Angespielt: Wanted: Dead (gamescom 2022)

Wanted: Dead ist ein kommender Shooter mit Hack and Slay-Elementen. Das Spiel wird vom japanischen Studio Soleil entwickelt, dessen CEO u.a. Mitarbeiter bei TeamNINJA war. Dementsprechend dürfen sich Spieler*innen auch auf japanisch-kulturellen Einfluss in Form von Katanas zum Aufschlitzen und Karaokesessions zum Mitsingen freuen.

 

Wanted: Dead – eine bunte, aber auch gesunde Mischung?

Lieutenant Hannah Stone ist die Protagonistin des munteren Schieß- und Schlitz-Spiels. Sie ist einer großen Verschwörung im dystopischen Hong Kong auf der Spur, während sie Zombies abschlachten und mit ihrem Team klarkommen muss. Nach einem Tutorial geht es in der Kampagne darum, alle Gegner zu eliminieren. Dabei können kleine Sammelobjekte gefunden werden, die allerdings keinen großen Einfluss auf die Story haben. Zwischen dem Kampfgeschehen gibt es Cutscenes im Animestil, die in Rückblenden Hannahs bisheriges Leben zeigen und Szenen mit dem Team in freundschaftlicher Runde. Als ob dieser Schnitt noch nicht krass genug wäre, bietet Wanted: Dead zudem fünf Minispiele an, darunter auch ein Karaoke-Rhythmusspiel. Diese Minigames werden mit zunehmenden Level immer schwieriger und bieten teilweise eine eigene Geschichte an.

 

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Der Entwickler hat sich somit einiges vorgenommen und verspricht Abwechslung in insgesamt fünf verschiedenen Arealen. Neben einem Polizeirevier gibt es beispielsweise die dystopische Innenstadt zu sehen. Doch ob das Konzept als Ganzes aufgeht, bleibt noch unklar. Schließlich geht es in Wanted: Dead um das Töten im Akkord mit insgesamt 50 verschiedenen Finishern. Dafür werden mehrere Waffentypen zum Schießen wie Maschinengewehre aber auch Stichwaffen verwendet. Klar ist jedoch, dass das Spiel bewusst mit dieser verrückten Mischung provozieren will. Vor kurzem offenbarte ein Trailer, dass Wanted: Dead am Valentinstag 2023 erscheinen soll.

Hannah Stone ist Polizistin und die Protagonistin von Wanted: Dead.

 

  • Wanted: Dead
    Fazit zu Wanted: Dead

    Ich liebe Shooter und gute Action in Videospielen. Da muss auch nicht immer eine plausible Story dabei sein. Allerdings habe ich bei Wanted: Dead die Befürchtung, dass die Entwickler zu viel auf einmal wollten und ihr Hack and Slay-Abenteuer vielschichtiger sein soll, als es ist. Die Minispiele passen für mich nicht ganz mit dem Rest zusammen, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

    Ann-Kathrin Günther, Redakteurin
  • Wanted: Dead
    Fazit zu Wanted: Dead

    Fehlenden Ehrgeiz kann man dem Team wirklich nicht attestieren. Der Plan eines Action-Shooters, gepaart mit Schnetzel-Einlagen und sympathischen Charakteren kann tatsächlich aufgehen. Das Handling hat meiner Meinung nach aber noch Luft nach oben, ebenso habe ich etwas Angst, dass sich das Spielprinzip aufgrund fehlender Puzzle’s und Platforming-Passagen schnell abnutzt. Wie viel Tiefe das Kampfsystem, die Spielwelt und auch die Geschichte bieten, kann ich noch nicht ganz einschätzen. Auch wenn die Mini Games eigentlich gar nicht ins Spiel passen: Die machen einfach echt Laune! Ich sehe mich schon mehr Minispiele daddeln, als das Hauptspiel. Ob das ein gutes Zeichen ist, muss jeder für sich selbst entscheiden..

    Christian Koitka, Redakteur
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Geschrieben von Ann-Kathrin Günther
braucht kein Buch, sie hat schon eins.
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