Angespielt: Crossing Souls (gamescom 2017)

Die 80er. Ein Jahrzehnt, welches dermaßen in Erinnerung geblieben ist, dass man immer wieder Popkultur von damals auch in heutigen Projekten unterbringen kann. Aktuell bedienen sich zum Beispiel Serien wie Stranger Things oder der bald erscheinende Film „Ready Player One“ aus dem bunten Jahrzehnt, und auf der gamescom haben wir für euch einen Indietitel namens Crossing Souls angespielt, der es ihnen gleichtun möchte.

 

Goonies trifft E.T. trifft Super 8

Als uns das Spiel präsentiert wurde, zogen die Entwickler von Fourattic vor allem immer wieder Vergleiche zu den Goonies. Und diese sind nicht zu übersehen: In Crossing Souls spielen wir fünf Kinder/Teenager, die in ein mysteriöses Abenteuer geraten, welches sie sich nicht mal zu erträumen gewagt haben. Das Spiel startet sehr ruhig, man steuert Chris und muss nun seine Bande zusammenrufen, denn sein Bruder Kevin hat etwas Interessantes gefunden und möchte es der Clique nun im Baumhaus zeigen. Ihr erkundet das idyllische Dörfchen, unterhaltet euch mit ihren Bewohnern und trommelt eure Freunde zusammen. Sobald ihr jedoch Kevins Fund begutachtet, schlägt die Atmosphäre dunklere Töne an. Ihr könnt nun in die Welt der Toten blicken und euch mit Verstorbenen unterhalten. Und hinter dieser Macht ist auch ein richtig fieser Bösewicht her. Klischee ist hier fast schon gar nicht zu vermeiden, das verzeiht man dem charmanten Spiel jedoch sofort, denn dieses 80er-Klischeepaket ist einfach nur eine Wonne.

Verfolgungsjagd auf einem Fahrrad, E.T. lässt grüßen

 

Baseballschläger oder Plasmakanone?

Gameplay technisch bietet Crossing Souls eine Mischung aus Echtzeit Beat’em’Up, Rätsel- und Jump’n’Run-Spiel sowie RPG mit Partysystem. Jedes der fünf Kinder hat unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten, welche ihr situationsbedingt einsetzen müsst. Chris schlägt mit einem Baseballschläger zu und kann als einziger klettern. Big J hingegen ist so stark, dass er lediglich seine Fäuste zum Kämpfen braucht und auch schwere Kisten verschieben kann. Die Skills und Ausrüstungen eurer Party müsst ihr zu eurem Vorteil nutzen, ihr könnt sie während eines Gefechts beliebig auswechseln. Das Spiel legt seinen Fokus natürlich auf die spannende Hauptstory, jedoch gibt es auch abseits des Pfades einiges zu entdecken. Wenn ihr mit den NPCs interagiert, gibt so manch eine Nebenquest, die ihr absolvieren könnt.

Sprecht mit den Seelen der Verstorbenen, um ihnen zu helfen

 

80er-Look mit Pixeloptik

Wie sahen Videospiele in den 80ern aus? Richtig, pixelig natürlich, und so zeigt sich auch Crossing Souls in sympathischem Pixel-Look. Und trotz dieser Optikwahl fallen so viele Details auf, wie zum Beispiel ein Michael Jackson Albumcover, ein Dragonball-Poster und ein Geist aus Pacman. Passend dazu gesellt sich ein 16-bit Sound, der das Retro-Nostalgie-Feeling perfekt macht.

 

  • Angespielt: Crossing Souls (gamescom 2017)
    “Ein Action-Adventure mit Easter Eggs und Anspielungen auf die 80er, vielen mysteriösen Ereignissen und skurillen Charakteren. Was will man eigentlich mehr? Crossing Souls sieht nach richtig heißer Indie-Suppe aus, die ausgelöffelt werden will. Eine bessere Metapher fiel mir gerade nicht ein, denn das Spiel ist wirklich ein Hit. Wenn ihr die 80er miterlebt habt oder trotz eines späteren Geburtsjahres ein großer Fan von diesem Jahrzehnt seid, oder aber nur Filme wie Die Goonies, E.T. und Serien wie Stranger Things mögt, dann kommt ihr an Crossing Souls nicht vorbei.”
    Maarten Cherek, Redakteur
Maarten Cherek
Geschrieben von
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Markierte Felder müssen ausgefüllt sein *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Passwort vergessen

Bitte gebe deinen Benutzernamen ein, damit wir dir eine E-Mail inklusive Link zum zurücksetzen schicken können.