Before We Leave

Test zum einsteigerfreundlichen Strategiespiel

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Releasedatum: 8. Mai 2020

Genre: Strategie

USK: keine Freigabe

Publisher: Balancing Monkey Games

Plattformen: PC

Aktuell müssen Fans großer Aufbau-Strategie-Titel eine Durststrecke überstehen. Anno 1800 ist beispielsweise erst vor 2 Jahren erschienen und bis zum nächsten Die Siedler-Teil wird es wohl noch etwas dauern. Um das Loch zu füllen, haben wir uns den 2020 erschienenen Indie-Titel Before We Leave einmal genauer unter die Lupe genommen und verraten euch, ob das kleine Entwicklerstudio mit der großen Konkurrenz mithalten kann.

 

Friedvolles Miteinander

In Before We Leave verschlägt es euch auf einen menschenverlassenen Planeten, in dem ihr die Zivilisation wieder aufbauen müsst. Und wenn wir Planet sagen, dann meinen wir Planeten. Ihr schaut aus der Vogelperspektive auf einen kugelrunden Planeten, der aus zahlreichen hexagonalen Feldern besteht. Je weiter ihr voranschreitet, desto mehr Flächen deckt ihr vom Planeten auf und vervollständigt ihn schlussendlich. Die einzelnen Inseln sind dabei durch Wasser getrennt, sodass ihr euch hier nicht nur auf ein bestimmtes Areal konzentrieren könnt, sondern wirklich den gesamten Planeten im Auge behalten müsst. Später wird es noch komplizierter, denn ihr müsst wissen: Es gibt mehr als nur einen Planeten. Und alle bieten unterschiedliche Ressourcen an.

Der Planet ist übrigens nur von euch bewohnt. Es ist also nicht möglich, wie in anderen Aufbau-Strategiespielen von seinen Nachbarn attackiert zu werden. Diese Tatsache hebt Before We Leave von einigen großen Genrevertretern ab und macht es zu einem harmonischeren Spiel. Ihr habt alle Zeit der Welt, mit der Menschheit den Planeten besiedeln, ohne dass euch andere Völker mit ihren Armeen im Nacken sitzen.

 

Ihr startet mir nur wenig Mitteln, die Menschheit wieder aufzubauen.

 

Die Menschheit kommt wieder hervor

Der Aufbau der Städte erfolgt wie in vielen anderen Strategiespielen auch. Ihr beginnt damit, erste Hütten zu setzen, in denen Menschen einziehen. Daraufhin müsst ihr euch um die Beschaffung von Rohstoffen wie Holz kümmern, um weitere Gebäude zu bauen. Eure Arbeiter wollen natürlich versorgt werden und so benötigt ihr Lebensmittel, um ihre Grundbedürfnisse zu stillen, und Werkzeuge, damit sie mit gefüllten Bäuchen an die Arbeit gehen können. Abseits dessen gibt es weitere Bauwerke, mit denen ihr beispielsweise weitere Gebäude durch Forschung freischalten könnt. Der Forschungsbaum bietet zahlreiche Möglichkeiten und wir durch ein Liniendiagramm übersichtlich dargestellt.

Ihr müsst dabei nur bedenken, dass die Gebäude mit einem Weg verbunden sein müssen. Durch den hexagonalen Aufbau fiel es mir allerdings schwer, die Gebäude so anzuordnen, dass sie möglichst platzsparend angeordnet sind. Bei den sonst vorhandenen Kästchen ist es ein leichtes, Straßen zwischen Häusern hindurchlaufen zu lassen. Doch bei der hexagonalen Anordnung sahen meine Wege aus wie ein Spinnennetz, das von einer desorientierten Spinne gesponnen wurde.

 

Es gibt sogar unterschiedliche Areale, in denen ihr bauen könnt.

 

Verschmutzt den Planeten kein weiteres Mal

Ihr bestimmt das Tempo beim Bau selbst, indem ihr in Echtzeit zwischen verschiedenen Geschwindigkeitsstufen hin- und herschaltet. Solltet ihr eine kleine Bedenkzeit brauchen, könnt ihr das Spiel jederzeit pausieren. Alternativ könnt ihr das Spieltempo auf ein Vielfaches einstellen, wenn ihr beispielsweise auf die Fertigstellung einer Forschung wartet.

Beim Bau der Gebäude müsst ihr darauf achten, dass ihr Dreckschleudern in separaten Arealen niederlasst. Manche Gebäude erzeugen nämlich so viel Abgase, dass die Anwohner sich daran stören könnten. Habt ihr eure Stadt weitestgehend ausgebaut, müsst ihr im Blick haben, dass eure Ressourcenkette so gut funktioniert, dass die Stadt autark leben kann.

 

Die Planeten bieten unterschiedliche Ressourcen.

 

Dicht besiedelt und doch allein

Dadurch, dass es sich bei Before We Leave um keinen außergewöhnlich großen AAA-Titel handelt, fallen einige Funktionen weg, die wir von größeren Genrevertretern gewohnt sind. Es ist beispielsweise nicht möglich kooperativ oder kompetitiv mit euren Freunden zu spielen. Das Spiel ist eine reine Singleplayer-Erfahrung und behält auch hier seine treue Linie des friedvollen und stressfreien Bauens bei. Hinzu kommt der einfache Schwierigkeitsgrad. Das Spiel bestraft euch nicht mit einem Sturz eures Budgets oder der Zufriedenheit eurer Bewohner, wenn ihr mal einen Fehler begeht.

Naja, ganz so alleine seid ihr nicht. Denn eine Sache habe ich euch bis zum Schluss verschwiegen: Die Uralten Wächter. Ihr buddelt nämlich nach antiken Technologien und findet dabei die Wächter aus älteren Zeiten vor. Diese sind euch leider feindlich gesinnt und es bedarf bestimmter Technologien, um euch die Wächter vom Hals zu halten.

  • Before We Leave
    Fazit zu Before We Leave

    Before We Leave hebt sich dadurch ab, dass es ein entspanntes Aufbautempo bietet. Veteranen könnten sich vielleicht zu schnell mit dem Spiel langweilen. Doch dadurch, dass Before We Leave kein Vollpreistitel für 60 Euro ist, kann ich das Spiel wirklich jedem empfehlen, der sich auch nur ansatzweise für Aufbau-Strategiespiele interessiert und die Wartezeit bis zu den nächsten großen Klassikern überbrücken will.

    Jasmin Beverungen, Lektorin

 

Positiv:

Entschleunigtes Aufbautempo durch fehlende Konkurrenz
Zahlreiche Forschungsfelder, die übersichtlich dargestellt werden
Uralte Wächter bringen doch etwas Pepp ins Spiel
Durch den einfachen Schwierigkeitsgrad sehr einsteigerfreundlich

Negativ:

Hexagonaler Aufbau mit Planetenansicht kann unübersichtlich werden mit der Zeit
Strategie-Veteranen könnten etwas unterfordert sein

Ab in die Sammlung?

Wer sich beim Bauen von Siedlungen immer schon gestresst gefühlt hat und sich die Wartezeit bis zum nächsten Die Siedler-Titel vertreiben will, für den könnte Before We Leave ein echter Geheimtipp sein.

Titelbild: © Balancing Monkey Games

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10
Geschrieben von Jasmin Beverungen
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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