Call of the Wild: The Angler

Test zur lauflastigen Angelsim

Call of the Wild: The Angler im Überblick

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Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

The Hunter Call of the Wild Game of the Year Edition [ ]
  • The Hunter - Call of the Wild - Edition 2019 enthält das Hauptspiel, alle bisher veröffentlichten DLCs sowie die "Vurhonga Savanne"
  • Erwecke den Jäger in dir und tauche in die dichte Spielatmosphäre von The Hunter: Call of the Wild ein
  • Erkunde 128 Quadratkilometer abwechslungsreiches Gelände, von Feuchtgebieten und dichten Wäldern zu üppigen Tälern und weiten Feldern
  • Erwirb eine Vielzahl an Gewehren, Handfeuerwaffen und Bögen, rüste sie auf und individualisiere sie mit weiterem Zubehör

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Releasedatum: 31. August 2022

Genre: Gelegenheitsspiel, Simulation, Sport

USK: keine Altersfreigabe

Publisher: Expansive Worlds

Plattformen: PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, PC via Steam

Call of the Wild: The Angler bringt euch das schönste Hobby der Welt näher, das Angeln. Die Entwickler von theHunter: Call of the Wild, Expansive Worlds, wagen sich damit an eine weitere Simulation, in der es aber weniger um das Tiere töten als um das Entspannen beim Angeln geht. Denn kein Fisch wird geschlachtet.

 

Der Einstieg in Call of the Wild: The Angler

Ihr erstellt euch einen Avatar und startet auf einer friedlichen Wiese, umgeben von Vogelgezwitscher, im Golden Ridge Reservat. Die freundliche Stimme von Sophia, einer Ladenbesitzerin, erklärt euch die wichtigsten Grundlagen für das Angeln. Sie bringt euch das Auswerfen der Schnur, das Fischefangen und das richtige Einholen bei. Danach leitet sie euch zu einem Aussichtsturm, der einen ersten Blick auf das riesige Reservat bietet. Dabei ertönt Clayton David Johnsons Stimme. Er ist der Ranger des Reservats und kommentiert immer mal wieder, was es zu sehen oder finden gibt. Nach diesen Grundlagen gelangt ihr in den Park, wo sich Sophie und Clayton befinden.

Sophie führt einen Laden, bei dem ihr Angelausrüstung wie neue Ruten oder Köder, aber auch Kleidung kaufen könnt. Das Verkaufen von Fischen ist nicht nötig. Zwar werden diese immer wieder freigelassen, aber für jeden Fang und auch andere Leistungen erhält man Credits, die als Währung dienen. Clayton erklärt euch dann noch, dass es im Reservat mehrere Außenposten zu entdecken gibt, ihr ihm gefährliche Pflanzenarten oder Fossilien melden und weitere Aussichtstürme finden könnt.

Dieses einladende Tutorial solltet ihr auf jeden Fall mitnehmen. Alles weitere wie das Fahren von Booten und Autos ist selbsterklärend. Hierfür bietet das Spiel aber auch Tutorials an. Zur weiteren Herausforderung gibt es an einem schwarzen Brett in verschiedenen Außenposten und dem Park des Reservats Aufgaben. Dabei gibt es Angel-Herausforderungen, die von euch verlangen, an einem bestimmten Ort eine spezielle Fischart zu fangen. Weiterhin gibt es Karten-Herausforderungen, die einen markierten Punkt auf eurer Karte zeigen. Dort befindet sich ein Gewässer und auch hier müsst ihr einen Fisch fangen. Als letzten Herausforderungstyp werden euch Fotos gezeigt und ihr müsst diesen Platz finden, um dort zu angeln. All diese Nebenmissionen laden somit dazu ein, den Angelsport zu frönen und geben zudem Ansehen, eine weitere Belohnung, die man erhalten kann. Natürlich ist es aber auch möglich, einfach so zu angeln.

Die Grundlagen vom Angeln werden einfach und schnell zu Beginn von Call of the Wild: The Angler erklärt.


 

Was bringt mir eine Welt, wenn ich ganz alleine und sehr langsam bin?

