Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles

Test zum Animeprügler mit Schwertern

Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles im Überblick

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Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

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Demon Slayer -Kimetsu no Yaiba- The Hinokami Chronicle (Playstation 4)
  • Berauschende Arenakämpfe - Meistere die Vielzahl spektakulärer Fähigkeiten einer Menge von Charakteren aus dem Anime, darunter Tanjiro und Nezuko
  • Nimm das Schwert von Tanjiro Kamado und leite seine Reise, um ein Dämonentöter zu werden und Nezuko wieder in einen Menschen zu verwandeln
  • Action und Drama erreichen ihren Höhepunkt in speziell entwickelten Schlachten gegen mächtige Dämonen, die Tanjiros Mut auf die Probe stellen
  • Die englischen und japanischen Originalbesetzungen des Anime kehren zurück, um ihre authentischen Darstellungen in das Spiel einzubringen

*Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Releasedatum: 15. Oktober 2021

Genre: Beat’em Up

USK: ab 16 Jahren freigegeben

Publisher: Sega

Plattformen: PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X/S, Microsoft Windows

Beliebte Shōnen-Anime bekommen früher oder später meist eine Videospieladaption in Form eines Kampfspiels. Mit das bekannteste Beispiel ist hier die Naruto: Ultimate Ninja Reihe. Dieselben Entwickler, namentlich CyberConnect2, haben nun am neuen Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles gearbeitet. Seit dem 15. Oktober 2021 ist das Anime-Kampfspiel draußen und wir verraten euch, was das Game so kann.

 

Überschaubare Möglichkeiten

Wie es sich für eine Animeadaption gehört, könnt ihr in Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles die Geschichte aus dem Anime nachspielen. Darüber hinaus bietet das Game die Standard-Modi, wie den VS-Modus, in dem ihr gegen den Computer oder andere Spieler lokal oder online antretet. Wirklich spannende weitere Optionen gibt es leider nicht. Natürlich könnt ihr euer Können im Trainings-Modus verbessern und freigespielte Musik, Videos, Bilder und Zitate anschauen beziehungsweise anhören, aber viel mehr gibt es in Demon Slayer leider nicht zu tun. Das ist kein Beinbruch, da der Fokus auf den spektakulären Kämpfen liegt, doch zusätzliche Herausforderungen, wie aufeinander folgende Kämpfe, hätten dem Spiel sicherlich gutgetan. So bleibt euch, nachdem ihr die Story durchgespielt habt, nur noch der gute alte VS-Mode übrig.

Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles

Neben der Story und dem VS-Modus gibt es nicht sonderlich viel zu tun.

 

Wie im Anime

Immerhin macht das Spiel, was den Story Mode angeht, einen guten Job. Ihr spielt hier die erste Staffel des Animes und den Film Mugen Train nach. Die gesamte Familie vom Protagonisten Tanjirō Kamado wurde von einem Dämon ausgelöscht. Nur er und seine Schwester sind noch übrig. Letztere wurde aber selbst in einen Dämon verwandelt. Tanjirō macht sich also auf, ein Dämonenjäger zu werden, um einerseits Rache zu nehmen und zum anderen eine Möglichkeit zu finden, seine Schwester wieder in einen Menschen zu verwandeln. Neben Ingame-Cutscenes, die dem Look des Originals sehr nahe kommen, gibt es zudem erkundbare Passagen im Game. Bekannte Schauplätze aus dem Anime können so durchforstet werden, bis ihr zu den eigentlichen Kämpfen kommt.

Die begehbaren Karten fallen allerdings recht unspektakulär aus. Im Grunde lauft ihr einen linearen Weg ab, auf dem hier und da ein paar Abzweigungen zu finden sind. Am Ende des Levels erwartet euch aber stets der eigentliche Showdown. Auf dem Weg dorthin findet ihr Kimetsu-Punkte, mit denen ihr neue Belohnungen, wie zum Beispiel Profilbilder erkaufen könnt. Darüber hinaus habt ihr die Möglichkeit Erinnerungsfragmente einzusammeln und mit NPCs zu reden, wodurch weitere Videos freigeschaltet werden, die die Geschichte im Spiel vertiefen. Die Story ist in mehrere Kapitel aufgeteilt und bietet spannende Boss-Kämpfe. Die sind wirklich das Highlight des Story-Modes. Wie es sich für Endbosse gehört, haben sie eigene Angriffsmuster, die durchschaut werden müssen. Für ein episches Ende sorgen Quick-Time-Events, die Szenen aus dem Anime sind und wirklich was hermachen. Insgesamt muss man sagen, dass sich der Story Mode stark an dem Original orientiert und dem sogar optisch sehr nahekommt.

Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles

Der Style des Animes ist gut getroffen. Insbesondere beim Nachspielen der Geschichte fällt das positiv auf.

