Battlefield 2042

Test zum Shooter, bei dem wir noch abwarten sollten

Battlefield 2042 im Überblick

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Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Angebot
Battlefield 2042 - Standard Edition - [Playstation 4]
  • Eine aus den Fugen geratene Welt – Im Jahr 2042 haben extreme Wetterbedingungen und Konflikte um Ressourcen das Kräfteverhältnis der Weltmächte verändert
  • 128 Spieler:innen gleichzeitig – Zum ersten Mal in der Geschichte von Battlefield können 128 Spieler:innen gleichzeitig das ganze Ausmaß des Krieges erleben. (Xbox One und PlayStation 4 unterstützen 64 Spieler:innen. 128 Spieler:innen und große Karten sind auf Xbox Series X|S, PC und PlayStation 5 verfügbar.)
  • Weitläufige und dynamische Gebiete – Sieben riesige Karten vermitteln ein noch stärkeres Gefühl für spektakuläre, groß angelegte Schlachten, die einer überarbeiteten Designphilosophie folgen
  • Ein topmodernes Arsenal – Lasse deiner Kreativität im Kampf freien Lauf – mit einem vollen Arsenal modernster Waffen, Fahrzeuge, Jets, Helis und brandneuer Ausrüstung, die von der nahen Zukunft des Jahres 2042 inspiriert wurden
  • Spezialisten – Wähle deine Rolle auf dem Schlachtfeld und bilde mit dem neuen Spezialistensystem maßgeschneiderte Trupps

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Releasedatum: 19. November 2021

Genre: Ego-Shooter

USK: ab 16 Jahren freigegeben

Publisher: Electronic Arts

Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 5, Xbox Series

Ein neues Jahr, ein neuer Battlefield 2042-Teil. Ähnlich zu anderen prominenten Ego-Shooter erscheint auch das „Schlachtfeld“ in regelmäßigen Abständen und möchte mit seinen Neuerungen überzeugen. Doch gerade zum Start hatte das Spiel mit zahlreichen Bugs zu kämpfen, sodass die Kritiken von Käufer*innen vermehrt negativ ausfielen. Fahrzeuge, die an Wänden hochfahren konnten, waren da noch das Witzigste. Doch wie sieht es nach einigen Wochen aus? Haben die ersten Bugfixes geholfen? Das erfahrt ihr in unserem Test!

 

Der Dritte Weltkrieg ist nahe

Wie der Name schon verrät, spielt Battlefield 2042 in der nahen Zukunft. Die Welt ist vom Klimawandel gezeichnet und Naturkatstrophen fegen über die Welt hinweg. Die Ressourcen werden knapp und die Menschheit kämpft ums Überleben. Dabei spielen Russland und USA die größte Rolle, denn sie wollen für das Wohl ihres eigenen Volkes sorgen. Deutschland gibt es in seiner jetzigen Form nicht mehr und wurde aufgrund des Staatsbankrotts des Europäischen Union aufgelöst. Nun rekrutieren Russland und die USA die Staatenlosen, um auf ihrer Seite zu kämpfen.

Leider bekommt ihr die Geschichte nicht in einer schön inszenierten Kampagne erzählt, sondern müsst die Zusammenhänge selbst aus den Schlachten erörtern. Außerdem planen die Verantwortlichen, die Story durch die Season Pässe zu erweitern. Bei so einem spannenden Szenario hätte ich mir allerdings gewünscht, dass zumindest eine kleine Kampagne im Spiel eingebaut ist, auch wenn das bedeutet hätte, dass die Multiplayer-Modi kleiner ausfallen.

Weit und breit sind keine anderen Spielenden zu sehen. Erst an den Punkten geht die Post ab.

