Way of the Hunter

Test zur Jagd zwischen Kot und Verzweiflung

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Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Angebot
Way of the Hunter - PC
  • Dutzende von beeindruckend detailgetreuen Tierarten mit realistischen Verhaltensmodellen für ein wahrhaft fesselndes Jagderlebnis
  • Genieße dein perfektes Jagdabenteuer mit Freunden im Team-Modus
  • Jage wie ein Profi mit Funktionen zur Markierung von Tierspuren, Blutspurenanalyse und Schusskontrolle mit der rückspulbaren Geschosskamera "
  • Zwei große Jagdgebiete mit je 140 km²
  • Realistische Simulation von Ballistik und Geschossverhalten

*Werbung: Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Releasedatum: 16. August 2022

Genre: Abenteuer, Simulationen, Sport

USK: ab 16 Jahren freigegeben

Publisher: THQ Nordic

Plattformen: PC, PlayStation 5, Xbox Series

Way of the Hunter ist der neue Jagdsimulationstitel von THQ Nordic. Er wurde von Nine Rocks Games entwickelt und erschien für Steam, PlayStation 5 und Xbox Series. In dem Spiel dreht sich alles um das realistische Jagderlebnis, das aus der First-Person-Perspektive erlebt werden kann. Neben der Simulation gibt es noch Missionen zu erledigen, die teilweise eine Story rund um den Protagonisten River Knox entspinnen.

 

Die Story von Way of the Hunter

Mit diesem startet ihr die Jagd im Pazifischen Nordwesten. Später kann auch das europäische Transsylvanien bejagt werden. River Knox kehrt zurück, um das Jagdwesen seines Großvaters Wallace fortzuführen, während dieser im Krankenhaus liegt. Natürlich kann River jagen. Zumindest hat er das als Kind bei seinem Opa gelernt. Ansonsten arbeitet er als Stuntdouble und hat eigentlich nicht mehr viel mit der Jägerei zu tun. Zum Glück frischen Notizen die alten Erinnerungen an Früher auf und so lernen Spieler*innen zusammen mit River (wieder) jagen. Anfangs geht es darum, einfache Aufgaben zu erledigen, bevor River für die Kunden des ethischen Wildgeschäft seines Großvaters Tiere wie Hirsche jagen und erschießen muss.

Way of the Hunter

In Way of the Hunter starten Spieler*innen als River Knox in Amerika ihre Jagd.

 

Pro: Realistisches Jagdgefühl

Der Einstieg war für mich auch das Problem. Es wird empfohlen, mit dem Explorer-Modus zu starten, wenn man kein Jagdexperte ist. Trotzdem gibt es Tutorialmissionen, die einen zuerst Hirsche jagen lassen, was für mich eher die Königsdisziplin war, bevor das Spiel einem überhaupt erklärt, wie man Spuren liest. Das wiederum ist sehr praktisch und auch realistisch umgesetzt. Spieler*innen können so Schlafplätze, Tränken und Futterstellen der jeweiligen Tiere ausmachen. Dadurch kann River in seiner Enzyklopädie nachsehen, wann z.B. Hirsche essen. Dann klickt er auf seiner Karte die entdeckte Art an, z.B. Weißwedelhirsche, und sieht sofort, wo er den Futterplatz entdeckt hat. Dort muss River warten, bis die Tiere auftauchen, um sie zu erlegen. Ohne aber zu wissen, wie man Spuren ließt, ist das Töten eines Hirsches Glückssache. Denn gerade diese Wildart rennt sehr schnell davon.

Da bleibt einem nichts anderes übrig, als leise in der Hocke voran zu schleichen und nach frischen Kotspuren Ausschau zu halten. Das ist anscheinend auch Teil des Jägerberufs. Neben den Spuren und Exkrementen verlieren Tiere auch Blut, wenn sie getroffen wurden. Diese können mit dem Jagdgespür entdeckt werden. Zusätzlich müssen alle Nachwuchsjäger*innen auch noch auf die Windrichtung achten, da diese die Schusslinie und den Fluss der eigenen Duftwolke beeinflusst. Um das Glück bei der Jagd zu steigern, gibt es noch die sogenannten Caller. Diese imitieren Tierlaute und locken sie an, aber auch nur, wenn sie in der vorgegebenen Zeitspanne wiederholt werden. Ansonsten ahnen die Tiere, dass etwas nicht stimmt. Erlegte Tiere können dann für zuhause ausgestopft oder verkauft werden. Um möglichst viel Gewinn zu erzielen, braucht es die geeigneten Waffen und Zubehör wie Zielfernrohre. Damit diese gekauft werden können, sollte zunächst jede Leiche verkauft werden.

