Test: Stranded: Alien Dawn

Die Survival-Simulation von einem etwas anderen Planeten

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Jurassic World Evolution 2 PS5
  • Jurassic World Evolution 2 ist der mit Spannung erwartete Nachfolger von Frontiers höchst erfolgreichem Jurassic World Evolution und baut auf der Formel des bahnbrechenden und packenden Management-Simulationsspiel von 2018 auf
  • Der zweite Teil bietet eine fesselnde neue Kampagne mit Story-Fokus, unglaubliche neue Funktionen und erweckt atemberaubende, authentisch wirkende neue Saurier zum Leben
  • In Verbindung mit einem erweiterten Bausystem und mehr Gestaltungsmöglichkeiten entsteht so ein größeres, besseres und authentisches Spiel in der Jurassic World

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Releasedatum: 12. Oktober 2022 (Early Access)

Genre: Simulation, Survival, Strategie

USK: ab 16 Jahren freigegeben

Publisher: Frontier Foundry

Plattformen: PC

Stranded: Alien Dawn ist eine Survival-Simulation von Frontier Foundry, die am 12. Oktober 2022 im Early Access veröffentlicht worden ist. Nach dem Absturz einer kleinen Menschengruppe auf einem fremden Planeten muss man nun deren Überleben sicherstellen. Dazu gehört der Bau einer Basis, die Erforschung der neuen Welt und die Sicherstellung der geistigen Gesundheit der Überlebenden. Nachdem ich auf der gamescom 2022 schon einen ersten Blick auf das Spiel werfen konnte, hatte ich nun mit der Veröffentlichung der Early Access die Möglichkeit, das Spiel auch einmal selber auszuprobieren.

 

Ein Überlebenskampf, der noch vor dem Absturz beginnt

Doch bevor man in Stranded: Alien Dawn mit dem Bau der Basis anfangen kann, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Dazu eignen sich die insgesamt sechs zur Verfügung stehenden Tutorials. Hier lernt man das Wichtigste über die Steuerung, über das Errichten der Basis und deren Verteidigung. Sie sind relativ kurz gehalten, sodass man nicht erst stundenlang Zeit investieren muss, bevor man loslegen kann. Doch trotz der Kürze sind die wichtigsten Punkte abgedeckt und man geht gut gewappnet in sein erstes Survival-Abenteuer. Die Tutorials mitzunehmen ist also auf jeden Fall ratsam.

Der Überlebenskampf beginnt dann jedoch nicht sofort, denn ihr müsst euch aus einer Auswahl von 30 Charakteren zunächst einmal für genau vier entscheiden. Die einzelnen Charaktere haben hierbei nicht nur unterschiedliche Stärken und Schwächen, sondern auch eine ganz eigene Vorgeschichte. Man sollte sich für die Auswahl der Überlebenden auf jeden Fall etwas Zeit nehmen und die Vor- und Nachteile der einzelnen Charaktere gut abwägen, damit man am Ende mögliche Schwächen ausgleichen kann. Hier deckt man natürlich am besten gleich alle Fertigkeiten irgendwie ab. Doch auch, wenn man mal keine Spitzenwerte in dem ein oder anderen Wert aufweisen kann, ist das noch kein Beinbruch. Jeder Charakter hat die Möglichkeit seine Fertigkeit zu verbessern, wenn er die entsprechende Tätigkeit dazu regelmäßig ausführt. So kann z. B. der Heilungs-Wert verbessert werden, wenn der Charakter andere oder sich selbst heilt. Doch manchmal gibt es Ausnahmen. Im Profil steht dann z. B., dass ein Charakter unter keinen Umständen kämpfen wird oder Dinge herstellt. Das bedeutet natürlich, dass diese Fertigkeit dann auch nicht verbessert werden kann. Das kann unter Umständen später noch etwas unangenehme Auswirkungen haben, sollte man z. B. Pech haben und der Charakter, der in keinem Fall kämpft, wird angegriffen, während er alleine unterwegs ist.

Neben der Auswahl der Überlebenden kann man vor dem Start zudem noch einen Schwierigkeitsgrad auswählen. Der jeweilige Schwierigkeitsgrad bestimmt dabei die Menge an Ressourcen, mit denen man in das neue Spiel startet. Außerdem scheinen noch weitere Einstellungsmöglichkeiten geplant zu sein, denn im Menü gibt es noch Reiter für die Auswahl eines Szenarios, einer Region, eines Mondes und von Regeln. Allerdings gibt es dort zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Auswahlmöglichkeit. Wir dürfen also gespannt sein.