 

Ein wahres Bugfest, das anhält

Da die Kampagne nun weggefallen ist, wurde zur Freude aller Multiplayer-Spielenden der Mehrspielermodus erweitert. Obwohl der Fokus jedoch auf den Multiplayer-Partien lag, hatte das Spiel zum Release, wie eingangs erwähnt, mit zahlreichen Bugs zu kämpfen. Und das in einem höheren Maße, als man es von vorherigen Battlefield-Teilen gewohnt war. Das Spiel hatte mit Bildrateneinbrüchen zu kämpfen, selbst bei empfohlener Hardware-Ausstattung. Dadurch wurden die ersten Multiplayer-Schlachten teilweise unspielbar.

Auch die Wiederbelebung hat zu Anfang nicht immer geklappt. Manchmal hing ich im Wiederbelebungsmenü fest und hatte keine Chance, durch den ablaufenden Timer zurückgeholt zu werden. Da half es nur, das Spiel einmal komplett zu schließen. Noch schlimmer war es, dass auf dem Schlachtfeld Freunde von Feinden nicht unterschieden werden konnte, da schlichtweg die Markierung fehlte. Da beide Teams die gleichen Spezialisten einsetzen können, führte das oft zu Verwechslungen.

Und was sollen wir sagen? Auch der aktuelle Patch 3.1 hat viele der Probleme nicht fixen können. Der Wiederbelebungsbug taucht beispielsweise immer noch auf. Doch zumindest läuft das Spiel nun stabiler als zuvor und dementsprechend können Interessierte nun endlich einen vernünftigen Blick ins Spiel werfen.

Ein Weihnachts-Massaker in Shootern? Das gibt es nur in Portal!

 

Multiplayer-Modi als Flaggschiffe

Doch genug der Kritik, kommen wir zum positiven Punkt von Battlefield 2042: Den zahlreichen Multiplayer-Modi. Wer es klassisch mag, der wird in All-out Warfare sein Glück finden. Dadurch, dass nun 128 Spieler*innen auf den Karten zu finden sind, sollte man eigentlich erwarten, dass sich die Dichte an Spielenden und die Häufigkeit auf Zusammenstöße erhöht. Doch dadurch, dass die Karten ebenso auf eine immense Größe herangewachsen sind, läuft man trotzdem ab und an durch ein leeres Gebiet und trifft selten auf andere Spielende. Hinzu kommt, dass die Maps an sich ebenso trist wirken und kaum Wiedererkennungspunkte hat, die startenden Raketen mal ausgenommen. Als Modi winken Eroberung und Durchbruch, es bleibt abzuwarten, ob weitere Modi mit kommenden Seasons folgen werden. Auch die versprochenen Naturkatstrophen sind mit dem Tornado bislang etwas mau. Doch wer weiß, vielleicht werden auch hier weitere Katastrophen hinzukommen.

Die Hazard Zone erinnert an andere Genre-Vertreter wie Escape from Tarkov oder Tom Clancy’s The Division. Der Modus heißt Spielende in 4er-Teams willkommen, die auf etwas kleineren Schlachtfeldern als im All-out Warfare-Modus Datenlaufwerke sammeln müssen. Doch natürlich gibt es weitere Teams, die ebenfalls an die Datenlaufwerke wollen. Hier stattet ihr zu Beginn euren Spezialisten aus. Dafür verwendet ihr die Währung aus Hazard Zone, die ihr aus vorherigen Matches erspielt habt. Habt ihr keine Währung erspielt, startet ihr mit der minimalsten Ausstattung. Mit diesem Modus hatte ich am meisten Spaß, da man hier auf mehr Kommunikation mit dem Team angewiesen ist in All-out Warfare. Hier ist es möglich, strategisch an die Runden heranzugehen und nicht wie in den riesigen Multiplayer-Schlachten schon aus der Entfernung weggesnipert zu werden, obwohl man gerade am Wegpunkt angekommen ist.

