Angespielt: Battleborn (gamescom 2015)

Angespielt: Battleborn (gamescom 2015)

Der Entwickler Gearbox durfte auf der gamescom 2015 natürlich nicht fehlen und so haben sie Ihr neustes Spiel Battleborn genauer gezeigt. Der Publisher 2K Games gab uns die Möglichkeit einen exklusiven Einblick in die Welt von Battleborn zu werfen. In einer 30-minütigen Präsentation haben Chris Thomas und Jeff Skal, zwei Entwickler von Gearbox, die wichtigsten Inhalte des Spieles gezeigt und ausführlich erklärt. Danach durften wir auch selbst die Hand an den Controller legen. Unsere Eindrücke gibt es jetzt im Angespielt.

 

Battlelands auch genannt

Battleborn ist ein Firstperson-Shooter im futuristischen Setting, welches ein Cel-Shading-Grafikstil verwendet. Das Spiel nimmt sich nicht immer ganz ernst, was auch zu dem Grafikstil passend ist. Auf dem ersten Blick fällt direkt auf, dass das HUD-System sich sehr stark an Borderlands orientiert und ähnlich aufgestellt ist. Für Kenner also eine gute Voraussetzung. Das Lootsystem wird verschiedene Stärken besitzen und wie bereits bei Borderlands in Farben dargestellt. Wir durften in den 30 Minuten Hands on zu fünft eine Storymission bezwingen. Zur Story gibt es nicht all zu viel zu erzählen, außer dass in der Welt von Battleborn ein Krieg entspringt, indem es um den letzten Stern der Galaxy geht. Der komplette Storymodus kann sowohl offline Solo, als auch online im Koop gespielt werden. Der große Focus liegt hierbei aber auf dem Koop-Modus und auf die ganzen Charaktere. In der Demo standen uns nur zehn von insgesamt 25 verschiedenen Charakteren zur Auswahl. Jeder von ihnen bekommt unterschiedliche Fähigkeiten mit Stärken und Schwächen. Dabei kann man jede von denen einzeln aufleveln. Was sich im direkten Vergleich zu Borderlands allerdings ändern wird, ist die Erreichbarkeit des höchsten Levels. Bei Borderlands wurde die höchste Stufe erst nach knapp 80 Stunden Spielzeit erreicht, sodass man die weiteren Charaktere gar nicht zu Gesicht bekam. Dies möchte der Entwickler nun ändern, um den Wiederspielwert zu erhöhen. Alle Charaktere werden zudem ein eigenes Design erhalten. Es wird unteranderem Ritter, Vampire, Space Marine, Pilz, Priesterinnen und Sniper Robot geben.

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Das HUD kommt einem bekannt vor.

 

Die verschiedenen Charaktere

Oscar Mike, einer der vielen Charaktere, kommt mit Sturmgewehr daher und kann die Gegner aus sicherer Distanz erledigen. Mit genügend Erfahrungspunkten kann man sein Gewehr auch noch mit einigen Extras aufpimpen. Als Beispiel gibt es ein Zielfernrohr, mit dem man auch aus größerer Entfernung die Gegner aufs Korn nehmen kann. Ein Knopfdruck genügt und die Feinde werden mit Granaten beworfen. Je nach Level bekommen diese einen größeren Radius, in denen sie explodieren. Am Anfang ist dieser noch recht klein, wird dann allerdings immer größer und größer. Als Ritter hat man zusätzlich die Möglichkeit durch eine defensive Fähigkeit unsichtbar zu werden und so aus brenzlichen Situationen herauszukommen. Zusätzlich kann man auch gefallene Kameraden wiederbeleben. Wer diese Klasse weiterspielen möchte, der kann sich im späteren Verlauf zusätzlich noch auf einen Luftschlag mit besonders großflächigem Schaden freuen. Rath, ein Vampir, besitzt ein imposantes Schwert, mit dem er in den Nahkampf zieht. Durch seine Geschwindigkeit ist er besonders agil und kann sich somit flott durch die Spielwelt bewegen. Einer seiner Fähigkeiten ist der katalytischer Schmetterer, mit dem er eine Schneise der Verwüstung durch die Feinde ziehen kann. Mit einer höheren Stufe lassen sich mit dem Angriff die Gegner noch in die Luft wirbeln. Mit einer höheren Stufe schaltet man den Furchtwind frei. Mit diesem wirbelt Rath gleich mit zwei Schwertern wie ein Kreisel durch die Horde. Ambra ist eine Sonnenpriesterin, die verbündete Helden heilen kann. Ihre Waffen sind ein strahlender Stab, mit der sie im Nahkampf ordentlich zuschlagen kann. Dazu gehört noch der Zeremonien-Handschuh. Dieser ermöglicht Lebensenergie von anderen Spielern zu entziehen und somit, sich selbst zu heilen. Ihre Fähigkeiten sind der Sonnenfleck, Solarwind und der Meteor. Mit dem Sonnenfleck lassen sich auf der Karte drei „Flecke“ platzieren. Berührt ein Mitreiter diese, wird er geheilt. Berührt allerdings ein Feind diese Flecke, darf er sich auf Schaden freuen. So ähnlich funktioniert auch Meteor. Auf einem bestimmten Punkt wird ein Meteor herbeigerufen und richtet dann Schaden an. Mit dem Solarwind kann man ebenfalls seine Verbündeten heilen oder den Gegnern Schaden zufügen.

Verschiedene Charaktere und Klassen machen Battleborn spannend.

Verschiedene Charaktere und Klassen machen Battleborn spannend.

 

Ein bisschen Mehrspielerspaß muss sein

Der Multiplayer-Modus wird sowohl teambasierte, als auch kompetitive Multiplayer-Matches bereithalten. Drei Modi stehen zur Auswahl. Bei Überfall muss man, wie man es von deren Spielen aus diesem Genre bereits kennt, seine Basis gegen KI-Gegner verteidigen. Diese werden dann Runde für Rundei immer stärker. Bei Verwüstung handelt es sich um eine Mischung aus Deathmatch und Herrschaft mit 5 gegen 5 Spielern. So spielt man gegeneinander und muss verschiedene Ziele auf der Karte einnehmen und halten. Bei Schmelze erhält man Punkte für jeden Schergen, der sich in der Brennkammer umbringt. So muss das eine Team die Schergen verteidigen, während das andere Team versucht diese zu besiegen, bevor sie ihr Ziel erreichen.

Auch der Multiplayer wird aufregende Schlachten bereithalten.

Auch der Multiplayer wird aufregende Schlachten bereithalten.

 

Fazit:

Battleborn bietet eine Menge Charaktere mit verschiedenen Klassifizierungen und Fähigkeiten, was den Wiederspielwert mit Sicherheit sehr hoch hält. Der Multiplayer-Modus könnte zwar noch ein paar mehr Modi vertragen, aber vielleicht kommt bis zum Release ja noch der ein oder andere hinzu. Insgesamt machte das Spiel einen guten Eindruck, der sich hoffentlich am Release bestätigen lässt. Besonders die Kooperation mit seinen Mitspielern macht das Spiel zu einem sehr guten Vertreter im Koop. Battleborn soll noch in diesem Jahr auf der PlayStation 4, Xbox One und dem PC erscheinen. Für weitere Informationen zum Spiel kann man gerne die offizielle Webseite besuchen oder sich den neusten Trailer auf YouTube anschauen.

 

redaktionsbox-tobias

 

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Tobias Liesenhoff
freut sich schon auf 2017, da es viele Veränderungen geben wird. :-)

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