Angeschaut: Stranded – Alien Dawn (gamescom 2022)

In Stranded: Alien Dawn seid ihr für die Leben einer kleinen Gruppe gestrandeter Überlebender verantwortlich. Nach dem Absturz ihres Raumschiffes finden die sich nämlich auf einem fremden und gefährlichen Planeten wieder. Zum Glück scheint ein Leben auf dem Planeten möglich, sodass ihr mit dem Bau einer Basis und dem Sammeln von Ressourcen beginnen könnt. Doch in Stranded: Alien Dawn geht es nicht nur um Ressourcen-Management, sondern um viel mehr: Jede eurer Entscheidungen hat Einfluss auf das Schicksal der Überlebenden.

Auf der gamescom 2022 durften wir uns ein erstes Bild von Stranded: Alien Dawn machen. Ob sich diese Planeten-Survival-Simulation von anderen abhebt und ob sich das Spiel lohnt, erfahrt ihr hier.

 

Am Anfang waren es vier

Bevor man sich den Herausforderungen des neuen Planeten stellt, wählt man zunächst vier Charaktere, mit denen man als Überlebende starten möchte. Jeder Charakter hat seine eigenen Fähigkeiten und Stärken. Die eine Überlebende ist z. B. gut im Heilen und kann keine Behandlung vergeigen, die andere ist besonders fleißig und arbeitet mehr als alle anderen. Hier gilt es nun sich strategisch gut aufzustellen, sodass alle Aufgabenbereiche und benötigten Fähigkeiten so gut es geht abgedeckt werden. Neben den einzelnen Fähigkeiten haben die Überlebenden auch individuelle Vorlieben und Abneigungen. So hat Vegetarismus natürlich Einfluss auf die zu sich genommenen Lebensmittel und somit auch auf die Nahrungsbeschaffung. Zudem können die Charaktere untereinander in besonderen Beziehungen stehen, wie z. B. Mutter und Tochter.

Doch es gibt noch mehr, auf das ihr als Spieler achten müsst. Denn neben Stärken, Fähigkeiten, Vorlieben und Abneigungen werden einem auch die Körperfunktionen der Überlebenden angezeigt. Diese beziehen aber sich nicht nur auf die physische, sondern auch auf die mentale Gesundheit. Verletzt sich ein Überlebender oder wird krank, könnt ihr es in seinen Werten sehen und entsprechend für Heilung sorgen. Nicht nur die menschlichen Bewohner eurer Basis geben euch Informationen über ihre Funktionen. So geben euch u. a. auch die angebauten Pflanzen Aufschluss über ihre Wachstumsrate, ihre Gesundheit und darüber, wie gut der Boden für ihr Wachstum geeignet ist.

Im Laufe des Spiels wächst die Population der Basis. Dies geschieht, indem weitere Überlebende zur Basis stoßen oder ihr neue findet und sie rekrutiert. Daher wachsen neben den Möglichkeiten auch die Verantwortung und die Komplexität des Spiels.

Selbst die Pflanzen geben uns Aufschluss über ihr Wohlbefinden.

 

Erkunden, Erforschen, Erholen

Nachdem ihr eure Gruppe Überlebender zusammengestellt habt, startet ihr an eurer Absturzstelle mit nicht besonders vielen Ressourcen. Daher heißt es zuerst: Die Umgebung erkunden und die außerirdischen Ressourcen erforschen. Dazu könnt ihr die Überlebenden losschicken, die dann die Umgebung nach brauchbaren Ressourcen durchsuchen. Wenn ihr z. B. eine neue Pflanze entdeckt, kann sich ein Überlebender an deren Erforschung machen. Zu Beginn besteht die Basis nur aus dem Nötigsten, wie Zelten und Schlafstellen sowie einem Lagerfeuer. Auch verschiedene Pflanzen müssen natürlich angepflanzt werden, um die Nahrungsversorgung sicherzustellen. Hierbei sind natürlich auch die Jahreszeiten dafür ausschlaggebend, welche Pflanzen angebaut werden können.

Je mehr man die Umgebung und den fremden Planeten erforscht, desto weiter kann man seine Basis ausbauen und je nach Fortschritten und Erkenntnissen wachsen und modernisieren lassen. Man kann z. B. Strom mithilfe von Solaranlagen erzeugen und mit Kaminen heizen. Um die Welt noch weiter zu erforschen und neue Ressourcen zu finden, kann man jemanden mit einem Ballon auf Expedition schicken.

Auch die Räumlichkeiten können weiter ausgebaut werden. So hat jeder Überlebender am Ende ein eigenes Zimmer, es gibt eine Gemeinschaftsküche und man kann seiner Kolonie sogar einen Entertainmentraum bieten. Doch warum braucht man in einer Survival-Simulation Entertainment? Natürlich um die mentale Gesundheit der Gruppe zu steigern! Denn auch diese muss neben den Körperfunktionen und der allgemeinen Gesundheit im Auge behalten werden. So bietet eine Jam-Session im Entertainmentraum die nötige Abwechslung zu den Gefahren, die vor der Basis lauern.

Gestaltet und modernisiert eure individuelle Basis.

 

Man ist niemals sicher

Zu diesen Gefahren zählen unter anderem die Lebewesen, die auf dem Planeten beheimatet sind. So bleibt eure Gruppe nicht von Angriffen z. B. der beheimateten Riesenkäfern verschont. Um diese Angriffe abzuwehren, könnt ihr anfangs nur zu altbewährten Bärenfallen greifen oder euch den Untieren selber todesmutig entgegenstellen. Je weiter ihr im Spiel kommt und je mehr ihr erforscht, desto mehr könnt ihr die Verteidigung eurer Basis aber automatisieren, sodass sich am Ende keiner der Überlebenden mehr den Tieren stellen muss.

Neben den Wildtieren sind aber auch unvorhersehbare und extreme Wetterverhältnisse eine Gefahr für die Basis und die Überlebenden. So ist Kreativität und Einfallsreichtum gefragt, was den Schutz eurer Kolonie angeht.

In Stranded: Alien Dawn gibt es also eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie man seine Basis ausbauen kann und vieles, auf das man achten muss, um auf dem fremden Planeten zu überleben. Stellt also euer strategisches Können unter Beweis, indem ihr es schafft mit den unvorhersehbaren Gefahren des fremden Planeten fertig zu werden. Doch denkt daran: Jede eurer Entscheidungen hat Auswirkungen auf das Spielgeschehen und eure Überlebenden.

Stranded: Alien Dawn startet im Oktober 2022  in den Early Access auf dem PC. Ein offizielles Erscheinungsdatum gibt es allerdings noch nicht.

Verteidigt euer neues Zuhause.

 

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  • Angeschaut: Stranded – Alien Dawn (gamescom 2022)
    Fazit zu Stranded: Alien Dawn

    Stranded: Alien Dawn sieht nach einer vielseitigen und aufregenden Survival-Simulation aus, die einem alle Freiheiten lässt, um sein eigenes Abenteuer auf einem fremden Planeten zu erleben und sein strategisches Können unter Beweis zu stellen. Die vielen verschiedenen Charaktere mit ihren individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften ermöglichen es einem, unterschiedliche Ansätze und Strategien auszuprobieren und seinen individuellen Spielstil zu finden.

    Vanessa Jochum, Redakteurin
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Geschrieben von Vanessa Jochum
bewegt sich schneller als 5cm/s durch Raum und Zeit.
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