RIGS: Mechanized Combat League – Kurztest zum VR-Multiplayerbattle

Passend zum PlayStation VR-Release dürfen diverse Launchtitel natürlich nicht fehlen. Aus diesem Grund hat vor allem Sony für ein gutes Lineup gesorgt. Neben Driveclub hat es auch Until Dawn erneut auf die Konsole geschafft. Gänzlich neu hingegen ist das neue Action-Multiplayer-Spiel RIGS. Doch welchen Titel sollte man sich zusammen mit dem VR-Headset wirklich holen? Wir haben uns alle drei Titel genau angeschaut und jeweils einen Kurztest veröffentlicht.

 

Hier geht´s zu den anderen Kurztests:

 

Schnelles First-Person-Gameplay trifft auf VR

Die Shooter-Gefechte im Kampfroboter machen ordentlich Laune. Eine Art Story gibt es zwar, dient aber, wie in fast jedem Sport- oder Rennspiel, eher als Zusammenhalt für die einzelnen Matches. Als junger RIGS-Profi wollen wir natürlich groß rauskommen und diverse Sponsorenverträge durch unsere Leistungen ergattern. Zusammen im Team geht es darum, andere Teams zu schlagen und so auf einen höheren Rang zu kommen. Es stehen dabei verschiedene Roboter zur Verfügung, die man nach und nach freischaltet. Die unterstützenden Sponsoren bringen zudem neue Outfits oder Lackierungen für unseren eigenen RIG. Wem die Offline-Kampagne nicht ausreicht, der kann sich auch im Online-Modus versuchen. Beispielsweise spielt man 1 gegen 1. Hier treten nur zwei reale Spieler mit jeweils zwei KI-Freunden gegeneinander an. Wem dies immer noch nicht genug ist, der kann auch 3 gegen 3 spielen. Dieser Spielmodus erinnert einen gern an ESL-League-Titel wie Counter-Strike. Denn nur wer im Team spielt, kann auch die meisten Punkte sammeln und die Gegner ausschalten. In verschiedenen Modi geht es entweder darum die meisten Roboter zu zerstören, Touchdowns mit dem Ball zu machen oder mit dem Overdrive Modus in den Kreis auf der Karte zu springen. Der Overdrive Modus wird dank drei Kills oder dem Einsammeln von Items aktiviert. Wie auch in anderen Shootern kann man im Menü eine von vier unterschiedlichen Klassen auswählen. Jede dieser Klassen bietet Vor- und Nachteile und sind mit verschiedenen Waffen ausgestattet. Insgesamt ist RIGS ein toller Teamshooter in der neuen virtuellen Realität.

Schnelle Action macht in den verschiedenen Modi Spaß.

Schnelle Action macht in den verschiedenen Modi Spaß.

 

Wie gut ist der VR-Effekt?

In diesem Jahr begann die gamescom für uns mit RIGS, ausgerechnet dem Titel, der im Vorfeld schon beim Trailer für viel Schwindelgefühle sorgte. Damals waren wir aber schon sehr begeistert, ohne die hübschen Damen am Stand um einen Kotzeimer zu beten. Denn wem RIGS nix anhaben kann, der wird sich auch bei weiteren VR-Titeln nicht unwohl fühlen. Über Abgründe springen und mit Kopfbewegungen zielen kann für so manchen Schwindelmoment führen. Generell ist die Steuerung vor allem in den ersten Matches ziemlich gewöhnungsbedürftig. Gesteuert und geschossen wird mit dem DualShock-4-Controller, gezielt hingegen mit dem Kopf. Es bedarf einige Zeit Eingewöhnung, bis man den Dreh raus hat. Generell lassen sich mehr als drei Matches aber ohne Pause sowieso kaum spielen, da die ungewohnte VR-Umgebung einen schnell zu schaffen macht. Richtig klasse ist zudem die 360-Grad-Umgebung geworden. Bereits in der Spiellobby kann man sich überall umschauen und entdeckt viele Details an den Seiten. Diese sind aber, wie man es aktuell von der PlayStation VR leider gewohnt ist, stark pixelig.

Die unterschiedlichen Arenen sind allesamt schick und abwechslungsreich gestaltet.

Die unterschiedlichen Arenen sind allesamt schick und abwechslungsreich gestaltet.

 

Fazit:

Mit RIGS: Mechanized Combat League startet Sony einen Versuch schnelle Multiplayer-Action in die virtuelle Realität zu bringen. Das Grundkonzept ist recht simple und funktioniert deshalb auch ziemlich gut. Die schnelle Aktion kann so manchem Spieler aber böse ausstoßen, weshalb ein Demotest vorm Kauf auf jeden Fall ratsam ist. Wem die schnellen Matches allerdings nichts ausmachen, kann sich auf ein tolles Spiel freuen, was für einen Vollpreis allerdings extrem wenig Inhalt bietet. Die tolle Präsentation und die unterschiedlichen Spielmodi runden das Paket aber solide ab.

 

76

 

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Geschrieben von Tobias Liesenhoff
Chefredakteur für Games, Movies, Hardware seit Juni 2013.

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