintendo Switch erhältlich

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  • Angespielt: Harvestella (Demoversion)
    Fazit zu Harvestella

    Harvestella verspricht das Beste von Simulation und RPG zusammenzubringen. Ich bin auch recht positiv, dass dem Spiel das gelingen wird. Dennoch bin ich sehr gespannt, ob das “Zeitproblem” in der Vollversion bestehen bleibt oder man dann die beiden Genre richtig auskosten kann.

    Vanessa Jochum, Redakteurin
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Geschrieben von Vanessa Jochum
bewegt sich schneller als 5cm/s durch Raum und Zeit.
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