Test: Die Siedler: Neue Allianzen

Wo Siedler drauf steht, ist nicht immer Siedler drin

Die Siedler: Neue Allianzen im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

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Releasedatum: 17. Februar 2023

Genre: Aufbaustrategie

USK: ab 6 Jahren freigegeben

Publisher: Ubisoft

Plattformen: PC

Viele Jahre mussten wir nun auf Die Siedler: Neue Allianzen warten, nachdem das Spiel nach mehreren Konzeptänderungen immer wieder verschoben wurde. Was an sich schon Sorgenfalten hervorruft, äußerte sich dann in Form von umfänglicher Kritik an der Beta. Es mussten wieder Änderungen her. Doch nun stehen wir hier mit dem fertigen Produkt und mit dem Wort “Sorge” wäre es glimpflich umschrieben, wie ich mich mit diesem Spiel fühle. Warum? Das kläre ich in diesem Test.

 

Es war einmal vor langer Zeit

Mit Siedler 7 erschient nicht nur vor knapp 13 Jahren das letzte Siedler, sondern auch das in meinen Augen beste. Auch wenn allein die Meinung sicher kontrovers genug ist, aber Grüße gehen raus an Maurice Weber, dem einzigen Menschen, der diese Ansicht mit mir auf dieser Welt teilt. Ungeachtet dessen liebte ich dennoch auch die wohl beliebtesten Teile der Reihe. Siedler 2 ist wohl der Alltime-Classic, Ableger 3 & 4 sind derweil immer noch absolute Dauerbrenner in der kompetitiven Szene. An diese Spiele denke ich immer mit wohliger Nostalgie. Denn was machte diese Spiele aus? Natürlich: Wuselfaktor. Den kann man nicht beschreiben, den muss man fühlen. Aber insbesondere die intelligente Verzahnung der Wirtschaftsketten und die Erweiterung der Gebiete erzeugte einen tollen Loop. Gerade bei Siedler 3 & 4 waren natürlich noch die Kämpfe ein wichtigerer Faktor. Nun stellt sich im Jahre 2023 die Frage, wie gut “Neue Allianzen” den großen Neustart angeht. Schließlich soll es die Wiederbelebung der Traditionsmarke sein, nachdem Champions of Anteria eine Verirrung der Grundidee von Die Siedler war. Doch der Entwicklungsprozess war holprig. Serienschöpfer Volker Wertich verließ das Projekt nach Differenzen bezüglich der Ausrichtung des neuen Teils. Da das Spiel 2018 mit Spielszenen angekündigt wurde, ist davon auszugehen, dass man schon ein bis zwei Jahre zuvor daran arbeitete. Doch was hat die Arbeit der letzten 5-7 (?) Jahre ergeben?

Die Siedler

Das Bild dient nur dazu euch mental darauf einzustimmen, was Siedler früher mal war.

 

Warum?

Ich startete das Spiel via Ubisoft Connect. Eine Steam-Version gibt es nicht. Wie immer, begab ich mich zunächst in die Systemeinstellungen, um herauszufinden, was ich hier so einstellen und optimieren kann. Das Ergebnis: Sechs (6!!) Optionen habe ich zur Anpassung der Grafik zur Verfügung. Sogar Hogwarts Legacy auf der Konsole hat mehr Grafikmodi. Zudem kann man diese nur in die Parameter “schlecht, mittel, gut” übersetzen. Aber Moment mal, warum gibt es hier so wenig Optionen, wie man es nur von Konsolen her kennt? Könnte es daran liegen, dass Die Siedler: Neue Allianzen auch für Konsolen erscheint und man hier einfach auf die entsprechenden Presets zurückgreift? Als nächstes interessierte mich, was der Store so zu bieten hat. Als mir die Startseite des Stores jedoch für umgerechnet 2,50€ einen Grenzstein-Skin anbieten wollte, hatte ich darauf schon wieder keine Lust mehr.

