Dark Souls 2: Crown of the Iron King – Review zum zweiten DLC

Nachdem vor rund einem Monat der erste DLC zu Dark Souls 2 erschien (Review: Hier). Kommt jetzt der Zweite von insgesamt drei Downloadinhalten raus. Nachdem der erste DLC die Messlatte sehr hoch gesetzt hat, muss sich nun der Zweite beweisen. Ob “Crown of the Iron King” das Niveau halten kann, erfahrt ihr jetzt in unserem Test.

 

Der Kampf kann los gehen

Der Kampf gegen Sinh hat uns im ersten DLC alles abverlangt, nach diesem erbitterten Kampf gönnten wir unserem tapferen Krieger einige Wochen Erholungspause. Nun wagen wir uns rund einen Monat später in das neue Gebiet um die Krone des alten Eisenkönigs, zu suchen. Mit scharfer Klinge und aufgefüllten Estos Flakons wagen wir uns in die Eisenfabrik. Wie schon beim ersten DLC erhaltet ihr nach dem Download einen Schlüssel, über den Eingang in das besagte Gebiet wird wieder kein Sterbenswort gesagt. Jedoch gibt der Name des DLC den nötigen Aufschluss, da dieser den Namen eines der Bossgegner des Hauptspiels innehält. Bereits die ersten Schritte im DLC sind wieder eine Augenweide, wenn man den Anblick der imposanten Eisenfabrik genießt, kann man nur erahnen, welch tödliche Gefahren auf einen warten. Schon da merkt man wieder wie viel Mühe sich die Entwickler mit dem DLC gegeben haben. Denn dieser DLC gehört mit zu einem der optisch schönsten. Allein wenn man über die ascheüberhäuften Gegenden streift und euch Gegner aus der Asche anspringen, geht jedem Dark Souls Fan das Herz auf. Das Leveldesign ist wieder sehr gelungen. Denn wieder ist es From Software gelungen das Areal in mehrere Ebenen, zu unterteilen. Dadurch lässt sich der richtige Weg zum Endboss nicht mehr so leicht finden wie im Hauptspiel.

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Der Tod ist nur ein Schwerthieb entfernt

 

Alte Bekannte

Wie vom ersten DLC gewohnt erwarten euch neue Gegner, Bosse, Waffen und Rüstungen. Je weiter ihr in die Eisenfabrik voranschreitet, desto schwerer wird das Spiel. Die Gegner zeigen sich wieder vielfältig, neben kleineren Kriegern gibt es abartige Riesen mit langen Hämmern und miese Magier die darauf warten von euch bekämpft zu werden. Nicht nur die Feinde sind für euch eine Gefahr, sondern auch die Spielwelt ist euch alles andere als freundlich gesinnt und hält eine Menge Herausforderungen parat. So nagen Feuer spuckende Statuen, stachelige Wände, tiefe Abgründe, sich bewegende Plattformen und enge Gänge mit teuflischen Überraschungen an euren Lebensbalken. Bis die zahlreichen Hindernisse und Bosse besiegt sind, werden rund acht bis zehn Stunden vergehen. Besonders weil die Bossgegner mehrere Anläufe benötigen werden, da diese Dark Souls typisch recht fordernd sind. Einige Bereiche des DLCs laden förmlich dazu ein mit Freunden zusammengespielt werden. So gibt es, bevor man zu einem Bossgegner gelangt, vier hintereinanderliegende Bereiche, wo zahlreiche Gegner warten, von euch bekämpft zu werden. Neben den zahlreichen positiven Punkten sind auch die Kritikpunkte dem ersten DLC ähnlich. Denn wieder kennt man einige der Bossgegner aus dem Hauptspiel. Ohne etwas Spoilern zu wollen, im Laufe des Spiels trefft auf einen alten Bekannten, der im farblichen Design etwas verändert worden ist.

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Was für ein Anblick

 

Fazit:

Wow, ich hätte nach dem rundum gelungenem ersten DLC nicht gedacht, dass es From Software wieder schafft so ein hohes Niveau zu kreieren. Knallharte Bosskämpfe wechseln sich mit atmosphärischen Levels ab. Ich kann es kaum abwarten bis der dritte und finale DLC Ende September erscheint.

85

 

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Geschrieben von Kevin Kreisel
Freier Redakteur von NAT-Games.de

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