Top 7 – Die besten Indie Arena Booth-Spiele 2022

Die gamescom 2022 liegt nun hinter uns und ich dachte, es wäre an der Zeit, die Indie Arena Booth-Spiele Revue passieren zu lassen, die ich mir angeschaut habe. Dabei habe ich mir sieben Titel aus unterschiedlichen Genres herausgesucht und noch einmal an- oder sogar durchgespielt. Von meiner Top 7 werden euch vielleicht einige Spiele bekannt sein, aber sicher nicht alle.

 

The Wreck

Ein wirklich empfehlenswerter Titel der Indie Arena Booth-Spiele ist The Wreck. Es ist ein emotionales 3D Visual Novel-Spiel von The Pixel Hunt, das die Französin Junon begleitet, wie sie mit der Krankheit ihrer Mutter umgeht. Denn als diese plötzlich ins Krankenhaus kommt, sieht sich Junon mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und muss entscheiden, wie sie ihre Zukunft gestalten möchte. Was zunächst wie ein einfaches Familiendrama klingt, entpuppt sich mehr und mehr als großes, emotionales Durcheinander, das Junon begleitet. Nach und nach offenbaren sich dem Spielenden Details aus ihrem Leben, die einen tief bewegen und zeigen, wie viel Liebe in diesem Spiel steckt. Die Hauptmechanik von The Wreck setzt dabei auf das Vor- und Zurückspulen in Erinnerungen, um mehr über Junon zu erfahren. Was es letztlich mit ihr auf sich hat und wie sie sich entscheiden wird, können Spieler*innen Anfang 2023 sehen, wenn dieses liebevolle Indiespiel auf Steam veröffentlicht wird.

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Witchtastic

Witchtastic zählt zu einem der Gewinnertitel der Indie Arena Booth-Spiele. Der Titel von Red Fur Games erhielt die Auszeichnung für das beste Multiplayer-Spiel und das zurecht. Mit bis zu drei Freunden könnt ihr hier eine Gruppe von Hexen spielen, die zusammen Tränke brauen müssen. Und das natürlich unter Zeitdruck, mit wechselnden Zutaten und unter immer neuen Herausforderungen. Mal gilt es bösen Wölfen auszuweichen, dann kommen noch explodierende Tränke hinzu und von dem Chaos, das bei Misskommunikation entsteht, ist gar nicht zu reden. Egal, ob lokal oder online – Witchtastic macht am meisten Spaß zu zweit oder mit mehreren. Passend zu Halloween gibt es zudem vom 25. Oktober bis zum 01. November ein Special, bei dem es fünf Kürbishüte zu ergattern gibt.

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The Wandering Village

In The Wandering Village wird der klassische Städtebau-Simulator mal ganz anders inszeniert. Auf dem Rücken eines riesigen Dinos müssen Hütten, Fabriken und Co erbaut werden. Was zunächst ganz einfach klingt, wird aber zur Herausforderung, sobald sich der Koloss in Bewegung setzt. Auf einer Karte können Spieler*innen einsehen, wo er sich hinbewegt. Geht es beispielsweise ab in eine Kältezone, erfriert ein Teil der Ernte. Die Kreatur gibt aber nicht nur die Richtung vor. Gleichzeitig muss sie versorgt werden, denn ohne sie geht gar nichts. Nur zusammen können die Bewohner und der Dino überleben. Der Titel von Stray Fawn Studio ist ab sofort erhältlich, befindet sich aber noch im Early Access.

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Fling to the Finish

Fling to the Finish von SplitSide Games befindet sich ebenfalls im Early Access, macht aber jetzt schon einen riesigen Spaß. In verschiedenen Welten und mehreren Leveln gilt es jeweils Herausforderungen wie Entenjagd oder Münzen einsammeln zu erledigen. Dabei spielt man eine rollende Kugel, die nach Belieben angepasst werden kann und für die neue Skins freigespielt werden können. Der besondere Kniff bei diesem Rennspiel ist jedoch: Man kann es nicht nur mit Freunden spielen, man MUSS zwei Kugeln steuern und dabei zusammenarbeiten. Als ob das nicht schon genug wäre, sind die Kugeln noch aneinander gekettet und wer den Nervenkitzel sucht, kann das Spiel sogar an einem Controller zu zweit und gegen andere Teams spielen. Um sich durch die Level zu manövrieren braucht es eine gute Kommunikation, denn die Kugeln können sich festkleben und sich gegenseitig schleudern. Diese Fähigkeiten müssen gezielt eingesetzt werden, um ans Ziel zu kommen. Über diesen Titel haben wir auch in unserem aktuellen Podcast geredet.

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Spookware

In Spookware treffen sich passend zur Jahreszeit drei gruselige Skelette, um eine Menge Microgames zu spielen. Dabei ist die Steuerung simpel gehalten, das Tempo zieht jedoch immer weiter an. Für den kleinen Nervenkitzel zwischendurch oder als Partyspiel à la “Wer verliert, gibt ab”, eignet sich Spookware von Beeswax Games hervorragend. Zwischendrin gibt es noch die lustigen Stimmen der Sekelettbrüder zu hören, die einen mit auf ihre Reise nehmen.

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Sucker for Love

In Sucker for Love von Akabaka werden die gruseligsten Horrorgestalten von H. P. Lovecraft Realität – und dein Ziel wird es sein, sie zu daten. Denn genau darum geht es in dieser Dating-Sim. Cthulhu ist eine süße Krakenfrau, die dem Protagonisten einst im Traum erschien. Seitdem suchte er nach einem Necronomicon. Was er jedoch findet, ist eine Dating-Anleitung für die Alten. Diese muss genaustens befolgt werden, denn sonst droht der Tod. Aber auch nach einem erfolgreichen Date kommt es zum Tod und zur Zerstörung der Welt. Die Alten verstehen schließlich keinen Spaß und wollen die Menschheit vernichten. Das ist der Preis, den man bereit ist zu zahlen, um einen dicken Knutscher zu erhalten. Was absurd klingt, ist es auch, aber der kurzweilige Titel ist unterhaltsam gestaltet und bietet im Laufe der drei Kapitel immer mehr Herausforderungen. Das Spiel wird dabei auch explizit, allerdings nicht im sexuellen Bereich. Vielmehr geht es um Selbstverletzung.

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Please, Touch the Artwork

Eine letzte Empfehlung der Indie Arena Booth-Spiele ist das Ein-Mann-Projekt Please, Touch the Artwork von Thomas Waterzooi. Es verbindet Rätselelemente mit moderner Kunst. In diesem Museum müssen Kunstwerke sogar angefasst werden, um Geschichten zu erleben oder Gedichte lesen zu können. Begleitet von Jazz-Musik gibt es mehrere Rätsel zu entdecken, die auf einer Leinwand gelöst werden müssen. Dabei sind die vermittelten Erzählungen gleichsam berührend wie auch ironisch. Denn Kunst und Künstler werden mit diesem Titel auch ein wenig aufs Korn genommen.

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Geschrieben von Ann-Kathrin Günther
braucht kein Buch, sie hat schon eins.
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