Wählt die richtige Kombination an Überlebenden.

 

Erforschung von Flora, Fauna und neuen Technologien

Auf dem fremden Planeten angekommen, findet man sich auf einem wunderschönen, teils sehr farbenfrohen Fleckchen Erde wieder, das unserem Planeten zunächst gar nicht so unähnlich zu sein scheint. Dennoch gibt es natürlich viel Neues zu entdecken. Jede Blume, jeder Busch und jedes Tier kann untersucht werden und bringt neue Erkenntnisse über die Flora und Fauna. Und das Wichtigste: Hat ein Überlebender eine Pflanze vollständig untersucht, kann diese angebaut werden. Der Ertrag der Pflanzen reicht dabei von Früchten über Korn bis hin zu Ressourcen zur Herstellung von z. B. Kleidung. Da zu Beginn jede Ressource zählt, sollte man auch gleich mit dem Anbau verschiedener Pflanzen beginnen. Doch nicht nur das Anbauen ist wichtig, auch die Abholzung zur Beschaffung von Holz und das Abtragen von Stein ist natürlich wichtig, um eine solide Basis zu erbauen. Durch das Ausschlachten der Raketenwracks findet man zudem weitere nützliche Gegenstände wie Elektronikteile, Metallschrott oder Laserpistolen. Worum man sich allerdings keine Sorgen machen muss, ist die Beschaffung von Wasser. Die Überlebenden werden zwar hungrig, aber nicht durstig. Somit hat man schon mal ein Problem weniger.

Neben dem Sammeln, Anbauen und Verarbeiten von Ressourcen ist die Forschung mit die wichtigste Aufgabe. Hierbei können neue Technologien und Kenntnisse erforscht werden, die den Aufbau der Basis vorantreiben und das Leben der Überlebenden erleichtert. Neben der Entwicklung von Solaranlagen, Energiespeichern und Kühlschränken sind auch Fortschritte im Bereich der Medizin mehr als notwendig.

Auch die Fauna hält so einiges für einen bereit, wobei die meisten Tiere, auf die man stößt, einem dann doch eher friedlich gesinnt sind. Problematisch werden diese nur, wenn sie mal wieder die Felder leerfressen und somit die Ernte vernichten. Aber dann hat man wenigstens einen guten Grund, die manchmal einfach nur süßen Tiere zu jagen und die Überlebenden mit Fleisch zu versorgen. Gefährlich wird es bei den aggressiven Tieren, die sich der Basis hin und wieder nähern und diese dann auch gezielt angreifen. Man sollte sich also früh genug an die Bewaffnung der Gruppe setzen und den Schutz der Basis gewährleisten. Dazu bietet das Spiel eine Auswahl an Zäunen und (automatischen) Fallen.

Zu Beginn wird man bei den ganzen anstehenden Aufgaben und Möglichkeiten etwas überfordert sein, denn man möchte am liebsten alles machen – und zwar sofort! Jeder Baum und jeder Busch soll gefällt und jede Pflanze und jedes Tier erforscht werden. Der Überblick darüber, was wann gemacht wird, geht dann schon mal verloren. Leider gibt es hier keine Liste mit allen aktuell in der Warteschlange stehenden Aufgaben. Das würde es einem auf jeden Fall erleichtern den Überblick zu behalten. Was man allerdings machen kann ist, die Prioritäten der Aufgaben pro Überlebenden einzustellen. Man kann z. B. sagen, dass Connor sich also zunächst um das Kochen kümmern soll, bevor er etwas anderes macht. Das kann zur Strukturierung beitragen, benötigt aber etwas Übung.

 

Angriffe, Krankheiten – Nervenzusammenbruch

Es gibt alles mögliche an Problemen und Gefahren wie z. B. Krankheiten, aggressive Tiere oder das Wetter. Doch womit ihr euch in Stranded: Alien Dawn auch auseinandersetzen müsst, ist die mentale Gesundheit eurer Überlebenden. Verlangt ihr zu viel von ihnen ab, gebt ihnen kein Bett oder keinen Tisch, an dem sie essen können, sinkt ihre Zufriedenheit. Steigt sich ihr Unwohlsein, endet dies gerne mal in einem Nervenzusammenbruch. Bei einem Zusammenbruch legt der Charakter seine derzeitige Tätigkeit nieder und wird unkontrollierbar. Wie genau sich der Zusammenbruch äußert, ist jedoch unterschiedlich. Manche wandern nur traurig umher, andere verfallen dem Frustessen und wieder andere werden aggressiv und schlagen auf Gegenstände oder andere Überlebende ein. Um den Überlebenden zu beruhigen gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder man gibt ihm die Zeit, um sich alleine zu beruhigen oder man lässt ihn von einem anderen Überlebenden K.O. schlagen.

