Nach Monaten der beunruhigenden Funkstille ist Bethesda an die Öffentlichkeit getreten und hat die Veröffentlichung von zwei ihrer aktuell größten Titel im Entwicklungs-Ofen inn Jahr 2023. Sowohl Starfield als auch Redfall sollen in der „ersten Hälfte“ des kommenden Jahres veröffentlicht werden. Nachdem insbesondere Starfield seit Juni 2021 an vielen Stellen umworben und relativ selbstsicher auf den 11. November dieses Jahres datiert wurde, dürfte diese Nachricht die ein oder andere überraschen – oder im Anbetracht des desolaten Fallout 76 die Alarmglocken klingeln lassen.
Bethesda schiebt ins Ungewisse
Via Twitter gab Bethesda am gestrigen Abend bekannt, dass sowohl Bethesda Studios (die an Starfield arbeiten) als auch Arkane Austin (die an Redfall arbeiten) noch Zeit benötigen würden, um die jeweiligen Projekte zur Bestform auflaufen zu lassen. Dabei scheint ein Showcase für den beiden Titel in der näheren Zukunft abgehalten zu werden, immerhin wird darauf hingewiesen, dass die Entwickler:innen es kaum erwarten können uns das Gameplay der neuen Titel vorzuführen. Wir würden unsere jetzt unnützen Urlaubspläne darauf verwetten, dass diese Vorführung im Rahmen der Xbox und Bethesda Show am 12. Juni stattfinden wird. Mit dieser Verschiebung dürfte die ohnehin schon maue Weihnachtszeit 2021 zu einer kleinen Dürre werden. Abseits des alljährlichen Call of Dutys blicken wir auf eine kleine Handvoll großer Veröffentlichungen.
Falls ihr Redfall im Übrigen vergessen haben solltet – keine Sorge, das ging uns ganz genauso – dabei handelt es sich um ein Open-World-FPS welches euch als Überlebender einer Vampir Apokalypse in eine dystopische Kleinstadt-Idylle wirft. Natürlich werdet ihr euch als Jäger der blutsaugenden Dämonen durchschlagen müssen, allein, im Team, nur eben nicht länger diesen Sommer. Wir denken zu Starfield brauchen wir euch nichts erklären. An vielen Stellen tritt bereits die Frage auf, ob sich Bethesda mit der ungewöhnlich frühen und konkreten Ankündigung von Starfield nicht selbst ins Bein geschossen hat. Ein so ambitioniertes Projekt, in einer so unsteten Zeit anderthalb Jahre im Voraus fest zu terminieren – das ließ bei vielen auf ein Projekt im Endstadium schließen. Wir denken, dass es viel wahrscheinlicher ist, dass Microsoft möglichst zeitnah etwas zum Vorzeigen verlangt hat, nachdem sie das Studio für 7,5 Milliarden US Dollar gekauft hatten.
Hoffen wir einmal, dass gerade Starfield genau so viel Zeit im Ofen bekommt, wie es braucht.
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Quelle: twitter.com

