Batman The Telltale Series Episode 4 & 5 – Test zum Abschluss der Dark Knight Story

Rocksteady hat mit der Arkham Reihe gezeigt, dass Lizenzspiele hervorragende Spiele sein können. Mit Batman The Telltale Series startete letztes Jahr die Quick Time Event Version von Telltale und konnte mit einigen interessanten Twists aufwarten. Nachdem das Jahresende dazwischen kam, haben wir jetzt für euch unsere Eindrücke von den beiden abschließenden Episoden. Was wir mit Bruce Wayne durchgemacht haben, erfahrt ihr jetzt in unserem Test.

 

Episode 4 Guardian of Gotham

Hier schließen wir nahtlos an die Ereignisse der vorherigen Episode an. Nach unserer Attacke auf Pinguin bei der Pressekonferenz hat uns unser alter Freund Harvey Dent nach Arkham verfrachten lassen. Und da wir uns in einer korrupten Stadt befinden, macht man natürlich auch nicht im Asylum Ausnahmen davon. Mit der Geschichte um die Waynes und die Taten von Bruces Vater verschaffen sich einige Insassen Zugang zu eurem Zimmer und geben euch eine schlagkräftige Begrüßung. Immer noch unter Drogen ist es ein Fremder, der euch vor Schlimmerem bewahrt. Und hier stellt man euch Telltales Variante des Jokers vor. Nach einer Weile im Asylum will euch euer neuer bleicher Freund mit dem breiten Grinsen dabei helfen, der Anstalt im Austausch gegen einen späteren Gefallen zu entkommen. Letzten Endes schafft ihr es wieder hinaus, nur um festzustellen, dass Gotham euch lieber wieder eingesperrt sehen möchte und Dent die ganze Stadt unter Polizeikontrolle gestellt hat. Den Nachwirkungen der Droge zu entkommen, sowie Pinguin und Two Face aus dem Weg zu schaffen, steht auf der To-do-Liste für die Episode.

Batman The Telltale Series Episode 4 Joker

Diese Variante des Jokers ist zwar interessant aber leider extrem unterentwickelt.

 

Episode 5 City of Light

Nachdem die Ereignisse der letzten Episode Batman seiner Gadgets beraubt haben, müssen wir uns nun mit einer halb defekten Ausrüstung gegen die Truppen von Pinguin und den Children of Arkham behaupten. Um wieder Kontrolle über die Spielereien zu bekommen, setzen wir uns Pinguin als erstes Ziel und auch Two Face wird endlich aus dem Verkehr gezogen. Leider jedoch gerät dabei unser treuester Freund Alfred dabei ins Kreuzfeuer und es ist an euch ihn aus den Klauen der Children of Arkham zu befreien. Dabei enthüllt ihr auch die Hintergründe von Vickies Vergangenheit und so manches weitere Geheimnis. Alle Wege führen euch dann wieder zurück an den Ort, an dem das Drama seinen Ursprung hatte. In Arkham Asylum geht alles gerade Drunter und Drüber. In den unterirdischen Katakomben unterhalb des Asylums findet ihr dann euren treuen Butler und Vicky zu einem finalen Showdown.

Batman The Telltale Series Episode 5

Bruce und Vicky im finalen Showdown.

 

Technik die nicht begeistert

Was soll man noch zu Telltales Engine sagen. Wie ich in der Review zur ersten Episode noch positiv erwähnt hatte, dass alles ohne Probleme lief, so änderte sich das mit jeder weiteren Episode. Die finale Folge hat dabei aber diesmal wirklich den Vogel abgeschossen. In einer Sequenz zum Ende hin erschien plötzlich alles in gelbtürkiser Klötzchenoptik, bevor das gesamte Spiel abstürzte und ich wieder ins Menü der PS4 versetzt wurde. Nach einem Neustart des Spiels und einigen Minuten war ich wieder an derselben Stelle und konnte diese passieren, nur um dann inmitten einer Auseinandersetzung wieder einen Crash zu erleben. Nach vier weiteren Versuchen war es dann geschafft und die Platin verdient. Dennoch bleibt mir Batman Episode 5 durch seine großen technischen Mängel im Gedächtnis.

Positiv:

Interessante Variante des Jokers
Bruce/Batman so verletzlich zu sehen ist immer wieder interessant
Die letzten Episoden bieten einige harte Entscheidungen
Finale bietet einen wirklich würdigen Abschluss für die Reihe.

Negativ:

Die Einführung des Jokers wirkt leider etwas erzwungen
Ein paar andere Gameplaymechaniken wären wirklich willkommen gewesen
Die Engine zeigt sich diesmal von ihrer schlechtesten Seite mit kompletten Abstürzen.
[testimonial_slider][testimonial image_url=”58912″ image_width=”180″ image_height=”180″ name=”Marco Schmandt, Redakteur”]

“Die letzten beiden Episoden sind einerseits Beweis für die Fähigkeiten von Telltales Story Abteilung aber auch für deren mangelhafte Engine. Bruce Waynes Ausflug nach Arkham und die Interpretation von Joker ist wirklich genial geraten und gehört fortan zu meinen liebsten Varianten. Die Geschichte scheut sich dabei niemals mit etablierten Charakterbiografien zu spielen und diese sogar komplett auf den Kopf zu stellen. Dieses Spiel setzt sich in Episode weiter fort. Wir selbst unter Einfluss einer Droge unsere Technik kompromittiert und die Children of Arkham setzten zum letzten Sprung an. Bei all den Ereignissen leidet aber nicht nur Bruce, sondern auch die Personen, die ihm nahe stehen. Und leiden müsst diesmal auch ihr als Spieler selbst, denn die eh schon schwächelnden Engine zeigt sich insbesondere in Episode 5 von ihrer schlechtesten Seite. Neben Rucklern auch zwei komplette Crashs zurück zum PS4 Menü. Derartige Crashes habe ich zuvor noch in keinem Telltale Spiel erlebt umso enttäuschender das es ausgerechnet in einem ihrer besten Titel passiert. Insgesamt konnte die nun vollständige erste Staffeln wirklich überzeugen. Vor allem Fans des dunklen Ritters bekommen hier einiges geboten und können bekannte Charaktere mal aus völlig anderen Blickwinkeln erleben. Das Beste allerdings ist, dass man hier zum ersten Mal wirklich die Möglichkeit hat, selbst zu bestimmen, welcher Art Batman/Bruce Wayne man sein möchte. Batman The Telltale Series ist ein Must play.”

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Ab in die Sammlung?

Telltale hat eine extrem spannende Geschichte um den dunklen Ritter erzählt. Die neuen Blickwinkel auf bekannte Charaktere ist ein wahres Fest für Hardcore Fans der Fledermaus. Aber auch wer wenig Interesse am Batman Universum hat, findet hier eine fesselnde Story wieder. Auf jeden Fall einen Blick wert.

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Geschrieben von Marco Schmandt
Ist unterwegs als Space Ninja in Warframe

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