Damit es aber gar nicht erst so weit kommt, sollte man auf die Bedürfnisse der Überlebenden eingehen. Hilfreich ist hier schon der Bau kleinerer Entertainmentanlagen wie z. B. der Boxsack oder die Dartscheibe. Die Überlebenden können so etwas Frust ablassen und sich amüsieren. Später kommt dann noch u.a. die Möglichkeit zum Musizieren hinzu.

In Stranded: Alien Dawn muss man zu Beginn viel ausprobieren und viel scheitern. Spätestens im Winter wird man merken, ob man die richtige Kombination an Charakteren ausgewählt und die klügsten Entscheidungen in der Forschung getroffen hat. Der Winter ist unerbittlich, denn Kälte, Krankheit und ggf. auch Hunger sind nun der Erzfeind. Daher ist es auf jeden Fall ratsam, sich schon ab Tag eins auf den Winter vorzubereiten. Hat man den Bogen aber einmal raus, kann einem auch die kalte Jahreszeit nicht mehr allzu viel anhaben und es warten neue Herausforderungen auf einen.

Das Beste an Stranded: Alien Dawn sind wahrscheinlich die zahlreichen Möglichketen, wie man das Spiel gestalten kann. Angefangen bei einer immer wieder individuellen Gruppe Überlebender bis hin zu der freien Gestaltung der Basis, sind dem Spieler relativ wenig Grenzen gesetzt. Man kann verschiedene Strategien ausprobieren und lernt durch Scheitern immer wieder Wege, es besser nicht zu machen. Wenn dem Spieler dann wirklich noch die Möglichkeit gegeben wird, sich zwischen verschiedenen Planeten und Bedingungen zu entscheiden, wird jeder Spielstand in Stranded: Alien Dawn vermutlich zu einem einzigartigen Spielerlebnis.
Ein Manko ist allerdings noch, dass es die Early Access-Phase zur Zeit nur in der englischen Sprachfassung gibt. Wer dem Englischen also nicht so richtig mächtig ist, könnte noch ein paar Schwierigkeiten haben, das Spiel zu genießen.

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  • Test: Stranded: Alien Dawn – Die Survival-Simulation von einem etwas anderen Planeten
    Fazit zu Stranded: Alien Dawn

    Stranded: Alien Dawn hat mich anfangs etwas überfordert und ich habe leider auch an der ein oder anderen Stelle den Überblick darüber verloren, welche Aufgaben ich nun den Überlebenden gegeben habe. Hier hätte eine genaue Auflistug aller aktiv ausgegebenen Aufgaben schon sehr geholfen. Doch nachdem ich aus diesem Fehler gelernt habe und zu Beginn nicht gleich alle Überlebende mit Anweisungen zugeschmissen habe, war ich von der Vielfalt der Möglichkeiten begeistert. Man kann viele individuelle Strategien und verschiedene Kombinationen an Gruppenmitgliedern ausprobieren. Ich bin sehr gespannt darauf, was es im Spiel noch alles zu entdecken gibt und welche Möglchkeiten uns Frontier in Zukunft noch zur Gestaltung des Spiels geben wird.

    Vanessa Jochum, Redakteurin

Positiv:

Sehr große Auswahl an Überlebenden mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Eigenschaften und Fertigkeiten
Wunderschöne Welt mit Vielem, was es zu entdecken gibt
Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten der Basis
Bei den vielen Herausforderungen und großen wie kleinen Problemchen kommt nie Langeweile auf

Negativ:

Übersicht über alle aktuell angepeilten Aufgaben fehlt, wodurch man schnell den Überblick verlieren kann
Momentan gibt es leider noch keine deutsche Übersetzung

Ab in die Sammlung?

Stranded: Alien Dawn ist jedem Strategie- und Survival-Fan nur zu empfehlen.

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Geschrieben von Vanessa Jochum
bewegt sich schneller als 5cm/s durch Raum und Zeit.

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