Angespielt: Battlecrew Space Pirates (gamescom 2016)

Angespielt: Battlecrew Space Pirates (gamescom 2016)

Wenn es um bunte, spaßige Teamshooter geht, ist Overwatch definitiv derzeit der Platzherr. Doch ab und zu traut sich mal ein anderes Spiel, in derselben Schiene mitzumischen. Battlecrew Space Pirates versucht dabei einen Ansatz, um es von anderen, ähnlichen Titeln abzuheben: Es ist in 2D. Auf der gamescom durften wir auch gleich mal direkt eine Runde gegen die Entwickler spielen, die zeitgleich in ihrem Büro in Frankreich saßen. Hat der Shooter von Dontnods Splitterstudio Dontnod Eleven Potenzial? Wir haben es herausgefunden.

 

Piraten, und zwar im Weltraum

Das Setting ist, wie der Name des Spiels schon verrät, der Weltraum. Aus einer Reihe von Haudegen dürfen wir uns den Weltraumpiraten aussuchen, der uns am meisten zusagt. Ich entschied mich für Janger, einen Löwenmenschen, der mit Säbeln angreift. Er kann für kurze Zeit einen Schild aktivieren, sich mit einem Boost schnell vorwärts bewegen, und seine ultimative Fähigkeit, die es natürlich auch geben muss in so einem Spiel, macht ihn zum alles tötenden Berseker, der jeden Gegner mit einem Schlag vernichtet. In dieser Hinsicht spielt sich Battlecrew tatsächlich ein wenig wie Overwatch. Ihr lauft durch die labyrinthartige Map, ballert und haut auf eure Gegner, aktiviert eure Fähigkeiten auf, und wenn ihr sie verwendet, haben sie einen kleinen Cooldown. Die Ultimate, wie sie oft genannt wird, lädt sich etwas langsamer auf, hat dafür aber natürlich verheerendere Auswirkungen. Die anderen Helden, die gezeigt wurden, unterschieden sich alle voneinander. Da war ein standardmäßiger Soldat, der aber auch magnetische Kräfte besitzt, eine blitzschnelle Piratin und ein Haimensch, der an Tempo zunahm, je mehr Gold er in den Taschen hatte.

nat games battlecrew space pirates 1

Die Maps sind schon abwechslungsreich und interessant gestaltet

 

Irgendwo habe ich den größten Schatz der Welt versteckt…

Und wir müssen ihn suchen. Neben dem selbsterklärenden Deathmatch liegt bei Battlecrew der Goldrush-Modus im Fokus, wahrscheinlich, um dem Piraten-Theme gerecht zu werden. Jedes Team hat am anderen Ende des Levels eine Schatztruhe, aus der man sich Gold in seine Taschen packt und dann damit zurück zu seiner Base rennt. Das Team mit dem meisten Gold gewinnt, und so müsst ihr gleichzeitig auf euer Gold achten, während ihr eure Gegner erledigt, damit diese ihr Gold verlieren. Dies bietet viele taktische Möglichkeiten und verlangt ein bisschen Teamwork, es ist aber schon außergewöhnlich, dass dies der Hauptmodus von Battlecrew Space Pirates ist. Nichtsdestotrotz macht er viel Spaß und das Spielprinzip ist nach wenigen Minuten verankert.

nat games battlecrew space pirates 2

Habs Gold gefunden

 

Fazit:

In der kurzen Runde, die wir gespielt haben, um uns einen ersten Eindruck zu vermitteln, wusste Battlecrew Space Pirates schon zu gefallen. Es ist ein nettes Teamshooterspiel für zwischendurch und wird die Genregröße Overwatch wohl nicht vom Treppchen verdrängen, das muss es aber auch gar nicht. Es ist gut und spaßig, wie es ist und das ist auch gut so.

 

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Maarten Cherek
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!

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