Ein wenig verängstigt warf ich mich ins Tutorial. Nicht weil ich nicht wüsste wie Siedler funktioniert, sondern eher weil ich nicht wusste, wie die Die Siedler: Neue Allianzen funktionieren würde. Hier werden mir noch recht klassische Grundlagen präsentiert, wie der Bau von Wohnhäusern, Minen für Eisen oder Kohle, Steinbrüche, Holzfäller und Sägewerke. Doch schon das ist mit einigen Überraschungen verbunden gewesen. Die Karte bietet nämlich Wälder mit endlichen Ressourcen und Wälder mit unendlichen Ressourcen. Richtig, dort wachsen Bäume einfach so nach einigen Minuten aus dem Nichts. Warum? Ursprünglich entschied man sich dazu, damit man um diese Punkte auf der Map kämpft und ließ dafür den Förster weg. Das wurde von Fans kritisiert. Jetzt hat Blue Byte den Förster wieder drin, ohne aber die Map Struktur mit den Wäldern anzupassen, wodurch der Kampf um diese unendlichen Wälder wieder komplett obsolet ist. Eines von vielen Beispielen, welche fragwürdige Design-Entscheidungen getroffen wurden.

Die Siedler

Gebäude und Straßen errichtet man hier auf hexagonalen Feldern.

 

Bloß nicht zu viel

Ein Punkt, der bereits in der Beta für Ärger sorgte, waren die verknappten Waren. Die Anzahl wurde stark beschnitten und so fallen Warenketten weg. Fleisch entsteht dann halt mal aus dem Nichts, weil Metzger gibt es nicht. Erinnert ihr euch noch daran in Siedler 4 Sonnenblumen für Sonnenblumenöl zu pflanzen, Honig anzubauen, Wasser für die Tierzucht zu sammeln, um verschiedenste Tierarten zu züchten? Das bleibt leider Nostalgie. Der neue Ableger wurde auf nur wenige Waren herunter gebrochen. Zudem gibt es auch keine Werkzeuge mehr etwa für Holzfäller oder den Metzger (letzterer ist ja ohnehin nicht mehr enthalten). Es entfallen somit extrem viele Produktionsketten, für die Die Siedler doch eigentlich so bekannt ist. Schlimmer noch. Nahrung ist schon mehr oder weniger nur noch optional. Denn für eure Siedler benötigt ihr eigentlich keinerlei Nahrung mehr. Ihr könnt nur die Produktionsweise für einen kurzen Moment beschleunigen, wenn ihr den Produktionsgebäuden gewisse Nahrung gebt, wie Fische, Fleisch oder Beeren. Theoretisch könnt ihr also Partien bestreiten, in denen ihr nicht eine Beere sammeln und nicht mal einen einzigen Fisch einfangen müsstet. Der Boost war für mich auch zu irrelevant, weil ich meine Ressourcen dann lieber anders investiert habe. Aber was muss man denn dann überhaupt noch machen?

Die Siedler

Zu Beginn macht der Aufbau der ersten Wirtschaftskreisläufe Spaß, bis man merkt, dass danach nicht mehr viel kommt.

 

Die Siedler: Neue Allianzen scheint keinen klaren Fokus zu setzen

Im Kern sind die Ingenieure eure Allzweckwaffe. Die bauen nicht nur Gebäude und Straßen. Mit Ihnen gewinnt man auch gewisse Boni an festen Punkten auf der Map und man erweitert zudem entsprechend das eigene Land. Der Fokus liegt im Wesentlichen hier dann aber darauf die Produktion von Waffen sicherzustellen, um Einheiten zu generieren, mit denen man seine Feinde bezwingen kann. Mithilfe von Schwertern, Bögen und Schilden, für die man etwa Kohle und Eisen benötigt, lassen sich zahlreiche Einheiten beschwören. Dafür braucht man nur entsprechende Schmelzöfen und Schmieden, vorausgesetzt man besitzt genug Wohnraum. Auch wenn es anfangs sogar noch ganz interessant war dahinter zu steigen, wie die Warenketten miteinander verknüpft sind, kommt man relativ schnell hinter das “Optimum”.