Bei der Jagd ist Way of the Hunter sehr realistisch und überzeugt auf ganzer Linie. Das richtige Einstellen des Fernrohrs auf Distanz, die Tierspuren und die Verfolgung eines angeschossenen Wilds sind hervorragend umgesetzt. Jede Jagd bringt einen voran und durch mehr Erfahrung erhält River zusätzliche Vorteile wie z.B. einen leiseren Gang. Was allerdings etwas frustrierend ist, ist das ewige Warten auf die Tiere und das langsame Schleichen.

 

Contra: Die Hintergrundgeschichte

Die Geschichte drumherum ist jedoch der Knackpunkt für mich. Wallace hat sich ein Fleischgeschäft errichtet und jagt das Wild nur nach ethischen Maßstäben, im Gegensatz zu seiner Konkurrenz. Diese behauptet zudem, dass es eine Seuche in Wallaces Gebiet gäbe, um ihm sein Geschäft zu vermiesen. Dass er seinen Enkel River Knox um Hilfe bittet, als er im Krankenhaus landet, erscheint noch glaubwürdig. Dass jener sich aber an die Jagdregeln und -abläufe aus der Kindheit erinnert, ist für mich eher fragwürdig. Zudem wird er nicht in die Art und Weise, was an der Jagd ethisch ist, eingeweiht.

Neben diesem Hauptgrund, warum River zurückkehrt, gibt es noch ein Rätsel um seine Vergangenheit. Weder sein Vater noch sein Opa haben ihm je viel über seine Mutter, die bei der Geburt verstarb, erzählt. Rivers Vater ist zudem strickt gegen die Jagd und hasst Wallace dafür. Wallace erinnert sich gerne an die Zeit von früher und zeichnet für River süße Comics. Aus all dem wird man aber nicht wirklich schlau und später trifft River auch noch auf andere alte Bekannte wie April.

Insgesamt ist es etwas schwierig, die Geschichte flüssig weiter zu erleben und immer nachzuvollziehen, warum River das Jagdgeschäft übernommen hat. Für mich wäre es leichter gewesen, einen Jäger bei der Ausbildung oder jemanden, der ein neues Revier übernimmt, zu spielen. Der Fortschritt beim Jagen ist wiederum ein Pluspunkt. Sowohl River selbst erlernt Neues als auch die Karte und die Gebiete, die man erkunden kann, werden erweitert. Fragezeichen markieren unentdeckte Orte, die z.B. ein Hochsitz oder ein Lager sein können. Hochsitze verringern die eigene Duftwolke und Lager dienen als Teleportationspunkte. Um neue Reviere zu entdecken, müssen Spieler*innen dem jeweiligen Jäger Gefallen tun.

Je weiter man vordringt, desto seltenere Tiere trifft man an. Für all das hätte ich aber keine Story gebraucht. Deshalb ist Way of the Hunter als Jagdsimulation zu empfehlen. Besonders zu zweit im Mehrspieler-Modus macht das Spiel sehr viel Spaß. Der Modus ist besonders hilfreich, um schnell Beute und somit Geld zu machen.

 

Angebot
Way of the Hunter - PC
  • Dutzende von beeindruckend detailgetreuen Tierarten mit realistischen Verhaltensmodellen für ein wahrhaft fesselndes Jagderlebnis
  • Genieße dein perfektes Jagdabenteuer mit Freunden im Team-Modus
  • Jage wie ein Profi mit Funktionen zur Markierung von Tierspuren, Blutspurenanalyse und Schusskontrolle mit der rückspulbaren Geschosskamera "
  • Zwei große Jagdgebiete mit je 140 km²
  • Realistische Simulation von Ballistik und Geschossverhalten

*Werbung: Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

 

  • Way of the Hunter – Test zur Jagd zwischen Kot und Verzweiflung
    Fazit zu Way of the Hunter

    Ich bin ein großer Fan von Simulationen, aber eine Jagdsim war für mich etwas Neues. Dementsprechend unerfahren bin ich an das Ganze herangegangen und war zu Beginn etwas überfordert. Die Kampagne hat mir nicht geholfen, mich besser einzugewöhnen, sondern wirkte für mich eher fehl am Platz. Zum Jagen nutze ich Way of the Hunter aber gerne.

    Ann-Kathrin Günther, Redakteurin

Positiv:

Das realistische Jagdgefühl
Dass auf Details wie Windrichtung geachtet werden muss
Die Teleportationspunkte auf der Karte
Zwei gleich große Gebiete zum Jagen verfügbar

Negativ:

Die unnötige Kampagne
In der Hocke langsam voranzulaufen, während man Kotspuren folgt und ewig nach dem passenden Wild Ausschau hält
Es gibt kleinere Bugs, wie z.B. dass die Bedürfniszone des Tiers verschwindet, obwohl sie angeklickt wurde

Ab in die Sammlung?

Für alle Jagdbegeisterten oder die, die sich dafür interessieren, bietet Way of the Hunter ein überzeugendes Erlebnis an.

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Geschrieben von Ann-Kathrin Günther
braucht kein Buch, sie hat schon eins.
1 Kommentar

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