Diablo 2: Resurrected – Test zum Dämonengeschnetzel im neuen Glanz

Diablo 2: Resurrected im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Angebot
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Releasedatum: 23. September 2021

Genre: Action Rollenspiel

USK: Ab 16 Jahren freigegeben 

Publisher: Blizzard Entertainment 

Plattformen: PlayStation 4, Nintendo Switch, Xbox Series, Xbox One, PlayStation 5, PC

Die Dämonen sind zurückgekehrt! In Diablo 2: Resurrected können wir uns abermals auf die Jagd nach den Höllendämonen Mephisto, Baal und Diablo persönlich machen und versuchen, die Welt vor dem Untergang zu retten. 20 Jahre nach der Erstveröffentlichung von Diablo 2 erschien am 23. September 2021 das Remaster des genreprägenden Meisterwerks. Blizzard sorgte damit dafür, dass sowohl Fans der Diablo-Reihe, als auch Neulinge das Abenteuer zum ersten Mal auf der Konsole erleben können. Wir haben uns für euch auf der Playstation 5 in den Kampf gegen die Dämonen gestürzt und verraten euch, ob Diablo 2: Resurrected eine gelungene Neuauflage oder ein in die Jahre gekommenes Action Rollenspiel geworden ist.

 

Darum geht’s in Diablo 2: Resurrected

Diablo 2 knüpft an die Geschichte des ersten Teils an. Nachdem die Wurzel allen Übels, Dämonenoberhaupt Diablo, anders als zunächst vermutet nicht am Ende des ersten Teils vernichtet wurde, wird es zu eurer Aufgabe, ihn endgültig zu stoppen. Zudem machen euch auch die beiden anderen finsteren Dämonen Mephisto und Baal das Leben wortwörtlich zu Hölle. Sie wollen die Welt brennen sehen und außer euch und dem Erzengel Tyrael scheint es niemand mit den Dämonen aufnehmen zu können. Es liegt also an euch, die Welt von Sanktuario zu retten und die Dämonen ein für alle mal zur Hölle zu schicken! Die Geschichte wird euch neben den Dialogen in atemberaubenden Cutscenes am Ende eines jeden Kapitels erzählt.

Schickt Diablo zurück in die Hölle.

 

Looten und Leveln bis zum Umfallen

Die Mission ist klar, kommen wir zum Gameplay. Diablo 2: Resurrected präsentiert die Grundbausteine „Looten und Leveln“ in Perfektion. Mit einer von insgesamt sieben Charakterklassen erkundet ihr die Welt von Sanktuario und metzelt Zombies und Untote ab was das Zeug hält. Fallengelassene Gegenstände und Goldstücke besiegter Gegner kommen ins Inventar und dann müssen auch schon die nächsten Kreaturen dran glauben. Für jeden besiegten Gegner erhaltet ihr Erfahrungspunkte, wodurch ihr Level aufsteigen könnt. Nach einem Levelaufstieg könnt ihr zum einen euren Charakter stärken, und zum anderen neue Fähigkeiten erlernen.

Das großartige dabei ist, dass sich alle Charakterklassen vollkommen unterschiedlich spielen und über eine Vielzahl von Talenten verfügen. Dies und die nach und nach freischaltbaren Schwierigkeitsstufen lassen euch die Welt von Diablo immer wieder aufs Neue erkunden und sorgen für einen extrem hohen Wiederspielwert. So könnt ihr euch zum Beispiel als Druide in einen Werwolf verwandeln und Zombies in Stücke reißen, oder als Amazone Gegner mit Pfeil und Bogen kalt machen. Wer auf klassische Hau-Drauf-Charaktere steht, dürfte viel Spaß mit dem Barbaren haben.

Die Steuerung funktioniert mit dem Controller einwandfrei. Durch die simple Tastenbelegung könnt ihr bis zu 12 Fähigkeiten auf die gängigen Knöpfe eures Gamepads legen. Einzig und allein die Inventarsteuerung wirkt am Anfang noch recht umständlich, aber auch daran gewöhnt man sich mit der Zeit.

Es stehen euch sieben Charakterklassen zur Auswahl.

 

Nostalgie pur

Das Remaster versorgt euch von Sekunde eins an mit dem puren Diablo-Feeling. Das liegt zum einen an den wirklich fantastischen Cutscenes. Die sind, außer dass sie aufgehübscht wurden, nämlich noch genau die gleichen wie damals, samt gleicher Vertonung. Für Fans der ersten Stunde dürfte das wie eine Reise in die Vergangenheit sein. In insgesamt rund 30 Minuten wird euch die Geschichte von Diablo 2: Resurrected in wirklich grandiosen Sequenzen präsentiert. Da bleibt einem nichts anderes übrig, als Blizzard ein Kompliment zu machen. Cinematische Cutscenes können sie einfach.

