Test: Eville

Das etwas andere Deduktionsspiel mit Herz

Eville im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen / In-Game-Shop

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Season-Pass für exklusive Belohnungen

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Releasedatum: 11. Oktober 2022

Genre: Deduktionsspiel

USK: keine Freigabe

Publisher: Versus Evil

Plattformen: PC, Xbox

In dem überschaulichen Dörfchen Eville tragen sich bereits seit Start des Early Access am 06. Mai 2020 mysteriöse Dinge zu. Mit einer belebten Community hat sich das Deduktionsspiel reichlich entwickelt und am 11. Oktober 2022 nun endlich vollwertig seine Tore geöffnet. Fans von Spielen wie Die Werwölfe von Düsterwald, Mafia, Town of Salem oder Among Us sollten nun aufhorchen, denn Spieleschmiede VestGames und Publisher Versus Evil haben hier einen leicht anderen Ansatz gewagt, der den ein oder anderen Twist mit sich bringt.

Bereits im Rahmen der gamescom 2022 und der damit verbundenen offenen Beta hatten wir die Chance uns das seltsame Dorf und seine Einwohner etwas genauer anzusehen. Wie und ob sich das Spiel nun im Alltagstest bewährt, erfahrt ihr nun natürlich wie gewohnt gleich hier im Test.

 

Mysteriöse Dinge geschehen in Eville

Bei Eville handelt es sich, wie bereits erwähnt, um ein soziales Deduktionsspiel. Ihr schlüpft dabei entweder in eine der verschiedenen Rollen der Dorfbewohner oder übernehmt die Gegenseite als Verschwörer und sabotiert das Dorf, was das Zeug hält. Bisher gibt es insgesamt acht verschiedene Dorfbewohner-Rollen und vier Verschwörer-Rollen, die jeweils unterschiedliche Aufgaben, individuelle Ziele und Fähigkeiten mit sich bringen – wer klassische Genrevertreter gespielt hat, dürfte das Prinzip gut kennen. In fortgeschritteneren Runden gibt es noch die Rolle des Gestaltwandlers, der noch einen zusätzlichen Twist ins Spiel bringt. Jede Spielrunde ist auf 4 bis 15 Spielende ausgelegt, wobei Rundengrößen von 6 bis 12 empfohlen sind, um ein möglichst optimales Spielerlebnis zu ermöglichen.

Jede Runde besteht aus Tag- und Nachtphasen, in denen ihr je nach Rolle verschiedene Aufgaben erledigt, Gegenstände kauft oder verwendet, oder versucht eure individuellen Ziele zu erfüllen. Dabei könnt ihr euch frei durch das ganze Dorf bewegen und mit anderen Bewohnern und Händlern interagieren. Tagsüber ist es also beispielsweise als Dorfbewohner eure Aufgabe, Opfer der vergangenen Nacht zu suchen, euch auf dem Platz mit anderen Dorfbewohnern über neue Erkenntnisse auszutauschen, wer die Verschwörer sein könnten oder sogar jemanden konkret zu beschuldigen und zu enttarnen.

Als Verschwörer müsst ihr natürlich eure Entlarvung verhindern und möglichst falsche Informationen streuen, die die Dorfbewohner auf eine falsche Fährte führen und sie vielleicht sogar dazu bringen, jemanden aus den eigenen Reihen für schuldig zu erklären. In der Nachtphase gilt es für die Verschwörer ihre Ziele zu verwirklichen und die Dorfbewohner zu töten oder zu sabotieren, während sie schlafen, oder je nach Spielmodus sogar am hellichten Tag. Soweit so das Grundprinzip.

Spoiler: Rollenübersicht

Dorfbewohner

 

Verschwörer


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Aller Einzug ist Chaos…

Um eine Runde zu beginnen könnt ihr entweder einer bestehenden Lobby beitreten oder selbst eine eröffnen. Dabei könnt ihr Spielmodus, Gruppengröße und spezielle Regeln einsehen, beziehungsweise selbst festlegen. Wollt ihr in einer geschlossenen Gruppe spielen, könnt ihr eure Lobby auch mit einem Passwort versehen. Hier ergeben sich bereits verschiedenste Möglichkeiten in euer Dorfabenteuer zu starten: Entweder ihr stürzt euch direkt ins Vergnügen und lernt während ihr spielt dazu, oder ihr spielt das Tutorial.

Wählt ihr zweiteres, werdet ihr jedch feststellen, dass das Tutorial sich wirklich nur auf die absoluten Basisfunktionen des Spiels fokussiert. Denn wie ihr beispielsweise Tränke braut, Sammelgegenstände verwendet oder was ihr gegen bestimmte Statuseffekte tun könnt, lernt ihr dort nicht. Hierfür lohnt es sich dann euch entweder Tutorials der Community oder das Tutorialvideo des Entwicklerteams zu schauen, wenn ihr möglichst ohne Überraschungen in Eville einziehen wollt. Ansonsten könnt ihr euch auch jederzeit an die äußerst freundliche und hilfsbereite Community wenden, die sowohl ingame als auch auf dem offiziellen Discordserver immer gern mit Rat und Tat zur Seite steht und auch für Spielanfänger*innen gern eine kleine Dorfführung anbietet.

Die ersten Runden verlaufen zumeist turbulent und man hat das Gefühl viel zu wenig Zeit für alles zu haben, wodurch es sich lohnen kann vor allem zu Beginn die Tag- und Nachtdauer zu erhöhen und mit benutzerdefinierten Regeln erstmal alles auszuprobieren und zu schauen, was man überhaupt alles machen kann und wo und wie sich verschiedene Dinge machen lassen. Die verschiedenen Rollen und Möglichkeiten im Gameplay und den Regeleinstellungen geben sehr viel Raum für Abwechslung und spielerische Freiheiten.

