Wie sieht die Zukunft des mobilen Gamings aus?

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Mobile Spiele werden immer beliebter

Glaubt man dem Report von Newzoo, werden im Jahr 2019 2,4 Milliarden Menschen überall auf der Welt mobile Spiele spielen.

50 % der Nutzer mobiler Apps spielen Spiele und die übrigen 50 % nutzen Musik- und Audio-Apps. So liegen Musik, Spiele, Video-Streaming und andere Arten der digitalen Unterhaltung im Wettstreit miteinander, haben aber auch eine Gemeinsamkeit: Sie werden immer häufiger auf mobilen Endgeräten genutzt. Dies dürfte zum einen daran liegen, dass man diese Geräte immer schnell zur Hand hat, wenn man irgendwo unterwegs ist. So kann man zum Beispiel Pausen nutzen, um sich mit der App zu vergnügen. Zum anderen sind Desktop-PCs, die auf Gaming spezialisiert sind oder Spielekonsolen oft teuer. 

 

 Die Zukunft mobiler Apps

Die Umstellung auf ein 5G-Netz und Veränderungen in der Infrastruktur werden sich auf die mobilen Apps der Zukunft auswirken. Das 5G-Netz bietet eine deutlich höhere Geschwindigkeit und niedrigere Latenz. Dies ermöglicht Erlebnisse im mobilen Gaming, die bis vor Kurzem noch nicht möglich waren.

5G bedeutet schnellere Downloads und Uploads. Außerdem sind Downloads möglich, ohne zusätzliche Inhalte herunterladen zu müssen.

Im heutigen 4G-Netzwerk ist es fast unmöglich, über ein mobiles Netzwerk im Multiplayer-Modus in Echtzeit zu spielen, vor allem dann nicht, wenn es um Wettkämpfe geht.

Im Gegensatz dazu hat ein 5G-Netzwerk die Fähigkeit, mehrere simultane Verbindungen zu bewältigen. So werden auch größere Multiplayer-Erfahrungen möglich.

Um all dies alltäglich zu machen, werden sich die Entwickler weiterentwickeln müssen, um ihre Apps an die verbesserten Bedingungen anzupassen.

Auch Video-Ads werden zukünftig auf unseren Smartphone-Displays mit 60 Frames pro Sekunde abgespielt. Spielbare Ads werden durch mehr Bandbreite und Geschwindigkeit noch beeindruckender.

Auch AR und VR, die lange auf ihren Alltagseinsatz warten mussten, werden durch die 5G-Technologie endlich ihren Durchbruch erleben.

 

Das Warten auf Game-Streamingdienste ist bald vorbei

Ebenso wie die Anzahl mobiler Apps wird die Anzahl an Game-Streamingdiensten zunehmen. Hierbei ist von einem Streaming die Rede, das wir von Netflix und ähnlichen Anbietern kennen: Nutzer bekommen Zugang zu einem riesigen Sortiment an Spielen, die sie über jedes Gerät streamen können, auch über das Smartphone. Im Gegenzug muss man dafür eine monatliche Gebühr zahlen.

Kombiniert mit 5G bedeutet dies, dass Spieler die Spiele, die sie spielen, auf allen Geräten in derselben Qualität erleben können wie bei PC- oder Konsolenspielen. Die Spieler können ohne lange Download-Zeiten direkt am Spiel teilnehmen,. Auch das Herunterladen großer Dateien, die viel Platz auf dem Smartphone beanspruchen, fällt damit weg.

Und das Beste ist, das Konzept des Game-Streamings liegt nicht mehr in weiter Ferne. Viele große Unternehmen wie Nvidia, Google, Microsoft und PlayStation arbeiten bereits daran.

Aber die 5G-Technologie bringt noch eine andere Veränderung mit sich: Smartphones, die speziell für Gaming entwickelt wurden, z. B. das Razer Phone, das vom gleichnamigen Gaming-Unternehmen entwickelt wurde, oder das ASUS ROG Phone. In China gibt es das Xiaomi Black Shark Gaming-Phone.

Oberflächlich betrachtet wirkt das Ganze wie ein Widerspruch in sich: Auf der einen Seite wird verneint, dass ein bestimmtes Gerät notwendig sei, um Spiele in hoher Qualität streamen zu können, auf der anderen Seite gibt es Unternehmen, die sich darauf spezialisieren, Smartphones zu entwickeln, die speziell für ein exzellente Gaming-Erlebnis ausgelegt sind.

Dennoch können diese beiden Märkte jedoch in Zukunft sicherlich nebeneinander existieren. Denn es wird immer besonders hartgesottene Fans geben, die mit einem speziellen Gaming-Smartphone das absolut beste Spielerlebnis herausholen wollen, auch wenn Gaming-Phones möglicherweise nie zum Mainstream gehören werden.

 

Eine Veränderung, die Zeit braucht

Der Wechsel zum 5G-Netzwerk wird nicht über Nacht stattfinden. Er erfordert Veränderungen von Seiten der Entwickler, aber auch von Seiten der Verbraucher. Beispielsweise müssen Smartphones mit Modems ausgestattet werden, die eine 5G-Verbindung unterstützen. Diese neuen Geräte werden anfangs nicht gerade günstig sein, sodass Konsumenten eventuell zuerst abwarten, bevor sie sich eins davon zulegen.

So wird mit Sicherheit noch einige Zeit ins Land gehen, bis 5G wirklich zum Standard geworden ist.

 

Mehr mobile Spiele durch VPN-Nutzung

Egal jedoch, wie gut man auch mit der neuesten Technik ausgestattet ist, man trotzdem immer wieder einmal die Fehlermeldung erhalten, dass die gewünschte App mit keinem der eigenen Geräte kompatibel ist. Dies bedeutet, dass es nicht möglich ist, in der jeweiligen Region die gewünschte App zu nutzen. Um die Inhalte dennoch nutzen zu können, muss die IP-Adresse geändert werden. Dies ist möglich, indem eine VPN-Verbindung genutzt wird. Dazu muss eine VPN-App auf dem entsprechenden mobilen Endgerät installiert werden. Anschließend kann man einen Server wählen, der sich in der Region befindet, in der die gewünschten Inhalte verfügbar sind. So können Inhalte zugänglich gemacht werden, die für das jeweilige Land, in dem man sich befindet, eigentlich gesperrt sind. Oder es können bereits Spiele gespielt werden, die in einem anderen Land  früher veröffentlicht werden als im eigenen Heimatland.

Außerdem werden dank VPN alle Daten verschlüsselt übertragen. So haben Hacker und Webseiten, die persönliche Informationen ausspionieren, keine Chance.

 

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Geschrieben von Tobias Liesenhoff
Chefredakteur für Games, Movies, Hardware seit Juni 2013.
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1 Kommentar
  1. Moderne Telefone können Computer leicht ersetzen,daher ist es nicht verwunderlich, dass mobile Spiele immer beliebter werden.

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