Es passiert schon seit Release der Konsole nicht häufig, dass eine neue Playstation 5 an einen Kunden ausgeliefert werden kann. Noch seltener allerdings, verbirgt sich dahinter ein Drogenpaket. Die australische Grenzpolizei machte da neuerdings einen Fund der ganz besonderen Art.
Die gefundene Playstation 5 enthielt Kokain, anstatt Technik
Die australischen Beamten staunten nicht schlecht über Ihren Fund. Eine vermeintliche PS5 wurde per Paket versandt und stammte ursprünglich aus Portugal. Doch statt Netzteil, Mainboard und Co., befanden sich 1,5 Kilo Kokain in der Konsole. Die Behörden schätzten den Straßenwert der weißen Droge auf ca. 350.000 Dollar. Um die Täter ausfindig zu machen, stellten die Beamten eine Falle. Sie tauschten das ursprüngliche Paket in der Konsole mit einer Attrappe aus und sendeten den neu versiegelten Karton an den vorgesehenen Empfänger. Der 48-jährige Mann, der das Paket entgegen nahm, wurde anschließend verhaftet. Zwei weitere Verdächtige konnten ausfindig gemacht werden, die in den entsprechenden Drogenschmuggel involviert zu sein schienen.
Den drei Herren könnte die präparierte PS5 nun teuer zu stehen kommen. Bis zu 25 Jahre Haft stehen im Raum. Den oder die Absender konnte man jedoch nicht ausfindig machen. Man arbeite jedoch weiter daran, die Verbindungen aufzuspüren. Zudem betonte die Bundespolizei, dass man den Drogenhandel aus Übersee unterbinden wolle. Dafür scheint den Schmugglern schließlich jedes Mittel Recht zu sein. Die legale Verfügbarkeit der PS5 (ohne weiße Substanzen) gestaltet sich weiterhin schwierig. Aufgrund der globalen Pandemie kommt es weltweit zu Lieferengpässen und geringeren Produktionsvolumen. Insbesondere betrifft dies auf die Chip-Produktion zu, die u.a. auch in den Konsolen zum Einsatz kommen.
[aawp box=“B08H93ZRK9″/]Quelle: The West Australian