Das größte Spektakel bietet Battlefield Portal. Hier können Fans ihr eigenen Matches kreieren, indem sie Karte und Regeln selbst auswählen. Als Grundlage dienen dabei Battlefield 1942, Battlefield 2042, Battlefield 3 und Battlefield Bad Company 2. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt und so gibt es hier die verrücktesten Matches zu bestreiten. Selbst die Auswahl der Fahrzeuge, Waffen und Ausrüstung ist hier immens. Da ich nicht die Kreativste bin, habe ich eher Zeit damit verbracht, die Kreationen anderer Bastler*innen zu entdecken. Der Modus ist ein guter Ausgleich zu Hazard Zone und mehr ein Quatsch-Modus, bei dem ihr ein wenig rumblödeln könnt. Allerdings ist das keine vergeudete Zeit, denn wenn ihr Spiele in Portal absolviert, zählt das auch für euren Battle Pass aus dem All-out Warfare Modus. Wie praktisch!

Jeder Spezialist zeichnet sich durch individuelle Fähigkeiten aus.

 

Spezialisten statt Klassen

Mit den Spezialisten führten die Verantwortlichen eine der umstrittensten Neuerungen ein. Statt den bisherigen Klassen, bei denen bestimmte Waffen und Ausrüstung zugeteilt worden ist, können die Spezialisten nun jede Waffe und jede Ausrüstung mit in die Schlacht nehmen. Das Besondere an den Spezialisten ist nun nur noch ihre Fähigkeit. Erinnert ihr euch beispielsweise an den lustigen Greifharken aus den ersten Battlefield 2042-Trailern? Nun, den gibt es nur mit dem Spezialisten Webster Mackay. Andere Spezialisten wie Maria Falck sind eher auf Heilung ausgelegt, so kann sie beispielsweise eine S21-Spritzpistole nutzen, um Verbündete auf Distanz zu heilen.

Die Einführung der Spezialisten wurde von vielen Spieler*innen gemischt aufgenommen. Doch ich muss sagen: Jeder Spezialist erhält durch seine einzigartige Fähigkeit seinen eigenen Charme. Die Fähigkeiten unterscheiden sich so stark voneinander, dass es Spaß macht, sämtliche Spezialisten einmal durchzuprobieren. Mithilfe der Spezialisten wird außerdem das Teamspiel verstärkt, da sich die Spielenden abstimmen müssen in ihrer Wahl. Die Spielausrüstung kann nun einfach an den eigenen Spielstil angepasst werden, sodass das gar nicht mehr so von dem gewählten Spezialisten abhängt.

  • Battlefield 2042
    Fazit zu Battlefield 2042

    Die Bewertung eines Battlefield-Teils ist mir noch nie so schwergefallen wie bei Battlefield 2042. Ich würde ja gerne Spaß mit dem Spiel haben, denn Hazard Zone und Portal sind wirklich gelungene Modi, doch die Bugs mindern aktuell immer noch etwas den Spielspaß. Und bis die Fehler behoben sind, winkt vermutlich schon das nächste Battlefield um die Ecke. Dementsprechend würde ich an eurer Stelle erst einmal abwarten, bis sich Battlefield 2042 im Sale befindet und noch ein paar Patches verpasst bekommen hat. So könnt ihr das Spiel auf höchster Qualität erleben.

    Jasmin Beverungen, Redakteurin

 

Positiv:

Spezialisten spielen sich durch Fähigkeiten sehr individuell
Hazard Zone fordert und fördert sowohl Taktik- als auch Teamspiel
Portal ist ein grandioser Quatsch-Modus

Negativ:

Karten aus All-out Warfare wirken flach und leer
Leider behindern immer noch zahlreiche Bugs das frustfreie Spielen
Geschichte wird durch fehlende Kampagne noch nicht so gut transportiert
Wenig Naturkatastrophen

Ab in die Sammlung?

Da der Titel noch mit einigen Bugs zu kämpfen hat, solltet ihr euch Battlefield 2042 nur zulegen, wenn euch die Neuerungen wirklich zusagen. Immerhin läuft das Spiel nun stabil.

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Geschrieben von Jasmin Beverungen
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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