Spoiler: Basis Tutorial Video
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Ein Dorf für Jedermann

Während einer Spielrunde könnt ihr euch frei im Dorf bewegen. Hierfür könnt ihr euren Avatar wählen, mit verschiedenen Skins und Ausrüstung individualisieren und euer Haus anpassen. Das könnt ihr entweder im Hauptmenü oder auch noch innerhalb der Lobby zwischen den Runden. Für ein optimales Spielerlebnis wird das Verwenden eines Headsets empfohlen, da die meiste Kommunikation über den Sprachchat läuft, welcher jedoch nur eine gewisse Reichweite um den eigenen Avatar hat.

Für die eher introvertierten und schüchternen Spieler*innen unter euch: Keine Bange! Es gibt auch Lobbys und Spielgruppen, die rein über den schriftlichen Chat spielen oder beide Kommunikationswege akzeptieren. Meistens sind diese Regelungen bereits im Lobbynamen vermerkt oder ihr könnt einfach einem Raum beitreten und einmal fragen, ob es für alle in Ordnung ist ohne Mikrofon mitzuspielen. Geht euch trotz der im Großen und Ganzen sehr netten Spielerschaft irgendjemand doch auf die Nerven, könnt ihr einzelne Personen stummschalten oder blocken.

Ein großer Pluspunkt, der Eville auch ein Stück weit von ähnlichen Genrevertretern abhebt, ist, dass alle jederzeit am Spiel weiter teilnehmen (können) – auch diejenigen, die, die Opfer der Verschwörer geworden oder von den Dorfbewohner*innen für schuldig befunden worden sind. Gestorbene Spieler*innen nehmen als Geist weiterhin an den Runden teil und können für sie exklusive Fähigkeiten erlernen und Aufgaben absolvieren. Mit ihren Fähigkeiten können sie den Dorfbewohner*innen helfen oder gegen sie arbeiten und das Spielgeschehen etwas manipulieren. Wer also zuvor mit seiner zufällig zugeteilten Rolle unzufrieden war, kann den Tod als Chance nutzen und seine Fähigkeiten selbst wählen.

 

Technisch ein paar kleine Schwächen

So großartig wie das Spielprinzip umgesetzt ist, so schade ist es auch, dass sich einige Macken finden lassen. So lassen sich hier und dort die Lobbys nicht betreten, Fenster nicht wegklicken oder die Push-to-Talk-Funktion quittiert kurzzeitig ihren Dienst. Diese Macken lassen sich jedoch häufig durch einen Neustart beheben. Hilft das nicht, könnt ihr über den offiziellen Discordchannel relativ einfach ein Supportticket erstellen und erhaltet zügig Hilfe.

Ein weiteres Manko stellt zum einen die gefühlt geringe Menge an Erfharungspunkten, die ihr durch jeweilige Runden erhaltet, zum anderen die oftmals schwer zu erreichenden Tages- und Wochenziele dar. Dadurch fühlt sich das Erlangen von Belohnungen auf dem spieleigenen Saison-Pass etwas müßig an.

Alles in allem waren wir jedoch sehr zufrieden und sind in den vielen Stunden, die wir bisher in Eville verbracht haben zwar einigen Problemchen begegnet, jedoch hielt sich die Menge in vertretbaren Grenzen. Es ist also zu vermuten, dass sich viele dieser kleineren Hindernisse in Zukunft verringern oder auflösen werden.

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  • Eville
    Fazit zu Eville

    Eville bringt einige frische Möglichkeiten in das vielfältige Genre der Deduktionsspiele. Mit seiner Optik und den verschiedenen Möglichkeiten sich im Spiel einzubringen, schleicht es sich schnell ins Spielerherz. Zwar finden sich bei näherer Betrachtung auch relativ schnell einige Schwächen, diese lassen sich aber aufgrund des Spaßfaktors und der Communitynähe des Entwicklerteams gern verschmerzen. Bugs werden bei Meldung zeitnah gefixt und mit einer Gruppe Freunde, aber auch mit der netten Community lassen sich einige Stunden in dem seltsamen Dorf verbringen, die nicht selten extrem lustige Situationen mit sich bringen. Kurzum: Mit Eville lässt sich sehr viel Spaß haben, wenn man keine technische Meisterleistung erwartet.

    Alexander Schürlein, Teamleitung

 

Positiv:

Liebevolle Gestaltung, die schon beim Ansehen Spaß macht
Spielrunden, die auch die "Opfer" weiterhin einbeziehen
Viele Individualisierungsmöglichkeiten für Avatar und co.
Innovatives Rundendesign durch individuelle Quests und die offene 3D-Karte
Communitynahes Entwicklerteam und schneller Support bei Problemen

Negativ:

Manchmal etwas instabile Lobbys und leichtere Bugs
Saisonmäßiger "Battle"-Pass für exklusive Belohnungen benötigt unverhältnismäßig viele Ehrfahrungspunkte, um Ende zu erreichen
Einstieg je nach Erwartungshaltung etwas holprig, aber durch extrem nette Community gut machbar

Eville erhält den NAT-Games Award

Ab in die Sammlung?

Wenn man Deduktionsspiele mag, macht man mit Eville nicht viel falsch und findet darin vielleicht sogar eine geheime Perle.

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00
Alex
Geschrieben von Alexander Schürlein
hüpft als Erster ins Metal Legion Moshpit.

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