Battle Drone

Kritik zum Sci-Fi Actioner

Battle Drone ist einer dieser Filme, dem man die Inspirationen deutlich ansieht. Wobei der verzweifelte Kampf gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner bereits eine lange Geschichte in der Filmwelt hat. Ob Battle Drone ein sehenswerter Vertreter oder doch ein überflüssiger Mitläufer ist, das erfahrt ihr hier.

 

Die Story von Battle Drone

Eine Gruppe Söldner, angeführt vom Veteranen Reikker, soll für den Waffenhändler Karl Kess Waffen aus einer alten Fabrik in Tschernobyl beschaffen. Schnell geraten sie jedoch in eine Falle, denn eigentlich sollen sie Kanonenfutter für Kess’ neue Kampfdrohnen sein. Das lassen sie sich aber gar nicht gefallen und schlagen zurück.

 

Unsere Kritik zu Battle Drone

Wenn ich den Film mit einem Wort beschreiben müsste, so wäre das ein eindeutiges “meh”. Nicht besonders gut, nicht besonders schlecht, irgendwo in den unspektakulären Untiefen dazwischen. Aber der Reihe nach.

Ein Inhalt nach Schema F

Wer sich oben bei der Beschreibung der Story dachte, da sei nicht besonders viel dran, liegt damit goldrichtig. Hier wurde inhaltlich nur das absolute Minimum abgeliefert, und kein Bisschen mehr. Sowohl die Handlung, als auch die Figuren sind rein pragmatisch gestaltet, um einen Rahmen für die Action zu geben. Der größte Moment in der Hinsicht ist bereits in der ersten Szene, als einer der Söldner einen Koch umbringt, weil er diesen für einen russischen Spion hält….mitten in Moskau.

Wie wir aber bereits bei Attack of the Unknown gesehen haben muss das Fehlen von Handlung und Charaktertiefe aber nicht unbedingt etwas schlechtes sein. Was hingegen eindeutig schlecht ist ist die deutsche Synchro. Wie es bei Low Budget Produktionen leider häufiger der Fall ist ist die Synchro unfassbar hölzern und aufgesetzt, dass man sich mehr als einmal nur an den Kopf fassen kann.

Die Sache mit der Action

Aber kommen wir zum Hauptaugenmerk des Films, der Action. Und die ist sehr….naja, okay irgendwie. Die Effekte und Choreografien sind absolut solide, aber auch nicht besonders packend. In vielen Sequenzen wird bis zum Stillstand auf einen Zeitlupeneffekt gesetzt. Das ist anfangs noch ganz cool, aber auch schnell langweilig. Wenn wenigstens die Drohnen so sagenhaft schlecht getrickst wären, dass es schon wieder herrlich trashig ist, wäre das zumindest etwas. Aber dafür sehen die Dinger einfach zu gut aus.

Dadurch landet das Endprodukt irgendwo im Niemandsland. Der Film ist nicht gut genug um zu überzeugen, aber auch nicht so unfassbar schlecht, dass es schon wieder gut ist. Das einzige, was ihm sehr gut gelingt, ist sehr schnell wieder aus dem Gedächtnis zu verschwinden.

 

Informationen zu Battle Drone

  • Originaltitel: Battle Drone
  • Laufzeit: ca. 93 Minuten
  • Heimkinostart: 12. August 2021 DIGITAL EST, 19. August 2021 DIGITAL TVOD, 2. September 2021 DVD & Bluray
  • Altersfreigabe (FSK): ab 16 Jahren freigegeben
  • Besetzung: Louis Mandylor, Dominique Swain, Michael Paré, Natassia Malthe, Daniel Southwourth, Oleg Taktarow, Jason Earles, Jo Marr, Richard Reid, Robert Reynolds

 

Trailer zu Battle Drone

 

  • Battle Drone – Kritik zum Sci-Fi Actioner
    Fazit zu Battle Drone

    Normalerweise habe ich zu jedem FIlm etwas zu sagen. Aber hier fällt es selbst mir schwer. Nichts an diesem Film ist besonders gut, aber nichts ist auch so unglaublich schlecht, dass es erwähnenswert sei. Dieser Film ist einfach durch und durch unspektakulär.

    Lennart Hoffmann, Redakteur

 

Einfallslose Actionkost
Ohne Zeitlupen bestimmt 30 Minuten kürzer, fühlt sich trotzdem doppelt so lang an
Qualität verhindert Trash-Charme
Hinterlässt keinerlei bleibenden Eindruck

Ab in die Filmsammlung?

Wer Filme ohne klare Kante mag und zu viel Platz im Regal hat, kann hier zuschlagen. Alle anderen können guten Gewissens verzichten.

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10
Geschrieben von Lennart Hoffmann
diskutiert mit Tarantino über Trinkgeld.

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