Crytek – Deutscher Entwickler in der Krise

Der bekannte, deutsche Spieleentwickler Crytek steckt anscheinend schon wieder ein eine Krise. Unsere Kollegen von Eurogamer berichteten, dass sich Mitarbeiter darüber beklagen, dass sich das Unternehmen wohl erneut in akuter Geldnot befindet. Ursprünglich kam diese Aussage aus einem anonymen Reddit-Post, welcher scheinbar von einem Crytek-Mitarbeiter stammte. Diese beklagte sich in erster Linie darüber, dass Crytek sein einem halben Jahr keine Löhne bezahlen würde.

Crytek mal wieder in der Krise

Diese Aussage stellte ein Mitarbeiter aus Frankfurt gegenüber Eurogamer anders dar. So sollen seit zwei Monaten keine Gehälter mehr gezahlt worden sein und in den fünf Monaten zuvor, sollen sich die Zahlungen um bis zu vier Wochen verschoben haben. Diese Aussage wurde von einem anderen Crytek-Mitarbeiter aus Frankfurt bestätigt.

Die beiden Firmengründer Cevat und Avni Yerli sollen zudem seit Monaten schon nicht mehr an Gesprächen mit dem Personal teilgenommen haben. Angeblich arbeitet er an Geschäften, die dem kriselnden Unternehmen wieder etwas Luft verschaffen soll. Ein entsprechendes Geschäft sei zwar kurz vor dem Abschluss, die aktuellen Entwicklungsprojekte seien allerdings trotzdem in Gefahr.

Crytek droht Klage durch Mitarbeiter

Einer der ehemaligen Mitarbeiter, Ludvig Lindqvist, welcher in der Grafikabteilung von Crytek Frankfurt gearbeitet haben soll, kündigte an, rechtliche Schritte gegen Crytek geplant zu haben. Um die entsprechenden Gerichtskosten finanzieren zu können, hat er ein Crowdfunding gestartet. Hier erwähnt er, dass sich Crytek verpflichtet, den Lohn am letzten des Monats, oder aber innerhalb der ersten drei Tage des Folgemonats zu zahlen. Das sei aber zuletzt im April diesen Jahres passiert. Die Zahlungen für Oktober und November habe er gar nicht erhalten.

Crytek und VR

Crytek ist in der letzten Zeit viel mit der Entwicklung von VR-Inhalten beschäftigt. So haben sie zuletzt Robinson: The Journey und The Climb veröffentlicht. Beide Spiele erhielten recht positive Resonanz aus der Presse, Geld hat Crytek mit diesen beiden Titeln allerdings noch nicht verdient. Dafür ist der Markt der sehr jungen Technik einfach noch viel zu klein und wenige Spieler besitzen schon jetzt eine VR-Brille. Ob und wie Crytek nun gerettet wird, wissen wir aktuell noch nicht. Die PR-Abteilung hat noch keine offiziellen Infos herausgegeben, ob und wie man bestimmte Abteilungen verkauft oder schließt.

Quelle: derstandard.at

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