Das Leben in The Angler könnte so schön sein. Doch leider läuft nicht alles so rund, wie man es nach dem Tutorial vermuten könnte. Clayton hat keinen besseren Vorschlag für einen Angler, als die gesamte Karte zu erkunden, um alle Reservatspunkte zu entdecken. Zwar gibt es Schnellreisemöglichkeiten, aber natürlich nur zu Orten, die man schon entdeckt hat. Die Idee hinter dieser Aktion ist sicherlich, dass Spieler*innen die Open World erforschen sollen, die mühevoll mit der Apex Engine entwickelt wurde. Bei der ersten Reise war ich auch noch guter Dinge. Das Boot fährt sich relativ unbeholfen auf dem Wasser, zumindest kann man aber von Bord aus angeln.

Die meisten Orte und Objekte gibt es aber an Land zu finden. Also fahre ich mit dem Auto, das allerdings nicht überall gleich gut hinkommt. Schließlich ist das Reservat voller Gebirge und schmaler Wanderwege. Zu Fuß zu wandern, erscheint also die naheliegende Lösung zu sein. Spätestens ab diesem Moment ist mir die Lust auf Entdeckungen vergangen. Mein Avatar läuft extrem langsam. Ich kann sogar anhand des Schattens erkennen, dass er in Zeitlupe rennt. Das ist gleichzeitig traurig und komisch.

Ich bin also frustriert und versuche erst einmal, mit etwas Angeln zu entspannen. Das nächste Problem: Die Fische wollen einfach nicht beißen. Wenn dann nach einer halben Stunde doch einer anbeißt, ist es meist immer derselbe. Kein Wunder, es gibt auch nur zwölf Süßwasserfischarten. Für einen Angelanfänger ist das aber völlig ausreichend. Nach der Pause laufe ich weiter. Die Angelsim ist mehr eine Walkingsim. Bis zum nächsten spannenden Ort dauert es ewig. Dazwischen gibt es außer künstlichen Vogelgezwitscher und Bäumen nichts zu entdecken. Die Flora, die ich Clayton melden kann, kommt meist nur vereinzelt in der Nähe von wichtigen Orten vor. Andere Tiere oder gar Menschen sehe ich keine. Diese Open World ist riesig, sie ist aber leblos.

Zwischendurch finde ich doch noch etwas. Sammelobjekte wie Münzen oder Notizen. In einem Blogeintrag steht, wie toll das Reservat ist. Ich frage mich, wer den geschrieben haben soll. Clayton? Ich sehe hier nämlich keine Touristen. Was ich stattdessen sehe, sind einige Holzhütten, vor denen Feuer brennen, obwohl Bernie der Biber deutlich vor Waldbrandgefahr warnt. Anstatt mich gefährliche Blumen fotografieren zu lassen, sollte Clayton lieber alle offenen Feuer löschen gehen. Die machen die Welt nämlich nicht lebendiger.

 

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  • Call of the Wild: The Angler – Test zur lauflastigen Angelsim
    Fazit zu Call of the Wild: The Angler

    Ich hatte mich auf einen entspannten Angelausflug in einer schönen Open World gefreut. Stattdessen haben die Fische erst gar nicht angebissen oder ich musste ständig Kilometer weit in Zeitlupe laufen. Den Ansatz von The Angler finde ich nicht schlecht, aber die Simulation haut mich noch nicht um. Die Open World wirkt leider leblos und noch nicht fertig. Um nebenbei mal darauf zu warten, dass ein Fisch anbeißt, ist das Spiel geeignet. Aber für Entdeckungstouren oder Laufsimulationen gibt es bessere Spieletitel.

    Ann-Kathrin Günther, Redakteurin

Positiv:

Schneller und einfach erklärter Einstieg
Weitere Missionen, um die Welt zu erkunden und Reservatspflege zu betreiben
Entspanntes Angelerlebnis für zwischendurch
Eine Open World zum Erkunden

Negativ:

Leider eine ziemlich leblose Open World
Fortbewegung in Zeitlupe
Der Angelspaß hält nicht lange an

Ab in die Sammlung?

Für echte Angelexperten wird Call of the Wild: The Angler sicher keine Überraschung sein. Wer sich aber einen schnellen und leichten Einstieg, ohne große Herausforderung oder Fortschrittszwang, in das Angeln wünscht, der ist hier richtig.

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Geschrieben von Ann-Kathrin Günther
braucht kein Buch, sie hat schon eins.
1 Kommentar

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