Klar, auch das gab es in vorigen Ablegern, aber Die Siedler: Neue Allianzen zeigt sich hier äußerst dünn. Sowohl in der Breite und in der Tiefe fehlt es einfach an Produktionswegen, die dazu noch Hand in Hand mit der Siegesbedingung einher gehen. Das hat etwa ein Siedler 7 hervorragend gelöst und eine komplexe Wirtschaft schön in das Kampfsystem integriert. Ebenso beachtlich setzen das Siedler 3 & 4 um, da sie deutlich kampforientierter sind als Teil 2, nicht aber die Komplexität und Verzahnung der Wirtschaft außer Acht lassen. Der zweite Teil dagegen konzentriert sich noch eher konkret auf den Aufbau. Aber worauf sich der neueste Teil konzentriert, erschließt sich mir nicht so recht.

Die Siedler

Den Siedler sind in Ihrem Alltag enorm detailliert dargestellt. Es steckt also doch Liebe drin!

 

Für wen ist es etwas?

Ein Siedler 2 ist es nicht. Dafür fällt die Vielfältigkeit des Aufbaus zu flach aus. Auch “schön” bauen ist in Die Siedler: Neue Allianzen nicht so wirklich drin, weil die Straßen, die ich hier anlegen muss, immer ein wenig kurvig ausfallen und demnach nie so, wie ich es gerne hätte. Das könnte auch daran liegen, dass ich Gebäude nicht frei platzieren kann, sondern nur auf hexagonalen Punkten, wie etwa in Civilization. Aber Fans von Teil 3 & 4 werden hier auch nicht warm, denn zum einen liegt das auch an der zu knappen Wirtschaftskomplexität, zum anderen insbesondere an den fehlenden prozedural generierten Maps. Während man sich also in Siedler 3 & 4 mit jeder neuen Partie zunächst auf die neuen Gegebenheiten auf der Map einstellen muss und dadurch kein Match dem vorigen gleicht, fällt das nun alles weg. Stattdessen hat man in vorgefertigte Maps, auf denen man sehr schnell “den einen” Pfad findet, den man gehen muss, um den Sieg davontragen zu können. Zwar klingen 13 Maps zunächst viel.

Aber: Die Karten, die ihr bei 1 vs. 1 Gefechten spielt, gibt es nicht im 2 vs. 2 oder 4 vs. 4 Modus. Damit lockt man eingefleischte Fans wohl kaum hervor. So fühlt es sich nämlich eher wie ein Age of Empires Light an. Wer aufmerksam war, hat nun Namen wie Siedler 2, 3 & 4 gelesen, Civilization und Age of Empires. Denn aus all diesen Spielen hat man sich Dinge genommen und hier untergebracht. Klingt verheißungsvoll, ist es aber nicht. Denn während jede dieser Reihen einen konkreten Fokus hat und diesen mit Vielseitigkeit versieht, kommt hier von jedem ein bisschen rein, ohne davon etwas besonders gut zu machen. Wirtschaft können die alten Teile besser, Schlachten kann ein Age besser. Dort habe ich wenigstens sehr verschiedene Infantiere, Kavallerie und Artillerie, die mir deutlich abwechslungsreichere Kämpfe bieten können.

Die Siedler

Die Türme lassen sich leider extrem leicht auskontern. Generell bietet Die Siedler für ein RTS zu wenig Tiefe in seinen Schlachten und Einheitenvielfalt.