Als das Original im Jahr 2000 auf den Markt kam, war ich gerade einmal sechs Jahre alt. Ich gehöre also nicht zu denjenigen, die Diablo 2 direkt zum Release gespielt haben. Und trotzdem hat mich das Remaster durch ein weiteres Feature an die gute alte Zeit der Videospiele zu Beginn der 2000er zurückerinnert. Und zwar kann man zu jedem Zeitpunkt im Spiel zwischen dem Original und der Neuauflage hin- und herwechseln. Das versetzt die Spielerinnen und Spieler zum einen auf Knopfdruck 20 Jahre zurück und lässt sie zum anderen die aufgehübschte Neuauflage noch mehr genießen.

 

Ein wenig Kritik muss trotzdem sein

Das klingt bis hier hin ja alles schön und gut, ein wenig Kritik muss sich Diablo 2: Resurrected dann aber doch noch gefallen lassen. Zum einen wäre da der fehlende Couch Koop Multiplayer-Modus, der dem Spiel wohl das Sahnehäuptchen aufgesetzt hätte. Da dieser im 2012 erschienenen Diablo 3 vorhanden ist, wäre es doch nur logisch gewesen, den Couch Koop Modus auch für Diablo 2 zu etablieren. Aber was nicht ist, kann ja noch werden! Zum anderen die Beschränkung eurer erstellten Charaktere auf Online oder Offline. Das bedeutet, dass ihr mit eurem offline erstellten Charakter nicht online mit euren Freunden spielen könnt. Überlegt euch also im Vorhinein gut, in welchem der beiden Modi ihr einen neuen Charakter erstellen möchtet.

Zu guter Letzt ein Punkt, der manchen Spieler*innen wohl gefallen und gerade Neueinsteiger*innen wohl Probleme bereiten könnte. Das Spiel liefert euch keinerlei Erklärung. Es gibt weder Questmarker auf der Karte, noch Hinweise, wie ihr welches Item verwendet oder welche Ausrüstung bei eurem Charakter sinnvoll ist. Von den zahlreichen Runenkombinationen möchte ich gar nicht erst anfangen. Gepaart mit der Möglichkeit, seinen Charakter zu verskillen und nur einmal die Chance zu bekommen, eure Skillpunkte neu zu verteilen, kann das Spiel recht schnell sehr herausfordernd werden. Jedoch sollten sich Neueinsteiger*innen von dieser Hürde nicht abschrecken lassen, da zu wirklich allem in diesem Spiel Tipps, Tricks und Guides im Internet zu finden sind.

 

  • Diablo 2: Resurrected – Test zum Dämonengeschnetzel im neuen Glanz
    Fazit zu Diablo 2: Resurrected

    Diablo 2: Resurrected ist ein rundum gelungenes Remaster. Das Spielprinzip macht immer noch genauso viel Spaß wie damals und beweist wieder einmal, warum Diablo als genreprägendes Meisterwerk gilt. Auch die Umsetzung für die Konsolen ist mehr als gelungen. Die Gamepad-Steuerung läuft flüssig und geht leicht von der Hand. Die Cutscenes sind wie bereits erwähnt wirklich atemberaubend. Und trotz der wenigen Kritikpunkte, die sich Diablo 2: Resurrected gefallen lassen muss, kann ich die Neuauflage des Klassikers jedem Fan der Reihe, aber auch Neueinsteiger*innen nur ans Herz legen. Und solltet ihr bisher gar keine Erfahrung mit Diablo-Spielen haben, empfehle ich euch die Prime Evil Collection, die enthält für einen Aufpreis von 20 Euro nämlich auch noch Diablo 3 samt DLCs.  Abschließend möchte ich festhalten, dass mich Diablo 2: Resurrected voll und ganz abgeholt hat und wirklich jeden Cent wert ist. Deswegen erhält das hervorragende Remaster von mir den NAT-Games Award.

    Lukas Runde, Redakteur

 

Positiv:

Nostalgie pur für alle Diablo-Fans
Unterhaltsames Gameplay mit intuitiver Steuerung auf der Konsole
Ein hoher Wiederspielwert mit herausfordernder Schwierigkeit
Fantastische Cutscenes

Negativ:

Kein Couch Koop Multiplayer
Wenig Erklärungen für neue Spieler
Festlegung von Charakteren auf online oder offline

Diablo 2: Resurrected erhält den NAT-Games Award

Ab in die Sammlung?

Sowohl langjährigen Fans der Diablo-Reihe als auch interessierten Neueinsteiger*innen kann ich Diablo 2: Resurrected ans Herz legen.

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Geschrieben von Lukas Runde
Redakteur im Bereich: Games, Movies