devolo GigaGate – Test der neuen kabellosen Highspeed WLAN-Bridge

Wir haben uns bereits 2014 und 2015 die Powerline Adapter in den Versionen 500 AV Wireless+ und 1200+ WiFi ac genauer angeschaut und jeweils über einen Testzeitraum von zwei Monaten ausführlich unter die Lupe genommen. Nun gibt es einen indirekten Nachfolger, der alles auf eine andere Weise besser machen soll: das devolo GigaGate. Doch lohnt sich der Umstieg auf die kabellose Highspeed WLAN-Bridge-Lösung? In unserem Test verraten wir euch, ob sich der Kauf lohnt oder ob man lieber zu den bewährten Powerlines greifen sollte.

 

Der Lieferumfang und die Verarbeitung

Das Starter Kit des devolo GigaGates besteht aus der GigaGate Base und dem Satelliten, die per mitgeliefertem Stromkabel verbunden werden. In der Verpackung liegt zudem eine kurze Anleitung bei, die anhand von Bildern in wenigen Schritten die Installation erklärt. Im Gegensatz zu der Powerline 1200+ liegen im Karton sogar zwei LAN-Kabel bei – so gehört sich das devolo! Eine CD-Rom mit Treibern ist nicht notwendig, da die Bridge dank Plug´n´Play ohne Installation genutzt werden kann. Die Base wird per LAN-Kabel an den Router angeschlossen. Der Satellite wird in der Nähe eurer Multimedia-Geräte platziert, damit möglichst viele angeschlossen werden können. Wie bereits bei der Powerline fiel uns beim Auspacken direkt auf, dass devolo nicht an der Produktion gespart hat. Sowohl die Verpackung als auch die beiden Bridges sind sehr hochwertig verarbeitet und bieten eine sehr gute Qualität. Wer beim Anschließen Probleme haben sollte, der kann sich Montags bis Samstags an die für den normalen Festnetztarif erreichbaren Kundenhotline melden. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und helfen direkt per Telefon.

 

Die Funktionen und Leistungen der Adapter

Das besondere am GigaGate ist die sehr schnelle Punkt-zu-Punkt-Verbindung, die uns während der knapp zwei monatigen Testphase nicht einmal enttäuschte. Durch die Wireless-Verbindung gibt es im Vergleich zu den Powerline-Adaptern keinen einheitlichen Stromkreis mehr, der für eine saubere Verbindung notwendig wäre. Somit ist es sogar möglich, mehrere Wohnungen dank der Funkverbindung zu versorgen. Insgesamt bietet der Satellite fünf Ethernet-Anschlüsse für Multimediageräte. Diese werden in vier Fast Ethernet-Ports und einen Highspeed Gigabit-Port aufgeteilt. Letzteres bietet die Möglichkeit bis zu 1000 MBit/s zu übermitteln und somit ausreichend Power für den gewünschten Dienst zu liefern. Auch unsere vom Provider vertraglichen 100 MBit/s kamen an jedem Gerät zu jeder Zeit gleichmäßig durch – perfekt! Dazu kommen noch zwei WLAN-Techniken, einmal das Wi-Fi 1733 auf der Frequenz 5 GHz und das Wi-Fi 300 auf der Frequenz von 2,4 GHz. Somit ist auch für die perfekte Drahtlosverbindung im gesamten Haus gesorgt. Mit dem WLAN-Standard Wi-Fi OFDM (IEEE 802.11a, g, n, ac) werden alle gängigen Geräte bedient und auf insgesamt 300 Metern merkbar erreicht. Sowohl bei einer schwächeren DSL-Leitung als auch bei einem Glasfaseranschluss mit bis zu 500 MBit/s erlebt man dank des devolo GigaGates keine Qualitätseinbußen. Besonders interessant: Während unseres Tests hatten wir keinen einzigen Ausfall oder Abbruch der Verbindung zwischen Fritzbox (in unserem Test das Modell 7430) und dem Satelliten. Dies sah bei der Powerline 1200+ schon ganz anders aus. Dank der hohen Funkleistung ist eine Verbindung sowohl per Kabel, als auch per WLAN problemlos möglich. Einen großen Nachteil gibt es allerdings. Wer, wie wir, sowieso schon viele Kabel und Boxen im Flur an der Telefondose / Kabelanschluss dank Router, Smart Home-Box und Philips Hue-Bridge liegen hat, der kann sich auf weitere Kabel und die GigaGate-Base freuen. Denn anders als noch bei der Powerline, ist dieses Gerät nicht direkt mit der Steckdose kompatibel, sondern muss auf einem Untergrund platziert und mit einem externen 12 V DC-Stromkabel verbunden werden. Somit fehlt auch ein Steckdosenplatz, der im schlimmsten Fall bereits durch etwas anderes belegt ist. Bedenkt dies vor dem Kauf!

 

Positiv:

Die bislang zuverlässigste Netzwerk-Verbindung auf dem Markt
Fünf Ethernet-Anschlüsse, einer davon ist Gigabit mit bis zu 1000 MBit/s
Wi-Fi 1733 auf der Frequenz 5 GHz und das Wi-Fi 300 auf der Frequenz von 2,4 GHz vorhanden
Dank Plug & Play ist die Installation kinderleicht
Hochwertige Verarbeitung und drei Jahre Garantie von devolo

Negativ:

Im Vergleich zu der Powerline muss ein externes Netzteil für Strom verwendet werden
Hohe Anschaffungskosten
  • devolo-gigagate-wallpaper-logo-nat-games-test-review
    “Erst war ich ein wenig skeptisch, ob WLAN-Bridges wirklich den gewünschten Effekt haben. Nachdem die Wireless-Technik bereits vor ein paar Jahren bei anderen Herstellern weniger Erfolg hatte, gelang es devolo mit dem GigaGate eine der stabilsten Netzwerkverbindungen zu erschaffen. Wer sich ohne Qualitätsverluste und zukunftsorientiert vernetzen möchte, der kommt um die neue Hardware von devolo nicht drumherum. Auch in den hintersten Ecken, im Garten und sogar bei den Garagen war dank der Technik noch sehr guter WLAN-Empfang zu messen. Einzig der etwas höhere Anschaffungspreis könnte viele vom Umstieg abschrecken. Ich kann es trotzdem jedem empfehlen!”
    Tobias Liesenhoff, Chefredakteur

devolo GigaGate erhält den NAT-Games Award

Ab ins Heimnetz?

Wer die bislang sicherste, schnellste und stabilste Wireless-Verbindung für sein Heimnetzwerk sucht, der kommt um das devolo GigaGate nicht drumherum.

Geschrieben von
freut sich sehnsüchtig auf das Finale in diesem Jahr.

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