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Test: Prince of Persia: The Lost Crown

Ein guter Schritt in die richtige Richtung für das Franchise

Prince of Persia: The Lost Crown im Überblick

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Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Prince of Persia: The Lost Crown - [PlayStation 5]
  • Stürze dich in einem stylishen und packenden Action-Adventure-Abenteuer in ein mythologisches Persien, wo du die Grenzen von Raum und Zeit direkt beeinflussen kannst
  • Entfessle deinen inneren Krieger und nutze deine Superkräfte, um verheerende Kombos auszuführen und besiege mythologische Kreaturen die von der Zeit korrumpiert wurden
  • Verliere dich auf dem wundersamen Berg Qaf und entdecke eine verfluchte, persisch angehauchte Welt mit monumentalen Wahrzeichen und Gefahren
  • Nutze deinen Grips, um Rätsel zu lösen, versteckte Schätze zu finden und Quests abzuschließen, während du mehr über diesen verfluchten Ort lernst
  • Erlebe ein episches Abenteuer! Tauche ein in eine fesselnde und originelle Geschichte in einer fantastischen Welt der persischen Mythen; Vorbesteller erhalten das Warrior Within-Outfit

*Werbung: Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Releasedatum: 18. Januar 2024

Genre: Action, Metroidvania

USK: Ab 12 Jahren freigegeben

Publisher: Ubisoft

Plattformen: PC, Playstation 4, Playstation 5, Xbox One, Xbox Series X|S, Switch

1989 erschuf Jordan Mechner mit Prince of Persia ein ganz besonderes Spielefranchise, welches auch zu einem meiner ersten Videospielerfahrungen beitragen sollte. Nun haben wir 2024 und seit 14 Jahren keinen neuen Teil in der Reihe mehr bekommen. Dies hat sich nun allerdings endlich erledigt, denn Prince of Persia: The Lost Crown ist da und führt das Franchise in das Metroidvania-Genre. Ob Ubisoft damit ein Glücksgriff gelungen ist, habe ich als Prince of Persia-Fan der ersten Stunde für euch überprüft.

 

Prince of Persia…ohne Prinz?

Naja, die Überschrift dieses Absatzes stimmt nicht so ganz, denn es gibt einen Prinzen. Nur spielen wir ihn diesmal nicht selber, sondern müssen ihn retten. Wir schlüpfen stattdessen in die Haut von Sargon, einem der Unsterblichen, einer Art Spezialeinheit der persischen Königsgarde, komplett mit Superkräften und allem. Die persischen Avengers, wenn man so will. Nach einem Verrat am Königshaus wird der Prinz Ghassam zum Berg Qaf entführt und die Unsterblichen erhalten den Auftrag, ihn heil zurückbringen. Am Berg angekommen finden Sargon und seine Kumpanen seltsame Monster und Zeitanomalien vor. Die Rettung von Ghassam wird also kein Zuckerschlecken.

Highlight der Erzählung ist nicht die Geschichte selbst, diese hat nicht sonderlich viel Substanz. Es ist Sargon, der einen sehr sympathischen, sprücheklopfenden Protagonisten darstellt, als auch der Berg Qaf selbst, der auch in der persischen Mythologie vorkommt und eine Menge Mysterien bietet. Er ist gespickt mit Fallen, fiesen Monstern, verschiedenen Biomen und allerlei Geheimnissen. Wie kann es sein, dass wir Soldaten treffen, die eigentlich nur ein paar Tage vor uns angetroffen sind, aber der Überzeugung sind, bereits 30 Jahre am Berg verbracht zu haben? Wieso finden wir eine Leiche von uns selbst, die den Bogen unseres Kameraden bei sich trägt, der aber noch lebt und ebenfalls noch den Bogen besitzt? Und was haben die Antagonisten mit Prinz Ghassam vor? Es sei gesagt: Seid nicht allzu hoffnungsvoll, dass ihr Antworten auf all diese Fragen erhalten werdet.

Prince of Persia: The Lost Crown

Sargon ist ein sympathischer Protagonist mit der fast unlösbaren Aufgabe, die Story alleine zu tragen. | Bild: 2024 © Ubisoft


 

Prince of Persiavania

Prince of Persia fing als ein 2D-Spiel an und nach vielen erfolgreichen 3D-Titeln mit der Sands of Time-Reihe und dem Reboot von 2008 kehrt The Lost Crown nun zu diesen 2D-Wurzeln zurück. Dabei geht es natürlich deutlich rasanter und actionreicher zu als noch 1989. Sargon flitzt durch die Gebiete vom Berg Qaf und schnetzelt die Biester mit seinen zwei Schwertern nieder. An manchen Orten gelangt man mit seinen aktuellen Fähigkeiten allerdings nicht weiter und so muss man an anderer Stelle weitersuchen. Also haben wir hier ein klassisches Metroidvania vor uns. Innovativ wird das Spiel dabei zu keiner Zeit, aber die Kernelemente sind alle gut umgesetzt, wie man es von nennenswerten Genre-Vertretern gewohnt ist.

