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Angeschaut: Wreckreation (gamescom 2022)

Sandbox, Autos, Multiplayer, unendliche Möglichkeiten. So oder so ähnlich beschreiben Three Fields Entertainment ihr neues Spiel Wreckreation. Was im ersten Trailer wie ein etwas anderes Trackmania aussieht, entpuppt sich aber als etwas sehr Eigenes. Wir hatten die Chance, auf der gamescom 2022 mit den Entwicklern zu sprechen und verraten euch, was tatsächlich dahintersteckt. 

 

Wenn Spieler zu Entwicklern werden

Ein Auto in einer ländlichen Gegend und eine relativ entspannte Tour durch die Prärie. Es wirkt nicht, als sei Wreckration total abgefahren. Die Entwickler erklären, dass hier Veteranen aus der Industrie sitzen, die u.a. bereits für Criterion tätig waren. Die Magie beginnt aber, als sich der Game DJ öffnet. Per Tastendruck schiebt sich ein Menü ein, welches aus der austauschbaren Anfangsminute, dann die Spannung erzeugt. Denn darin steckt quasi der Kern des Spiels. Ein Editor, der aber in Echtzeit genutzt wird. Ihr wählt nicht nur euer HUD aus und individualisiert in Sekunden euer Auto, sondern ihr platziert mitten im Spielgeschehen Objekte, Straßen, Kurven und Rampen in eurer Umwelt.

Kreieren möchte man einen Spielplatz. Ein Ort, der keine Grenzen kennt. Selbst eigene Modi könnt ihr damit erschaffen. Ein klassisches Rennen? Kein Problem. Durch in der Luft schwebende Ringe schweben? Klar. Deathmatch? Warum nicht? Die Idee ist, den Spielern die Werkzeuge in die Hand zu geben und diese einfach machen zu lassen. Natürlich ist es nur semi spannend das Ganze dann alleine zu erleben. Deswegen liegt der Reiz im Multiplayer. Zusammen mit anderen Spielern könnt ihr die erstellten Inhalten spielen. Der Game DJ kann dabei mitten im Spiel weitere Rampen etc. in die Welt bauen, noch während die anderen durch die Gegend brettern. Auf Wunsch können auch Co-Game DJ’s bestimmt werden, sodass gleich mehrere Leute die Welt mit kreativen Ideen füllen.

Wreckreation

Kreativ austoben wird hier groß geschrieben.

 

Kein Grenzen?

Die Kreationen lassen sich mit anderen teilen und auch bewerten. Die Entwickler konnten kaum oft genug betonen, wie wichtig es Ihnen sei, dass man möglichst keine Grenzen hat. Auch Story-Elemente einzubauen, andere Vehikel nutzbar zu machen oder ganze 3D-Assets einzubauen. Sogar Spotify soll integriert werden, sodass man bestimmtem erstellte Szenarien mit konkreten Songs koppeln kann. Die Quelle der Ideen sprudelt einiges aus. Doch am Ende lebt das Ganze davon, wie viele Möglichkeiten tatsächlich umsetzbar sind, wie zugänglich es ist, aber auch, ob es genug Tiefe gibt.

Unklar ist zudem noch, wie viele Spieler gleichzeitig in die Welt abtauchen können. Was geben die Server her oder was macht spielerisch Sinn. Bedenkzeit gibt es allerdings noch etwas. Denn das Spiel wird erst 2023 erscheinen. Ob PC, PS4, PS5, Xbox One oder Xbox Series. Bis auf die Switch werden alle gängigen Systeme unterstützt. Etwas Optimierung ist allerdings noch notwendig. Auf dem Rechner lief das Spiel nicht immer ganz flüssig. 

Wreckreation

Die Ambitionen sind riesig, schließlich soll Wreckreation ein Sandbox-Spielplatz für die Community werden.

 

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[gp_testimonial_slider effect=“fade“ speed=“0″ arrows=“false“ styling_divider_begin=““ styling_divider_end=““][gp_testimonial image=“110183″ headline=“Fazit zu Wreckreation“ name=“Christian Koitka, Redakteur“]Wreckreation lebt am Ende davon, dass es Grenzen einreißen will. Grenzen gibt es Stand heute aber noch. Einen Auto-Editor wie etwa im berüchtigten Need for Speed: Underground gibt es (noch?) nicht. Etwas anderes als einige vorgegebene Fahrzeuge gibt es ebenfalls nicht. Die Assets an editierbaren Inhalten sind noch begrenzt. Doch die Ambitionen sind da, genauso wie das Wissen darüber, was dieses Spiel benötigt. Am Ende steht und fällt alles mit dem Versprechen, dass man all die Dinge tun kann, die einem so einfallen. Zudem lebt es von seiner Community und wie aktiv es die Weiterentwicklung der Spielwelt vorantreibt. Lassen wir uns überraschen, was sich das Studio aus UK noch so ausdenkt.[/gp_testimonial][/gp_testimonial_slider]
Christian Koitka
The guy who loves videogames

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