Angeschaut: Past Cure (gamescom 2017)

Inception ,The Matrix, John Wick, Fight Club. Was haben diese vier Filme gemeinsam? Sie alle dienen als Inspirationsquellen für das Indiespiel Past Cure. Wir haben hier einen Action-Thriller, gefüllt mit wilden Schießereien, aber auch mit Schleich- und Rätseleinlagen. Wie diese Kombination funktioniert und ob man die Inspirationen wahrnimmt, das haben wir mal für euch geklärt.

 

Zwei Welten

Past Cure spielt in zwei unterschiedlichen Welten. Protagonist Ian hat psychische Probleme, die sich in einer Art Albtraumwelt darstellen. Diese psychotischen Anfälle machen ihm zu schaffen, denn in der Albtraumwelt ist er wehrlos. Anders sieht es in der Realität aus. Hier ist Ian ein Actionheld, wie er im Buche steht. Vergleiche mit Matrix und John Wick kommen nicht von ungefähr, Ian schießt und prügelt sich durch die Gegner, ist jedoch natürlich kein Übermensch und somit nicht unverwundbar. Man muss also schon ein wenig aufpassen, dass man seine Skills nicht überschätzt. Neben „normalen“ Kampffähigkeiten besitzt Ian zudem übernatürliche Kräfte. Zum einen kann er eine Astralform annehmen. Sein Körper bleibt zurück, sein Geist kann ein wenig durch die Gegend fliegen, sie auskundschaften und sogar manche Mechanismen wie Kameras deaktivieren. Die andere ist die gute alte Bullet Time, die Zeit verlangsamt sich und nur ihr könnt euch in normaler Geschwindigkeit bewegen. Diese Fähigkeiten sorgen ein wenig für Abwechslung in den Kampf- und Schleichsequenzen.

Action und Stealth bilden das Grundgerüst für Past Cure

 

Porzellanphobie

In der Albtraumwelt ist Ian nur ein Schatten seiner selbst. Er hat keine Waffen, nur eine Taschenlampe hilft ihm bei der Orientierung. In dieser Welt gibt es keine Action, hier ist Stealth angesagt und es wird mehr Fokus auf Rätsel und Puzzles gelegt. Die Tatsache, dass es keine Action gibt, heißt jedoch nicht, dass ihr sicher seid. In der Albtraumwelt verfolgen euch emotionslose Porzellanmenschen, denen ihr nichts anhaben könnt. Ihr müsst ihnen ausweichen, eine Alternative gibt es nicht. Erwischen sie euch, hält das Ians Geist nicht aus. Was es mit dieser seltsamen Parallelwelt auf sich hat, erfahren wir im Laufe der Geschichte. Past Cure ist ein sehr storybezogener Titel, Entwickler Phantom 8 wollte anders als bei vielen anderen Actiontiteln nicht nur auf pures Geballer ohne Substanz setzen, sondern eine fesselnde Geschichte erzählen, welche der Spieler unbedingt auflösen möchte. Der Action-Thriller soll Ende diesen Jahres erscheinen, er kommt sowohl auf den PC als auch auf die PS4 und die Xbox One.

 

[testimonial_slider][testimonial image_url=”58910″ image_width=”180″ image_height=”180″ name=”Maarten Cherek, Redakteur”]

“Mit Past Cure kommt ein Indietitel, der nicht wie ein Indietitel aussieht. Er soll nur 30€ kosten, erweckt aber durchaus den Eindruck von einem Vollpreistitel. Die Action aus Matrix und John Wick mit den psychologischen Einflüssen von Inception und Fight Club zu kombinieren ist eine Idee, die Potenzial vorweisen kann. Wenn der Wechsel zwischen den beiden Welten, das Gameplay und die versprochen spannende Story funktionieren, dann kommt mit Past Cure Ende des Jahres ein Geheimtipp auf uns zu.”

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Geschrieben von Maarten Cherek
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!
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