Angespielt: Ni No Kuni II – Revenant Kingdom (gamescom 2017)

Als Ni No Kuni bei uns vor 4 Jahren erschien, hüpfte das Herz eines jeden JRPG-Fans höher. Ein episches Abenteuer im Zeichenstil von Studio Ghibli, der Erfolg war vorprogrammiert. Und nun erscheint mit Ni No Kuni II: Revenant Kingdom endlich ein Nachfolger. Wir haben ihn auf der gamescom für euch angespielt und verraten euch, wie sehr es sich von seinem Vorgänger unterscheidet und welche Neuerungen es geben wird.

 

Baut euer Königreich

In Revenant Kingdom geht es mal ausnahmsweise nicht darum, das ultimative Böse zu besiegen und somit die Welt, gar die Galaxie oder Ähnliches zu retten. Es ist die Geschichte von Prinz Evan, der ein eigenes, friedliches Königreich aufbauen möchte. Dazu reist ihr in unterschiedliche Königreiche und lernt von deren Herrschern ihre jeweiligen Tugenden. So zieht es euch zum Beispiel in ein chinesisch angehauchtes Reich, in dem alle Entscheidungen per Glücksspiel getroffen werden. Hier wird Evan also lernen, dass auch Glück zum Herrschen dazugehört. Es wird, wie man es von einem Ni No Kuni erwartet, viele interessante Orte geben. Von einem Fischerkönigreich bis hin zu einer Stadt unter dem Meer, in dem eine Königin die Stadt mit einem riesigen Auge regiert und kontrolliert. Jedes Königreich hat einen Wächter, den ihr im Laufe der Geschichte besiegen müsst, in der Demo konnten wir bereits einen solchen Wächter herausfordern. Die etwas andere Märchengeschichte verspricht endlich mal Abwechslung im Ganzen „Ich muss die Welt retten“-Brei.

Diesmal nehmt ihr mit eurem Schwert aktiv am Kampfgeschehen teil

 

Wer schließt sich uns an?

Die Erschaffung eines neuen Königreiches ist nicht nur Teil der Geschichte, ihr wirkt selber daran mit. Ganz nach dem Motto eines Aufbauspieles könnt ihr euer Reich gestalten, wie es euch beliebt. Wenn ihr in der Welt von Ni No Kuni II Sidequests erledigt, erlangt ihr so das Vertrauen der NPCs. Ist dieses hoch genug, werden sie Einwohner eurer Stadt und später eures Königreiches. Ihr selbst entscheidet, welche Läden und Einrichtungen sich in dem neuen Reich ausbreiten. Wenn ihr einen Waffenladen bauen lasst, dann könnt ihr euch im späteren Spielverlauf mit stärkeren Schwertern ausrüsten. Ein Magieladen verkauft starke Zaubersprüche, die ebenfalls nützlich sein werden. Wie das Revenant Kingdom am Ende ausschaut, entscheidet ihr ganz allein.

In den Schlachten besiegt ihr Armeen, reißt Wände nieder und marschiert zum Sieg

 

Ab auf’s Schlachtfeld

Ni No Kuni II ist zwar immer noch ein typisches JRPG, bietet aber ein paar kleine Abwechslungen. Standardmäßige Kämpfe finden immer noch statt, ihr berührt ein Monster und los geht es. Die Vertrauten aus dem ersten Teil gibt es nicht mehr, stattdessen kämpft ihr selber aktiv mit. Doch ihr seid nicht allein, neben euren Partymitgliedern wuseln Elementargeister auf dem Kampffeld umher, die euch hilfreiche Aktionen ausführen lassen. Und natürlich habt auch ihr spezielle Fähigkeiten. Dieses Kampfsystem ist jetzt nicht wirklich etwas Besonderes, jedoch bis zur Perfektion ausgearbeitet. Die andere Art zu kämpfen kommt zum Vorschein, wenn ihr euer Königreich erweitern oder verteidigen müsst. Dann spielt ihr den Skirmish Modus, in dem ihr kleinere Truppen auf einem Schlachtfeld umherführt. Evan ist immer im Zentrum, die Truppen um ihn herum verteilt. Jede Truppe hat ein eigenes Attribut, entweder Schwertkämpfer, Bogenschützen, oder auch Speerkämpfer. Welche Truppe den Vorteil hat, entscheidet eine Art Schere-Stein-Papier-Prinzip. Schwertkämpfer besiegen Hämmer, Hämmer besiegen Speere und Speere haben gegenüber Schwertern einen Vorteil. Ihr müsst die jeweils effektive Truppe an die Front drehen, um siegreich hervorzugehen. Ein spaßiges Minispiel, welches jedoch nicht in den Vordergrund rücken sollte. Die Stärken dieses Spiels liegen in der Geschichte und den bekannten Kämpfen. Ni No Kuni II: Revenant Kingdom erscheint am 19. Januar 2018 für den PC und die PS4.

 

[testimonial_slider][testimonial image_url=”58910″ image_width=”180″ image_height=”180″ name=”Maarten Cherek, Redakteur”]

“Auf Rollenspielfans kommt mit Ni No Kuni II etwas Großes zu. Der Ghibli-Look weiß immer noch zu überzeugen, das Kampfsystem funktioniert einwandfrei und die Minispiele wie das Aufbauspiel oder die Schlachten sind eine nette Abwechslung. Fans des ersten Teils können bedenkenlos zugreifen, aber auch alle anderen Rollenspielfans sollten sich vom niedlichen Look nicht abschrecken lassen. Es hat Ni No Kuni nicht zu einem schlechteren RPG gemacht und dies wird auch bei Ni No Kuni II nicht der Fall sein.”

[/testimonial][/testimonial_slider]

Share This Post
Geschrieben von Maarten Cherek
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!
Deine Meinung?
00

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.