Indie Arena Booth 2021 – Unsere Lieblingsprojekte in der Vorschau: Teil 3

Auch wenn es schmerzt, aber die gamescom 2021 fand auch in diesem Jahr leider wieder nur digital statt. Doch davon ließ sich das Team der Indie Arena Booth schon gar nicht unterkriegen und brachte ihr Projekt, welches im vergangenen Jahr bereits ein riesiger Erfolg war, wieder an den Start. Wir wollen euch ein paar Perlen der diesjährigen Indie Arena Booth zeigen und stellen nach und nach unsere Lieblingsprojekte vor, auf die wir uns ganz besonders freuen. Heute haben wir Tunic, Torn Away und A Juggler’s Tale am Start.

 

Tunic

Wer sich Tunic anschaut und sich darüber informiert kommt nicht an einem großen Namen vorbei: Zelda! Das kleine Indie Game ist sehr offensichtlich von Nintendos grünen Zipfelmützenträger inspiriert. Der kleine Fuchs, die Hauptfigur des Spiels, trägt sogar ebenfalls einen grünen Anzug. Vielmehr ist es aber das Gameplay, welches hier an Link’s Abenteuer erinnert. Man steuert den Charakter durch charmant gestaltete Welten, bekämpft fiese Kreaturen, sammelt Gegenstände und arbeitet sich durch Dungeons. In diesen findet man wiederum neue Fähigkeiten, die wir gegen bestimmte Gegner-Typen benötigen. In bester Zelda-Manier gilt es damit natürlich auch Rätsel zu lösen.

Das Geschehen beobachtet der Spieler aus einer isometrischen Perspektive und steuert den putzigen Fuchs durch liebevoll gestaltete Welten. Der Grafikstil unterscheidet sich nämlich von seiner offensichtlichen Inspirationsquelle. Dieser besteht aus einer stimmigen Mischung aus Verspieltheit, Ecken und Kanten und einer intensiven Farbpalette. Aber Tunic lässt auch noch Fragen offen: Was ist das übergeordnete Ziel? Wie viele Dungeons wird es geben? Wie komplex werden die Dungeons? Aber Tunic sieht zu gut und vielverprechend aus, um hier pessimistisch an das Spiel heran zu gehen. Lange müssen wir auch nicht mehr warten, denn noch in diesem Jahr soll der kleine Fuchs sein Abenteuer beginnen.

 

Torn Away

Der zweite Weltkrieg erzählt von den ganz großen Schauplätzen, den großen Schlachten, den besonderen Persönlichkeiten. Aber Torn Away begleitet das kleine Mädchen Asya auf einer packenden Reise, die von Angst und Einsamkeit geprägt ist. Auf der Flucht vor den Soldaten des dritten Reichs gibt es viele Gefahren, vor denen sie sich in Acht nehmen muss. Die Entwickler möchten eine mitreißende Geschichte erzählen, die zwar fiktiv ist, aber auf wahren Kindertagebüchern basiert. Demnach handelt es sich hierbei auch überwiegend um ein Story getriebenes Spiel.

Die Entwickler bestätigten in einem Interview mit uns, dass die Story die Ausgangslage war und man dazu das passende Gameplay herum bauen wollte. Man entschied sich für einen Side-Scroller, der ohne Kämpfe auskommt. So müsst ihr verschiedene kleinere Puzzles lösen oder auch Stealth-Passagen meistern. Damit sich der Spieler aber nicht nach einiger Zeit langweilt, wollen die Entwickler auch einige Kniffe bieten. So müsst ihr in einer Szene in einer Ego-Perspektive durch einen Schneesturm laufen. In der angekommenen Hütte schwenkt das Geschehen um zu einem Adventure. Also müsst ihr Schubladen nach wertvollen Utensilien kontrollieren und die Umgebung absuchen.

Zu einem tollen Soundtrack gesellt sich ein malerischer Grafikstil, der die Atmosphäre entsprechend transportieren soll. In der verfügbaren Demo klappt das auch bereits sehr gut. Inwieweit das Storytelling und das Gameplay für die angesetzten 2-4 Stunden mitreißen, müssen wir dann am fertigen Spiel feststellen. Dieses können wir dann Anfang 2022 auf dem PC spielen, eine Version für Konsole gibt es nur im Falle eines finanziellen Erfolgs.

 

A Juggler’s Tale

Abby ist ein junges Mädchen, die als Artistin in einem Zirkus die Leute begeistert. Doch nach der Show geht es hinter die Kulissen zurück in ihren Käfig. Ein Leben zwischen Ruhm und Gefangenschaft. Doch mithilfe eines dort ebenfalls lebenden Bären gelingt es ihr auszubrechen. Doch die mittelalterliche Welt da draußen birgt viele Gefahren. Abby weiß nicht wem sie trauen kann. Ihr begleitet die junge Artistin auf ihrer Reise und durchforstet Wälder, entkommt dem Krieg und trefft andere Figuren.

Der Kniff: A Juggler’s Tale wird stets gespielt und kommentiert aus der Sicht von Puppenspieler Jack. In lyrischen Reimen erzählt er Abby’s Geschichte, die, wie alle anderen Figuren, an Puppenspielerfäden hängt. Das ist nicht nur auch ein spielerisches Element, sondern auch eine wichtige Symbolik für die Geschichte. In dem Side-Scroller selbst dreht es sich also insbesondere um das Erleben der Geschichte und dem Lösen von Rätseln. In der kurzen Demo kann man sich davon einen Eindruck machen. Somit dürfte uns das Spiel vor keine kopfzerbrechenden Aufgaben stellen, die ein oder andere Kopfnuss ist aber zu erwarten.

Bereits jetzt erhielt das Spiel mehrere Auszeichnungen. Das dürfte nicht nur am tollen optischen Paket liegen, sondern insbesondere auch wie die Geschichte über Reime erzählt wird. Positiv für uns: Sogar eine deutsche Sprachausgabe ist vorhanden und somit auch für Englisch-Muffel eine entsprechend schöne Erzählweise. Die Demo macht jedenfalls Lust auf mehr. Ein konkretes Release-Datum gibt es allerdings noch nicht.

 

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Geschrieben von Christian Koitka
The guy who loves videogames
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