 

Man kann (!) mit Die Siedler: Neue Allianzen sogar etwas Spaß haben

Blende ich die Tatsache aus, dass ich Fan der Reihe bin, kann ich Die Siedler: Neue Allianzen aber in gewisser Hinsicht einiges abgewinnen. Ich schaue den Siedlern sehr gerne beim Wuseln zu. Wie die Esel Waren von Lager zu Lager karren, Holz weiterverarbeitet wird oder wie Waffen geschmiedet werden sieht einfach sehr detailliert und liebevoll aus. Zudem machen die verschiedenen Biome einiges her. Ein gewisser Charme ist also schon da. Gerade zu Beginn hatte ich auch Spaß mich in die Warenkreisläufe einzuarbeiten. Da habe ich auch viel zu tun. Land erkunden, Holz fällen, den Steinabbau ankurbeln, Wohnraum erweitern, Werkzeuge herstellen. Nur leider ermüdete mich die fehlende Komplexität schnell. Die Kämpfe und die schrittweise Bebauung der Karte sind relativ simpel, aber gefallen anfangs tatsächlich sogar noch. Zu sehen wie alles wächst und gedeiht, macht somit unterm Strich für ein paar Stunden Laune.

Doch spätestens nach 20-30 Minuten geht einer Partie schnell die Puste aus. Denn dann stimmt das Pacing nicht mehr, weil es zu wenig zu bauen gibt und man schnell alles erkundet hat. Von da an hat man zwischendrin immer wieder Leerlauf und wartet einfach, weil sich dann nur noch alles auf die Produktion von Einheiten konzentriert, was natürlich insgesamt auch immer dauert. Somit ging nach 5-6 Stunden siedlern schon die Lust verloren, weil man dann alles gesehen hat und die statischen Maps auch nicht dazu einladen, mal etwas anders zu machen. Auch die drei verschiedenen Völker bieten kaum spielerische Unterschiede. Das ist sicher nicht Sinn eines Aufbaustrategiespiels. Die Kampagne löst das Problem ebenfalls nicht. Die beschäftigt zwar relativ lange, macht aber keinen Spaß. Das liegt daran, dass sie oft nur bestimmte Bereiche des Gameplays nimmt, um diese in die total belanglose und langweilige Story zu integrieren, die von mäßigen Sprecher*innen vertont wurden. Meist renne ich nur von Lager zu Lager, um dort die wenig wehrhaften Feinde zu besiegen. Da spiel ich lieber die Gefechte.

Die Siedler

In der öden Kampagne präsentieren uns die immer gleichen Figuren in der immer gleichen Szenerie extrem zähe und belanglose Dialoge.

 

Die Essenz von Die Siedler scheint nicht verstanden worden zu sein

Ich würde euch hier gerne schreiben, dass jetzt noch total viele positive Aspekte folgen, aber ich muss euch enttäuschen. Das höchste der Gefühle ist hier noch die ansehnliche Grafik, die keinen Award verdient, aber durchaus ganz schick ist. Doch alles weitere, was die Technik angeht, verdient keinerlei Lob. Ständig stürzte das Spiel ab. Ein Muster konnte ich nie erkennen. Ein Mal schmierte das Spiel ab und dann fünf weitere Male in Folge bei dem Versuch das Spiel neu zu starten. An anderer Stelle ging es dann mal zwei Stunden lang gut, aber es ist trotzdem nervig. Noch schlimmer ist der Multiplayer. Abgesehen von der Tatsache, dass all die Punkte über Bord geworfen wurden, weswegen Siedler 3 & 4 auch heute noch gespielt werden, wird man aller spätestens nach ca. 30 Minuten aus dem Match geworfen. Auch hier stürzt das Spiel regelmäßig ab.

Der Multiplayer ist somit aktuell eigentlich unspielbar. Das ist natürlich extrem ärgerlich und darf angesichts der schon so langen Entwicklungszeit eigentlich nicht passieren. Doch selbst wenn alles reibungslos laufen würde, stellt sich die Frage, was Die Siedler: Neue Allianzen eigentlich sein will. Auffällig ist die omnipräsente Simplifizierung von Allem. Simple Produktionskette, simple Kämpfe, kaum Komplexität, simples User Interface ohne Transportpriorisierung oder übersichtliche Produktionsstatistiken. So erweckt es bei mir der Eindruck, dass man ein Spiel für den Mainstream schaffen wollte. Mit Blick auf den Konsolen-Release vermute ich, dass man kein Nischen-Siedler mehr wollte, sondern eines, welches für alle Menschen zugänglich ist und niemanden mit Komplexität erschlagen kann. Das mag sogar für die ersten Spielstunden ansatzweise aufgehen, lässt dann aber schnell die Motivationskurve nach unten schnellen.

