Angespielt: Asterigos – The Curse of the Stars

Asterigos: The Curse of the Stars ist ein neues Indiegame, auf das schon viele Spieler*innen ein Auge geworfen haben und dies nicht ohne Grund. Griechische Gebäude, bunte weite Wälder und eine junge Heldin, die sich behaupten will und dabei auf Mythen und Sagen trifft. Seit dem 11. Oktober 2022 kann man bei Steam die Demo spielen und bislang wurden auch schon zwei Trailer zum Gameplay und dem großen Bosskampf gegen die Harpiyenkönigin Eulalia veröffentlicht. Entwickler Acme Gamestudio und Publisher TinyBuildGAMES haben sich da etwas sehr Feines ausgedacht und deshalb bekommt ihr hier die Zusammenfassung der Dinge, die ich bislang durch die Demo erfahren konnte.

 

Zurückgelassen um sich zu beweisen

Hilda ist eine Kämpferin. Eine sehr junge Kämpferin, die schon lange Seite an Seite mit ihrem Vater in der Nord-Legion kämpfen will. Doch dazu kam es nie und nun ist ihr Vater mitsamt seiner Legion in der verfluchten Stadt Aphes verschwunden. Dass die Stadt verflucht wurde, ist schon viele, viele Jahre her und die junge Hilda sieht ihre Chance, im Observieren des Ortes auch ihren Vater wiederzufinden. Zudem glauben viele, dass es einen unterirdischen Teil der Stadt gibt, in der eine Menge magische Artefakte liegen könnten, um den Fluch zu brechen. Tja, aber welcher Fluch liegt überhaupt auf dieser Metropole? Angeblich herrscht eine große magische Macht über Aphes, weshalb sich die Bewohner in Biester verwandeln. Im Gameplay Trailer von TinyBuildGAMES werden diese Monster und Gegner angeschnitten.

 

Übersichtliches Kampfsystem mit flexiblen Waffen

Wer sich die Demo von Asterigos: The Curse of the Stars heruntergeladen hat, durfte direkt mit dem Suchen der Waffen das Spiel starten. Sie sind super schnell zu finden und sofort ist Hilda mit Schild, Schwert und einem großen Hammer bewaffnet. So kann sie mit dem Schild blocken und die Defensive des Gegners brechen und direkt mit dem Schwert nachsetzen. Der Hammer eignet sich für Wirbelattacken und schwere Schläge. Wenig später kommt ein toller Speer dazu, mit dem sie Geschosse abwehren und natürlich zustechen kann. Dolche, Nahkampfwaffen und einen Zauberstab hat sie auch noch und man stellt sich die Frage, in welcher Kombination all diese Waffen benutzt werden können.

In erster Linie geht es darum, durch Kämpfe Erfahrungspunkte zu sammeln und diese in einem Talentbaum einzupflegen. Dort lernt man neue Techniken und verschiedene Möglichkeiten, die Waffen eindrucksvoll zu nutzen. Natürlich werden dort auch Verteidigung, Angriff und Konditionspunkte vergeben, denn wie es so halt ist, werden mit jedem Weiterkommen auch die Gegner stärker und Hilda muss mehr austeilen und einstecken können. Es gibt auch wahnsinnig viele Abkürzungen zu all den Werten, die man bei der Protagonistin verbessern kann und zum Glück eine ausreichende Erklärung dazu.

 

Das Kämpfen an sich

… ist ziemlich dynamisch. Bei den kleineren Gegnern kommt man ganz gut dazu, einfach aus Panik verschiedene Knöpfe zu drücken und zu versuchen, Gegenangriffe mit dem Schild abzuwehren oder wegzurollen. Dabei muss man eine dünne gelbe Linie unter der eigenen HP im Auge behalten, denn wenn die weg ist, ist auch die Ausdauer weg. Das bedeutet, Abwehren oder großartiges Ausweichen ist dann nicht mehr möglich und man nimmt den Schaden direkt mit. Gerade bei den großen Bossen gibt es dann schnell Engpässe. Kommt das riesige Krokodil oder der Eber auf einen zugerannt und trifft Hilda, ist diese fürs Erste betäubt und bekommt gleich noch mehr Schaden. In der Demo ist es nicht möglich, den Schwierigkeitsgrad nachträglich zu ändern und wenn man stirbt, landet man an einem Brunnen, den man hoffentlich vorher schon entdeckt hat. Dann heißt es, erst einmal wieder zu den Bossen eilen und zum nächsten Versuch.