Es gibt etliches zu entdecken am Berg Qaf. Versteckte Schatztruhen, knifflige Rätsel, tödliche Fallenparcours und vieles mehr. In einem zentralen Gebiet könnt ihr für Kristalle, die ihr von besiegten Monstern erhaltet, neue Amulette und Verbesserungen für eure Waffen kaufen. Und wo wir beim Thema Amulette sind, diese und viele andere Fundsachen gibt es natürlich auch zu entdecken. Amulette verleihen euch verschiedene Effekte, wenn ihr sie anlegt, seltene Währungen schalten weitere Gegenstände bei einem Händler frei und Bruchstücke einer Steintafel erzählen euch die Geschichte vom Qaf. Schatzsucher werden hier ihre helle Freude haben. Wer sich viel auf dem Berg Qaf umschaut, kann gut und gerne zwischen 20 und 30 Stunden dort verbringen.

Prince of Persia: The Lost Crown

Fiese Bossgegner gehören natürlich auch dazu. | Bild: 2024 © Ubisoft


 

Entfesselt euer Athra

Sargon steuert sich extrem flüssig, welches für solch einen rasanten Actiontitel auf jeden Fall ein wichtiger Aspekt ist. Zu Beginn sind eure Bewegungen noch recht simpel, doch mit jeder neuen Fähigkeit, die Sargon erlernt, wird euer Repertoire ein wenig komplexer. Es bedarf schon ein wenig Eingewöhnungszeit, aber nach ein bisschen Übung bewegt man sich flink durch den Berg Qaf und weicht selbst den tödlichsten Fallen aus. Es gibt die obligatorischen Skills wie einen Doppelsprung, einem Dash in der Luft und einem Haken zum Heranziehen an Objekte. Aber auch ein paar ausgefallene Fähigkeiten stehen Sargon zur Verfügung. So kann man Gegner in einer Zeitblase einfangen und sie auf andere Gegner loslassen. Oder man erschafft ein Phantom von Sargon, zu dem man sich dann wieder zurückteleportieren kann. Dadurch entstehen Möglichkeiten für clevere Rätsel.

So schwer, dass man daran verzweifelt, werden die Puzzles in Prince of Persia: The Lost Crown nicht wirklich. Man muss vielleicht ein wenig nachdenken, mit ein wenig Logik kommt man aber immer recht zügig auf die richtige Lösung. Gleiches gilt für Platforming-Abschnitte mit Todesfallen. Sie sind herausfordernd, aber niemals unfair. Gleiches gilt ebenfalls für die Kämpfe. Bereits nach ein paar Schlägen geht man zwar drauf, aber mit gut abgepassten Blocks und Ausweichmanövern hat man kaum Probleme. Gegner kommunizieren ihre Angriffe recht gut und so hat man immer gut die Möglichkeit, aus seinen Fehlern im Kampf zu lernen.

Im Kampf verwendet Sargon seine zwei Schwerter, einen Bogen und ein Chakram, welches wie ein Bumerang zu euch zurückkehrt. Es lassen sich viele Angriffsmanöver miteinander kombinieren. Ihr rutscht in euren Gegner, tretet ihn in die Luft, schlagt dreimal zu, schießt mit eurem Bogen und löst dann eine starke, magische Spezialattacke aus. Diese benötigt Athra, eine art magische Energie, welche sich im Kampf mit Treffern und perfekten Blocks auflädt. Mit der Zeit erhaltet ihr auch Athra-Fähigkeiten, die etwas stärker sind und sich den Spezialtasten zuweisen lassen. Die Kämpfe sind, ebenso wie die Platforming-Manöver, sehr flüssig und es macht einfach nur Spaß, die fiesen Monster und Endbosse systematisch auseinander zu nehmen.

Prince of Persia: The Lost Crown

Ach ja, die guten alten Sägeblatt-Fallen, da geht einem doch das Herz auf. | Bild: 2024 © Ubisoft


 

Viele Anpassungen und Quality of Life

Was Prince of Persia: The Lost Crown hoch anzurechnen ist, ist die Tatsache, dass sich jede*r Spieler*in, egal wie erfahren, sein Spielerlebnis gestalten kann. Man kann nicht nur vorgegeben Schwierigkeitsgrade wählen, man kann sich auch seinen eigenen kreieren, indem man die Regler für bestimmte Funktionen selbst einstellt. Wieviel Schaden sollen Gegner machen? Wie lang ist euer Block-Fenster? Wie viel heilen eure Tränke? Wollt ihr auf der Karte das Ziel angezeigt bekommen oder lieber selber nach der aktuellen Mission suchen? Es gibt so viele Einstellungen, dass wirklich jeder zufriedengestellt werden sollte.