 

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  • Die Siedler
    Fazit zu Die Siedler: Neue Allianzen

    Hier wurde offensichtlich nicht verstanden, warum Siedler eine so treue Fangemeinde hat. Die Seele der Reihe wurde für ein simplifiziertes Spielsystem aufgegeben, um möglichst viele Menschen ansprechen zu können. Was nach einer löblichen Ambition klingt, entpuppt sich nach anfänglicher vorhandener Motivation schnell als Identitätsverirrung. Das Spiel lässt jegliche Tiefe vermissen und erzeugt nur in geringen Maß das typische “Siedler-Feeling”. Weder Fans von Siedler 1 & 2, noch der kompetitiven Dauerbrenner wie 3 & 4 werden hier wirklich eine neue Liebe finden können. Dafür wurde die Siedler-Formel zu stark heruntergebrochen und auf komplexe Produktionsketten verzichtet. Aufbau-Fans haben zu wenig zum Bauen. RTS-Fans haben zu wenige Einheiten, um bei Laune gehalten zu werden. Multiplayer-Fans werden on Top die zufallsgenerierten Maps vermissen. Spaß könnt ihr nur dann hiermit haben, wenn ihr nicht die Erwartung habt, ein Siedler-Spiel vorzufinden und auch nicht voraussetzt, dass “Neue Allianzen” besonders durch Komplexität glänzt. Dann kann das Spiel für einige Stunden gut unterhalten. Denn der Einstieg in eine Partie macht tatsächlich Laune und lässt einen Hauch von Siedler-Flair aufkommen. Doch schnell gibt es nichts mehr Neues zu bauen und die Kämpfe lassen Tiefe vermissen. So verliert das neue Siedler schnell seinen Reiz und fühlt sich bereits nach einigen Stunden sehr unbefriedigend an. Als Fan der Reihe ist es jedoch eher schmerzlich zu sehen, was man aus der Serie gemacht hat. Ich glaube, es hat sich leider ein für allemal ausgesiedlert.

    Christian Koitka, Redakteur

Positiv:

Anfangs hohe Motivationskurve dank guter Zugänglichkeit
Liebe zum Detail bei der Darstellung der Animationen im Alltag der Siedler
Relativ hübsch anzusehen
Karten bieten viele verschiedene und schön gestaltete Biome

Negativ:

Warenkreisläufe stark reduziert und ohne Tiefgang
Viele fragwürdige Gamedesign-Entscheidungen
Zahlreiche Bugs und Abstürze
Fehlende Siedler-Identität aufgrund herber Simplifizierung und zu wenig Aufbau-Tiefgang
Unstimmiges Pacing im weiteren Verlauf einer Partie
Spielstruktur lässt sich insbesondere in den Kämpfen schnell aushebeln
Langweilige Kampagne
Kämpfe bieten zu weniger Diversität und Vielfalt im Einheitendesign
Überflüssiger Ingame-Shop

Ab in die Sammlung?

Wer Die Siedler liebt und erwartet, sollte sich lieber weiter mit den alten Teilen beschäftigen und einen großen Bogen hier drum machen. Wer mit der Serie nichts am Hut hat und sehr seichter und kurzweiliger Aufbaustrategie etwas abgewinnen kann, sollte aber dennoch mal einen Blick riskieren. Allerdings ganz klar nicht zum Vollpreis, denn den ist es in keinem Fall wert! Bis es zu einem fairen Preis erhältlich ist, hat Blue Byte das Spiel hoffentlich auch zu einem vernünftigen Siedler gepatched.

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christian
Geschrieben von Christian Koitka
The guy who loves videogames

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