Besiegt man einen der Riesen, erhält man ein Schmuckstück für Hilda, welches die allgemeinen Werte und den “Stardust” schneller steigen lässt. Stardust – also, Sternenstaub bekommt man in regelmäßigen Abständen, wenn man kleinere Monster besiegt. Das blaue Glitzerfunkel ist notwendig, um besondere Attacken benutzen zu können, die man vorher im Talentbereich auf Tasten gelegt hat. Es ist übrigens auch möglich, sich während der Kämpfe zu heilen. In der Umgebung und nach Kämpfen findet die Protagonistin ab und zu Phiolen mit Heiltränken. Auch Stardust befindet sich gelegentlich im Inventar, sodass das Austeilen mit besonderen Fertigkeiten häufig möglich ist. Die Kleidung von Hilda kann wohl auch verändert werden. Ob das nur ein kosmetisches Feature ist oder essenziell wichtig werden kann, steht noch aus.

 

Umgebung, Grafik und Fakten

In einer kurzen Zusammenfassung kann ich schon jetzt sagen, dass alles wunderschön aussieht. Das saftige Grün des Waldes harmoniert fantastisch mit Hildas feuerrotem Haar und ihren beinahe neongrünen Augen. Die Bewegungen gehen flüssig von der Hand und geben der spielenden Person nicht das Gefühl, als wäre etwas verzögert. Die Kämpfe sind ebenso flink und man sollte schnell lernen, wann man wie zu parieren oder auszuteilen hat. Je weiter man voranschreitet, umso mehr wird die Karte im Inventar als malerisches Bild enthüllt. Stück für Stück erkennt man alte Ruinen im griechischen Stil und immer skurril aussehende Monster. Der ständige Equipmentwechsel, um für jede Individualität stets vorbereitet zu sein, bleibt da nicht aus.

Im Wald ist es noch nicht ganz zu erkennen, aber wenn man an einen der Dragonvine-Brunnen ist, kann man sich ausruhen und Hilda schließt die Augen, um im nächsten Moment zu einer anderen Tageszeit die Lider wieder zu heben. Ich gehe davon aus, dass man also einen Zeitenwechsel hat und die Umgebung in verschiedenen Lichtern genießen kann.

Die Vollversion des Spiels verspricht zudem noch ein Multiple Choice Vergnügen, in dem jede Entscheidung, die man trifft, eine Konsequenz nach sich zieht. 60 verschiedene Monster und 22 Bossgegner werden für die Mainstory versprochen und durch Neues Spiel+ kann man über 100 Sammelobjekte finden!

Asterigos: The Curse of the Stars soll noch im Dezember dieses Jahres für PlayStation 4, Playstation 5, Xbox One, Microsoft Windows und Xbox Series erscheinen! Wir sind sehr gespannt, wie das Endergebnis aussieht und werden euch darüber informieren!

 

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  • Angespielt: Asterigos – The Curse of the Stars
    Fazit zu Asterigos: The Curse of the Stars

    Asterigos überzeugt durch Genre, wunderschöne Grafik und Abenteuer. Die verschiedenen Waffen und Fertigkeiten sorgen für richtig viel Abwechslung und können Mythen- und Rollenspielfans ganz sicher rundum zufriedenstellen. Einzig die lange Benommenheit bei Treffern durch Gegnern ist etwas frustrierend. Aber mit ein bisschen mehr Übung bekommt man auch das sicher schnell hin. Asterigos: Curse of the Stars ist mein großer Favorit für das Ende des Jahres!

    Janine Günther, Redakteurin
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Geschrieben von Janine Günther
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