 

Einfach, aber gut

Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles ist ein typischer Arena-Fighter. Nach Abschluss der Story stehen euch insgesamt 18 Charaktere zur Verfügung, wovon sich aber eigentlich nur 12 wirklich unterschiedlich spielen. Die anderen sind lediglich Varianten mit denselben Angriffen bis auf die ultimativen Angriffe. Letztere sehen dafür wirklich spektakulär aus – wer die Ultimate Ninja Reihe kennt, weiß, was gemeint ist. Neben einer Taste für normale Angriffe gibt es noch eine für Spezialattacken, die je nach Eingabe unterschiedlich ausfällt. Zudem verfügt jeder Kämpfer über die Möglichkeit den Gegner zu werfen, einen Dash auszuführen und statt Ultimates Boosts zu verwenden, die die Angriffe verstärken. Die Story ausgenommen werden die Kämpfe stets mit zwei Charakteren bestritten. Der zweite Kämpfer kann Unterstützungsangriffe leisten oder euch aus der Gefahrenzone retten, wenn ihr zum Beispiele gerade verkloppt werdet. Sie können sogar selbst eingewechselt und von euch gesteuert werden – die Lebensanzeige wird jedoch von beiden geteilt.

Eine interessante Idee ist die zeitliche Begrenzung für Kombos. Am Bildschirmrand läuft eine Leiste ab, die eine Kombo sofort beendet, selbst wenn weiter angegriffen wird. Ob einem das gefällt, muss jeder für sich entscheiden, aber immerhin kommen so keine minutenlangen Angriffe zustande, in denen der andere Spieler nur noch zusehen und abwarten kann. Die Online-Kämpfe laufen bisweilen passabel und machen Laune. Allerdings kommt mit der geringen Anzahl an verschiedenen Charakteren nur wenig Abwechslung ins Spiel. Zumal neben den Kämpfen und der Story nicht viel zu machen ist. Die Entwickler haben immerhin bereits sechs neue Kämpfer versprochen, die im Laufe der Zeit kostenlos hinzukommen sollen.

Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles

Die Kämpfe machen Laune und optisch einiges her.

 

Für die Fans

Alles in allem ist Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles ein solides Anime-Kampfspiel – wobei der Anime-Part hier überwiegt. Fans der Serie kommen klar auf ihre Kosten. Die Story ist gut umgesetzt und wirkt mit der gelungenen japanischen aber auch englischen Synchronisation wie das Original. Allerdings bietet es für Kenner der Serie keine Überraschungen, da die Geschichte detailgetreu nacherzählt wird. Als reines Kampfspiel gesehen, macht das Game nichts falsch – aber auch nichts Außergewöhnliches. Es bleibt bei dem altbekannten Prinzip, der sich schon die Ultimate Ninja Reihe bedient hat. Die Kämpfe aus dem Story Mode können zwar jederzeit erneut gespielt werden, aber ansonsten ist der Wiederspielwert bisher gering. Wer jedoch Spaß an Online Matches hat, wird wahrscheinlich auf seine Kosten kommen. Kennt ihr den Anime nicht, habt ihr mit dem Game immerhin die Möglichkeit die tolle Geschichte nun zu erleben. Wen die Story aber ohnehin nicht interessiert und nur ein neues Kampfspiel sucht, der sollte anderweitig zugreifen oder zumindest abwarten bis mehr Kämpfer zu Verfügung stehen.

Angebot
Demon Slayer -Kimetsu no Yaiba- The Hinokami Chronicle (Playstation 4)
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  • Action und Drama erreichen ihren Höhepunkt in speziell entwickelten Schlachten gegen mächtige Dämonen, die Tanjiros Mut auf die Probe stellen
  • Die englischen und japanischen Originalbesetzungen des Anime kehren zurück, um ihre authentischen Darstellungen in das Spiel einzubringen

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  • Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles
    Fazit zu Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles

    Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Hinokami Chronicles ist definitiv was für die Fans des Animes. Der Story Mode hält sich so nah an der Serie, dass man glatt meinen könnte, es handelt sich sogar um das Original. Ich persönlich hatte schon immer Spaß an Spielen wie Naruto: Ultimate Ninja, daher ist es nicht verwunderlich, dass auch The Hinokami Chronicles nach meinem Geschmack ist. Ich hätte mir allerdings mehr Kämpfer zum Release gewünscht. Nachdem ich die Story durch und ein paar Kämpfe bestritten hatte, wusste ich nicht so recht, was ich noch machen sollte. Ein paar neue Kämpfer sollten aber frischen Wind in das Game bringen.

    Fabian Konschu, Redakteur

 

Positiv:

Die Inszenierung der Story kommt dem Anime sehr nahe
Die Kämpfe und insbesondere die ultimativen Techniken sehen spektakulär aus
Das Kampfsystem ist leicht zu erlernen und macht Spaß
Sowohl die japanische als auch die englische Synchronisation macht einen guten Job

Negativ:

Relativ wenig Charaktere zum Release
Die Auswahl an verschiedenen Modi ist überschaubar
Der Wiederspielwert ist eher gering

Ab in die Sammlung?

Für Fans des Animes gibt es eigentlich keinen Grund zu zögern. Wer die anderen Spiele des Entwicklers kennt, weiß im Prinzip, was zu erwarten ist. Solltet ihr vor allem nach einem neuen Fighting Games suchen, so gibt es sicherlich noch Ausbaupotenzial.

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Geschrieben von Fabian Konschu
Redakteur im Bereich: Games Hört am liebsten Radio Los Santos
1 Kommentar

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