Angespielt: Cult of the Lamb (Demoversion)

Devolver Digital zeichnet sich seit jeher durch seine Skurrilität aus. Sei es bei den Spielen, die sie publishen oder bei Presseveranstaltungen. Der lang ersehnte Titel Cult of the Lamb bildet hier keine Ausnahme. Seit das Spiel im Rahmen der E3 2021 angekündigt wurde, warten die Fans sehnsüchtig auf den Release des satanistischen Roguelikes. Von niedlichen Tieren über blutige Kämpfe, satanistischen Ritualen und der Anbetung eines dunklen Gottes ist alles dabei. Das Ganze gewürzt mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor und voilà, Cult of the Lamb.

 

Die neuen und die alten Götter

Zu Beginn sind wir der Inbegriff der Unschuld. Ein kleines, niedliches Lamm, welches sich auf dem Weg zur Schlachtbank befindet. Aus Angst vor “Jenem, der wartet” opfern die alten Götter die unschuldigen Tiere der Alten Welt. Doch genau dadurch führen sie unser Lamm auf direktem Weg zu dem neuen Anwärter und der Kampf um die Seelen beginnt. Durch seine Hilfe werden wir wiedergeboren, mächtiger denn je. Alles, was er im Gegenzug erwartet, ist die Gründung eines Kults in seinem Namen. Wer sagt dazu schon nein?

Unsere erste Amtshandlung ist, Rache an jenen zu nehmen, die maßgeblich an unserer Opferung beteiligt waren. Rasant schnetzeln wir uns durch die Anhänger der alten Götter auf dem Weg zur Freiheit. Auf der Flucht platzen wir in eine weitere Opferung. Natürlich retten wir unseren unschuldigen Zeitgenossen und prompt haben wir unseren ersten Kultisten angeworben, so schnell kann es gehen. Jede gerettete Seele wartet in unserer Basis, die sich außerhalb der Macht der alten Götter befindet, auf Instruktionen. Dort angekommen, können wir unsere Anhänger beauftragen, Rohstoffe abzubauen, das Lager instand zu halten oder für die Verpflegung des Kults zu sorgen.

Um weitere Anhänger zu rekrutieren, Rohstoffe zu sammeln und “Jenen, der wartet” zu befreien und an die Macht zu bringen, muss sich unser kleines Lamm durch die Gegner der Alten Welt schnetzeln, um schließlich die alten Götter hinzurichten. Jeder der alten Götter sitzt auf seinem eigenen Territorium, welche sich als Biom von den anderen unterscheiden. In jedem Einzelnen durchqueren wir separate Räume mit verschiedenen Gegnertypen, bis am Ende ein finaler Bosskampf auf uns wartet. Den Weg dorthin können wir aus unterschiedlichen Pfaden frei wählen, wovon jeder etwas anderes zu bieten hat. Je nach Bedürfnis können wir Ressourcen, Heilung oder ausschließlich Kämpfe vorfinden. Es gibt allerdings nur vorwärts, kein Zurück. Ist der Pfad erst mal gewählt, muss er beschritten werden.

Cult of the Lamb

Auf dem Altar vor den alten Göttern kurz bevor wir geopfert werden.

 

Die Demo von Cult of the Lamb hat ein großes Problem…

… sie ist viel zu kurz! Alles an diesem Spiel ist ansprechend, stimmig und macht Spaß. Die Kämpfe laufen rasant und flüssig. Der Artstyle ist unglaublich charmant und entzückt und überrascht mit jeder neuen Figur aufs Neue. Die Demo macht so sehr Lust auf mehr, dass der kurze Einblick von etwa 30 Minuten sich wie ein einziger Augenblick anfühlen. Es reicht jedoch, um alle grundlegenden Aspekte, die sich in der Vollversion wiederfinden werden, kurz zu zeigen und zu erläutern. So bleibt nur das lange Warten bis zum Release-Termin und dann heißt es, Controller in die Hand und rein ins Gemetzel!

Death's Door - Switch
  • Kämpfe mit scharfen Krallen: Nutze Nahkampfwaffen, Pfeile und Magie, um eine fantastische Ansammlung von Bestien und Halbgöttern zu bezwingen. Fehler werden bestraft, doch der Sieg wird belohnt. Verschaffe dir einen Vorteil, indem du die Werte deines Charakters anpasst und die Fähigkeiten und Upgrades meisterst, die du erhältst
  • Eine düster-herrliche Welt: Wage dich hinter die Türen. Erkunde ein Land voller verschrobener Bewohner und unzähliger Geheimnisse. Bring den seltsamen, wunderbaren Charakteren, denen du auf deinem Weg begegnest, etwas Hoffnung
  • Enträtsele ein dunkles Geheimnis: Spüre kolossale Tyrannen mit eigenen Geschichten und Motivationen auf – und besiege sie. Erlebe eine düstere und doch humorvolle Geschichte, während du die Wahrheiten hinter dem Fluss der Seelen enthüllst, die Rolle der Krähen erkennst und den Ursprung der Türen aufdeckst

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  • Cult of the Lamb
    Fazit zu Cult of the Lamb (Demo)

    Das Spiel hat mich sofort umgehauen. Der Artstyle, die Musik, die flüssigen Kämpfe, alles passt zusammen. Kombiniert mit jeder Menge schwarzem Humor trifft es voll meinen Geschmack. Mit Maus und Tastatur war es zwar praktisch unspielbar, doch ein Umstieg auf den Controller und alles ging ganz natürlich von der Hand. Ich für meinen Teil kann die Vollversion kaum erwarten.

    Vivien Ziermann, Redakteurin
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Vivien Ziermann
Geschrieben von Vivien Ziermann
Redakteurin im Bereich: Games, Movies
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