Zudem kommen ein paar Funktionen dazu, welche im Metroidvania-Genre eigentlich von jetzt an für immer dabei sein sollten. So könnt ihr Items sammeln, welche euch erlauben, an eurem Standort einen Screenshot zu machen, welcher fortan auf eurer Karte immer angezeigt wird. So könnt ihr immer Stellen überprüfen, an denen ihr vorher nicht weiter gekommen seid. Ein Problem von Metroidvanias, nämlich öfters mal die Übersicht zu verlieren, gehört damit der Vergangenheit an.

Prince of Persia: The Lost Crown

Die Karte ist Metroidvaniatypisch, hat aber einige nette, hilfreiche Funktionen. | Bild: 2024 © Ubisoft


 

Eine Atmosphäre aus 1001 Nacht

Prince of Persia: The Lost Crown schafft es durchaus sehr gut, eine orientalische Atmosphäre zu erzeugen. Der Soundtrack schickt euch mit einer Mischung aus traditionellen Instrumenten und Rockmusik durch den Berg Qaf, welcher mit seinen unterschiedlichen Bereichen immer eine gute Stimmung erzeugt. Seien es klassische Tempelanlagen mit tödlichen Sägeblättern, ein Dschungel mitsamt Käfern oder ein tiefes, dunkles Verlies, aus dessen Löchern grässliche Kreaturen kriechen. Vieles ist dabei von Elementen aus der persischen Mythologie inspiriert. Dabei gewinnt das Spiel optisch zwar keine Lorbeeren, sieht aber auch zu keinem Zeitpunkt schlecht aus.

Auch die Charaktere im Spiel sind optisch zwar gut designed, bleiben aber charakterlich etwas oberflächlich und blass. Prince of Persia: The Lost Crown kommt zwar komplett vertont daher, dennoch gibts mal wieder mit Standbildern der Figuren, die gerade sprechen. Aber wie bereits erwähnt ist die Story eh nicht der starke Punkt des Spiels, es ist vielmehr das flüssige und trickreiche Gameplay, welches zu überzeugen weiß.

 

Titelbild: 2024 © Ubisoft

Prince of Persia: The Lost Crown - [PlayStation 5]
  • Stürze dich in einem stylishen und packenden Action-Adventure-Abenteuer in ein mythologisches Persien, wo du die Grenzen von Raum und Zeit direkt beeinflussen kannst
  • Entfessle deinen inneren Krieger und nutze deine Superkräfte, um verheerende Kombos auszuführen und besiege mythologische Kreaturen die von der Zeit korrumpiert wurden
  • Verliere dich auf dem wundersamen Berg Qaf und entdecke eine verfluchte, persisch angehauchte Welt mit monumentalen Wahrzeichen und Gefahren
  • Nutze deinen Grips, um Rätsel zu lösen, versteckte Schätze zu finden und Quests abzuschließen, während du mehr über diesen verfluchten Ort lernst
  • Erlebe ein episches Abenteuer! Tauche ein in eine fesselnde und originelle Geschichte in einer fantastischen Welt der persischen Mythen; Vorbesteller erhalten das Warrior Within-Outfit

*Werbung: Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

 

Fazit zu Prince of Persia: The Lost Crown

Prince of Persia: The Lost Crown darf Hoffnung machen, wie es um die Zukunft des Franchises steht. Mit dem Remake von Sands of Time im Limbo und Ubisoft immer öfter in der Kritik vieler Spieler*innen ist es toll zu sehen, dass hier ein 2D-Spiel mit viel Herz erschienen ist, welches mit actionreichem, rasantem Gameplay zu überzeugen weiß und dabei auch eine passende Atmosphäre erzeugt. Die Story plätschert zwar ein wenig so vor sich hin und viele Charaktere bleiben etwas blass, etwa im Vergleich zum schlagfertigen Prinzen aus der Sands of Time-Reihe, aber das ist durchaus zu verkraften. Ein Metroidvania-Spinoff zu entwickeln war durchaus ein Risiko, welches sich ausgezahlt hat. Prince of Persia: The Lost Crown ist ein wirklich eine tolle Ergänzung für das Franchise.Maarten Cherek (Redakteur)

Positiv:

Klassisches Metroidvania-Gameplay mit flüssiger Steuerung
Der Berg Qaf ist ein spannendes Setting mit vielen Rätseln und Mysterien
Sargon ist ein sympathischer, sprücheklopfender Protagonist
Actiongeladene Kämpfe mit vielen verschiedenen Möglichkeiten
Viele anpassbare Schwierigkeitseinstellungen
Tolle Quality of Life-Features
Eine Menge zu entdecken, freischalten und sammeln

Negativ:

Story bleibt etwas flach
Die meisten Charaktere sind leider ziemlich blass und oberflächlich

Prince of Persia: The Lost Crown erhält den NAT-Games Award

Ab in die Sammlung?

Prince of Persia- und Metroidvania-Fans gleichermaßen sollten sich über diesen Titel sehr freuen, da er vieles richtig Macht und ein hoffnungsvolles Zeichen für künftige Prince of Persia-Spiele im gleichen Stil sein könnte.

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